Sollte alles in den jeweiligen Durchführungsbestimmungen stehen.
Beiträge von Theoitetos
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Zitat
8:5 Ein Spieler, der den Gegenspieler gesundheitsgefährdend angreift, ist zu disqualifizieren (16:6c), insbesondere, wenn er:
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c) mit Fuß, Knie oder in anderer Weise den Gegenspieler absichtlich am Körper trifft; dazu gehört auch Beinstellen;
... -
Schirinator
Dir fehlt da eindeutig a)Zitat13:1 Grundsätzlich unterbrechen die Schiedsrichter das Spiel und lassen es durch einen Freiwurf für die andere Mannschaft wiederaufnehmen, wenn:
a) die ballbesitzende Mannschaft eine Regelwidrigkeit begeht, die zum Verlust des Ballbesitzes führen muss (4:2-3, 4:5-6, 5:6-10, 6:5, 6:7b, 7:2-4, 7:7-8, 7:10,7:11, 8:8, 10:3, 11:4, 13:7, 14:4-7 und 15:7 Absatz 3 und 15:8). -
Zitat
Wenn du diese Situation weiterlaufen lässt und Abwehrende Mannschaft bekommt den Ball entscheidest du unbewußt auf Stürmerfoul und lässt den Vorteil weiterlaufen.
Ich entscheide doch da nichts unbewußt, ich muss da gar nichts entschieden. Meist ist der Angreifer so verdutzt das er keinen FW bekommt und die Abwehr startet einen Konter.ZitatAlles anzeigenEntscheidungskriterien für ein Stürmerfoul
- Position des Abwehrspielers im Moment des Körperkontakts in frontaler Position
- Aktion keine Vorwärtsbewegung keine regelwidrigen Aktionen (Festhalten, Umklammern, Stoßen oder Heranziehen)
- Timing Verteidiger in korrekter Grundposition, lässt den Angreifer auflaufen!„Wer zuerst regelgerecht am Ort ist, hat Recht!“
Typische Fehler des Angreifers:
- Mit der Schulter hineindrehen
- Stoßen/Einklemmen bei einer Täuschung
- Mit dem Knie gegen den Abwehrspieler
- Überzieher; z.B. Wurfarm in den Gegner führen oder Wegdrücken des Gegners mit dem Nicht-Wurfarm
- Ohne Ball: Festhalten/Abstoßen (Kreis)Auszug aus einer Powerpoint, finde dort nichts was deine Aussage betreffs Stürmerfoul durch anwerfen untermauern oder auch nur tangieren würde.
Uwe aus LD
Sorry kann das Wort Ironie ni finden
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Zitat
Nein nicht immer! Bei den Männern darf man die Füße noch aktiv zusammen stellen, wenn der Spieler einen Tunneln will. Man geht davon aus das es nur ein Schutzreflex ist.
Auch das reflexartige Schließen der Beine bei Frauen oder im Nachwuchs wird auch nicht bestraft.Aktiv heißt für mich, und dachte auch für alle anderen, das der Spieler aktiv mit dem Bein zum Ball geht um ihn z.B. zu blocken.
ZitatHodges? Was ist den passives Fuß??? Wenn Fuß ist gibt es auf jedenfall immer einen Freiwurf, außer wenn die Mannschaft die den Freiwurf erhalten würde den Ball ekommt, dann geht es mit Vorteil weiter. Alles andere wird gepfiffen.
Hat ja Uwe aus LD schon richtig erklärt, wenn jemand vom Gegner angeworfen wird, gehts einfach weiter. (7:8) -
Zitat
8:5 Ein Spieler, der den Gegenspieler gesundheitsgefährdend angreift, ist zu disqualifizieren (16:6c), insbesondere, wenn er:
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b) eine Aktion so ausführt, dass der Gegenspieler an Kopf oder Hals getroffen wird;
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Aktive Fußabwehr immer 2-Minuten.
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Wenn du aber den Post von Rio gelesen hättest, auf den sich ja meine Antwort bezog, dann wäre es zu keinem Missverständnis gekommen.
Aber ich versuche in Zukunft, vllt. durch Zitat auf den Bezug, mich klarer auszudrücken um nichtgewollte Irrtümer bei der Interpretation meiner Aussagen zu vermeiden.
Also nichts für ungut und allen einen schönen Handballsonntag.
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Man kann auch alles falsch verstehen, wenn man sich nur Mühe gibt.
Gerade von einem SR, auch EX-SR hätte ich mehr erwartet.
Aber ich geb mir mal Mühe:Zitatob der Angriff Richtung Ball geht und wenn er das tut, kann es niemals eine Strafe geben.
Und dabei treffe ich das Gesicht, aber ich wollte ja nur Richtung Ball, also keine Strafe.So aber mal zurück zum ernst, den das Thema wirste ja verstanden haben, aber jemand der an der Schulter trifft, wollt doch sicher nicht den Ball spielen, oder? Also Strafe zurecht, oder nicht? Die Einteilung und die Strafe dazu sollen doch nur eine Hilfestellung sein, welche natürlich auch vond er Art des "Treffens" abhängt. Jemand der von oben die Hand des Ballführenden beim Tippen trifft kann ich nie unterstellen das er den Ball spielen wollte, weil wie den, die Hand wäre ja immer dazwischen ...
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Hab die Situation heute auch in einem Pokalspiel erlebt, RA wirft TW ins Gesicht (nicht mit voller Wucht) in der 5. Spielminute. SR gibt TO, TW gehts für den Wurf gut, Schütze entschuldigt sich, wird von SR ermahnt. Alles ist in Ordnung. Hätte aber der gleiche Spieler das noch einmal gemacht wäre er mit rot runter gegang und auch das wäre richtig gewesen. Den einem Spieler beim 1. Mal gleich Absicht zu unterstellen ...
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Río
Richtig. Wir bekommen geschult, bei Berührung von Hand bis Ellenbogen wird dem Abwehrspieler unterstellt das er versucht hat den Ball zu spielen. Von Ellenbogen bis Schulter gibts 2min und ab Schulter rot (da von hinten). Verständlich? -
Meine Erfahrungen sind leider das die Spieler mit derartigen Entscheidungen (weiterspielen lassen) nichts anfangen bzw. damit am wenigsten umgehen können. Also viel lieber eine klare Entscheidung. Stürmerfoul also in diesem Beispiel, das wird eher angenommen, solange es man logischerweise auf beiden Seiten gleich pfeift.
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Wieso FW?
Zitatda der Angreifer nicht ungehindert an den Ball kommt.
Ist es nicht auch Zeil beim Handballspiel eben dieses zu verhindern, vor allem regelgerecht?Meiner Meinung nach nur Stürmerfoul, bei allen anderen Entscheidungen macht man sich ... vor allem "halbherzigen" wie FW oder 7m. Wie Schiri39114 schon richtig sagte, entweder oder.
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In welcher Liga ist das passiert?
Andererseits natürlich gut für den TW, Arme vor den Kopf und Ball gehalten
ansonsten hat Jungsenior52 schon alles wichtiges gesagt. -
So zum Thema 7m und keine Strafe, siehe dazu DHB Anweisungen 2009-2010
Besonders 2. Punkt 8!ZitatErkennbarer Versuch den Ball aus der Hand zu spielen
8. Deutlich anzeigen, dass der Ball gespielt wurde, ansonsten hohe Tendenz zum 7m (keine Strafe)oder
ZitatMuss nach einer Aktion noch eine Strafe bzw. ein 7-m sein?: In vielen Fällen wird nach einer 7-m – Entscheidung oder einer Vorteilssituation der betroffene Abwehrspieler mit einer Strafe belegt, was nachweislich oftmals zu Unrecht erfolgt. Der Kampf um den Ball muss genauer beurteilt und Alibi-Strafen vermieden werden. Der Versuch des Abwehrspielers den Ball zu spielen muss mehr toleriert werden. Die Stellung beider Spieler zueinander ist für die Beurteilung besonders wichtig. Befindet sich der Spieler nach einer Klammeraktion durch den Abwehrspieler wieder frei und unter „voller Ball- und Körperkontrolle“, DARF bei einem folgenden Fehlwurf NICHT auf 7-m – Wurf entschieden, allerdings eine Strafe ausgesprochen werden. Zu beachten sind dabei die Dynamik, die Laufwege und die Attacken des Abwehrspielers (Kampf um den Ball oder den Körper?). Hinzu kommen zunehmend erschwerend schauspielerische Akzente der Ballbesitzer und der vorwurfsvolle Blick gegen den Abwehrspieler.
Quelle: SHV Anweisungen 2009-2010 Punkt 18.Hoffe jetzt sollte allen klar sein das mit einem 7m nicht automatisch eine progressive Strafe folgen muss!
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Hat der DHB das nicht in seinen Durchführungsbestimmungen festgelegt, dass bei der roten Karte in der letzten Spielminute bei Verhinderung eines formellen Wurfes es automatisch 1 Spiel Sperre gibt (plus Geldstrafe?)? Dächte da ma was gelesen zu haben. Weiß wer mehr?
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Trapp
Ja klar, wieso nicht? -
Zitat
Abwehrspieler holt an der eigenen 6-Meter Linie zum Wurf aufs leere Tor aus und wird dann regelwidrig zu boden gerissen. Würdet ihr abgesehen von Rot hier auf 7m entscheiden?
Ja unbedingt! 7m gibts ja bei Verhinderung einer klaren Torgelegenheit auf dem gesamten Spielfeld!Zur Ausgangsfrage ist wirklich nur zu hinterfragen: regelwidrige Abwehraktion -> 7m, regelgerechte Abwehr des TW -> Abwurf.
Da TW ja nicht nach vorn auf den Angreifer agiert, ihn z.B. umrennt, kann es keine rote geben. -> Steinar a) -
Dann würde ich aber an deiner Stelle gegen eine eventuelle Sperre Einspruch einlegen. Die Verwaltungskosten sollte eh der Verein tragen.
Hab auch noch meinen Spielerpass obwohl schon ewig ni mehr aktiv gespielt habe.
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Auch meinen Respekt an den Betreuer, solche Leute braucht das (Handball)Land!!!