Beiträge von oko

    Sprich in einem Spiel wird am grünen Tisch aus einem "wahrscheinlichen" Tor ein sicheres Tor gemacht und deshalb verliert ein anderer Verein die Dt. Meisterschaft, CL-Platz, EL-Platz,...

    Passiert durch ein Wiederholungsspiel doch auch! Zudem könnte es noch viel weiterreichende Folgen geben, die auf der Platte gar nicht mehr möglich gewesen wären. Stell dir vor die Konstellation wäre so, dass durch einen Sieg von Essen nicht nur Dessau, sondern auch z.B. der TuS-N (anstatt Konstanz) absteigen würde, als völlig unbeteiligte und eigentlich gerettete Mannschaft! Hätte in den 3 Sekunden doch gar nicht mehr passieren können.

    Ich empfinde ein Wiederholungsspiel hier ungerechter und finde schon, dass es als Entscheidung durch ein Gericht nicht nur zwingend Wiederholung geben sollte!

    Ich formuliere um: es ging mir darum, wer bei einer Einigung mit am Tisch sitzt. Nur die unmittelbar Beteiligten oder auch jemand der absteigen könnte?

    Na es kann nur die HBL und die zwei Vereine des betreffenden Spiels sein. Weitere, indirekt betroffene Vereine, könnte man maximal ggf. anhören, mehr nicht!

    Verändern wir hier in diesem Fall nur die Situation, dass dieses Ergebnis Dessau die Klasse hält, ein Unentschiedden würde aber Dessau absteigen lassen. Würdest Du wirklich mit einem Tor am grünen Tisch über Abstieg entscheiden wollen? Du schreibst für diesen Fall, dass es richtig wäre, was ich schlichweg verneinen würde. Die Wahrscheinlichkeit eines Tores durch Essen kann nichtmal exakt zwischen 0 und 100 % beziffert werden. Der eine kommt auf 60%, der andere auf 80%, der nächste auf 90%, etc. - aber egal welcher Wert, eine Lösung "sicher Tor" wäre falscher als das Chaos "Widerholungsspiel" - Das Wiederholungsspiel ist und bleibt eine "sportliche Lösung" (trotz aller Widrigkeiten), Tore am grünen Tisch mit weitreichenden Folgen wäre komplett unsportlich.

    Verstehe was du meinst...deshalb auch meine weitere Ausführung als Meditation/Vergleich...würde ein Wiederholungsspiel nicht ausschließen, aber sicher solche Verfahren abkürzen, weil nicht immer ein Widerholungsspiel notwendig wäre

    Die einvernehmliche Lösung gab es ja letztes Jahr beim Thema Lizenz. Da schaut dann ein Dritter möglicherweise in die Röhre, nur noch mal auf einem anderen, da sportlichen Level. Die Lösung: bei unentschieden beide gerettet, dafür steigt dann XY halt ab, weder Problem der HBL noch der Beteiligten ist halt auch blöde.

    Lizenz ist ein anderes Thema und da ging es nur um 1 Verein, bzw. um eine zivilrechtliche Klage zu verhindern. Passt als Beispiel glaub nicht wirklich

    Der Rechtsprechung muss eine objektive und für alle Fälle nachvollziehbare Richtlinie zu Grunde liegen. Wo willst Du denn die individuellen Grenzen ziehen? Schon allein ein Tor einfach zuzusprechen ist recht willkürlich. Stell Dir vor, am Saisonende hätte TuSEM Essen auf dem Abstiegsplatz 17 gestanden und der Dessau-Roßlauer HV einen Punkt davor auf Platz 16 mit schlechterem Torverhältnis. Würdest Du auch so argumentieren, wenn dieses zwar mögliche, aber nie tatsächlich erzielte Tor damit entscheidend für die Abstiegsfrage zwischen beiden Mannschaften gewesen wäre?

    Für drei Sekunden in doppelter Überzahl darf vom Sportgericht ein Tor gutgeschrieben werden. Wie viele Sekunden müssten es bei Sechs gegen Sechs sein? Ab welcher Restspielzeit gibt es +2 Tore? ....

    In meinen Augen gibt es bei spielentscheidenden Regelverstößen keine sinnvolle Alternative zum Wiederholungsspiel. Das ist im Grunde genommen auch kein Problem, weil Regelverstöße die absolute Ausnahme sein sollten. Hier sind HBL und DHB (als Organisator des Schiedsrichterwesens) gefordert, dass ein Chaos wie in dieser Saison nicht wieder vorkommt.

    Es geht bei meinem Vorschlag nicht speziell um 1 Tor (war hier lediglich konkret auf das Spiel Essen vs Dessau bezogen), sondern dass wenn überwiegend wahrscheinlich nur eine bestimmte Folge auf dem Spielfeld hätte passieren können, die durch den Regelverstoß aber verhindert wurde, dann auf diese Folge entschieden werden kann. Natürlich muss vorher erstmal unter dem gleichen Maßstab wie auf Wiederholungsspiel entschieden wurde, die Situation überhaupt vorher auf - Spielentscheidend und überwiegend wahrscheinlich - festgestellt werden.

    Wir sind uns doch glaub alle einig, dass im Idealfall beim Spiel Dessau vs Essen nur noch maximal hätte ein Tor fallen können. In dem Fall hätte es Unentschieden bedeutet, was für Dessau positiv gewesen wäre im Nachhinein. Positives Ergebnis ist aber nicht mein Anspruch. Auch wenn es für Dessau negativ wäre und das 1 Tor den Abstieg bedeutet hätte, wäre es aus meiner Sicht richtig, wenn man von der Gesamtsituation auf überwiegend wahrscheinlich kommt. Dass Dessau das dann auch wieder als ungerecht empfinden würde und dann bestimmt doch lieber wieder ein Wiederholungsspiel hätte ist klar, man wird immer Argumente dafür oder dagegen finden.

    So wie von mir dargestellt kann es aber eben nur eine Folge geben (positiv wie negativ) die auch auf dem Spielfeld realistisch hätte passieren können. Beim Wiederholungsspiel kann eben eine Folge eintreten, die gar nicht real hätte passieren können (nämlich Niederlage für Dessau). Finde das verzwrrt noch mehr.

    Man könnte meinen Vorschlag anstatt als Urteil, ja auch als Meditation/Vergleich, also einvernehmliche Lösung ausarbeiten, gibt es bisher in der Sportgerichtsbarkeit ja glaub nicht(?). Erst wenn dies nicht zur Lösung führt, also eines oder beide beteiligten Teams damit nicht einverstanden sind, dann per Urteil ggf. auf Wiederholungsspiel entschieden wird.

    ich kann euch echt beruhigen. Essen wird das Spiel verlieren. Für die ist das Spiel bananen- egal. Die neu Ansetzung ist eine Farce... ich glaube es wird auf 19 Mannschaften hinauslaufen. Weil ich würde als Hamm dann wieder klagen. Bzw. würde die Klage jetzt schon einreichen. Wäre die gerechteste Sache mit 19 Mannschaften zu spielen.

    Essen kann natürlich verlieren, keine Frage, aber wenn sie jetzt schon den ganzen Aufwand betreiben und die Spieler da sind, würde es mich wundern, wenn sie das Spiel nicht ernst nehmen.

    Eine Bitte:

    19 Teams in den Raum zu werfen, ohne sachlich/rechtliche Begründung, nach dem das Thema hier schon wirklich ausgiebig erörtert wurde, ist doof. Jeder Verein kann zivilrechtlich gegen alles klagen, daher ist „Hamm wird oder kann klagen“ keine sinnhafte Begründung. Dass du es emotional so so siehst ist nachvollziehbar, Emotionen wird aber keine 19 Teams ermöglichen.

    Ist der Spielplan schon der Abgesang? :lol:

    Glaub du hast dich vertan, gehört hier nicht rein

    Ach guck.


    Hier nochmal ein HW.news Artikel vom 28.März. 4Wochen später war er schon überholt.

    https://www.handball-world.news/artikel/schied…em-feld-1101566

    Es wäre einfach wichtig, dass die HBL hier auch selber Einspruch gegen die Spielwertung einlegen kann und nicht nur der unmittelbar betroffene Verein. Zudem wäre es wichtig. Alternativen zum Wiederholungsspiel zu haben. So wie hier bei Essen vs Dessau, dass man hätte als Sportgericht urteilen können: Regelverstoß und spielentscheidend, allerdings hätte in 3 Sek max. nur noch 1 Tor fallen können. Urteil/Wertung hier: + 1 Tor Essen, also Unentschieden. Wäre ohne Aufwand für die Teams „schnell“ erledigt und wäre auch in der Wahrnehmung für alle nachvollziehbar

    Beim Anpfiff stimm ich dir zu.

    Durch, nicht beim!

    Ein Regelverstoß durch Wechselfehlers entsteht grundsätzlich immer in dem Moment, wenn der Spieler das Spielfeld betritt, weil er es nicht betreten darf. Es gibt nur wenige Situationen, bei denen das nicht so ist und der Regelverstoß mit Sanktionierung erst mit dem Anpfiff entsteht:

    - Spielbeginn 1. und 2. Hz

    - Nach TO wenn der Schiri das Zeichen zum Betreten des Spielfeldes gegeben hatte

    - Spielunterbrechung (z.B. wegen Notfall auf der Tribüne)

    - Nach TTO