Beiträge von Handballer2105

    Diese Beweislastumkehr ist sicherlich nicht einfach, aber mE geboten.

    Ein Sportler bei dem leistungsfördernde Substanzen nachgewiesen wurden war tatsächlich gedopt, unabhängig wie die Substanz in den Körper gelangte. Letztlich ist die Beweislastumkehr der Preis dafür dass nicht vollumfänglich alle Sportler kontrolliert werden können. Wenn dann auch noch Staaten ihre "Aushängeschilder" aktiv dopen ist dies die notwendige Reaktion darauf.

    Sehe ich auch so.

    Allerdings sollte aber auch mindestens eine begründete Vermutung existieren, dass ein Effekt erreicht werden konnte.

    Wir wissen leider - abseits von unbelegten Aussagen der Sportbild - nicht, welcher "schlüssig dargelegte Weg" der "unverschuldeten Kontamination" von Nikola Portner aufgezeigt wurde.

    Der Hautkontakt mit einem Zuschauer wäre eine delikate Argumentation, denn

    • ja, Studien belegen, dass eine Kontamination per Hautkontakt möglich ist. Aber bei unzähligen Tests von Sportlern rund um die Welt, die bei Wettkämpfen regelmäßig Kontakt mit Zuschauern haben, gibt es quasi keine weiteren Fälle, in denen es auf diese Weise zu positiven Dopingtests gekommen ist.
    • die HBL und die Vereine müssten als Konsequenz zukünftig ihren Spielern bei Wettkämpfen den Kontakt zu Zuschauern untersagen - bis die Dopingkontrollen erfolgt sind.
    • diese Argumentation könnte zum "Freifahrtschein" für anlassbezogenes, einmaliges bzw. seltenes Doping werden, (Wobei hier natürlich die Gesamtheit aller Fakten berücksichtigt wurde)

    Da die Menge sehr gering ist und nach meinem Kenntnisstand kein wirksames Doping gewesen sein kann, kann ich mir vorstellen, dass es genau so war; also Kontamination durch einen Hautkontakt.

    Rechnet man die 15 %, die kein Abo haben, raus, ergibt sich aus den Zahlen aus dem Handball-World-Artikel folgendes Ergebnis:

    Sehr zufrieden: 56,5 %

    Geht so/unzufrieden: 43,5 %

    Ich glaub, die Redakteure und ich haben eine unterschiedliche Definition von dem Wort „Begeisterung“.

    Man kann aber auch schreiben, dass 8% unzufrieden waren, oder alle drei Zahlen schreiben. Je nachdem welche Information man betonen will.

    Meine Meinung: Wenn über 56% sehr zufrieden sind, kann man das durchaus schreiben.

    Die Fans dürfen sich jedenfalls erst mal über ordentliche Preiserhöhungen freuen. Was Schwenke so moderat nennt, wird nicht jeder so sehen.

    Für die VIPs stehen die Preise wohl noch nicht fest, aber da sollen wohl auch ordentliche Preissteigerungen aufgerufen werden. Da werden vielleicht auch nicht alle Sponsoren mitgehen wollen / können.

    „Wir werden die Preise im moderaten Rahmen anpassen“, hatte Wolfgang Schwenke direkt nach dem feststehenden Aufstieg gesagt. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Durchschnittlich steigen die Preise bei den Dauerkarten um 45 Prozent, Einzeltickets um 39 Prozent. Besonders kräftig schlägt Holstein bei den Kleinen zu: Für Kinder unter 14 Jahren steigen die Preise für Einzeltickets um durchschnittlich 48 Prozent, für Dauerkarten sogar um 58 Prozent.
    Sitzplatz-Einzeltickets steigen zwischen 57 und 63 Prozent, Stehplätze werden in geringerem Maße teurer
    Deutliche Erhöhungen gibt es auch bei den Dauerkarten… Und Holstein Kiel hat wohl den teuersten Stehplatz der Liga...

    Über die Preiserhöhungen bei den VIP-Tickets machte der Verein bislang keine Angaben. Nach Informationen der Kieler Nachrichten steigen dort die Preise allerdings noch viel deutlicher – teilweise um mehr als 100 Prozent.

    Quelle KN

    Erste Bundesliga ist eben teurer als die zweite Bundesliga. Dürfte beim Handball ähnlich sein; meine Vermutung!

    Auch durch vielmalige Wiederholung wird sich nichts ändern. Eurem Trainer wird es entweder gelingen den beiden ( Damgaard und Weber) mehr Spielzeit zu geben oder er wird im Laufe der Saison durch Verletzungen dazu gezwungen.

    Und wenn genügend Geld vorhanden ist, wird man noch jemanden holen.

    Mir fehlt nur die Phantasie wer das sein könnte.

    Die sehr guten Spieler haben doch alle Vertrag.

    Bleibt nur ein Talent, dass sich sehr schnell entwickelt.

    Das ist heftig. Ich hatte es damals aber auch schon nicht verstanden, warum man den Posten mit Jemandem ohne sportlichen Know-how besetzt hat.

    Da gibt es noch mehr Beispiele. Ich hoffe ich vertue mich nicht, wenn ich Schmedt vom SCM nenne. Meines Wissens hat er nie Handball gespielt. Es kommt wohl mehr darauf an, wer noch zum Team gehört.

    Schlechte Ausrede, wenn ich schreibe das man selbst schuld ist und die Außenwirkung nicht positiv war heißt das auch nicht das andere das nicht gemacht hätten. Unterschiedliche Meinungen sind vollkommen Ok und normal aber keine falschen Behauptungen.

    Wer wirft Steine und sitzt im Glashaus? Ich glaube, das bist du! Du hast doch mehrfach behauptet, dass beim BHC keiner die eigenen Fehler sehen will und bist mehrfach widerlegt worden.

    Man sagt auch etwas aus, wenn man etwas nicht sagt. Kann sein, dass ich da zu viel rausgelesen habe.

    Fast schon amüsant finde ich, dass sich der HSV jetzt für die kommende Saison ein durchaus dezent gutes und wahrscheinlich insgesamt sauteures Duo im Tor leisten kann. Da träumen andere Vereine von. Insgesamt bleibt es eine Farce, egal wie man es dreht und wendet. Wir sind im Handball leider meilenweit davon entfernt professionell zu sehen. Das betrifft alle, auch alle Vereine in der Liga. Bei jedem Verein gibt es etwas, was dahingehend nicht „professionell“ läuft. Wir haben noch einen weiten Weg zu gehen.

    Fußball ist da Gottseidank deutlich professioneller, wenn man mal Spanien (Barcelona, Madrid) ausklammert. Und wenn die Geldgeber in Paris keine Lust mehr haben, ist dort auch schnell das Licht dunkler.

    Wenn der BHC die Situation zum richtigen Zeitpunkt realistisch eingeschätzt hätte, dann wären sie nach 34 Spieltagen wahrscheinlich nicht so zerknirscht gewesen. Der BHC ist alles andere als der edle Ritter, der am Versuch ein von „korrupten“ Funktionären beherrschtes System zu reinigen, gescheitert ist. Für mich war es über die Saison gesehen sportlich unterste Schiene, nicht nur die Leistungen auf der Platte und der Gang vors Gericht am Ende ein einrühmlicher Schlusspunkt.

    Ich sehe den BHC auch nicht als weißen Ritter. Ich denke aber, dass die meisten anderen Vereine in der gleichen Situation genauso oder sehr ähnlich gehandelt hätten.