Rudolph war ja wenigstens ein seriöser Unternehmer.😅
Der ist gut 😂😂😂
Rudolph war ja wenigstens ein seriöser Unternehmer.😅
Der ist gut 😂😂😂
Der hier?
Ich habe keine Ahnung, aber könnte passen 🙃
Wenn deine Naht darauf angelegt ist, dass dir n Tag vor Ablauf der zusätzlich eingeräumten Frist und damit weit nach Ablauf der Zusammenstellung der Lizenzunterlagen, n Gönner den du erst seit einem Jahr kennst, 4,1 Mio überweisen wird, dann bist du n ziemlich tapferes Schneiderlein.
Schön für den Standort Hamburg, dass da Leute wie Philipp Müller rumspringen, aber darauf zu bauen, dass stets einer von denen dann einspringen wird, natürlich nur aus ehrenwerten Motiven heraus, ist schon ziemlich nah an Dreistigkeit. Und auch weniger erbahres hanseatisches Kaufmannstum, sondern eher so Scheich- bzw Oligarchen-Style wie wir es in der Premier League zu Hauf sehen können.
Wer ist denn der Philipp Müller, der da wohltätig 4,1 Mio spendet? So ne Art Rudolp der Zweite?
Die HBL ist der Zusammenschluss aller 36 Bundesliga-Vereine, wählen aus ihrer Mitte ein achtköpfiges Präsidium, dem ausschließlich Vertreter eben jener Vereine oder ihrer Spielgesellschaften, den wirtschaftlichen Träger, angehören. Also ist daran absolut nichts "befremdlich", es gibt keine außenstehende Personen dabei.
So ist es, man kann aber natürlich überall nach einem Haar in der Suppe suchen 🙈
Bob Hanning wird wissen was er tut.
Ich persönlich werde mit Kurtagic nicht warm.
Überzeugt bin ich von ihm auch nicht. Da man in Potsdam ja anscheinend mit jungen Spielern arbeiten möchte, könnte er allerdings schon der Richtige dafür sein
Schwierig wenn zwei Themen vermischt werden.
Der BHC hat die Qualität seines Kaders überschätzt und wurde zudem durch eine Reihe von Verletzungen wichtiger Spieler zusätzlich gebeutelt. Ein paar knappe Niederlagen und dann eine Panikspirale. Sowas führt dann halt auch Mal zu einem unerwarteten Abstieg.
Der HSVH hat über mehrere Jahre mal wieder über seine Verhältnisse gewirtschaftet und unterschätzt wie schwer es ist, eine große Etatlücke zu decken. Dann hat man wohl unterschätzt wie ernst es die HBL mit den Auflagen zur Erteilung der Lizenz meint. Sowas führ dann halt auch mal zu einem unerwarteten Lizenzentzug.
Egal wie es ausgeht, bei beiden Teams gab es gravierende Fehleinschätzungen beim Management. Und nun warten wir gespannt auf den Ausgang des Trauerspiels.
Genau so ist es!
Da wir hier aber im Thread des HSV-Abgesang sind, ist hier die sportliche (Fehl-)Leistung des BHC relativ uninteressant
Darauf wollte ich hinaus. Ich sage nicht, dass es so ist, aber ich halte es auch für alles andere als ausgeschlossen.
Ja klar, nachvollziehbar
Nicht direkt, nein. Unlogisch wäre diese Argumentation nicht, aber vermutlich nicht zu halten. Interessant wäre, was 2014 passiert wäre, wäre die Lizenz dem HSV nicht am 1.7., sondern 30.6. erteilt worden. Balingen plant fest mit 1. Liga, dann, hokuspokus, kommt das Schiedsgericht und sagt, am 30.6. bekommt Hamburg vielleicht doch noch eine Lizenz. Hätte man dann von ausreichender Planungssicherheit sprechen können, wenn man am 1.7. zwar weiß, wo man spielt, aber nur mit geschätzten zehn Stunden Vorlauf? Falls nein: Wieviel Vorlauf wäre dann angemessen? Die damalige Argumentation der Balinger war die mehrwöchige intensive Planung für die DKB Handball-Bundesliga. Wenn eine Stunde Fristüberschreitung nicht so schlimm ist, wird man wohl auch kaum argumentieren können, dass sich durch einen Tag früher oder später an dieser Argumentation viel ändert. Und genauso wird im Zweifelsfall auch der BHC argumentieren.
Das kann ich dir sagen, der HBW wäre abgestiegen. So waren hier damals die Verlautbarungen seitens HBW und genau deshalb hat der HBW dann ja den rechtlichen Schritt mit der einstweiligen Verfügung beim Landgericht Dortmund unternommen. Das Argument des HBW war die mehrwöchige Planung und dass der HBW spätestens am 30.06. Planungssicherheit haben muss (Ende alte Saison) und der HSV stand 30.06.14 keine gültige Lizenz hatte. Ob die Argumentation alleine mit der Planung jetzt auch greifen kann, wenn wie vorhin dargestellt, ggf. 1 Tag nach dem letzten Spieltag (03.06.2014) alles abgeschlossen ist weiß ich nicht, die Chancen halte ich aber für geringer als damals 2014, einfach wegen dem Zeitfaktor und der Tatsache, dass der HSV ja noch vor Beginn der neuen Saison die Lizenz erhalten würde.
Was bedeutet das dann?
Gewinnt der HSV Handball z.B. vor dem Schiedsgericht, bleibt dieser drin und der BHC müsste - vorausgesetzt er bleibt 17. - absteigen? Trift dieser Fall ein, wird der BHC doch sicherlich auch wiederum klagen.
Bis zum 30.06. ist nicht mehr viel Zeit, bleibt also spannende - allerdings leider nicht mehr auf dem Spielfeld.
Abstieg? 19er-Liga? Spannende Frage!
Aber wie schon von BHC06-JST mitgeteilt, bitte im entsprechenden Hamburg-Thread mitlesen, der schon 2014 extra für das Lizenzthema des HSV erstellt wurde ![]()
zu 1) Warum sollte es nicht egal sein? Hamburg hat keine Lizenz bekommen, ergo reicht Platz 17 für den Klassenerhalt und so muss man auch planen. Diesen Platz 17 wird man im Normalfall auch vor einer - vermeintlich - endgültigen Entscheidung sicher haben, das können wir gerne noch abwarten. Natürlich müsste man ohne die Situation (eine sehr euphemistische Bezeichnung) für Liga 2 planen, wenn es die HSV-Situation nicht gäbe. Aber wenn das Wörtchen wenn nicht wär…
zu 2) Ich weiß nicht, ob ich bei einer Entscheidung am 03.06. von bereits sprechen würde. Aber was dann danach noch käme wäre juristische Kaffeesatzleserei. Lassen wir uns überraschen. Im Worst Case geht man eben in Liga 2. Dagegen sehe ich - auch wenn ich es ihnen nicht wünsche - in Hamburg ehrlich gesagt nicht so wirklich, wie das mittel- und langfristig funktionieren soll.
Ok, wenn ich dich richtig verstehe sagst du also, durch die Entscheidung der Lizenzkommission und der Abweisung der Beschwerde, ist dem HSV die Lizenz 24/25 verbandsintern endgültig verweigert worden und somit steigt Platz 17 nicht ab, weil der HSV nächste Saison nicht ab Spielbetrieb der 1.Liga teilnimmt. Wenn der HSV sich jetzt über den Rechtsweg des Schiedsgerichtes noch in die Liga klagt und eine Lizenz erhält, dann ist das so, hat aber keine Auswirkung auf die Entscheidung des Verbandes-HBL und führt dadurch zu einer 19er-Liga, richtig?
Der HBW Balingen-Weilstetten hat für die kommende Saison im linken Rückraum Robert Timmermeister von den Rhein-Neckar-Löwen ausleihen
Personalentscheidung Robert Timmermeister - HBW Balingen-Weilstetten
Ja, hast recht. stimmt auch wieder.
Aber diese quasi Entmachtung der LiKomission is schon komisch.
Ja, auf eine gewisse Art ist sie schon ein Papiertiger
Ich sehe da ehrlich gesagt keine schwammige Formulierung und finde eher deine Interpretation ziemlich weit hergeholt. Die Planungsunsicherheit sehe ich ebenso nicht, Hamburg hat keine Lizenz bekommen, das ist das Ergebnis des Lizensierungsverfahrens. Dass sie dagegen klagen ist ihr gutes Recht, ändert aber nichts daran, dass das die grundsätzliche Entscheidung der Lizensierungskommission war. Daher ist völlig egal ob Platz 16 oder 17. Nach unten hin hat man 6 Punkte und 35 Tore Vorsprung und Balingen spielt noch u.a. in Magdeburg. Jeder Tabellen-16. würde bei einem solchen Vorsprung auf den Tabellen-17. für die 1. Liga planen. Keiner weiß, wie lange das Schiedsgerichtverfahren dauern wird. Wer sagt denn, dass das Schiedsgericht nicht wie damals die Lizenz unter irgendwelchen Bedingungen erteilt, die dann nochmal erfüllt werden müssen? Da stellt sich dann die Frage - insbesondere, sollte man zum Zeitpunkt der Entscheidung schon sicher 17. oder besser sein - wieviel Planungssicherheit genug ist. Wenn Verträge zum 30.06. auslaufen, wird es wohl kaum reichen, mit den Spielern da am 30.06. drüber zu reden. Jetzt kann man diskutieren: Wie viel Zeit braucht man? Eine Woche? Zwei? Drei? Vier?…
Ich sehe da ehrlich gesagt keine schwammige Formulierung und finde eher deine Interpretation ziemlich weit hergeholt.
Gut, dann interpretieren wir diesen Satz unterschiedlich, was ja auch nicht schlimm ist
Die Planungsunsicherheit sehe ich ebenso nicht, Hamburg hat keine Lizenz bekommen, das ist das Ergebnis des Lizensierungsverfahrens. Dass sie dagegen klagen ist ihr gutes Recht, ändert aber nichts daran, dass das die grundsätzliche Entscheidung der Lizensierungskommission war. Daher ist völlig egal ob Platz 16 oder 17. Nach unten hin hat man 6 Punkte und 35 Tore Vorsprung und Balingen spielt noch u.a. in Magdeburg. Jeder Tabellen-16. würde bei einem solchen Vorsprung auf den Tabellen-17. für die 1. Liga planen.
Gäbe es jetzt kein Lizenz-Thema beim HSV, hätte der BHC ebenso keine Planungssicherheit, denn es ist eben nicht egal ob Platz 16 oder 17, denn es macht eine Ligazugehörigkeit aus und aktuell müsste der BHC auch ohne die HSV-Situation, so oder so für beide Ligen planen. Also entsteht hier aktuell kein Nachteil zu einer "normalen" Saison.
Keiner weiß, wie lange das Schiedsgerichtverfahren dauern wird. Wer sagt denn, dass das Schiedsgericht nicht wie damals die Lizenz unter irgendwelchen Bedingungen erteilt, die dann nochmal erfüllt werden müssen? Da stellt sich dann die Frage - insbesondere, sollte man zum Zeitpunkt der Entscheidung schon sicher 17. oder besser sein - wieviel Planungssicherheit genug ist. Wenn Verträge zum 30.06. auslaufen, wird es wohl kaum reichen, mit den Spielern da am 30.06. drüber zu reden. Jetzt kann man diskutieren: Wie viel Zeit braucht man? Eine Woche? Zwei? Drei? Vier?…
Letztlich weiß das keiner, das stimmt. 2014 wurde die Lizenzierung für alle Vereine erst am 15.05.2014 verkündet, 2024 war das schon am 17.04.24, also fast ein Monat früher. Komplett abgeschlossen, also mit allen Instanzen, (Nach-)Erfüllung aller Auflagen/Bedingungen und der Erteilung der Lizenz an den HSV, wurde das ganze damals am 01.07.2014. Rechnet man die Zeitdauer von damals auf heute um (47 Tage Dauer), dann wäre das gesamte Verfahren dieses mal bereits am 03.06.2024 abgeschlossen, also genau 1 Tag nach dem letzten Spieltag in dieser Saison.
Generell sehe ich ein grosses Problem darin, dass es überhaupt zu dieser Situation jetzt gekommen ist.
Offensichtlich sind die Regeln und Abläufe immer noch nicht wasserdicht.
Und noch eine Frage: wozu braucht man jetzt generell dieses Schiedsgericht? Wesentlich einfacher wäre es doch, die Liz. komission als oberste Instanz entscheiden zu lassen ?!
Also entweder spare ich mir die Komission, die ja offensichtlich ein zahn- und krallenloser Tiger ist und tatsächlich nichts final entscheiden kann oder ich schliesse den Weg zum Schiedsgericht bei der Lizensierung aus, eben weil die Komission oberste Instanz ist!
Eins von beidem, oder?
Dann öffnest die Tür für zivile Gerichte, denn ein Rechtsbehelf über ein „neutrales“ Gericht muss zumindest einmalig ermöglicht werden
Trifft die Entscheidung über die Einhaltung der Ausschlussfrist
-> heißt, dass sie schauen, ob alles um 12 Uhr da war. Und nicht, dass, sie schauen, ob die Frist überhaupt eingehalten werden muss. Dann könnte man sich die Frist ja sparen. Ich würde auch nicht ausschließen, dass man in Hamburg selber nicht so genau weiß, wogegen man mit welchen Argumenten jetzt genau klagen will und erstmal alles sammelt, was irgendwie in Frage kommen könnte. Nicht, dass ich sie vor dem Schiedsgericht für völlig chancenlos halten würde. Die HBL hat letztes Mal unter deutlich dramatischeren Umständen ihre eigenen Regeln schon nicht durchgesetzt bekommen, ich halte die 19er-Liga weiterhin nicht für so ausgeschlossen wie manch anderer. Soll wohl im NDR auch ein Interview gegeben haben, wo ein Jurist den Hamburgern Chancen eingeräumt hat, gleichzeitig aber unseren Abstieg angezweifelt hat und eine 19er-Liga und einen Hamburger Start mit bspw. -4 Punkten in den Raum geworfen hat. Wie gesagt, nur vom Hörensagen, Interview konnte ich bisher nicht finden.
Genau das ist vielleicht auch das Problem, dass der §8.7 schwammig formuliert ist und je nach Verständnis unterschiedlich ausgelegt werden kann. Nach wie vor glaube ich aktuell nicht an eine 19er -Liga. Wenn der HSV die Lizenz noch erhalten sollte, kann ich momentan keine Benachteiligung für den BHC erkennen, die eine Ligaaufstockung rechtfertigen würde:
- Aktuell steht der BHC auf Platz 17 und ist abgestiegen und muss daher für die 2. Liga planen
- Wir befinden uns noch in der laufenden Saison 23/24 und die Saison geht bis zum 30.06.24, alle Entscheidungen zur Lizenz sollen noch (deutlich) vor diesem Termin entschieden werden (somit fällt das damalige HBW-Szenario aus 2014 weg)
- Es ist noch nicht mal sicher, ob der BHC nach dem letzten Spieltag auf Platz 17 steht, er kann theoretisch noch 18., oder auch noch 16. werden, der BHC hat aktuell also so oder so maximale Planungsunsicherheit
Erklär mir mal bitte, warum es deiner Meinung nach trotzdem zu einer 19er-Liga kommen sollte, wie begründest du das?
Also ich finde die Bedingungen für den HSV schon ziemlich heftig. Kann ja jeder mal mit sich selbst vergleichen.
Ich weiß zum Beispiel, dass ich bis Jahresende noch einen fünfstelligen Betrag für Miete, Nebenkosten, Versicherungen etc. zahlen muss. Stand heute habe ich jedoch keinen fünfstelligen Betrag auf dem Konto, da mein Gehalt nun mal monatlich überwiesen wird.
Und auch der THW kann sicherlich nicht alle anstehenden Ausgaben für die kommende Saison heute schon bezahlen, da das Geld für die Dauerkarten noch nicht eingezogen worden ist.
Es geht bei den Bedingungen des HSV doch nicht darum, dass er heute das Geld für Zahlungen die irgendwann in der Zukunft fällig sind, schon jetzt auf dem Konto haben muss (wie in deinem Beispiel), sondern darum, dass er 3 Mio „Schulden“ hat, die er jetzt decken muss und zwar mit Geld auf seinem Konto und nicht nur mit Nachweisen, dass er das Geld irgendwann bekommt, oder es unterwegs ist
Alle Emotionen beiseite!
Ganz nüchtern gesehen hat der HSV als einziges Unternehmen von 36 die Frist nicht eingehalten. Selbst verschuldet. Und das hat eindeutig festgeschriebene Konsequenzen. Fertig.
Alles andere ist könnte, hätte, würde und in der Rechtsprechung meines Wissens nach uninteressant.
Bin da voll bei dir und sehe es darüber hinaus auch wie Pro Handball
Nimmt man jetzt den von Arcosh geteilten Zeitungsartikel und da den Punkt…
„An dieser Stelle wird es pikant. Der Verein hatte einen entsprechenden Überweisungsauftrag, der mit einem schriftlichen Annahmevermerk der ausführenden Bank bestätigt wurde, bereits am vergangenen Donnerstag bei der HBL vorgelegt. Dieser Überweisungsauftrag reichte der HBL im Nachhinein aber nicht. „Wichtig ist, dass der Überweisungsauftrag auch gedeckt ist und die Bank das bestätigt. Eine reine Bestätigung des Überweisungsauftrags reicht aus meiner Sicht nicht aus, es muss auch eine Garantie der Werthaltigkeit dieses Auftrags geben“, sagt Rechtsanwalt Kletke dem Abendblatt. Weil der HSVH aus HBL-Sicht diese Werthaltigkeit nicht mitlieferte, sah die Lizenzierungskommission ihre Bedingung, die 4,1 Millionen Euro fristgerecht aufzutreiben, als nicht erfüllt an. Erst eine Stunde nach Fristende konnte der HSVH bekanntermaßen nachweisen, dass das Geld auch tatsächlich auf dem Konto eingegangen ist. Dies ist zumindest aus Vereinssicht der endgültige Beweis, dass der eingereichte Überweisungsauftrag substanziell genug war. Die Auffassung der HBL sei hingegen beweisrechtlich nicht tragbar, heißt es aus dem Verein“
…dann ist es klar, dass der HSV mit seiner Klage die Frist, bzw. deren Erfüllung angreift.
Schaut man jetzt in die Lizenzierungsordnung der HBL unter Fristen §8.7, dann steht da:
„Die Entscheidung über die Einhaltung der Ausschlussfrist und die Vollständigkeit der Unterlagen trifft die Lizenzierungskommission“
Soll heißen, die Kommision hätte hier wohl Handlungsspielraum gehabt, sowohl bei der Akzeptanz der Überweisung, als auch bei der Verstreichung der Frist….und genau da könnte sich ein „Schlupfloch“ für den HSV jetzt vor Gericht ergeben, um jetzt doch noch die Lizenz zu bekommen
Also geht es dem HSV doch nicht um die ursprüngliche Rechtmäßigkeit der gestellten Bedingung, sondern um die Frage ob die Erfüllung der Bedingung fristgerecht erfolgte oder nicht?
Ich denke das ist eben das Hauptargument des HSV, aber da wird bestimmt noch mehr angeführt werden
Ein Überweisungsauftrag beweist nur, dass ein Auftrag erteilt wurde, ein Annahmevermerk beweist nur, dass der Auftrag eingegangen ist. Weder beweist der Auftrag, dass der Betrag gedeckt noch beweist der Annahmevermerk, dass der Auftrag auch ausgeführt wird.
Jeden Überweisungsauftrag kann man nämlich auch vor der Ausführung stornieren bzw. die Bank kann die Ausführung mangels Deckung verweigern und dann ist zwar der Auftrag bewiesen, das Geld ist aber trotzdem nicht auf dem Konto. Nachzuweisen ist aber, dass der Betrag auch tatsächlich zur Verfügung steht und das ist erst dann der Fall, wenn der Zahlungseingang auch verbucht wird, d.h. die sog. Wertstellung auch erfolgt ist.
Das ist BGB Schuldrecht Allgemeiner Teil Grund- und Basiswissen, ein professionell geführtes Unternehmen sollte so was wissen. In hanseatischen Kaufmannskreisen ist sowas eine Selbstverständlichkeit (oder sollte es zumindest sein).
Sehe ich wie du!
...und wechselt dann nach einem Jahr zu den RNL und funktioniert auch dort wieder wie schon in Eisenach.
Das würde ich ja zu gerne sehen
...auch wenn ich es dem Spieler nicht wünschen würde.
Das wäre gut für die RNL, aber erstmal schon bitter für ihn 🙈
Wobei ich jetzt nicht glaube, dass bei den RNL ein besseres „Betriebsklima“ herrscht, als beim HCE, oder meinst du schon?