Beiträge von GWD-Schorse

    Bin zwar, im Gegensatz zu meinen beiden Vorrednern - kein Nettelstedt-Lübbecke Fan, sondern GWD - Mindener - aber wie Helge uns die ganzen letzten Tage (durch ein wahnsinnig gutes persönliches Engagement) mit Infos - so schnell und gut versorgt hat - riesengroßes Kompliment.
    Das heute war ja wohl Krimi - hoch drei - danke und Gruß an Helge-Olaf.

    update nr. 3

    von der TuS n-Lübbecke -HP

    Update #3, 14:47 Uhr:

    Nachdem Essen die neue Unterlage ins Verfahren eingebracht hat, wurde erneut unterbrochen, um der HBL rechtliches Gehör zu gewährleisten.

    "Das gehört zu den rechtsstaatlichen Prinzipien, dieses Gehör zu gewähren", so Richter Nottmeier

    URL: http://www.mt-online.de/mt/lokalsport/handball/?cnt=528357
    18, 19 oder 20 Vereine
    Handball: Schiedsgericht tagt heute in Minden / Zuerst ist Essen dran
    Minden (hok). Heute entscheidet sich die Zukunft der (noch) Handball-Bundesligisten TuSEM Essen und SG Wallau-Massenheim.

    Ab 11 Uhr verhandelt das Ständige Schiedsgericht der HBL unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Mindener "Holiday Inn" darüber, ob den beiden Vereinen, denen in den ersten beiden Instanzen die Lizenz für die kommende Saison verweigert worden war, doch noch die Spielberechtigung erteilt werden kann.

    Die Entscheidung des Schiedsgerichts wird faktisch endgültig sein. Sollten die Vereine Erfolg haben, hat HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann angekündigt, "die Entscheidung jedenfalls zu akzeptieren". Fällt das Urteil negativ aus, bleibt den Vereinen aufgrund des Schiedsvertrags keine Möglichkeit mehr, vor ein staatliches Gericht zu ziehen.

    Selbst wenn sich trotzdem aus irgendwelchen Gründen juristische Möglichkeiten ergeben sollten, liefe den Klubs angesichts der bevorstehenden Saisonvorbereitung und der Verfahrensdauer die Zeit weg. Bei der SG Wallau/Massenheim gibt es ohnehin schon Auflösungserscheinungen. Obwohl Trainer Martin Schwalb am vergangenen Donnerstag gegenüber dieser Zeitung versicherte, dass "der Etat zu 114 Prozent gedeckt sei", haben fast alle Spieler den Verein verlassen. Zuletzt unterschrieb Neu-Nationalspieler Dominik Klein in Großwallstadt. Auch Schwalb selber hält es im Fall eines Scheiterns in Minden nicht bei der SG, denn er heuerte für drei Jahre in Wetzlar an. Sollte Wallau die Lizenz noch erhalten, gibt es eine Ausstiegsklausel in dem Vertrag.
    Auflösungserscheinung in Wallau

    Zudem legte der Sprecher der Gesellschafter der sich in vorläufiger Insolvenz befindlichen Spielbetriebs GmbH, Ralf Jahncke, sein Amt zum 30. Juni nieder. Als "Tüpfelchen auf dem i" wurde am 28. Juni der Bundesliga-Internetauftritt der Wallauer aus dem Netz genommen. Wie der Webmaster mitteilt, ist der Schritt durch ausstehende Zahlungen für die betreuende Firma begründet. Dies betrifft allerdings nicht die neue GmbH, mit der Wallau den Spielbetrieb abwickeln möchte und über deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit heute zu befinden sein wird. Dennoch wird klar, dass die Verantwortlichen in Wallau nicht an einem Strang ziehen.

    In Essen hofft man darauf, dass das Schiedsgericht "grünes Licht" für die Pläne, den Spielbetrieb nicht mehr über eine GmbH, sondern über den Grundverein abzuwickeln, gibt. Ob es aufgrund der Lizenzierungsrichtlinien überhaupt möglich ist, den wirtschaftlichen Träger während des Lizenzierungsverfahrens zu wechseln, ist (wie auch im Fall Wallau) eine Frage, mit der das Schiedsgericht konfrontiert sein wird.

    Jedenfalls hat "TuSEM-Chef" Klaus Schorn bereits am vergangenen Donnerstag eidesstattlich versicherte Sponsorenzusagen über 3 Millionen Euro vorweisen können. Zu klären ist, ob dies nicht zu spät erfolgt ist. Der Ausgang des Verfahrens ist jedenfalls völlig offen. Sollten Wallau und/oder Essen Erfolg mit ihren Klagen haben, würde die Bundesliga entsprechend auf 19 oder 20 Vereine aufgestockt.


    [ document info ]
    Copyright © Mindener Tageblatt 2005
    Dokument erstellt am 29.06.2005 um 21:20:05 Uhr
    Erscheinungsdatum 29.06.2005 | Ausgabe: MT

    zum Wechsel von Richard Ratka schreibt die NW heute:
    18.06.2005

    Ratka ist der Favorit

    HANDBALL: Trainer bei GWD Minden


    Minden (kn). Handball-Bundesligist GWD Minden-Hannover beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison zunächst ohne Trainer. Beim Trainingsauftakt am Montag wird Manager Horst Bredemeier die Übungseinheit leiten.

    "Wir werden mit den verbliebenen acht Spielern nur Ausdauer- und Laufübungen absolvieren", berichtet Bredemeier. Nach der zweiwöchigen Vorbereitungsphase gehen die Spieler vom 1. bis 24. Juli noch einmal für drei Wochen in den Urlaub, ehe am 25. Juli der zweite Teil der Saison-Vorbereitung beginnt.


    Als Favorit auf den vakanten Trainerposten wird unterdessen Richard Ratka gehandelt. Eine Einigung über einen Zwei-Jahres-Vertrag, die der WDR schon meldete, dementierte GWD-Manager Bredemeier jedoch. "Das ist dummes Zeug. Es ist bezüglich des Trainers noch keine Entscheidung gefallen. Wir sind mit mehreren qualifizierten Trainern im Gespräch", so Bredemeier. Allerdings räumte "Hotti" ein, dass sein ehemaliger Schützling aus Düsseldorfer Zeiten einer der drei Kandidaten sei, mit denen GWD zur Zeit liebäugelt. Ratka steht derzeit allerdings noch bis zum 30. Juli 2006 beim Rekordmeister VfL Gummersbach unter Vertrag. Beim VfL wurde Ratka vor einigen Wochen gefeuert, eine Regelung über eine Vertragsauflösung steht allerdings noch aus. Vorher kann der ehemalige Weltklasselinkshänder keine neue Verpflichtung eingehen.

    Die neu verpflichteten GWD-Spieler Snorri Gudjonsson und Stefan Just werden in der kommenden Woche zum Training in Minden erwartet. Der "Isi" Snorri Gudjonsson besichtigt am Sonntag seine neue Wohnung in Minden. Gudjonsson kommt direkt vom EM-Qualifikationsspiel der Isländer aus Weißrussland. Einige Tage später begibt sich Stephan Just dann auf Wohnungssuche. Just wird auch zum Ausstand des langjährigen GWD-Betreuers Gerd Müller am 23. Juli erwartet.

    Gesucht wird bei GWD dann noch ein zweiter Torhüter, der den abgewanderten Fredrick Ohlander ersetzt. "Da haben wir Geduld und lassen uns nicht unter Druck setzen", hofft GWD-Manager Bredemeier auf ein finanzielles Schnäppchen.

    Viel kann eigentlich nicht mehr passieren, Burgdorf steht souverän an der Tabellenspitze und als Aufsteiger fest. Achim/Baden wird sicherlich in Wilhelmsburg die Zügel nicht schleifen lassen und die Punkte mitnehmen, ebenso 2 Punkte im letzten Heimspiel gegen Hatten-Sandkrug einsacken. Das Torverhältnis zum Tabellendritten Habenhausen (Achim heute + 187 Tore, Habenhausen + 114 Tore) ist so deutlich, das Habenhausen eigentlich spielen kann, was es will, Platz 3 wird es am Ende bleiben. Keine Verschiebungen sind auf den Plätzen 4 und 5 zu erwarten, Bremervörde sollte aus Münden die Punkte mitnehmen und am letzten Spieltag gegen Anderten zu Hause nichts anbrennen lassen, und ob Edewecht (1 Punkt hinter Bremervörde mit den Restaufgaben auswärts gegen Anderten und dann daheim gegen Ellerbeck wirklich noch 4 Punkte holt, wage ich zu bezweifeln; also wird Edewecht Tabellenfünfter. Interessant ist noch der Kampf um Platz 6, den z.Zt. GWD 2 mit einem Punkt Vorsprung vor Anderten und Hameln innehat. Ich gehe mal davor aus, dass GWD 2 noch 2 Punkte daheim gegen Duderstadt einsammelt, in Burgdorf wird nichts mehr drin sein – oder vielleicht ja gerade ? - Anderten wird – wie oben erwähnt – im letzten Heimspiel gegen Edewecht nochmals alles zeigen und 2 Pluspunkte sind nicht unrealistisch, ungleich schwerer, ja eigentlich unmöglich ist für Anderten Pluspunktesammeln in Bremervörde. Hameln hat noch ein Kracher-Heimspiel gegen Burgdorf, na, gibt es da was Zählbares im letzten Hameln-Heimspiel, und der AMTV Hamburg zählt bei seinen Heimspielen auch nicht das zu den punkteliefernden Mannschaften liefernde Team. So wird sich auf den Plätzen 6 bis 8 die Reihenfolge = 6.GWD 2, 7. Anderten und 8. Hameln wohl nichts mehr verändern.
    Die Plätze 9 bis 12 belegen Mannschaften, die jenseits von gut und böse sind.
    Auf Platz 13 liegt das Team von Duderstadt, das noch einen Punkt braucht, um das Abstiegsgespenst endgältig zu verjagen – und diesen – und noch einen weiteren Punkt für den Klassenerhalt holt Duderstadt im letzten Heimspiel gegen Wilhelmsburg.
    Das Tabellenende werden also die Mannschaften von Ellerbeck, Nordhorn 2 und Wilhelmsburg unter sich ausmachen.

    [FONT=verdana]So könnte in der kommenden Saison die RL West aussehen
    (dies ist eine Momentaufnahme nach den heute aktuellen Tabellenständen):
    1=0 ASV Hamm 576 : 478 30 : 6 Aufsteiger in 2.BL
    2=1 DJK Unitas Haan 531 : 475 28 : 8
    3=2 Leichlinger TV 558 : 516 23 : 13
    4=3 OSC 04 Rheinhausen 472 : 469 22 : 16
    5=4 Wermelskirchener TV 511 : 475 21 : 15
    6=5 Ibbenbürener SpVg 08 526 : 534 20 : 16
    7=6 VfL Gladbeck 528 : 532 18 : 18
    8=7 Soester TV 536 : 544 18 : 18
    9=8 MTV Rheinw Dinslaken 552 : 576 17 : 19
    10=9 Bayer 05 Uerdingen 525 : 514 16 : 20
    11=10 Borussia M'gladbach 494 : 506 15 : 21
    12=11 VfL Eintr. Hagen 541 : 544 14 : 22
    13=12 TV Korschenbroich 469 : 498 14 : 22
    14 HSG Bielefeld 501 : 545 13 : 23 Absteiger in OL
    15 TuS Niederpleis 526 : 551 13 : 25 Absteiger in OL
    16 HSG Schwerte-Westh. 463 : 552 8 : 28 Absteiger in OL
    14 GWD 2 (Wechsel von RL Nord in RL West)
    15 Absteiger 2. Bundesliga Nord (Emsdetten)
    16 Absteiger 2. Bundesliga Nord (Wuppertal)
    Absteiger 2. Bundesliga Nord (Varel) > geht in die RL Nord
    17 Aufsteiger Oberliga Westfalen (SG Schalksmühle-Halver)
    18 Aufsteiger Oberliga Mittelrhein (TV Aldekerk)
    19 Aufsteiger Oberliga Niederrhein (DJK BTB Aachen)

    Wenn es in der RL West nur 2 Absteiger gibt, wird wohl in der Saison 2005/2006 in einer 18-er Staffel gespielt.

    Zugänge (außer GWD 2) aus anderen Regionalligen wird es wohl hier nicht geben, die Fusionen werden sich zwischen RL Nord, Nordost, Mitte, Süd und Südwest ergeben.