Beiträge von Corvin

    Friesenheim haut einen 11 Tore Sieg gegen Rostock raus und knabbert ein wenig den Tordifferenzrückstand auf Coburg ab. Coburg hat aktuell 19 Tore mehr und noch zwei Spiele. Gewinnt Coburg beide Spiele mit +1, braucht Friesenheim in seinen letzten drei Spielen einen Schnitt von +7. In der derzeitigen Verfassung traue ich das denen auf jeden Fall zu.

    Das Eis hält noch, ist aber verdammt dünn geworden.  :(


    Und ich verfluche mich für meine Schwarzmalerei  :mad:

    Fischhuber, hast du nachgesehen, wie viele Doppelspieltage Coburg und wie viele Friesenheim hatte? Oder haust du einfach mal wieder einen unbegründeten Verdacht raus?

    Der Coburger Leistungseinbruch liegt sicher nicht an den Doppelspieltagen...

    Coburg hat in den letzten 4 Spielen 5 Punkte abgegeben. Unmöglich ist das durchaus nicht. Nordhorn, Emsdetten, Springe mit der verrückten Rückrunde... Es gibt schwerere Restprogramme, aber Bauchschmerzen bereiten mir die letzten Spiele schon ein wenig.

    Die PM ist ja der Knaller :lol:

    Habe mich schon seit Bekanntgabe des Lizenzentzugs gefragt, warum man bei Springe nicht ein Wort darüber verloren hat. Stattdessen schreibt man noch "hat die Abstiegsplätze verlassen" und "Mission Klassenerhalt", obwohl doch schon alles hinfällig war.

    Hast du die neue Mannschaft schon spielen sehen? Kann mir nicht vorstellen, dass ein Spieler alleine diese Leistungssteigerung ausmacht. Unsere A-Jugend wurde 5. in der Landesliga. Da ist mehr als nur Benedikt Kellner gekommen.

    25.04.2016 - Quali 2. Runde - Berichte - A-Jugend - HSC-Teams - HSC 2000

    Woher kommt das das die Mannschaft auf einmal so gut ist? Wurden so viele Spieler im Geheimen verpflichtet?

    Habe ich mich auch schon gefragt. Aber es sieht ganz danach aus: "Die neu zusammen gestellte A-Jugend des HSC 2000 Coburg ist auf einem guten Weg in die Jugend-Bundesliga"


    Aussicht auf eine Bundesligamannschaft plus Reserve in der 3. Liga scheint wohl doch einige junge Spieler locken zu können.

    Edit: Vor kurzem gab es einen Artikel in der Süddeutschen, in dem stand, dass es für junge Handballtalente aus Südbayern keine Möglichkeiten gibt, nach der Jugend professionell weiter Handball zu spielen, als den Heimatort zu verlassen. Coburg bietet da nun mit (wahrscheinlich) einer Bundesligamannschaft plus 3. Liga-Reserve eine ordentliche und ortsnahe Alternative. Wobei Erlangen da ja auch nicht weit zurückliegt.

    Ich glaube, dass das "Problem" von Coburg die vielen 2 Jahresverträge waren. Angepeilter Aufstieg in 2 Jahren und darauf wurden die Verträge ausgerichtet. Da der Aufstieg nun wahrscheinlich ein Jahr "zu früh" kommt, hat man nicht so viele auslaufende Verträge, die man ersetzen könnte.

    Bliebe also nur die Möglichkeit Spieler in die zweite Mannschaft zu schieben, oder die Spielerliste aufzublähen.

    Andererseits haben viele aktuelle Spieler schon erste Liga gespielt. Ganz unerfahren ist die Mannschaft also nicht.

    Der HSC hat nun auch offiziell den Wechsel von Benedikt Kellner von Ismaning nach Coburg bestätigt

    Laut Bericht ist er für die zweite Mannschaft eingeplant, trainiert aber auch mit der ersten. Vielleicht schnuppert er nächstes Jahr schon ein paar Bundesligaminuten.

    Zuvor soll er aber noch bei der Jugendbundesligaqualifikation mithelfen. Ob da ein Spieler ausreicht? Ich kann zu unseren Jugendmannschaften nichts sagen, aber wenn ich mir die Ergebnisse dieser Saison anschaue... Unsere A-Jugend ist derzeit 5. der Landesliga Nord und unsere B-Jugend ist 6. der Bayernliga. Wo soll da so plötzlich die Qualität für die Bundesliga herkommen, wenn nicht von außerhalb?

    Die Angerhalle wird meines Wissens nach erst abgerissen, wenn die neue steht und das wird erst (planmäßig) im Herbst 2017 sein.

    Und selbst wenn, wäre ein dauerhafter Umzug in die HUK arena nicht angebracht. Trotz 3. Liga handelt es sich immer noch um eine zweite Mannschaft. Beim Spitzenspiel und Derby gegen Erlangen II waren laut Zeitungsberichten 400 Zuschauer anwesend, was ich schon bemerkenswert finde. Aber stell dir die 400 Zuschauer in der HUK arena vor.  :schlaf:

    Trotz spielfrei ist Coburg der Gewinner des Spieltags. Mittlerweile 7 Punkte vor Friesenheim und nun auch "echter" Zweiter.

    Minden muss so langsam mal zusehen wieder zu punkten. Seit der Niederlage gegen Coburg läuft da nicht mehr viel zusammen.

    Und


    Ich denke schon das ich es verstanden habe.

    Wenn du es verstanden hättest, wäre deine Reaktion auf seinen Beitrag anders ausgefallen. Aber sei's drum.


    Ich hoffe, hier ist jemand aktiv, der Zugriff auf den "Hintergrundartikel" vom Tageblatt und mir/anderen weiterhelfen kann. Ich kenne mich in Sachen GmbH-Strukturen nicht aus, möchte es aber verstehen, weil ich die ganze Entwicklung so ungeheuerlich finde. Aus den bisherigen Aussagen (Pressemitteilung HSC , Interview von Heyder bei itv ) werde ich einfach nicht schlau.

    Heyder sagt, dass er geht, weil er die Struktur der GmbH ändern wollte, hier aber keine Einigung mit den bisherigen Gesellschaftern erreichen konnte. Aus dem Tageblatt-Artikel entnehme ich, dass die aktuellen Gesellschafter der Verein/die Gesellschafter auf der einen Seite zu 60 % (wie teilen sich diese 60 % innerhalb der Gesellschaft auf? )und auf der anderen Seite zu 40 % Matthias Dietz ist (Anteile erlangt, nachdem Gesellschaftsmitbegründer Alfred Geyer seine Anteile an die Gesellschaft veräußert hat).

    Wolfgang Heyder wollte anscheinend, dass die Gesellschaftsstruktur dahingehend geändert wird, dass der Verein nur noch 26 % der Anteile hält (Sperrminorität, was heißt das?) und der Rest durch eine Kapitalerhöhung an Investoren veräußert wird. Was wäre der positive Effekt davon? Was die negative Seite? Ist das eine gängige Anteilsverteilung im Profisport? Kann ein Investor alleine die restlichen 74 % erwerben? Welche Mehrheiten müssen bei Entscheidungen erzielt werden?

    Was ich mich gerade frage: Warum hat man über sowas nicht von Anfang an gesprochen? Jochen Knauer ist der aktuelle Geschäftsführer. Geplant war, dass Wolfgang Heyder den Geschäftsführerposten übernimmt. Dies ist bisher nicht geschehen und wird es nun auch nicht mehr. Wenn die Bedingung Heyders von Anfang an war, dass die Gesellschaft nach seinen Vorstellungen umgebaut wird und Jochen Knauer von Anfang an dagegen war, warum wurde Wolfgang Heyder dann trotzdem angestellt?

    Die wichtigste Frage: Warum wurde Wolfgang Heyder überredet zum HSC zu kommen, wenn man seinen Plänen jetzt nicht entsprechen wollte? Oder kam er erst danach auf die Idee die Gesellschaftsstruktur umzubauen?


    Edit: Mann, regt mich diese Posse auf. Dass in diesen Verein, was die Führung anbelangt, nicht einfach mal Ruhe einkehren kann. Ich liebe die Stadt und die verschrobene Mentalität. Aber man muss das Residenz'ler-Denken doch auch mal ablegen können...