Elek Gabor Cup in Budapest, 17-18 August
FTC, Bietigheim, Lublin und MTK.
Gábor ist der Trainer des FTC. Gyula war sein Vater, ebenso ein FTC-Trainer, der Pokal ist von ihm benannt: Elek Gyula Kupa.
Elek Gabor Cup in Budapest, 17-18 August
FTC, Bietigheim, Lublin und MTK.
Gábor ist der Trainer des FTC. Gyula war sein Vater, ebenso ein FTC-Trainer, der Pokal ist von ihm benannt: Elek Gyula Kupa.
Deutschland hat zwei Gegnern, die sich für die WM nicht qualifiziert haben, und nur wegen einiger Absagen teilnehmen können. Und wie bei Österreich, ebenso bei der Slowakei ist klar, warum sie eigentlich nicht hier sein sollten.
Doch mann muss die Spiele immer gegen den aktuellen Gegner gewinnen, und Deutschland hat es beides mal geschafft. Heute mit einer Abwehr, die, meiner Meinung nach, einem Weltmeister nicht würdig war, aber doch gereicht hat.
Und die Statistik: Deutschland insgesamt 27/41, 66%. Die Wurfquote ist in Ordnung, die Anzahl der Würfe ein bisschen wenig, doch es lag auch daran, dass die Slowakinnen ganz lange Angriffe hatten (mit 45 Sekunden fasst zweimal so langen, wie die Deutschen) und so wenig Zeit für die deutschen Angriffe übrig blieb.
Hausherr 2/5, Wulf 0/3, die sind schlecht, alle andere zumindest akzeptierbar. Bleckmann mit 4/4 (alle vom Rückraum) und 3 Assists herausragend, 6 technische Fehlern machen ihre Statistik ein bisschen weniger schön, es ist zu viel. Quist mit 4/6 toll, dazu ein Assist, ein Siebenmeter für sie, und auch die Zahlen von der Abwehr sind schön, ganz verdient als beste Spielerin nominiert. Von Pereira auch sehr gut, auch in der Statistik: 3/3, 4 Blöcke in der Abwehr.
Waldenmaier im Tor 11/25, 41%, schön.
Gleiches war übrigens in der letzten Saison in Ungarn der Fall: Auch dort gibt es keine Play-offs (mehr?), Gyor und FTC lagen Kopf an Kopf. Spannung pur? Hm, nicht so wirklich, es war einfach nur ein Fernduell - entschieden wer dem schwächeren Gegner die meisten Tore einschenkt.
In Ungarn wurden die Playoffs vor zwei Jahren ganz absichtlich abgeschafft: man wollte die Spitzenvereine entlasten, damit sie sich ruhig auf die internationale Showdown vorbereiten, und da gute Ergebnisse holen können.
Livestream:
Live | Handball Poland 2018
Deutschland spielt am ersten Tag gegen Österreich, am 7.8. (Dienstag) um 10 Uhr morgens.
Torschützekönigin: Manon Houette
Publikumsliebling: Jennifer Souza (wie eine Überraschung)
Beste Torfrau: Dinah Eckerle
Beste Spielerin : Manon Houette
Das Finale noch nicht inbegriffen:
https://flic.kr/p/275q5p7
Ich dachte erst: warum so spät?
Ich sitze in der Halle, und dachte, quatsch, das Spiel ist kürzlich beendet ![]()
Die Halle des FTC ist nicht geeignet für die Champions League. Das Problem ist, dass es in Budapest keine Halle gibt, die für CL geeignet, und in den entsprechenden Wochenenden frei ist. Jahrelang wurden die Spiele in Dabas, eine Kleinstadt ca. 30 km von Budapest entfernt, gespielt. In dieser Saison hat der Verein eine bessere Möglichkeit gefunden, die CL-Spiele werden in der Halle von Érd, eine direkte Nachbarstadt Budapests, und dem Heim eines anderen Erstligisten ausgetragen.
Brasilien ist von der U18-WM zurückgetreten. Da kein anderer südamerikanischer Verband Interesse hatte, teilzunehmen, der IHF hat Österreich die Möglichkeit angeboten, und sie haben es angenommen, also statt Brasilien wird Österreich teilnehmen. Brasilien war ursprünglich in der gleichen Gruppe, wie Deutschland, d.h. die deutsche Mädels werden nicht, wie geplant, gegen Brasilien, sondern gegen Österreich spielen.
NewsDetails
In Dortmund könnte sie auf eine ehemalige Mitspielerin treffen
Die Frage ist ob auch Kaca in der Nähe einen Bauernhof hat.
Ja, aber das steht da in der Guideline nicht.
Und es gibt noch ganz viele andere Regeln, die nicht in dieser Guideline stehen ![]()
Zwei Torhütern zugleich am Spielfeld zu haben ist nicht einfach falsche Farbe, sondern ein Wechselfehler, und muss dementsprechend bestraft werden.
Der IHF hat einige neue Regelinterpretationen veröffentlicht:
Rule Explanations
Soviel ich sehe, wurden sie in diesem Forum noch nicht erwähnt.
Es gibt sogar Videos.
Ich weiss nicht, ob diese Neuigkeiten auf Deutsch zur Verfügung stehen.
Sehr interessant ist die Regel für die letzten dreißig Sekunden, davon auch in diesem Forum schon mehrfach diskutiert wurde.
Halle: https://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-213466.html <--- 1:40
Noch 2 Russische Nationalspielerinnen. Eine davon war auch beim THC im Gespräch.
U20, U18? A-Nationalmanschaft kann ich mir nicht so vorstellen....
Oder eine, die ein- oder zweimal in der Nationalmannschaft spielte.
Metzingen gegen ein Team aus Bosnien, in der zweiten Runde aber gegen Astrakhan, eine verdammt schwierige Aufgabe. Buxte hat es mit (wahrscheinlich) Viborg auch nicht einfacher. Der BVB hat gegen rumänisches Zalau mehr Chance.
Eine WM hat eine längere K.O.-Phase als eine EM, ein einziges schlechtes Spiel kann die Platzierung deutlich nach unten schieben. Mann soll auch berücksichtigen, dass einige Mannschaften nach einer Niederlage im Achtel- bzw. Viertelfinale ihre Motivation verloren, und die Platzierungsspiele nicht ganz ernst genommen haben.
Noch dazu fehlten bei Dänemark die zwei besten Spielerinnen: Kristina Jörgensen, bereits im Kader der Nationalmannschaft, hat auf diese WM verzichtet (ähnlich wie Emily Bölk), und die Kreisläuferin Ida Dahl ist verletzt. Sie hatten sogar kein Glück mit dem Achtelfinale: starkes Deutschland hat ihre Kräfte stark gefordert, während anderen diese Runde ohne Schwierigkeiten absolviert haben. Sie verloren sogar Nikoline Lundgreen (schwere Knieverletzung im Spiel gegen Deutschland). Mit dem vollen Kader wäre Dänemark ein Kandidat für den Titel gewesen.
Ich glaube, ehrlich gesagt, nicht, dass es für Ungarn und Norwegen nützlich war, ein Spiel weniger zu haben. Die Elfenbeinküste wäre sicher der schwächste Teilnehmer der WM gewesen (letztes Jahr waren sie im Pokal der Afrikanischen Nationen von Ägypten schwer geschlagen worden...), das Spiel gegen sie wäre nicht anstrengender gewesen als eine Trainingseinheit.
Frage an Germanicus:
Welche ungarischen Spielerinnen könnten ihren Weg machen?
Von welchen wird man auch in Zukunft hören?
Das kann man heute nicht mit Sicherheit sagen. Die Möglichkeit, die Chance haben, meiner Meinung nach, Noémi Háfra, Noémi Pásztor, Petra Tóvizi, Katrin Klujber und Dorottya Faluvégi, in dieser Reihenfolge. Doch man kann es nie wissen. Zita Szucsánszki, eine der beste ungarischen Spielerinnen der letzten zwanzig Jahren, war nie, buchstäblich nie in der Nachwuchsauswahl.
ZitatUnd könntest du nochmals den deinen Blog reinschreiben?
Ich habe diesen Satz zehnmal gelesen, und verstehe immer noch nicht.
Meinst du den Link des Blogs? Es ist nicht mein eigener, aber unter dem Titel "Kézilabda" findest du Artikeln im Thema Handball, in 99% von mir:
http://valogatott.blog.hu/
war das nicht das spiel, wo auch viele andere Mannschaften zugeschaut habe?
Ja auch viele andere - unter anderem die deutsche Spielerinnen waren auch dabei.
ZitatDänemark niederlande entsprechend laut?
Nee, deutlich besser. Es gab eine super Stimmung. Sehr laut, aber nicht so untragbar, wie die Koreanerinnen, sondern toll. ![]()
Und noch eine letzte, persönliche Anmerkung. Danach lasse ich diesen Thread frei für die deutschen Themen, verspreche.
Bundespräsident Steinmeier sprach vor einigen Wochen in einem anderen (nicht so schönen...) Fall davon, dass das Wort Heimat in Duden eine Mehrzahl hat (tatsächlich hat es), und dass es so gut ist. Nach fasst sechs Jahren in Deutschland mag ich dieses Land so sehr, dass ich es auch mehr oder weniger als meine Heimat sehe. Und gerade bei so einer Sportveranstaltung ist diese Frage nicht zu vermeiden. Wie sehe, wie erlebe ich die Spiele der deutschen Mannschaft? Hätte ich einen deutschen Titel ebenso gefeiert?
Ich glaube schon. Vorausgesetzt, dass die deutsche Mädels nicht Ungarn besiegen.
Ich habe die deutsche Mannschaft immer angefeuert. Ich hatte das Gefühl, dass Deutschland "meine" Mannschaft ist. Ich habe es nicht so entschieden, oder so geplant. Es kommt vom inneren.
Sollten diese beiden Länder gegeneinander spielen, wäre ich für Ungarn. Sonst immer für Deutschland.
Ihr sollt es nicht beantworten. Bitte, nicht. Ich habe es nur geschrieben, damit ihr alle versteht, wie ich von der deutschen Mannschaft, den deutschen Spielerinnen schrieb und schreibe.
Danke auch allen - vor allem Germanicus für die Beiträge hier im Forum!
Nichts zu danken, ich, als ein Ungar, und als einer, der fasst zwei Wochen lang dabei war, wußte und sah vieles, die ihr nicht. Und ich schreibe gerne - ihr habt es in den letzten Jahren wahrscheinlich schon wahrgenommen
Wenn ich meine Einträge hier im Forum nachträglich lese, ist es ein bisschen erschreckend, wie schlecht ich Deutsch schreibe, wenn ich müde bin... Hoffentlich habt ihr doch alles verstanden.
24 Stunden nach der Siegerehre, 1.400km gefahren...
Diese WM war eine wirklich sehr tolle Veranstaltung. Mit den beiden Hallen gerade nebeneinander, mit der Fan Zone dazwischen gab es da so eine Stimmung, die ich noch nie bei einem ähnlichen Großturnier gesehen habe. Es war so großartig, ich bin sicher, dass diese die beste U20 WM in der Geschichte des Frauenhandballs war. Ich freue mich sehr, dabei gewesen zu sein können.
Es gab Probleme und Schwierigkeiten, aber eigentlich die alle lagen daran, dass man nicht mit so einer Interesse gerechnet hat. Von den Schilder, die es in der Főnix-Halle gab, war es klar, dass in der Gruppenphase mit höchstens eintausend Zuschauern berechnet war - tatsächlich gab es im Spiel gegen Norwegen viermal so viel. Es gab Probleme mit den Sitzplätze in den Hallen, und es gab ziemlich lange Warteschlangen für Wurst, Hamburger und Getränke - die Interesse war offensichtlich deutlich unterschätzt.
Ein Beispiel: in der Gruppenphase gerade nach dem Spiel Ungarn - Norwegen gab es in der Gruppe C das Spiel Dänemark - Niederlanden - allerdings in der anderen Halle. Da die beiden Halle ca. 2 Minuten Laufweg voneinander entfernt sind, ziemlich viele Zuschauern gingen über, um jenes Spiel auch zu gucken (die Tagestickets galten in beiden Hallen). Da gab es aber nicht so viel Platz. Die Leute kamen, kamen, die Tribüne waren voll, immer noch kamen, Zuschauern saßen auf den Treppen, und immer noch kamen neue. Am Ende hatten wir mit 1.200 wahrscheinlich die größte Zuschauerzahl und die beste Stimmung aller Zeiten in einem U-Großturnier, in einem Spiel ohne den Gastgeber.
Es war wirklich super, schade, dass es zu Ende ist.