In Leverkusen haben zwei Schiris gepfiffen, die noch nie zusammen agierten. Der eine ist angekommen, der andere nicht, so Christian vom Dorff ist eingepsrungen, als Partner von Martin Thone. Hier wurde aber das Spiel, im Gegensatz zu Neckarsulm, wie geplant ausgeführt.
Leverkusen ist in Angriff, meiner Meinung nach, immer noch nicht erstligatauglich. Heute waren insbesondere die sonst zuverlässigste Spielerinnen, nämlich die beiden Aussenspielerinnen, Sprengers und Huber besonders schwach, und so was können sich die Elfen nicht leisten. Zeitweise lag man mit 3 Tore zurück, obwohl Vanessa Fehr in der zweiten Halbezit alles hielt, was zu halten war (7 Tore kassiert, mit geschätzt ebenso vielen Paraden), und die Abwehr relativ gut stand. Am Ende wurde mit klassen letzten fünf Minuten ein Punkt gerettet.
Der Buxtehuder Mittelblock war ganz stark - nichts neues für die, die Dirk Leun kennen. Dort hatten die Leverkusenerinnen nichts zu verlieren. Und Leverkusen hatte keine taktischen Mitteln, um woanders Tore zu schießen, und wenn der ball ganz an Aussen ging, wurde er verworfen. Man hätte zum Beispiel versuchen können, die Sperre zwischen dem Aussen und der Halbposition stellen, um so mehr Platz für die Rückraumspielerinnen zu schaffen, oder die Aussenspielerinnen einlaufen lassen, ziemlich wenig davon haben wir heute gesehen.
Marianna Lopes mit individueller Leistung, und die 5+1-Abwehr in den letzten Minuten haben für einen Punkt gereicht, und man muss eigentlich auch mit diesem einen froh sein.