Beiträge von nuvolo

    Apropos Italien.

    Es schmerzt wirklich, dass wir Deutschen dort nicht mehr geholfen haben. Unsere Top-Europäerinnen Merkel und von der Leyen haben es leider verpasst hier konkrete sichtbare Hilfe zu leisten. Jetzt nutzt Salvini das umfänglich aus und schafft das Feindbild Merkeldeutschland. Wir kümmern uns immer um die ganze Welt, aber hier haben wir versagt bzw. gäbe es menschlich erheblichen Nachholbedarf.

    Es geht hier um Gesten und aktive Hilfen und nicht um Kohle!

    Hoffentlich kommt da noch was. Das betrifft im übrigen uns alle.

    In diesen Zeiten ist jeder grenzüberschreitende Zuspruch Gold wert. Wir sind im Urlaub immer gerne in diesen Ländern. Wir sollte alle Kanäle nutzen und versuchen die Verbundenheit zu demonstrieren, die unsere Politiker leider verschlafen haben.

    Ich hoffe, dass mein Post nicht gestrichen wird. Es ist nur ein Aufruf zu aktiver Verbundenheit mit Europa.

    Paul Jonas


    ... oder man spielt die komplette Hinrunde und lässt die obere bzw. die untere Tabellenhälfte untereinander die Rückspiele austragen. Dabei könnte man alle erspielten Punkte werten.

    Bei 22 Teams in Liga 1 wären das 21 + 10 = 31 Spiele. Damit hätte man sogar etwas Puffer geschaffen. Bei 24 Teams käme man auf 23 + 11 = 34 Spiele.

    Keine Absteiger und ggf viele Aufsteiger. Das würde zu prallvollen Ligen führen überall. Ob Corona dann so viele Spieltermine hergibt in der Saison 20/21, sollte bedacht werden. Eine 1. Liga mit 20 oder gar bis zu 22 Teams!! Das hätte 38 bis 42 Spieltage zur Folge zzgl. CL, Olympische Spiele, Qualifikationen und WM.

    Eigentlich spricht vieles gegen allzu große Aufstiegsregelungen. Es wird gesellschaftlich in vielen anderen Bereichen wichtigen Nachholbedarf geben.

    70% der Saison sind zur Zeit gespielt gewesen. Kiel Meister oder Coburg als Aufsteiger wären bei den Vorsprüngen auf Titelanwärter bzw. Nichtaufstiegsplätze sehr vertretbare Entscheidungen. So gibt es in vielen Ligen (~50%) klare Konstellationen. Es gibt leider auch gleich viele Ligen, in denen die sonstigen Aufstiegsplätze noch extrem umkämpft waren/sind. Diese Teams alle aufsteigen zu lassen ergäbe eine wahre Flut an Aufsteigern.

    Wenn es großzügige Aufstiegsregelungen gäbe, müssten zur Entzerrung der Spielpläne zusätzliche Gruppen/Staffeln eingerichtet werden.

    Mehr Staffeln mit weniger Teams macht 2020/21 planungssicherer in allen Wettbewerben, zumal man manche Wettbewerbe Pokal, Olympia, CL, ... noch durchführen/nachholen möchte.

    Folgendes Gedankenspiel:

    3. Liga: die Mannschaften die die Lizenz für die 2 HBL eingereicht haben steigen auf = 6.
    2. Liga: Krefeld keine Lizenz. Aufsteiger in HBL: Coburg und Essen --> 21 Mannschaften in Liga 2.
    1. Liga: 20 Teams
    CL/EHF: Nur Spiele gegen die Top 6 werden gewertet.

    Nächstes Jahr:
    1. Liga: vier Absteiger aus HBL, nur 2 Aufsteiger = 18 Mannschaften
    2. Liga: 5,5 Absteiger, 2,5 Aufsteiger = 18 Mannschaften


    Sähe das für die 2. Liga dann nächstes Jahr nicht anders aus?

    21 Teams -2 Aufsteiger in Liga 1 + 4 Absteiger aus Liga 1 wären schon 23 Teams. Dann sagen wir mal + 3 Aufsteiger aus Liga 3 wären 26 Teams. Das würde 8 Absteiger bedeuten oder???

    Auf alle Fälle käme es ja durch den diesjährigen unkompensierten Aufstieg von 6 Teams (dein Vorschlag) aus den 3. Ligen im Folgejahr zu einem umfangreichen Abstieg.

    LG

    Seien wir ehrlich, ein Meister THW Kiel wäre verdient.


    Absolut. Und Flensburg als Vizemeister bzw. CL-Teilnehmer wäre auch absolut verdient.

    Die höchste belgische Fußballliga hat gestern die Saison offiziell beendet oder? Der Tabellenführer wurde zum Meister erklärt. Die UEFA hat sofort reagiert 301 Moved

    Ggf. sollte Liverpool bei Saisonabbruch auch zum Meister erklärt werden ;)

    In Spanien oder Italien ist so eine Entscheidung kaum tragfähig.

    Karl

    Symbolik, sinnvoll oder nicht ... Das ist deine Meinung ... Einen Relevanzstreit hatte ich gar nicht beabsichtigt.

    Darum ging es mir nicht. Ich bin nur der Auffassung, dass man viele Dinge des alltäglichen Lebens aufrechterhalten könnte. Insofern diente Schule nur als Beispiel dafür, dass vieles immer noch möglich wäre bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen.

    Maskenpflicht im öffentlichen Raum wäre schon längst eine Lösung, insbesondere als Fremdschutz. Mit Helmen, ähnlich denen aus Krankenhäusern mit Plexiglasscheibe könnte man auch viele Bereiche des täglichen Lebens absichern. Sähe etwas dämlich aus, wäre aber pragmatisch.

    Beispiel Schule:

    Kurzunterricht mit extremst reduzierter Stundenzahl (eine Doppelstunde pro Tag ggf. auch samstags) hauptsächlich in den Kernfächern M, E und D könnte beispielsweise in zeitversetzten Teilblöcken über den Tag verteilt und in größeren Räumen (Mensen, Foren, Hallendritteln ...) durchgeführt werden. Die Kontaktmöglichkeiten wären extrem entzerrt. Mit Maskenpflicht würde das Ganze noch mehr entschärft ...

    Mir fehlen insgesamt die pragmatischen Lösungen. Der Onlineunterricht mag jetzt den Unterrichtsausfall etwas kompensieren, ist aber keine Lösung. Das Beispiel zeigt aber, dass mit hoher Disziplin vieles im Minimalbetrieb noch durchfühbar wäre. Die tägliche Coronastatistik würde sich meines Erachtens kaum verändern.

    Den Solidartopf der 4 CL-Teilnehmer 20 Mio. Euro meinte ich. Immerhin etwas.

    Gerade läuft in der Sportschau etwas zum Thema Solidarität im Fußball.

    Ohne Einnahmequellen wird das Thema allerdings schwierig.

    Wie du schon feststelltest, ist das FF in Köln hochdotiert.

    Deine Alternative wäre das FF zu canceln. Ich würd es irgendwie am Leben halten und einen Verteilungsmodus suchen. Aber das müssen wir nicht entscheiden.

    Woher weißt du das alles denn im voraus? Wart es doch erst mal ab. Auf alle Fälle fließt beim FF in Köln für Handballverhältnisse eine Menge Geld. Die Solidaritätsfrage heißt ja so, weil sich jemand (Person, Verband, Vereine) um eine solidarische Lösung bemüht. Schau doch mal auf die Fußballbundesligisten in der CL!!

    Alle Branchen, nicht nur der Handball, werden nach Geld japsen. Warum also sollte man ausgerechnet auf die Sahnestückchen verzichten und die bereits geflosssenen Gelder zurückerstatten? Man wird mitnehmen was irgendwie geht. Die Verteilung der Gelder ist eine Solidaritätsfrage. Wer jetzt alles zerredet, hat den Ernst der Lage nicht verstanden.

    Kontaktverbot im öffentlichen Raum. Das ist gut kontrollierbar. Prinzipiell eine gute Idee.

    Auf meinen letzten 200 km mit dem Rennrad am Wochenende war es weitgehend ruhig. Mal ein Bolzplatz mit einer Hand von Knillchen. Die Burschen sind ja wie ein Sack Flöhe. Da hilft eigentlich nur Flohpulver ;) Und ab und an ein paar Unbelehrbare. Auch Radzüge. Ich denke die radelnden Papas sollten vorbildlich sein und nicht wie gewohnt mit Kumpels radeln.

    Bei der Umsetzung des Kontaktverbots könnte es ruhig gepfefferte Bußgelder hageln. Das spräche sich in allen Foren schnell rum.

    Dein Wort in Gottes Ohr, Tclip. Aber ich befürchte, dass das Szenario in Deutschland nur zeitverzögert zum Italienischen stattfindet. Hoffentlich liege ich da falsch.

    Auf alle Fälle hat wohl jetzt jeder kapiert, was man tun sollte!? Du kommst ja aus Lemgo und hier in Viersen-West sind wir 15 km von Heinsberg entfernt. Ich will gar nicht alles abspulen, was hier so falsch lief.

    Jetzt kann man sowieso nichts mehr ändern und hoffen, dass wir keine italienischen oder Gangelter Zustände bekommen.

    Wie gesagt und ehrlich gemeint: Dein Wort in Gottes Ohr. Rechthaberei wäre in dieser Situation auch unmenschlich. Hoffentlich bleibt uns Schlimmes erspart!


    Naja, 60% haben sich an Anordnung gehalten, wie viele der 60% haben ihr Handy einfach "vergessen"?

    Allerdings werde ich mich als Egoist :) an die die Vorgaben halten.


    Also laut Tracking App (Radfahren, Laufen, ...) herrscht in Italien seit langer Zeit absolute Ebbe. Kaum einer postet noch getrackte Strecken. Die geposteten Strecken im Freien liegen unter 5% der üblichen Aktivitäten. Viele sitzen auf der Rolle und tracken virtuelle Fahrten auf Zwift oder Watopia. Italien leidet extrem und hält schon lange durch.

    Noch vor Tagen sah ich Rentnerhorden Coffee to go bei ihrem Lieblingscafe schlürfen. In unserem Kaff ist jetzt der Erste gestorben. Das einzige Altersheim ist durchinfiziert. Herzlichen Glückwunsch zu so viel Unvernunft. Bei immerhin 15 km Entfernung zu Heinsberg gab es ja keine Notwendigkeit zur Vernunft.

    Mir fehlen die Worte. Die Wischiwaschiansprachen unserer gewählten Vertreter wurden zu lange ignoriert.

    Die aktuelle Angst und die Vorwürfe/Selbstvorwürfe sind die heilsamste Medizin für die Ignoranten. Auf dem Dorf weiß natürlich jeder, wer die 10 waren, die noch schnell nach Ischgl fuhren und deren Hausbewohner nun in Quarantäne stehen. Am schlimmsten dran ist wohl der, dessen Vater verstorben ist.

    Viele waren überfordert und einige zahlen nun mit bitteren Erfahrungen.

    Hoffentlich gelingt den Forschern bald ein Durchbruch ...