Beiträge von Handballer2105

    Freundschaft!

    Weil die Mannschaft da einen starken Trainer hatte, der die Mannschaft in den entscheidenden Momenten stützen konnte. Ähnlich war das mit Stenzel. Und in gewisser Weise auch mit Heiner Brand mit EM-Bronze. Es kommt vor, dass eine Mannschaft mit sehr starkem Trainer oder mit einem ganz klaren Konzept auch mal aus dem Nichts gleich top ist - z.B. auch die Rumänen 1961. Oder in letzter Zeit beim SCM. Aber in den meisten Fällen tasten sich Mannschaften an den ganz großen Erfolg eher heran.

    Wiegert hat schon einige Jahre gebraucht, bis die Mannschaft da war wo sie jetzt ist.

    Und Nationalmannschaft ist ein anderes Thema als ein Verein. Bei einem Verein steht die ganze Welt zur Verfügung.

    Ich habe meinen Beitrag deshalb so verfasst, weil ich Paulchens Argument mit der Finalerfahrung nicht so ganz teile.

    Es ist nur ein Beispiel, dass auch andere Nationen lange dem Erfolg hinterher gelaufen sind. Es ist kein Gesetz oder eine Notwendigkeit. Es gibt auch überraschende Erfolge.

    Veszprém hat sicherlich eine sehr gute Mannschaft; wartet aber immer noch auf den ersten ersten Titel in der ehfcl. Mit unterschiedlichen Mannschaften und Trainern.

    Das habe ich nicht geschrieben.

    Dass Gislason jedoch nicht so der große Mentalitätstrainer ist, ist denke ich m.E., nichts neues. Und wenn wie hier geschrieben, das Finale auch eine Mentalitätsfrage ist, dann kreide ich das dem Trainer an. Egal wie dieser heißt.

    Es war aber der gleiche Trainer in den Spielen davor! Da hat sich dann die Mannschaft alleine motiviert, oder?

    Natürlich war Glück dabei, aber das gab es schon immer. Erst bei der letzten EM als Frankreich durch ein irreguläres Tor gegen Schweden in die Verlängerung kam und die dann gewann.

    Die Kaderzusammenstellung gehört auch dem Trainer und da hat Gislason durchaus unpopuläre Entscheidungen getroffen.

    Andreas Potsdam schreibt, dass die Mentalität auch Aufgabe des Trainers ist. Allerdings nur im Finale, denn in den anderen Spielen hat sie ja gestimmt.

    Die Dichte im Männerhandball ist sehr groß und es gibt eigentlich nur für Dänemark den Anspruch immer im Finale zu stehen. Alle anderen können immer im Viertel- oder Halbfinale ausscheiden.

    Darum jetzt zu schreiben, dass man im Januar diesen Erfolg wiederholen muss, halte ich für unangemessen.

    Wir sind noch lange nicht auf dem Niveau von Dänemark.

    Aber die Mannschaft hat sich verbessert, sie war ein Team und sie hat Moral gezeigt.

    Und besser ein schlechtes Spiel im Finale als im Viertel- oder Halbfinale.

    Ich vermute mal, dass sich alle deutschen Fans über die Leistung der Mannschaft ärgern und enttäuscht sind. Mir geht es auf jeden Fall so.

    Ich glaube allerdings auch, dass die Mannschaft gewinnen wollte.

    Nachdem Zwischenstand von 5:6 hatten wir eine sehr schlechte Phase von der wir uns nicht mehr erholt haben.

    Für mich war es von den Dänen auch die beste Turnierleistung, sicherlich auch begünstigt durch unsere Leistung.

    Ich gehe davon aus, dass jeder einzelne Spieler aus dieser Erfahrung lernen wird.

    Noch 50 Sekunden im Angriff und man hat nicht nochmal den Anstand, auf's Tor zu werfen bzw. es zu versuchen?? Weil ob -13 oder -14 am Ende egal sind??? Schwach, ganz schwach. Dass man sich blamiert - ok, das passiert gegen die beste Mannschaft der Welt. Aber noch nicht mal bis zur letzten Sekunde zu kämpfen, das ist wirklich schwach. Schade für die Zuschauer, deshalb kann ich den Unmut, oder den ein oder anderen Pfiff am Ende verstehen.

    Einen Angriff mit voller Konzentration durchspielen während der Gegner schon feiert ist natürlich hochprofessionell.

    Ein Verein zahlt Ablöse, Zehnder hat einen neuen Verein, kann gleich in die Saison starten.

    Dafür nimmt man dann die quasi Anerkennung, dass es einen gültigen Vertrag gab, in Kauf.

    Sonst müsste/würde der neue Verein ja keine Ablöse zahlen.

    Zehnder müsste für seinen neuen Verein dann im Nachhinein klagen, damit der sich, wenn Zehnder Recht bekommt, die Ablöse wiederholen kann?

    Was wäre dann sein persönlicher Punkt, den er in die Klage einbringt?

    Klärung der Vertragssituation.

    Natürlich hat der HCE einen vom Spieler (digital) unterschriebenen Vertrag und eine gültige Spielberechtigung für ihn. Gerichtlich wurde bislang nichts gegenteiliges entschieden. Freiwillig, also ohne Gerichtsverhandlung die etwas gegenteiliges entscheidet, gibt der HCE diese Spielberechtigung (mit einer entsprechenden Vertragsauflösung) nur her, wenn er eine aus seiner Sicht angemessene Ablösesumme erhält. Es gibt für Zehnder nur die Möglichkeit der außergerichtlichen Einigung mit Ablösezahlung an den HCE, oder eben einer zeitaufwendigen Klage (die er dann gewinnen muss…was er wahrscheinlich auch wird) um eine Spielberechtigung für einen anderen Verein zu erhalten

    Vielen Dank für deine Erklärung.

    Aber was hindert Zehnder auch nach einem Wechsel vor Gericht zu gehen?

    Die Ablösesumme zahlt ja der aufnehmende Verein und schließt einen Vertrag mit dem HCE.

    Zehnder schließt einen Vertrag mit dem neuen Verein.

    Wo ist mein laienhafter Denkfehler?