@ Roter Teufel und Handball-Junkie
Zum Zeitpunkt des Spiels war Coburg 3 bzw. 4 Punkte von einem Aufstiegsplatz entfernt. Es bestand also durchaus die Möglichkeit, dass es am Ende an diesem einen Punkt hängen könnte, ob man aufsteigt, oder nicht (mal ganz außen vor gelassen, ob man den Aufstieg will, oder nicht). Roter Teufel, angenommen das Spiel wäre Baunatal - Eisenach gewesen, mit gleichem Ausgang. Hälst du den Einspruch auch in diesem Fall für falsch, wo Eisenach derzeit nur einen Punkt Rückstand auf Rimpar bzw Bittenfeld hat?
Ferner ist Coburg nicht für die Finanzen von Baunatal zuständig. Muss man einen Einspruch in Zukunft also daran festmachen, ob sich ein Verein ein Heimspiel leisten kann?
Edit: Ich sehe es grundsätzlich ähnlich, wie SteamboatWillie. Was der Baunataler Spieler gemacht hat, war nicht unsportlich, sondern clever. Tor verhindert und der anschließende 7m muss auch erstmal verwandelt werden, was bei der Chancenauswertung Coburgs an diesem Tag wahrscheinlich nicht geklappt hätte. Dass die Schiedsrichter im Anschluss diese Entscheidung treffen, konnte er da noch nicht wissen. Wäre es nicht möglich, dass die anschließende Spielunterbrechung und Diskussion, bei der die Schiedsrichter sicherlich darauf hingewiesen wurden, dass sie einen Fehler gemacht haben, erst zur Entscheidung "Wiederholungsspiel" geführt haben könnte? Will sagen: Wenn das Spiel einfach weitergelaufen wäre -> Tatsachenentscheidung. Da die Schiedsrichter aber auf ihren Fehler hingewiesen wurden und sie die Möglichkeit hatten, anders zu entscheiden, dies aber nicht getan haben -> Regelverstoss?
Naja, mal sehen, was im Urteilstext drinsteht.