Ich bin absolut pessimistisch was die Reduzierung der Belastung der Spitzenspieler angeht durch geänderte Spielpläne oder Reduzierung von Mannschaften.
Die, für mich, erfolgversprechendste Variante ist, dass die Trainer den größeren Kader auch nutzen, um die Belastung zu reduzieren. Und dazu müssen sie auch mal Spieler zuhause lassen, damit diese auch regenerieren können. Die zweitbeste Lösung ist dann, dass die Spieler zwar mitfahren, aber nicht eingesetzt werden. Das macht Jakobsson häufig in der ehfcl.
Die Längere Ruhepause, die übrigens schon von mehreren Spielern gefordert wurde, wird man aber nur bekommen können, wenn alle zurückstecken. Also Bundesliga auf 16 Mannschaften reduzieren, ehfcl die aufgeblähte Gruppenphase reduzieren und Welt-/Europameisterschaften nur alle vier Jahre.
Dies bedeutet aber, dass es finanzielle Kompensationen für die Vereine gibt, die nicht international spielen; ansonsten war es das mit der Ausgeglichenheit.
Alles das wird aber nicht passieren ohne eine starke Spielergewerkschaft, die europäisch organisiert ist und dann auch zu starken Aktionen bereit ist. Z.B. zu Spielen nicht antritt, bevor bestimmte Rahmenbedingungen nicht erfüllt sind. Gut geeignet wären dazu die Final4 Turniere in Hamburg und Köln oder die Europameisterschaften.