Also, die gleiche vier Vereine im Final Four, wie letztes Jahr.
Beiträge von Germanicus
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wer hat Lev-BSV gesehen und kann berichten?
Herr Biegler, zum Beispiel? Nee, er ist nur in der Halbzeitpause angekommen.Also, es gab endlich wieder ein Doppelspiel in Leverkusen. Das Viertelfinale der Jugend war eigentlich im Hinspiel schon erledigt, Leverkusen hatte 18 Tore Vorsprung. Spannend ist etwas anderes... Die Juniorelfen haben wieder gewonnen, und damit das Final Four erreicht. Es gab leider eine sehr schreckliche Verletzung beim BVB. Ich habe keine Ahnung, was mit jener Spielerin (ich kenne nicht einmal den Namen, sorry) passiert sei, es tat aber ihr sehr weh.
Zum Bundesligaspiel: die Mannschaft von Dirk Leun spielt heutzutage deutlich sauberer in der Abwehr, als vor einigen Jahren, die Dynamik haben sie aber nicht verloren. Für die Elfen (weiterhin ohne Jurgutyte, und nach dem Ausfall von Nina Schilk ohne richtige LA) war diese Abwehrkette einfach zu dynamisch, die Leverkusener Angriffe scheiterten zu oft. In Ungarn sagt man "sie haben das Tor nicht einmal gesehen", also sie hatten oft keine Chance den Ball überhaupt in Richtung Tor zu werfen. Im Gegenteil vom Spiel gegen Göppingen letzte Woche war Anna Seidel heute ganz verloren, Karolius war deutlich besser, sie alleine reichte aber nicht. Die rechte Seite mit van de Wiel und Rode wirkte noch ganz ordentlich, die Linke aber ist völlig ausgefallen, gar kein Gefahr ans Tor.
Leverkusen fang das Spiel gut an, aber nach ca. 7-8 Minuten war Buxte klar die bessere Mannschaft, nach 4-4 hatten sie immer die Führung und sie wurde Schritt für Schritt größer.Es war interresant, dass wenn Anouk van de Wiel spielte, dann war größtenteils Jeje Rode die RA, während drei richtige RA-Spielerinnen (Janousková, Bijan und Berger) auf der Bank saßen. Die beiden Ausländerinnen spielten gar nicht, Berger bekam die Möglichkeit, sie hat aber, meiner Meinung nach, das Niveau der ersten Liga noch nicht erreicht.
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Also, drei ungarische Linkshänderinnen kamen letztes Jahr in Deutschland, und keiner von ihnen bleibt.
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Ich habe nicht daran geglaubt, dass
FTC den ungarischen Pokal gewinnen kann. Es war ein schönes Wochenende
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Ich habe nicht daran geglaubt, dass Leverkusen auch ohne Jurgutyte und Karolius gewinnen kann. Diesmal hat es doch geklappt. Die entscheidende Faktoren waren, meiner Meinung nach:
- Anna Seidel hat am Kreis unerwartet gut gespielt und damit Karolius zumindest im Angriff gut ersetzt
- Leverkusen hat 60 Minuten lang stark gekämpft (es war in den Spielen nach der Winterpause nicht immer unbedingt so...)
- Göppingen hat praktisch nur eine Wechselmöglichkeit gehabt, 5 Spielerinnen haben (abgesehen von Zeitstrafen) 60 Minuten ohne Wechsel gespielt. Und das mit einer anstrengender 5+1 Abwehr. Sie haben in der letzten Viertelstunde Kraft und Dynamik verloren.Wo wohnt der Bundestrainer? Ich sehe ihn in fasst allen Spielen in Leverkusen. Er hat immer den gleichen Sitzplatz (nicht weit von meinem entfernt). Bei uns hat er (insbesondere so dass Karolius verletzungsbedingt nicht mitspielen kann) nicht so viele Spielerinnen zu beobachten...
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Das Gericht hat die Klage von Susann Müller abgelehnt. Die Spielerin hat keine Berufung eingelegen, damit ist das Urteil rechtskräftig.
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Győr hat den Vertrag der Dorina Korsós (1995, LA) mit 3 Jahren verlängert, sie wird allerdings im ersten Jahr (d.h. 2017/18) nach TuS Metzingen ausgeliehen.
Szerződéshosszabbítások az ETO-nál | handball.hu - kézilabda -
Das Link sieht im Forum komisch aus, aber funktioniert

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Und gleich noch ne Frage an eventuelle Kenner
Gibt es zu dem bereits laufenden Spiel der U19 Juniorinnennationalmannschaft heute gegen Lettland in Regensburg irgendwo einen Ticker o.ä.?
Der Objektverweis wurde nicht auf eine Objektinstanz festgelegt. -
Kordovská spielte viel in der EM in Dezember, sie ist definitiv eine Rechtshänderin.
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So schön ich es finden würde, aber ich glaube ihre Ziele gehen in eine völlige andere Richtung.
Wenn sie schon Esbjerg einfach so einfach verlässt...
[Blockierte Grafik: http://www.fradi.hu/pics/cikk/kozep/046/669/46669.jpg] -
Laut der Regel handelt es sich um eine „klare Torgelegenheit“, wenn [...] ein Torwart seinen Torraum verlassen hat und ein Gegenspieler mit Ball- und Körperkontrolle eine klare und ungehinderte Gelegenheit zum Wurf des Balls ins leere Tor hat.
Laut der Regel 14:1 auf 7-m-Wurf wird entschieden bei regelwidrigem Vereiteln einer klaren Torgelegenheit auf der gesamten Spielfläche durch einen Spieler oder Mannschaftsoffiziellen der gegnerischen Mannschaft.
Also nach dem Foul gegen Zácsik hat ein Siebenmeter kommen müssen, auch wenn das Foul ca. 30 Metern vom Tor entfernt passierte. Die Schiedsrichterinnen haben gewartet ob Zácsik den Ball doch ins Tor werfen kann (sie konnte nicht) und laut 13:2 auf Vorteil entschieden werden kann, deshalb wurde der Siebenmeter mit einer Verzögerung gegeben.
Es wird hier erklärt, zwar mit einem falschen Titel (es hat mit der letzten Minute nichts zu tun):
The last minute rule | ehfTV.com -
Germanicus: Ich möchte gleich noch eine Frage nachlegen: Gibt es eine deutsche Spielerin, die in letzter Zeit in Ungarn glücklich geworden wäre?
Vielleicht Nina Wörz (heute Müller) in Siófok. Aber dann hatte der Verein plötzlich eine Krise.
Ich halte es aber für kein deutsch-spezifisches Problem. Susann Müller hat bekanntlich eine schwere Persönlichkeit, Laura beim FTC ist nur ein Einzelfall.
Es ist aber definitiv schwierig für eine Deutsche, die in der Bundesliga neben Handball auch einen Job hatte, sich an Profileben in Ungarn umzustellen.ZitatSusann Müller, deren Trennung von Györ sogar ein gerichtliches Nachspiel hatte (Wie ist das überhaupt ausgegangen?).
Der Prozess läuft noch. Gerichte in Ungarn sind nicht schnell
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Germanicus
Wieder mal ein "Hilferuf" an dich
Ich hab zum zu erwartenden Wechsel von D.Eckerle nach Györ einige Fragen an dich als Kenner des ungarischen Handballs.
Ist schon was dazu in Ungarn in den Medien?
Nein, und nicht einmal Gerüchte. Ich habe gestern sogar einige ungarischen Freunde gefragt, sie haben nichts von so einem Wechsel gehört.ZitatWarum holt Györ sich eine neue Torfrau? Ab wann? Hört eine von den beiden jetzigen Torfrauen auf? Warum?
Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass Győr sie verpflichten wird. Grimsbö Hat ihren Vertrag vor einigen Wochen verlängert, und auch Kiss soll bleiben.
Ein sofortiger Wechsel ist nicht mehr möglich: in Ungarn war es bis 23.2. (also vorgestern) erlaubt, neue Spielerinnen für diese Spielzeit zu verpflichten. In der CL könnte sie sowieso nicht mehr eingesetzt werden.
Das einzige das ich mir vorstellen kann, ist dass Győr sie ab Sommer 2018 verpflichte.ZitatWas hältst du von dem Wechsel? Ich halte D.Eckerle für sehr gut aber hab Zweifel ob sie den Ansprüchen von Györ bereits genügt.
Das sehe ich auch so. -
Kisvárda hat angekündigt, dass es eine Abwehrspezialistin von dem deutschen Tabellenführer sei. Also es kann nur Yttereng sein.
Hintergrund: Kisvárda ist eine Kleinstadt im Nordosten Ungarns. Die Hadballmannschaft spielte in der vierten ungarischen Liga, die in diesem kleinen Land mehr oder weniger der deutschen Kreisliga entspricht. Dann wurde ein gewisser Miklós Seszták Minister in der Regierung Orbán. Seszták ist aus Kisvárda. Plötzlich gab's einige Firmen die es eine gute Idee fanden, die Handballerinnen von Kisvárda finanziell zu unterstützen, und es kamen auch direkte oder indirekte staatliche Förderungen.
(Es gehört nicht zu unserem Thema, aber auch eine neue Autobahn wird zu Kisvárda gebaut).
Kisvárda wurde sehr erfolgreich. Ähnlich wie Walle vor dreißig Jahren, schafften sie in drei Jahren in Folge den Aufstieg, in dieser Saison spielt Kisvárda in der ersten Liga. Vor drei Jahren spielten sie in der vierten...
Der Verein hat, vor allem von staatlichen Förderungen und Steuermitteln ein Jahresetat von ca. 900.000 Euro. Sie verpflichteten ziemlich vielen ausländischen Spielerinnen. Einige davon, wie die Weltmeisterin Samira Rocha, sind bekannt, andere völlig unbekannt. Im historischen Ligaspiel Kisvárda - Alba Fehérvár in Oktober wurden alle ihre Treffern von Ausländerinnen geworfen, so was gab's in Ungarn noch nie.
Aber doch stehen sie nach der Hinrunde in Abstiegplatz, sie sind vorletzte (es gibt zwei Absteigern). Abzusteigen is aber in ihrer Lage natürlich nicht akzeptierbar. So sie verpflichteten neuen Spielerinnen: Gabriella Tóth und Adrienn Orbán aus Győr, Kristina Liščević von Kuban aus Krasnodar, und angeblich auch Yttereng. -
Die Leverkusener Abwehr leistete ein Zweitliganiveau. Van de Wiel im Mittelblock war eine absolute Fehlentscheidung, aber die ganze Abwehr sah so aus (zumindest im Stream) als hätten die Spielerinnen keinen Bock sich zu bewegen und hätten sie einander gar nicht bekannt. In der Drittligamannschaft des gleichen Vereins machen die Spielerinnen zwar mehr Individualfehlern, es ist doch angenehmer sie zu gucken als so eine Abwehr.
Frau Wolf sagte dass sie mit der kämpferischen Einstellung ihrer Mannschaft zufrieden sei. Ehrlich gesagt, ich bin nicht. -
ich könnte mir vorstellen, dass Metzingen erneut jemanden aus Ungarn holt - Germanicus, bietet sich hierfür jemand an?
Es gibt wenig guten Trainern in Ungarn, und sie sind alle angestellt. Auch in der heimischen Liga gibt's Schwierigkeiten, nicht alle Vereine können ligataugliche Trainern finden. Konkoly wird voraussichtlich ganz schnelle eine neue Stelle für sich finden, aber ich kann mir, ehrlich gesagt keinen vorstellen, der die Tussies übernehmen könnte. -
Konkoly verlässt Metzingen im Sommer: Kézilabda: Konkoly Csaba itthon vállalna munkát - NSO
In diesem Gespräch spricht er so als wäre es seine Entscheidung gewesen, die Tussies zu verlassen. Er sagt, er ist erfolgreich gewesen, möchte aber in Ungarn weiter arbeiten. -
Zitat
Es gibt auch bei den Frauen die sogenannten "Legionäre"
Alexandrina Barbosa (eine gebürtige portugiesin) wechselte mit 19 zu Spanien, nämlich Astroc Sagunto. Es war in 2005. Seitdem spielte sie in 7 verschiedenen Vereine, bis auf Valencia nirgendwo mehr als zwei Jahren. Übrigens 4 von diesen 7 existieren entweder gar nicht mehr oder spielen in einer unteren Liga mit Hobbyspielerinnen. -
Also, meiner Meinung nach gibt's in Europa sechs Ligen, die ein höheres Niveau haben als die zweite Bundesliga: Dänemark, Russland, Frankreich, Rumänien, Ungarn, und natürlich Deutschland. In diesen Ligen ist das Niveau hoch, es gibt gute Trainern. Es ist meine persönliche Meinung, damit andere nicht unbedingt einverstanden sein müssen, aber ich glaube, dass es die beste Trainern in Deutschland gibt.
Alle, die Handball nicht nur als Hobby spielen möchten, suchen die Möglichkeit, in einer diesen Ligen spielen zu können.
Als junge und relativ unbekannte Spielerin hast du die beste Chancen in Deutschland. In Frankreich ist die Anzahl der ausländischen Spielerinnen begrenzt, in Ungarn gibt's zu viel Geld, Russland ist etwas völlig unbekanntes und ohne die Sprache zu herrschen ziemlich schwierig, in Rumänien ist nur die Unsicherheit sicher. Dänemark bietet heutzutage bessere Möglichkeiten als vor einigen Jahren, aber es ist immer noch einfacher in Deutschland eine Stelle zu finden als da. Mit 14 Vereine in der ersten Liga gibt's auch mathematisch mehr Plätze hier. Deshalb kommen viele her.
Doch für die die schon Erfahrung haben, die schon bekannt sind, kann die Bundesliga nicht viel anbieten. Es können doch nicht alle in Bietigheim spielen. Wenn es woanders die Möglichkeit gibt, nicht morgens im Büro arbeiten zu müssen...