Die ganze schwedische Mannschaft, mit den Trainern und Betreuern, ist nach dem Hinspiel in der Ukraine in der Quarantäne. Für das Rückspiel mussten sie einen Kader zusammenrufen, die buchstäblich keine gemeinsame Trainingseinheiten hatte, einen neuen Trainer finden. Mir waren nur vier Spielerinnen bekannt, für viele sollte es wohl das erste und das letzte Spiel in der Nationalmmanschaft gewesen sein.
Sie haben das Spiel verloren, sich aber auch so qualifiziert (28-14 und 22-26). Mit einem bisschen stärkeren Gegner hätte es ganz knapp sein können.
Beiträge von Germanicus
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Wenn Buxte mit der Verpflichtung von Charlotte Kähr nicht mal einen ganz großen Fisch an Land gezogen hat. Eben in der verlorengegangenen Quali gegen Tschechien mit Abstand auffälligste Spielerin bei den Schweizer Damen, insbesondere aufgrund des aussergewöhnlichen Armzuges. Da wird Annika Lott voraussichtlich nicht mehr die Alleinunterhalterin auf RL geben.
Ich sehe es auch so. -
Die Schweiz hat es nicht geschafft, Tschechien hat sich qualifiziert.
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Henk Groener wirkte und agierte heute wie einer, der lebt
Das Ergebnis war sichtbar. Die Mannschaft hat in der Mitte der ersten Halbzeit die schlechte Periode abbrechen, und den Spielablauf drehen können, das war entscheidend, in der zweiten Halbzeit lief alles schon ganz schön (zumindest daran gemessen, mit welcher Aufstellung die Mannschaft heute spielen konnte).Und herzlichen Glückwunsch an Österreich, die gewannen ihr Spiel heute in Polen, und haben sich für die WM qualifiziert. Ein super Ergebnis von dieser jungen Mannschaft! Ich habe ca. 40 minuten vom Spiel gesehen (es lief teilweise parallel mit dem deutschen) und hatte den Eindruck, dass Herbert Müller mehr von den Erfahrungen des Hinspiels gelernt hat, als sein norwegischer Kollege auf der polnischen Seite.
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2013 waren die waren die Niederländerinnen 13te.
Es ist zwar korrekt, aber inzwischen wurde auch der kader wesentlich stärker. -
Ist halt der konservative Osten. ova heisst ja "die Frau von". Die Sprachgenderung wird auch dort noch kommen. Tschechien liegt im Gender gap report auf 2021 auf Platz 78. Deutschland auf Platz 11.
Nicht ganz, Mädchen werden auch -ová benannt, nach ihren Vätern.
Ich wuchs in Ungarn auf, besuchte die Slowakei, bzw. die damalige Tschechoslowakei mehrmals jährlich. Man vergisst Kinokplakate wie "Bridget Jonesová" oder Bücher von "Agatha Christiová" nicht
In der Slowakei wird es heutzutage weniger benutzt bei Ausländerinnen, in Teschechien anscheinend immer noch.
Schön, dass in der ungarischen Sprache so was wie gendering kaum zu verstehen ist, wir haben nicht einmal grammatische Genera bzw. Geschlechte.
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Ungarn gewinnt heute 41-12, und qualifiziert sich.
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Einzig Spannung in der Quali gibt es noch bei AUT-POL und CZE:CHF.
Ich habe beide Spiele gesehen. Tschechien - Schweiz wurde im EHF TV mit tschechischem Kommentar übertragen. Ich habe nicht gewußt, dass es in Tschechien immer noch üblich ist, den Namen ausländischer Frauen zu verlängern: es wurde von Brütschová, Freyová, Wicková, Gautschiová, Kündigová gesprochen. -
Also, Heidi Löke war mit 34 (Alter dann von Schulze) als Kreisläuferin absolute Weltklasse....(Altersstruktur ist ja eh sehr günstig - wenn sich neue Spielerinnen aufdrängen, umso besser).
Luisa Schulze ist über 190cm groß, ich kenne sehr, sehr wenige Spielerinnen die mit dieser Größe über dreißig noch auf internationalem Niveau spielen können. Schön, dass sie es heute noch schafft! Ob es mit 34 noch klappen wird? -
Emily Bölk heraushebt, die in der Partie vier Mal nicht in der Lage war, den Ball über 5 Meter auf Maren Weigel (wobei ich Ihr das auch teilweise anrechne) zu passen, dann haben wir mehr Probleme als nur den Bundestrainer.
Also, ich habe in dieser Saison ziemlich viele (fast alle) Spiele Bölks mit ihrem Verein gesehen. Ich möchte nicht behaupten, dass sie regelmäßig Weltklasse leistete, aber so miserabel war sie buchstäblich nie. -
Bei der Leistung im Rückraum gestern hätte Groener es auch gerne mal mit Nele Franz probieren können.
Es ist nicht das erste Mal, wenn man sieht: wenn das Spiel nicht gut läuft, steht Groener wie eingefroren neben der Linie, und macht ... nichts. -
Die erste Halbzeit war völlig in Ordnung, die zweite ... nicht.
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Es ist mir erst jetzt aufgefallen. Heißt Annika Ingenpass auch in Bad Wildungen so, mit "ss"?
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Das Spiel wird vom Sportdeutschland übertragen: wm-playoffs-frauen-portugal-deutschland
Die Übertragung läuft schon. -
Müller fehlte wiedermal der Mut, junge Spielerinnen zu bringen (natürlich außer Pandza und Neidhardt, die zum Stamm gehören). Schlegel musste nach einem schönem Tor und einem Fehlwurf gleich wieder runter, andere waren gar nicht auf der Platte.
Johanna Reichert hat auch viel gespielt, sie ist 19. -
29-29 in Maria Enzersdorf. Pandza und Neidhart sehr überzeugend, Kovács spielte aber ganz schlecht. ich habe vor allem Probleme in der österreichischen Abwehr gesehen, und, ja, im Tor. Wenn Blazek im Rückspiel 3-4 Bälle mehr hält, und Frey nicht versucht, das Spiel im Alleingang zu gewinnen, können die österreicherinnen eine Chance haben.
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Ungarn - Italien 46-19. Ein völlig sinnloses Spiel, leider mit einer Verletzung.
Schön, dass sich zumindest die Verbände vereinbaren konnten, und die ungarische Mannschaft nicht nach Italien reisen muss. -
Es sind zwar WM-Qualifikationsspiele, die europäische Qualifikation ist aber vom EHF organisiert. Demzufolge werden alle Spiele im EHF TV übertragen, bis auf die, die im jeweiligen Land auch von einem Fernsehsender übertragen werden - ähnlich, wie bei Europapokalspiele.
Alle Qualifikationsspiele sind schon beim EHF TV terminiert*:
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Die Info über TV-Übertragnungen ist momentan nicht nicht verfügbar:
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Falls es nichts kommt, muss das Spiel über EHF TV sichtbar sein. Es bedeutet natürlich deutlich weniger Zuschauer, aber auch die Möglichkeit zumindest für uns, das Spiel doch zu sehen. Vorausgesetzt, es kommt nicht so wie bei einigen CL-Spielen...Hinweis: Portugal liegt in einer anderen Zeitzone. Die EHF-Webseiten erkennen, dass du in Deutschland bist, und werden dir alle Termine in mitteleuropäischer Sommerzeit (CEST), d.h., deutscher Zeit angezeigt.
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ZSKA im Final Four. Wer hat es in der Halbzeitpause des Hinspiels gedacht? Ja, es war knapp, sehr knapp sogar, aber sie haben es geschafft.
Also, es ist schon ein bisschen irre. ZSAK ist natürlich ein Traditionsverein, mehr als hundert Jahre alt (der Zentrale SportKlub der Armee), aber die Frauenhandballabteilung wurde erst in 2019 gegründet, d.h. sie ist weniger als zwei Jahre alt - und ist im Final Four der Champions League.
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Wenn der Kommentator darüber spricht, wer der Vater, oder sogar Großvater einer Spielerin war, ist immer ein Armutszeugnis, ein klarer Hinweis, dass er sonst keine Ahnung von der Spielerin (oder sogar vom Frauenhandball...) hat. Doch gestern, wenn er schon vom Vater und Großvater einer nicht anwesenden Spielerin (nämlich Mia Lakenmacher aus Buxtehude) erzählt hat, war ein neuer Tiefpunkt.