Beiträge von oko

    Beleidigungen gehen aus meiner Sicht gar nicht, da gibt es auch keine Entschuldigung dafür!!!

    Dass der Ton, entsprechend der Situation durchaus mal schroffer und lauter werden kann, finde ich in Ordnung und richtig, es benötigt in einzelnen Situationen durchaus auch mal einer autoritären Ansprache, ohne Kompromisse…ist alles ok….quasi „Zuckerbrot und Peitsche. Und das sieht man auch bei anderen Trainern immer wieder, wie gesagt, halte ich das auch für richtig. Permanent aber so einen Ton und Führungsstil an Tag legen ist weder Zeitgemäß, noch dauerhaft motivierend, geht aus meiner Sicht überhaupt nicht. Kann mir auch durchaus vorstellen, dass dieses Verhalten potentielle Spieler abschreckt, zum Thsv zu gehen

    Mag ja kurzfristig erfolgreich sein aber eine Langzeitwirkung hat solch altbackenes Führungsverhalten sicher nicht. Angst und Schrecken verbreiten in der heutigen Zeit? Wenn das stimmt, grenzt es ja an die Zeiten, als der Stift noch den Schraubenschlüssel ins Kreuz geworfen bekam. :nein:

    Kann nicht beurteilen wie die Ansprache außerhalb eines Spieltages ist. Tatsache ist, dass das bei jedem Spiel, bei dem es nicht nach Wunsch läuft, zu beobachten ist und er bisher erfolgreich damit war. Immerhin hat er so den Aufstieg geschafft und das neu zusammengewürfelte Team behauptet sich bisher in der 1. Liga auch gut. Mein Führungsstil ist das allerdings auch nicht…

    Schon ein sehr merkwürdiger Umgang mit einem jungen Spieler. Aber sie kennen sich schon lange und wenn das ok für alle ist, ist das so.

    Naja, diese Art von „Umgang“ bezieht sich auf alle Spieler. Hatte das Live letztes Jahr bei unserem Heimspiel gegen den Thsv gesehen, als es für Eisenach schlecht lief…da turnte er heftig an der Bank herum und jeder Spieler bekam einen mehr als ordentlichen Einlauf, schon während dem laufenden Spiel

    Diese Aussage zum Thema mit der Blauen-Karte und den Schiris, habe ich gerade gefunden:

    User1: Das ist tatsächlich sehr unverständlich! Hier müsste mal eine Klarstellung aus dem DHB Lehrwesen kommen, damit sowas nicht mehr passiert! Hilft dann auch allen anderen Schiedsrichtern

    User2: Die gibt es und es ist seitens der IHF und des DHB so, dass die SR genau so in solchen Situationen urteilen sollen.

    Do 14.09. - 19:00 VfL Gummersbach - Bergischer HC

    Fr 15.09. - 19:00 MT Melsungen - TVB 1898 Stuttgart

    Fr 15.09. - 20:00 ThSV Eisenach - HBW Balingen-Weilstetten

    Sa 16.09. - 19:00 Handball Sport Verein Hamburg - SC DHfK Leipzig

    So 17.09. - 15:00 Füchse Berlin - TSV Hannover-Burgdorf

    So 17.09. - 16:30 SC Magdeburg - TBV Lemgo Lippe

    So 17.09. - 16:30 HSG Wetzlar - Frisch Auf! Göppingen

    Mo 18.09. - 19:00 Rhein-Neckar Löwen - HC Erlangen

    Das ist eben mit der unanfechtbaren Tatsachenentscheidung nicht der Fall. Lothar hat das ja nochmal in einem Video aufgearbeitet (siehe entsprechender Thread): Die Entscheidungen der Schiedsrichter sind nicht nur Zeugenaussagen, sondern Urteile, die durch nachfolgende Instanzen, dank der DHB-Regeln, im Normalfall nicht mehr korrigiert werden können.

    Ein Polizist schickt niemanden in den Knast. Die Schiedsrichter tun dies (im übertragenen Sinne) jedoch schon. Und wenn sie bei ihrer subjektiven Meinung zum Vorfall bleiben und dabei keinen gravierenden Fehler gemacht haben, dann kann kein Richter eine abweichende Entscheidung treffen. Das hat das Bundesgericht des DHB so klargestellt.

    Ich habe die Ausführungen von Helge schon verstanden! Natürlich ist diese Unanfechtbarkeit ein Unterschied, ohne die aber kein Mannschaftssport möglich wäre, sonst gäbe es nach fast jedem Spiel unendliche Klagewellen, die Unanfechtbar einer Tatsachenentscheidung ist essenziell für die Funktion des Sports! Ich weiß aber was du meinst, sehe das mit dem Schiri dennoch anders. Ein Polizist kann dir auch vor Ort den Führerschein beschlagnahmen, oder dich festnehmen, ein Schiri macht im übertragenen Sinne nichts anderes, der Unterschied ist eben nur die Unanfechtbarkeit der „Maßnahme“! Du interpretierst da aber deshalb quasi den Richter dann mit hinein. Ich sehe das nicht so, weil der Schiri kein Urteil über den Spieler fällt, sondern wie ein Polizist lediglich einen Sachverhalt subjektiv erkennt und diesen quasi einem vorhandenen Paragraphen zuordnet. Für die daraus resultierenden (unanfechtbaren) Folgen, kann der Schiri aber nichts dafür, diese hat der „Gesetzgeber“, also hier der DHB festgelegt. Mir ging es aber inhaltlich eher dadrum, dass ein Urteil eben Rechtskraft erlangen muss und hier eben kein Unterschied zwischen Sport- und Zivilgerichten besteht. Es wirkt sich auf Grund des Zeitfaktors im Sport aber schwerwiegender aus. Wie gesagt, das Problem ist seit Hüttenberg bekannt, dem DHB wars egal und hat hier nicht für Rechtssicherheit gesorgt…und genau darin liegt das Problem. Würde man wie in der Gerichtsbarkeit außerhalb des Sports, ein höchstrichterliches Urteil für die darunter liegenden Gerichte verbindlich machen, dann gäbe es so ein Problem jeweils nur einmal (Hüttenberg), hier im Falle des SCM, wäre die Sperre dann aber auf Grund des höchstrichterlichen Urteils zur Unanfechtbarkeit/Untrennbarkeit nicht aufgehoben worden und es gäbe hier Rechtssicherheit

    Naja, die Schiedsrichter sind Ermittler, Ankläger und Richter in Personalunion. Dazu die Unanfechtbarkeit einer Tatsachenentscheidung, das ist schon sehr speziell und kommt quasi nur im Sport vor. Die Entscheidungen der Schiedsrichter entfalten sofort Rechtskraft. Auch das ist ein deutlicher Unterschied zum "wahren Leben". Eine echte Berufungsverhandlung gibt es nicht und auch unabhängige Gutachter sucht man vergebens.

    Das eigentliche Problem ist, dass Schiedsrichter spielübergreifende Sperren auszusprechen können. Für mich gibt es keinen Grund, das nicht in die Hände einer separaten Rechtsinstanz zu legen. Die Schiedsrichter fertigen sowieso ihren Bericht an und auf dessen Grundlage kann weiter entschieden werden. Wenn die zuständige Instanz dazu (zeitlich) nicht in der Lage ist, sollte das nicht zum Nachteil der Spieler ausgelegt werden. Ich denke, dass alle technischen Mittel vorhanden sind, um zeitnah Entscheidungen treffen zu können. Der Handball sollte hier vorwärts gehen und sich der Zeit anpassen.

    Sehe ich nicht so. Wenn du schon solche Vergleiche ziehen willst, dann sind die Schiris die Exekutive, mehr aber halt auch nicht! Die Schiedsrichter fertigen ihren Bericht an und machen vor Gericht ihre Zeugenaussage, wie es jeder Polizist auch tun würde, das Urteil sprechen die Richter und die Paragraphen kommen hier eben vom DHB. Dass man mehr Rechtssicherheit bei zeitlich kritischen Urteilen schaffen sollte, sehen wir glaub gleich…der zeitliche Faktor ist eben der Haupt- und der entscheidende Unterschied

    Bitte dazu die Stellungnahme von Lothar lesen. Ich wollte das auch nicht wahr haben.

    Schmedt hat es im Interview aber gerade bestätigt. Es ist eine juristisch ungeklärte Situation. Aktuell ist er freigesprochen, es wurden jedoch weitere Rechtsmittel angekündigt. Damit ist die Sperre nicht endgültig weg vom Fenster.

    Fakt ist: Der Sport hat seine eigenen Gesetze, die sicherlich weitgehend ihre Berechtigung haben. Die Unschuldsvermutung gehört aber nicht dazu. Und laut Bundesgericht geht ein Handballer dieses Risiko ein, wenn er sich für diesen Beruf entscheidet. Muss man nicht so sehen...

    Mich hätte gefreut, wenn die Schiedsrichter die Eier gehabt und ihre Entscheidung korrigiert hätten. Dann wäre das Thema erledigt gewesen. Sie hätten meiner Meinung nach damit auch Stärke bewiesen. So aber stehen sie weitgehend isoliert da und werden sicherlich zukünftig noch mehr unter Beobachtung stehen. Vielleicht nicht durch die Verantwortlichen beim Handball, sicher jedoch durch Öffentlichkeit und Presse.

    Eigentlich hat der Sport hier nicht seine eigenen Gesetze. Es ist wie bei jedem Gerichtsurteil welches noch nicht rechtskräftig ist, nur wirkt sich diese Situation im Sport ggf. leider speziell/problematisch aus

    Schade, eine unnötige Niederlage gegen einen Gegner der selber nicht überzeugen konnte, dennoch ein verdienter Sieg von Erlangen! HBW heute einfach zu schwach und vor allem im Angriff zu ideenlos und mit zu vielen Fehlern. Aus dem Rückraum ging heute nichts, Schoch und Ingason wirkungslos, auch das Kreisspiel funktionierte nicht. Einzig über außen waren wir erfolgreich und die beiden Volz und Prantner waren echt Klasse heute, dazu Gretarsson treffsicher von der Linie. Abwehr ohne unseren neuen Kreisläufer deutlich schwächer als bisher. Aus dem Tor kam heute dann auch keine Hilfe, El-Tayar lediglich 4 Paraden, Ruminsky gar 0. In Summe reicht das dann eben nicht. Nun geht es nächste Woche zum Thsv, bin gespannt wie wir dort auftreten…

    Nach den Ausführungen von Helge kann es nach meinem Verständnis nun 2 Situationen geben, entweder:

    Die Schiris haben sich korrigiert, dann steht dem Einsatz des Spielers nichts im Weg

    oder

    Schiris haben sich nicht korrigiert, das Bundesgericht ist aber bei seiner alten Rechtsauffassung geblieben und der Einsatz des Spielers heute kann somit weitere Rechtsfolgen haben, bis zu 0:2 Wertung gegen den SCM

    Leider fehlt die Urteilsbegründung, so fischen wir hier im trüben Wasser.

    Gehe in Stuttgart von einem knappen, spannenden Spiel aus. Sollte der TVB auch gegen den zweiten Aufsteiger verlieren, dürfte es dort, wie gerade vermutlich beim BHC und Wetzlar auch der Fall, mit dann 0:6 Punkten sehr ungemütlich werden, hat man doch Platz 10 ausgegeben/geplant gehabt. Rechne aber tatsächlich mit einem Heimsieg +1 / +2 für Stuttgart

    Die Leistungen vom BHC in den ersten drei Liga-Spielen waren ziemlich mau. Gegen Balingen fand ich die Leistung erschreckend. Auch wenn die Vorbereitung nicht zählt, setzen sich die Leistungen aus der Vorbereitung fort.

    Naji könnte nun ein Problem durch den Spielplan bekommen. Es ist nicht unrealistisch, dass der BHC mit 0-16 Punkte nach Wetzlar fährt.

    Und genau diese zum Teil des Spielplanes geschuldeten, möglichen 0:16 Punkte, wären dann ein großes Problem für Naji, da im Kopf der Spieler, da fährst dann mit zitternden Händen nach Wetzlar

    Im Prinzip die gleichen Voraussetzungen wie zuvor im Heimspiel gegen Stuttgart. Man kann hier nicht zwingend Punkte erwarten für den HBW, aber Punkte gegen Erlangen sind machbar. Der HBW kann jedenfalls befreit und mit breiter Brust aufspielen. Das Ziel ist ganz klar die Punkte in Balingen zu behalten. Die Halle wird am Sa voll sein, für entsprechende Unterstützung von außen ist also gesorgt