Beiträge von Beuger

    Welches Team aus der oberen Tabellenhälfte hat denn unmittelbar deutsche Talente hervorgebracht, die nicht zuvor anderswo Spielpraxis erhielten. Eigentlich nur Hannover.

    Preglers Entscheidung nach Gummersbach zu gehen, war aus seiner Sicht absolut richtig, wenngleich er augenblicklich in seiner Entwicklung stagniert und trotz regelmäßiger Mappes-Ausfälle kaum auf sich aufmerksam machen kann.

    Mir geht es explizit in diesem Fall nicht um das Hervorbringen von Talenten, sondern um die Förderung in den ersten Jahren Männerspielbetrieb. Wie sich ein 19-23 jähriger Spieler entwickeln kann. Da sehe ich in Flensburg definitiv positive Beispiele, in Berlin sowieso. In Magdeburg auch. In Hannover eh. In Gummersbach ohnehin, wahrscheinlich top 1. Lemgo. BHC. HSV. In Wetzlar war eine Delle drin, kommt jetzt aber wieder.

    Nicht empfehlen würde ich Erlangen, auch nicht Melsungen Göppingen Leipzig. Kiel auch nicht, aber die haben einen anderen Anspruch bzw Mentalität. Zum Rest kann man je nach Konstellation bedenkenlos hin.

    ... und du meinst das deine Meinung wie immer richtig ist. Ohne dich über die Nachwuchsarbeit des von dir negativ bewerteten Vereins umfassend informiert zu haben?

    https://www.hessensport24.de/handball/handb…21-12-2019.html

    Das ist nur ein Beispiel für die schlechte Nachwuchsarbeit und sich Spieler schlecht entwickeln. Über die MT Talents kannst gern googeln, denn der Threat dreht sich um Gerüchte, sonst beschwerst du dich womöglich darüber das offtopic geschrieben wird.

    Bitte dreh mir nicht das Wort im Mund um. Ich habe überhaupt nichts von schlechter Nachwuchsarbeit gesagt. Im Gegenteil, Melsungen bildet sehr gut aus. Das Problem liegt hier dabei, dass die erste Mannschaft im Prinzip nur auf erfahrene Spieler setzt.

    Du zählst hier ja viele Spieler auf, die schon als relativ gestandene Spieler zu den jeweiligen Vereinen kamen und dann schlicht und einfach nicht besser geworden sind. die einzige Ausnahme, die ich sehe, ich Zechel. Bei allen anderen erkenne ich absolut keine auffällige Entwicklung, im Gegenteil. Da ist extrem viel Status quo zu erkennen und oft auch rückwärts Entwicklung, letzteres vor allem natürlich bei Spielern, die du nicht aufgezählt hast. Marschall beispielsweise ist aber ein vielversprechendes Talent gewesen, dass durch Erlangen nicht den Sprung geschafft hat. Bei Zehnder kann man es ebenfalls wunderbar sehen. Seitz stagniert. Wer im Rückraum schon alles verheizt wurde in den letzten Jahren, das braucht man ja gar nicht aufzählen. Für mich ist Erlangen definitiv das größte Entwicklungsloch in der Bundesliga.

    Meinungen sollte jeder abgeben können. Gerade hier im Forum. Aber wie kommst Du zu dieser Meinung. Worauf basiert das?

    Pregler wäre ein negativ Beispiel, wenn man es darauf bezieht ob ein Talent es im eigenen Verein schafft. Ansonsten wären er und Golla sogar positiv.

    Drosten und Ignatow sind positive Beispiele.

    Das sind die drei Vereine, bei denen sich junge Spieler meiner Meinung nach am schlechtesten entwickeln.

    Golla ist schon lange her und hat bei Melsungen weniger Spielzeit erhalten als direkt danach bei Flensburg.

    Drosten und Ignatow? Genau das sind die Spieler die viel mehr spielen müssten.

    Bei Erlangen ist das noch schlimmer

    Hundert Punkte. Gerade mit den Füchsen im Hintergrund glaube ich auch, dass man 16 fleißige und gute Jungs finden würde. Und wenn sie wieder absteigen, steigen sie eben wieder ab.

    Volltreffer, genau wie der Post, den du zitierst.

    Hätten die (Breitensport-)Vereine flächendeckend das Geld, um auf 450€-Basis ihre Leute in die Schulen zu schicken, damit die dort Handball im Sportunterricht promoten oder Handball-AGs anbieten (über die man die talentierten Kids in die Vereine ziehen kann), würde man in einem ganz anderen Maße qualität "farmen" können als bisher. Normalerweise mag ich solche Totschlag-Argumente a la "Jeder der das anders sieht ist dooof" nicht, aber in diesem Fall muss ich leider sagen, dass jeder, der da widerspricht, zu weit weg vom Thema ist. Letztlich ist es mir auch ein Rätsel, dass die "großen" Vereine da nicht weitaus aktiver sind. Das ist zu kurzfristig gedacht, denn irgendwann (oder sogar schon mittlerweile) ist die bisherige Weide (die kleinen Vereine) abgegrast.

    Eine Anti-Ausländer-Quote für die HBL halte ich für Quatsch und jeder Betriebswirt wird mir zustimmen. Qualität sollte das einzige Merkmal sein, dass den Outcome des Marktes dominiert. Alles anderen Parameter sind tendenziell ideologisch. Daher ist die "Team DE-Idee" gar nicht schlecht, um die Qualität der Nationalmannschaft ohne Quote zu verbessern.

    Wer sagt denn - im übrigen - dass das Team DE in der deutschen 1.Liga spielen muss? Warum installiert man das Prinzip nicht z.B. in der Schweiz? Torben Matzken ist doch genau dorthin gegangen, um seine nächsten Entwicklungsschritte zu machen: Aus der Füchse-Akademie über den Zwischenstopp "2. Liga in Ferndorf" in die Schweizer Liga. Und dort läufts prächtig, die Liga muss also tauglich sein. Und "Team DE" würde sogar um die Europapokalplätze spielen.

    Die Vereine haben alle das Geld, geben es aber lieber für irgendwelche selbstverliebten Möchtegern Profis aus, weil sie der Meinung sind, nur so die Oberliga halten zu können. Hier liegt in meinen Augen ein viel größeres Problem als bei den Proficlubs.

    Ich kann mir absolut vorstellen, dass Hanning bei den Berliner Jungs gönnerhafter ist als der ein oder andere hier vielleicht ist. Selbst bei Lichtlein kann ich mir das vorstellen.

    Wir könnten auch die Liga von 18 auf 16 Vereine verkleinern. Damit hätten die Europapokalteilnehmer etwas Luft. Die vier fehlenden Spielen werden durch je 4 Spiele der Nicht-EP-Teilnehmer gegen das DHB-Nachwuchsteam ausgeglichen.

    Welchen Sinn ergibt das bitte? Man hat doch bei Zaporozhje gesehen, dass solche Testspiele einfach keinen interessieren. Weder Fans noch Spieler noch Verein. Das ist kein Wettkampfcharakter.

    Mir gefällt aktuell auch die Magdeburger Schule sehr. 1 gegen 1 mit Topanlauf und extrem geschicktes Weiterspielen. So einfach kann Handball sein, wenn der Trainer es kultiviert!

    Heute wurde plötzlich das Angriffsspiel zu statisch. Meines Erachtens hätte eine Highspeedspieler wie Lichtlein dem Team sehr geholfen.

    Das Magdeburger Angriffsspiel dürfte mit dem der Isländer am ehesten vergleichbar sein, alternativ mit dem der Dänen. Für solche Duelle lebe ich im Januar!

    Er kann das ja gerne machen, aber eben ohne Ausnahmeregelung. Habe hier im Forum was von außer Konkurrenz gelesen, das wäre Blödsinn, die Jungs brauchen Wettkampf. Und wenn sie absteigen, steigen sie eben ab, das ist Sport, dann haben sie sich eben ein Jahr toll entwickelt. Ich fände es spannend und würde es mit Interesse beobachten.

    Ich bin mir sicher, wenn die NM Europameister würde mit + 10 gegen Dänemark, einige hier würden immer noch ein Haar in der Suppe finden. Typisch deutsches Meckergebahren und Schlechtreden. Leute das war ein Vorbereitungsspiel mehr nicht. Vorbereitung ist besseres Training. Aber hier wird jedes Haar mal wieder doppelt gespalten. :nein:

    Das war ein Vorbereitungsspiel, bei dem man Dinge positiv und negativ finden kann. Genau das wird hier gemacht. Überzogene Kritik kann ich nicht erkennen.

    Im übrigen ist es auch als deutscher weder verpflichtend noch moralisch zwingend opportun, für Deutschland zu sein. Ich zum Beispiel bin neutral (eigentlich müsste ich ja dann für die Schweiz sein :D ) und freue mich wie jedes Jahr auf einen Kampf der unterschiedlichen Handball Kulturen und Systeme.