Beiträge von nuvolo

    Mir fällt auf, dass Weber beim Anziehen immer eine längere Kunstpause einlegt. Würde dann im 2 gegen 2 gegen den Mittelblock ein taktischer Vorteil entstehen, dann würde das Sinn machen. Gestern war das sogar kontraproduktiv, da die Kreisanspiele scheiterten. Mit den Alternative Pekeler, Kohlb. und Bambam hätte man da wesentlich mehr Action produzieren können. Golla hat jetzt zu viel Verantwortung alleine zu tragen in Abwehr und Angriff. Das kann er so nicht stemmen.

    Die Kreisläufer sind die heimlichen Spielmacher. Das war jahrelang eine Stärke der Nationalmannschaft. Mal sehen, wie AG nach der WM die Mannschaft aufstellt.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich kein spanischer Spieler im Spiel gegen die Kap Verden angesteckt hat. Bin mal gespannt, was sich bis Dienstag da noch tut. Die Spannung in der WM Gruppe A hat wenig mit Sport zu tun bisher ... Die Infektionskette in dieser Gruppe ist besonders brisant!!

    Ja das ist klar formuliert gewesen. Aber ich kann das nach wie vor nicht nachvollziehen wie das funktionieren soll. Den Sprung nach dem letzten Schritt anzusetzen ist völlig unnatürlich. Es ist schwierig, weil der Körpder nach Vorne drückt. Es hat für die Abwehr keinen Wert, man nimmt sich die alle Möglichkeiten zu irgendeiner Reaktion und mann muss nicht Blocken. Zudem ist die Gefahr mehr oder weniger unkontrolliert mit dem Gegner zu kollidieren deutlich erhöht.


    Das wäre jetzt tatsächlich mal eine sinnvolle Technikdiskussion. Genau das Gegenteil von dem, was du behauptest trifft zu. Nach dem biomechanischen Grundprinzip der erhöhten Anfangskraft, könnte man dieses Springen auch als Rückwärtsspringen nutzen, um das Nachinnenziehen des Angreifers zu verteidigen. Dies wäre eine individualtaktische Abwehrentscheidung in einer recht einfachen Spielsituation, da der Angreifer in dieser schmalen Zone ja nur nach innen durchbrechen könnte. Um das noch mehr zu verdeutlichen könnte man die Dynamik derartiger Bewegungen aus dem Badminton oder dem Fechten heranziehen. Ich behaupte mal, dass Badmintonspieler, was das körperlose Abdecken eines 6m×6m-Quadrats angeht überraschend stark im Vergleich zu Handballern abschneiden würden. Meine Erfahrungen mit Tennis- und Badmintonspielern, die im Jugendbeteich auf Handball umschwenkten, haben mich in diesem Bereich immer erstaunt. Wenn man dann mal Jahre hart Badminton trainiert hat, dann weiß man, wie hart das Quadrat trainiert wird und wie wertvoll und athletisch das weite Umspringen/Rückspringen ist. In unserem Falle würde man damit die Fußverletzungen der Außenspieler zusätzlich vermeiden.

    Ich verstehe ja die Diskussion um solche Situationen, aber hoch Springen? Das wäre eine völlig unnatürliche und nachteilige (Re-)Aktion in dieser Situation. Wenn man da springt, nimmt man sich jedwede Möglichkeit in eine andere Richtung zu agieren und das Hoch springen ergibt einfach keinen Sinn. Was soll man damit bewirken?


    Steht doch da. Dann gibt es unten im sensiblen Fußgelenkbereich keinen Kontakt. Ist doch wirklich klar formuliert gewesen. Dann erübrigt sich auch die Diskussion über rote Karten in diesem Deckungsbereich. Macht das denn Sinn?? Es würde ja ein Minihüpfer oder Ballenstand genügen.

    Gerade im Spiel Algerien vs Marokko hat man gesehen, warum im final four die rote Karte gegen Wiencek berechtigt war. Identischensituation, Verletzung eines Spielers. Folgerichtig Videostudium der SR rote Karte. Die Bestrafung darf nicht von der Verletzung abhängig sein, sondern nur von der Gefährdung.


    Du bist aber sehr hartnäckig geworden. Wenn so ein Minischritt immer mit rot bestraft werden sollte, dann bleib ich dabei: Senkrecht hochspringen. Dann gibt es im Fußbereich keine üblen Verletzungen und wenn es im Rumpf scheppert weiterlaufen lassen. So machen es die Basketballer und das macht für diese Situation absolut Sinn. Der Verteidiger behauptet nur die Position und springt nach oben. Berührt der Angreifer diesen Zylinderbereich, muss er damit klarkommen.

    Sind ja nur!!!!???? noch 23 bzw bis zu 28 Spieltage in der Bundesliga. Das geht doch locker ab Februar!???

    Ich würd jetzt drauf wetten, dass die Bundesliga nicht zu Ende gespielt werden kann. Hoffentlich wird dann diesmal Flensburg Coronameister. Das hätte was ...

    Sollte die WM ein Coronaproblem größeren Ausmaßes im Handballsport erzeugen, dann muss die Bundesliga die Reißleine ziehen. Schwappt eine Welle auf die HBL über, dann wird es richtig haarig mit den vielen Saisonspieltagen. Einen Kollaps der Buli braucht jetzt wirklich keiner.

    Das riecht momentan alles nach WM-Abbruch. Hoffentlich nicht!!

    Also wenn man das hier so liest, dann kommt man fast zu dem Schluss, dass Kiel nur gewonnen hat, weil sie eine Mannschaft waren und Barcelona lediglich ein Haufen starker Einzelspieler ohne die nötige Einstellung. Damit wird man keiner der beiden Mannschaften gerecht.

    Ja, für den Titel musste alles passen. Aber "nur" als Einheit aufzutreten hätte nicht gereicht, daneben musste noch exzellenter Handball gespielt werden. Und das ist dem THW an diesen beiden Tagen unfassbar gut gelungen.


    Sehe ich absolut genauso. Palmarson zu Beginn sehr stark. Danach hatte Kiel ihn im Griff. Was wahrscheinlich schwer zu verstehen ist als Zuschauer, das ist die extreme Abwehrintensität, die insbesondere Duvnjak, Wiencek und Pekeler im Verbund mit Landin auf die Platte bringen. Das ist schon Weltklasse.

    Ein faires Spiel mit fairen Verlierern aus Barcelona. Die haben auch um jeden Zentimeter gekämpft. So viel Widerstand sind die Spieler aus Barcelona nicht gewohnt. Trotz mancher Landinfragezeichen in den Gesichtern der Barcaspieler haben die zu keinem Zeitpunkt den Fuß vom Gaspedal genommen.

    Kiel heute mit Herz und Verstand.

    Auch in den Interviews extrem aufgeräumte
    Truppe.

    Das eigentliche Problem ist doch, dass die Außen die immer mehr verschärften Regel, die zu ihrem Schutz geändert werden, versuchen zu nutzen, um den Kontakt herzustellen und so den 7m zu garantieren, wenn der Wurf nicht passt und die Zeitstrafe oder sogar rote Karte zu ziehen. Auch Marguc ist hier mit voller Absicht so in die Aktion gegangen, dass er den Kontakt mit dem Verteidiger herstellt. Natürlich will er ihn nicht so auf den Fuß treten, aber möglich so abspringen, dass er direkt am Verteidiger hochgeht, sodass der kleinste Kontakt dann die entsprechenden Strafen nach sich zieht. Selbst wenn der Verteidiger einen Schritt zurück macht, springen die Außen mittlerweile fast automatisch auf den Verteidiger drauf, weil sie wissen, dass der Verteidiger immer die Strafe bekommt sobald Kontakt da ist. Insofern ist das eine schwer lösbare Situation in Zukunft.


    Das sehe ich absolut genau so. Das Spielchen um den letzten Quadratzentimeter Platz wird beidseitig auf die Spitze getrieben. Wie schon gesagt hochspringen und Flossen steil nach oben. Das sollte akzeptabel und klar erkennbar sein für alle Beteiligten sein. Der Rest wird dann fair zwischen Außen und Torwart ausgespielt ohne selbstverschuldete Verletzungsgefahr und ohne Schiedsrichterhickhack. Als Trainer würde ich das dann regelmäßig trainieren, damit sich das Ganze automatisiert.


    Diese Diskussion ist ja nicht neu und auch nicht Handball-exklusiv. Einen Schiedsrichter-Einfluss wird man immer haben, da kann man machen, was man will. Ein erster Schritt wäre, nicht alle zwei Jahre die Regeln zu ändern und einheitlichere Auslegungen einzufordern. Auf diversen Plattformen gab es Leute, die durchaus Sachverstand haben und trotzdem steif und fest behaupteten, man könnte hier keine Rote Karte geben. Kann man es ihnen übel nehmen? Nein, wenn es in 95% der Fälle gar nichts gibt, in 4,9% 2 Min. und in 0,1% Rot, ist das kaum nachzuvollziehen. Der Grad zwischen Außen schützen und ihn in Watte verpacken und quasi den Weg zum Tor frei machen zu wollen ist schmal.


    Nun erkennt man auch, welche Verantwortung die Schiedsrichter in so einem wichtigen Spiel für die Sportart Handball übernehmen. Das gestrige Spiel war diesbezüglich keine Werbung für den Handballsport. Alleine schon um seine Bewegungsenergie zu stoppen brauchte Wiencek ein minimales Schrittchen. Senkrechtes hochspringen mit ausgestreckten Armen wäre die klarste regelkonforme Lösung. Dann würde auch das Eingreifen in den Flug des Angreifers mit den Händen wegfallen. Anspringen dieses Abwehrspielers würde dann sinnfrei werden. Das verstünde jeder!!! Weglaufen zur Außenlinie ist mir einfach zu unnatürlich und auch total unverständlich.


    Diese Diskussion ist ja nicht neu und auch nicht Handball-exklusiv. Einen Schiedsrichter-Einfluss wird man immer haben, da kann man machen, was man will. Ein erster Schritt wäre, nicht alle zwei Jahre die Regeln zu ändern und einheitlichere Auslegungen einzufordern. Auf diversen Plattformen gab es Leute, die durchaus Sachverstand haben und trotzdem steif und fest behaupteten, man könnte hier keine Rote Karte geben. Kann man es ihnen übel nehmen? Nein, wenn es in 95% der Fälle gar nichts gibt, in 4,9% 2 Min. und in 0,1% Rot, ist das kaum nachzuvollziehen. Der Grad zwischen Außen schützen und ihn in Watte verpacken und quasi den Weg zum Tor frei machen zu wollen ist schmal.


    Nun erkennt man auch, welche Verantwortung die Schiedsrichter in so einem wichtigen Spiel für die Sportart Handball übernehmen. Das gestrige Spiel war diesbezüglich keine Werbung für den Handballsport. Alleine schon um seine Bewegungsenergie zu stoppen brauchte Wiencek ein minimales Schrittchen. Senkrechtes hochspringen mit ausgestreckten Armen wäre die klarste regelkonforme Lösung. Dann würde auch das Eingreifen in den Flug des Angreifers mit den Händen wegfallen. Anspringen dieses Abwehrspielers würde dann sinnfrei werden. Das verstünde jeder!!! Weglaufen zur Außenlinie ist mir einfach zu unnatürlich und auch total unverständlich.

    So ist es. Mich wundern umso mehr aber die Tiraden hier direkt nach dem Spiel bezüglich dieser Szene.


    Ich glaube schon, dass dieses Spiel reichlich Diskussionsbedarf bezüglich der Schiedsrichterleistung und auch der Regelauslegung und Regelhandhabung lieferte. Die heutigen Szenen waren mit Sicherheit extrem diskussionswürdig. Der nicht fachkundige Zuschauer kann das Ganze kaum nachvollziehen. Da werden Trikots vom Körper gerissen, Spieler von der Seite umgenietet und dabei noch kräftigst am Wurfarm attackiert und es geht mit Freiwurf weiter. Dann sieht er das zurückhaltende Anlaufen von Wiencek gegen den RA und dafür gibt es glatt rot und 7m. Schwer zu vermitteln.

    Wichtig wäre auch eine regelgerechte Alternative im Deckungsspiel verstärkt zu trainieren. Meines Erachtens sollten die Außenverteidiger in diesen Situationen wie Basketballer beim Blocken nach oben mit ausgestreckten Armen springen. Dann gäbe es im Fußbereich keinen Kontakt, der Winkel für den Angreifer würde minimiert und wenn dann der Angreifer sich irgendwie einhakt oder Kontakt provoziert, sollte konsequent auf Stürmerfoul entschieden werden.

    So entstünde langfristig Handlungssicherheit in diesem sensiblen Spielbereich. Und wenn dann so eine Litfasssäule wie Wiencek vor dir hochspringt, verliert das Anspringen des Abwehrspielers gewaltig an Attraktivität, wenn es auch für den Angreifer verstärkt den Stürmerfoulpfiff gäbe.

    Mir jedenfalls würde eine Entlastung des Handbsllspiels vom Einfluss der Schiedsrichter sehr gefallen. Und für Fachfremde würde das Ganze viel plausibler.

    Also für Wienceks Verhältnisse war es eher ein kleiner Schritt. Für seine großen Füße kann er nichts. Die Entscheidung der Schiris war einfach mies. Und das Zucken in den letzten 3 Sekunden war an Inkonsequenz nicht zu überbieten.

    Für Kiel freut es mich total. Bester Spieler der Partie war für mich Pekeler.

    Für mich sind alle Absagen vereinsstrategisch erklärbar. Das Rumgeeiere bei den Begründungen hätten alle Beteiligten vermeiden sollen.

    Der deutsche Kader ist immer noch ordentlich. Einfach mal schauen, ob der verbliebene Kader die Chance nutzt und alle überzeugt. Vielleicht sollte man allen Spielern noch eine freiwillige Impfmöglichkeit anbieten.

    Frohe Weihnachtszeit noch allen hier. Wir genießen insbesondere auch die deutlich verringerte Dichte an Coronastatistiken. Das ist mal wirklich entspannend.

    Schade, dass die Spieler so rumeiern.

    An dieser Stelle bzw zu einem etwas früheren Zeitpunkt -am besten vor der Nominierung des Kaders- wäre eine Entscheidung für oder gegen einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft sinnvoller gewesen.

    Das hätte jeder akzeptiert.

    Die Nationalmannschaft wird schon ordentlich spielen mit dem zur Verfügung stehenden Kader.

    Vielleicht gibt es in Ägypten ja eine Sammelimpfung für die Spieler.

    Die WM mit ihrer extrem hohen Spieldichte ist genau das Turnier, das für die am stärksten belasteten Spieler das größte Saisonproblem darstellt. Diese Absagen sind richtig und ich hoffe, dass auch ausländische Spieler der Bundesligatopteams diesen Schritt gehen werden. Das schafft auf Vereinsebene die größtmögliche Sicherheit. Ursache des Problems ist allerdings die unflexible Handhabung der aufgeglähten, verspäteten und stockenden Bundesliga. Jetzt werden schon Playoffs für die Bundesliga ins Spiel geworfen, um wenigstens hier einen fairen Meisterschaftsbetrieb zu garantieren. Diese WM sollte gezielt mit einer B-Truppe gespielt werden. Die Bundesliga ist wesentlich wichtiger.