Schau es dir nochmal an. Die Wiederholung ist von einer Kamera links neben dem Tor, genau hinter dem Abwehrspieler. Das Bein steht nicht mehr draußen, sondern der ganze Körper hat den Raum bereits eingenommen. Und er muss nicht stehen, sondern darf sich auch noch bewegen.
Und ich schrieb ja auch fragwürdig und nicht Fehlentscheidung.
Klar hätten sie sich benachteiligt gefühlt, weil die Außen mittlerweile leider alles gepfiffen bekommen. Als Abwehrspieler musst du mittlerweile ja aktiv weggehen, um keinen 7m und Zeitstrafe gegen dich zu bekommen. Ich behaupte, dass es vor 3 Jahren immer ein Offensivfoul gewesen wäre und sich auch niemand darüber beschwert hätte.
Meine Aussage beruht auf den Bilder der Wiederholung, die habe ich mir vor meinem Kommentar hier angeschaut!
Der Eisenacher war in Bewegung und der Stuttgarter in vollem lauf, für mich ist der 7m ok und entspricht der aktuellen Regelauslegung! Ich gebe dir recht, vor ein paar Jahren wäre das vermutlich anders gepfiffen worden, heute wird auch für mich hier allgemein zu oft auf Foulspiel anerkannt. Aber wie gesagt, nach der aktuellen Regelauslegung korrekt so.
Kay Holm (DHB-Schiedsrichter Lehrwart) sieht das im übrigen anders mit der Bewegung:
„Grundsätzlich ist für die Entscheidung, ob es sich um ein Stürmerfoul handelt oder nicht, die Position des Abwehrspielers entscheidend: Nur, wenn der Abwehrspieler zuerst den Raum besetzt hat und er dann vom Angreifer umgelaufen oder angesprungen wird, kann es überhaupt ein Stürmerfoul geben. "Der Abwehrspieler darf nicht in der Vorwärts- oder Seitwärtsbewegung "in den Angreifer" sein", erklärt Holm.“
Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-+1-1-130344.html