Beiträge von Handballer2105


    Diese Pandemie ist irgendwann hoffentlich vorbei. Dann kommt evtl. irgend etwas anderes, wo auch getestet werden muss, an diese Zeit danach sollten wir auch denken.

    Diese Pandemie trifft dann die 35 - 50-Jährigen, ohne Vorerkrankungen mit denen sie den KK's auf der Tasche liegen.

    Ja, die zweite Selektion hätten wir damit durch. Selektieren, da war doch mal was in der Vergangenheit, unwertes Leben oder so ähnlich.


    Ich frage mich, was du damit ausdrücken möchtest?

    Der Meinung bin ich ebenfalls. Allerdings bedeutet das für mich auch, das jeder der klagen würde...seien es Flensburg wegen der Meisterschaft, Magdeburg wegen der CL, diverse Kandidaten wegen des EHF-Cups und mögliche Aufstiegskandidaten ebenfalls ähnlich wie in Dänemark Erfolgsaussichten hätten.

    Die HBL kann hier aber anders als bei potentiellen Absteigern sehr viel sicherer davon ausgehen das das nicht passieren wird. Das einzige wo mich das etwas verwundert, ist bei den Aufstiegskandiaten. Vielleicht halten diese aber eine Existenz in Liga 1 nicht für seriös darstellbar.


    Das mit den Klagen sehe ich genauso. Allerdings bin ich bei den Erfolgsaussichten nicht so sicher. Ich bin kein Jurist und habe es dehalb wenig Ahnung, wie lange es dauern könnte, bis sich ein Verein durch alle Instanzen geklagt hat. Es könnte sein, dass wir dann bei den übernächsten olympischen Spielen sind.

    Nein, Drosten hat das nicht gesagt. Er hat am Anfang seiner Podcastreihe mal vermutet das es ab jetzt quasi besser wird. Vielleicht ist das dein Stand. Im Laufe der Corona-Welle kamen dann aber Studien die besagten das Temperatur keine Auswirkung haben wird und das ist sein Stand den er bisher nicht widerufen hat.

    Was er gesagt hat, ist eben das jetzt die Erkältungswelle vorbei ist und man vom Körper her besser gewappnet sein dürfte. Zudem gibt es einige Hypothesen ob Erkältungsantikörper ev. ebenfalls helfen, was aber nicht nachgewiesen ist bisher.

    Man sollte wirklich genau lesen was jemand wirklich sagt, bevor man das als Tatsache verbreitet.


    Dennoch geht Drosten davon aus, dass der Sommer hilft, da die Menschen mehr draussen sind und sich dadurch die Ansteckungsgefahr reduziert. Natürlich nicht in großen Mengen auf engem Raum.

    Wenn man sich so die Lockerungen ansieht, dann könnte folgendes Scenario möglich sein für Bundesligahandball:
    - keine Gästefans
    - 1 Drittel der Sitzplätze
    - keine Stehplätze
    - keine Bwirtung
    - Maskenpflicht

    Dann braucht man roch Regelungen, wie man vorgeht, wenn sich Spieler, Betreuer, Trainer infizieren.

    Eine offene Frage ist dann auch, wie sich die Ticketpreise entwickeln. Da die GAstronomie ausfällt, müssten sie sich um mehr als den Faktor 3 erhöhen. Eher Faktor 4 bis 5 damit die Vereine ungefähr das gleiche erlösen.

    Das wird sich nicht durchsetzen lassen, also müssen die Spieler und Trainer höhere Abstriche bei ihren Gehältern hinnehmen.

    Financial Fair Play muss dann auch enger kontrolliert werden.

    Sind ein paar gute Ideen dabei, z.B. die Vorteilsregel.

    Das erste, was ich beim Stürmerfoul ändern würde, ist die Situation, wo sich der Abwehrspieler in den Weg stellt und ein Stürmerfoul provoziert, wenn der Angriffsspieler nach der Ballannahme (oft vom Torwart) dreht und keine Chance hat, den Abwehrspieler vorher zu sehen.

    Dies sollte kein Stürmerfoul sein und sollte ggfls. sogar progressiv gegen den Abwehrspieler bestraft werden. In meinen Augen ist die Verletzungsgefahr sehr hoch.

    Nebenbei bemerkt sei hier abermals der Hölle Nord-Podcast erwähnt:
    Boy Meesenburg sagte wenn man die Perspektive hätte zum nächsten Jahresbeginn wieder zu starten, dann hält er ein halbes Jahr Leerlauf für darstellbar bzw. den Sponsoren vermittelbar (natürlich untere entsprechenden Verzichten). Länger aber nicht.


    Es sitzen ja alle im selben Boot. Verband, Vereine, Spieler, Physios, ...

    Wenn man heute beschließen würde, die nächste Saison ausfallen zu lassen, könnte man darüber reden und Lösungen finden. Das Prinzip Hoffnung ist aber, wenn sie sich nicht erfüllt, die sicherste Variante in den Abgrund. Und im Augenblick ist es für mich wahrscheinlicher, dass die Hoffnungen unberechtigt sind.

    Die Spitzenspieler gehen in den Winterschlaf. Einige Spieler, die am Anfang oder Ende der Karriere stehen und die Mitläufer werden eher aufhören. Die Spitzenspieler gehen in den Winterschlaf. Natürlich wird man in den nächsten Jahren kürzer treten müssen, denn den Sponsoren wird man schon eine Gegenleistung anbieten müssen, den Winterschlaf zu unterstützen

    Ich denke, es wird keinen Profihandball ohne einen verfügbaren Impfstoff geben. Dieser wird nach den vorhandenen Informationen frühestens im Frühjahr nächsten Jahres verfügbar sein. Wenn wir Pech haben, auch erst später.
    Also fällt nach meinem Dafürhalten die nächste Saison flach.
    Und diese Annahme über die Verfügbarkeit des Impfstoffs trifft auch für andere Lebensbereiche zu.
    Also sollten wir darauf alle unsere Planungen aufsetzen. Allen, die sich an Wunschvorstellungen orientieren, werden früher oder später sich den Realitäten beugen müssen.
    Unsere Gesellschaft steht vor der Frage, was uns wichtiger ist:
    - so schnell wie möglich zu normalen Verhältnissen zu kommen. Dann müssen wir die Pandemie laufen lassen mit allen Konsequenzen.
    - die Anzahl der Opfer zu minimieren. Dann müssen wir die Maßnahmen so beibehalten.
    Einen Mittelweg sehe ich so gar nicht. Denn eine Reproduktionsrate von 1,2 bedeutet nach heutigen Informationen, dass unser Gesundheitssystem im Juni zusammenbricht. Jede Reproduktionsrate größer 1 führt ebenfalls zu diesem Ergbenis, eventuell nur später.

    Für mich heißt das, seht den Realitäten ins Auge und nehmt einfach an, dass ein normales Leben erst wieder ab Ende 2021 möglich sein wird.
    Je eher wir uns darauf einstellen, um so besser für uns alle.
    Dies erfordert aber Transparenz und Offenheit gerade in der Politik und nicht das Schielen auf die nächsten Wahlen.
    Also bestimmen was unsere Gesellschaft will und dann unser Handeln konsequent daran ausrichten. Da muss man sich an der Mehrheit orientieren, ansonsten wäre es wenig demokratisch.

    Allgemein kann man sagen das wie einen wohlhabenden Staat haben. Der Wohlstand der Bevölkerung liegt allerdings am unteren Ende bezogen auf Westeuropa.In Italien ist es z.B, umgekehrt.


    Die Vergleiche finde ich immer recht fragwürdig, da nicht alle Vermögenswerte mit einbezogen werden. Nehmen wir z.B. mal Renten und Pensionen. Wenn ein Beamter eine Pension von 3.000€/Monat erwarten kann, dann stellt dies ein Vermögen von wahrscheinlich 800.000€ dar. Taucht aber in keiner Vermögensbilanz auf.
    Es ist mir klar, dass nur ehr wenige Rentner auf 3.000€/Monat kommen, aber bei 1.500€ pro Monat sind es eben auch 400.000€.
    Ich habe z.B. keine Informationen zu Italien, wie hoch dort Renten und Pensionen sind.

    Das Gesundheitswesen haben wir vor der Krise zumindest nicht kaputt gespart.


    Kaputt gespart sicherlich nicht. Aber personell sind wir schon an Grenzen gestoßen, z.B. auf den Intensivstationen und bei den Gesundheitsämtern. Was uns zur Zeit fehlt, sind Resourcen, die auch einmal ein paar Jahre in die Zukunft denken und Notfallpläne erstellen und Vorräte für Notfälle anlegen.
    Die jetzige Krise zeigt doch auf, an was es alles mangelt. Und das es bei uns besser läuft als in manchen anderen Ländern kann doch nicht der Maßstab sein. Nach dem Motto "We suck less!".

    Ich befürchte man wird nach der Krise eher weiter Richtung kaputtsparen gehen, wie zuvor eben auch. Das ist ja jetzt der feuchte Traum für jeden der Austerität vor Funktionalität für eine gute Politik hält.


    Ich halte es auf jeden Fall für diskussionswürdig. In der Diskussion müssten dann auch andere Wege, die Schulden abzubauen, diskutiert werden. Und soviel sparen, um diese Schulden abzubauen geht einfach nicht.
    Die jetzige Krise zeigt doch auf, wo man landet, wenn man den Staat immer weiter zurückfährt (siehe z.B. NHS in Großbritannien).
    Und auch unsere Behörden sind doch auf Krisen überhaupt nicht vorbereitet. Es gibt Investitionsprogramme und dann fehlen Beamte/Angestellte, die dies sinnvoll umsetzen können. Siehe z.B. Digitalisierung der Schulen.
    Also jeder der eine Politik der Austerität den Vorzug geben möchte, soll doch erst einmal sagen, wie er sich das Leben in Zukunft vorstellt?

    entspräche bei einem Immobilienwert von z.B. 200T€ erst mal 100T€, die ich zu zahlen habe (obwohl ich die Hütte ja schon mal bezahlt habe), in Quartalsraten auf 30 Jahre. Für alle, die, die das Häuschen so getaktet und finanziert haben, dass sie zur Rente mietfrei wohnen, pillepalle...diese 800€ im Quartal, bis zum Lebensende. Ist doch mal ein Ziel.


    Du verkürzt meinen Beitrag auf unzulässige Weise. Ich kam auf 7% des Vermögens und nicht auf 50%. Dann wären wir bei 200.000€ bei 14.000€. Und ich denke auch, dass man das nicht auf einmal aufbringen muss, sondern, wie von mir angenommen, gestreckt über 10 Jahre. Das wären dann 1400€ pro Jahr.

    Ich bin auch gegen Geldverschwendung und Betrügereien. Hier wirfst du aber auch Punkte in die Runde, die absolut gar nichts mit Sozialversicherung zu tun haben.
    Ich bin aber bei Amazon und generell Unternehmenssteuern bei dir.
    Ich sehe einen großen Unterschied zwischen einer Abgabe und einer Steuer. Allerdings habe ich bei Steuern vor allen die Lohn- und Einkommensteuer im Sinn. Es gibt sicherlich Vermögende in Deutschland, die nicht so viel Einkommensteuer zahlen.
    Die Gefahr, die ich bei einer Vermögensabgabe sehe, ist, dass sich die Politik daran gewöhnen könnte, siehe Solidaritätszuschlag. Deshalb ist es aus meiner Sicht zwingend, sie von vornherein zeitlich zu befristen und die Zahlungen zweckgebunden einzusetzen.

    Vielleicht sollte man bevor man über neue Steuern nachdenkt erst mal die Kostenseite überprüfen, sind ja die letzten Jahren ständig gestiegen. Auch und gerade der Sozialhaushalt. Würde mich da auch mal interessieren was da bei den Bedürftigen wirklich ankommt.


    Was willst du damit ausdrücken? Dass Sozialleistungen in einer Höhe von 100 Milliarden € pro Jahr in dunklen Kanälen verschwinden? Übrigens sind die Renten schon lange nicht mehr das was sie mal waren, obwohl es hier einen sehr hohen staatlichen Zuschß gibt.
    Auch wird ja im Augenblick klar, dass viele Menschen, die jetzt unbedingt benötigt werden, auch nicht die Großverdiener in unserer Gesellschaft sind. Dazu gehören die Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen, Krankenschwestern, ...
    Es geht aber auch gar nicht um Steuererhöhungen, sondern um eine Vermögensabgabe.


    Natürlich nicht die Reichen. Das zahlen wir.
    Der kleine, dicke Siggi aus dem Nachbarbundesland hat ja schon mal die Analogie zum Lastenausgleich nach dem Krieg hergestellt und als Vorbild postuliert. Nur zur Erinnerung: 50% Zwangshypothek auf das Vermögen. Ich meine 5T DM waren frei und den Rest konnte man über 30 Jahre abbezahlen. Dazu zählte übrigens auch Immobilienvermögen. Wer also gerade sein Häuschen abbezahlt hat: nicht zu früh freuen. Es könnte von vorn losgehen.
    P.S. Ja, ich weiß, ist nur ne Aussage von einem amtslosen Parteigenossen aus der dritten Reihe, aber genau die werden ja immer losgeschickt um mal die Lage mit unpopulären Modellen zu testen und wenn es keinen Gegenwind gibt, dann hören wir das bald von den „Spitzen“.


    Warum sollten die Reichen nicht zahlen? Ich halte dies sogar zieführender als die Steuern zu erhöhen. Nur darf man nicht wieder Ausnahmen bei Großgrundbesitzern und Betriebsvermögen machen.
    1952 war der durchschnittliche Stundenlohn 1,50DM. 2018 war der durchschnitliche Stundenlohn 17,94€. Neuere Zahlen habe ich nicht gefunden. Das entspräche heute einem Freibetrag von 60.000€. Eine Hypothek von 50% über 30 Jahre entspräche einer durchschnittlichen Jahresbelastung von 1,67%, wenn man so will eine befristete Vermögenssteuer.
    Dazu kommt noch, dass die Schäden sicherlich nicht 50% des Vermögens aller Deutschen betragen. Der Vermögen der Deutschen lag 2018 bei 14,7 Billionen Dollar (Quelle https://boerse.ard.de/aktien/vermoeg…erteilt100.html). Nehmen wir an, die Kosten von Corona belaufen sich auf 1 Billion Dollar. Dann wären wir bei 7% des Gesamtvermögens.
    Dann strecken wir das über 10 Jahre und nicht 30 Jahre und schon landen wir bei 0,7% Vermögensabgabe.
    Klappt aber nur, wenn alle dazu beitragen (insbesondere die Reichen).

    So sehr ich deine Gedanken auch nachvollziehen kann, es wird alles nicht passieren. Aber es wird auch keine Ligaspiele geben. Schaut euch doch mal an, was man beim Fußball plant, um Geisterspiele auszutragen. Und da geht es um den Schutz der Spieler und anderer notwendig Beteiligter. Haltet ihr es für möglich, dass man etwas ähnliches beim Handball machen kann? Ich glaube dafür sind die Fernseheinnahmen einfach viel zu niedrig.
    Ich sehe keine Handballspiele bevor es nicht einen Impfstoff in ausreichender Menge gibt. Und den gibt es vorraussichtlich nicht vor dem Frühjahr 2021; vielleicht sogar erst gegen Ende 2021.

    Wie Enzo schon schrieb: Das Final4, bei dem die EHF keinen Schaden hat, wird abgesagt. Das andere Final4 soll weiter durchgeführt werden.
    Natürlich ist es folgerichtig, die jeweils beiden Erstplazierten als Teilnehmer zu bestimmen, wenn man denn ein Final4 durchführt. Aber besser wäre es gewesen, das ehf final4 abzusagen.
    So kommt es mir vor wie die Vereinsweltmeisterschaft.
    Ausserdem führen bisher viele Entscheidungen zu mehr Spielen. Einzig die Absage des DHB Pokals geht in die andere Richtung. Und alles beruht auf dem Prinzip Hoffnung.
    Nirgendswo finde ich eine Begründung warum man glauben kann, dass die Saison im August oder September stattfinden kann.
    Ohne Impftstoff keine Großveranstaltungen. Und den wird es kaum vor dem Frühjahr im nächsten Jahr geben.
    Darum, glaube ich auch, dass wir dieses Jahr kein Final4 in Köln sehen werden. Oder mit einer Geisterkulisse von 2-3 Tausend handausgewählten Fans, die sich über die ganze Halle verteilen.