Beiträge von GWD-Schorse

    []Unsere GWD A-Jugend ist voll auf der Höhe
    Gut einhundert Zuschauer (darunter ca. 30 lautstarke SchlachtenbummlerInnen aus Solingen-Aufderhöhe) wollten sich das Topspiel der A-Jugend Regionalliga West nicht entgehen lassen - schließlich erwartete unser Team den noch ungeschlagenen Tabellenzweiten Aufderhöhe. Es war ein sehenswertes Spiel, wie ich meine. Zur Halbzeit konnte sich der (vermeintliche) Favorit Aufderhöhe auf drei Tore absetzen (18:15 für unseren Gast). doch dann machte GWD richtig Dampf, bei Aufderhöhe schwanden die Kräfte, und GWD siegte souverän 37 : 29. Glückwunsch!!!

    Hier noch unsere Torschützen: Öttking (1), Brumpreuksch ( 12/5)!!!, Morasch (2), Hermening (3), Lommel ( 2), Hilla (3), Göller (6), Auerswald (7), Witte (2) - Im Tor Linke (Hoffmann bei zwei 7-m)

    GWD kündigt Kooperationsvertrag mit Hannover

    20.09.2005 - - Presseerklärung der GWD Minden Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG

    GWD hat am 19.09.2005 den mit der Arena Hannover Gesellschaft mbH seit Juli 2004 bestehenden Kooperationsvertrag fristlos gekündigt und Schadensersatzansprüche angemeldet.

    Das Team um Trainer Bert Fuchs landet nach zwei äußerst knappen Niederlagen endlich den ersten Sieg gegen den TuS Derschlag und gewinnt 29: 22 (Halbzeit 14:11) Mehr darüber im GWD-Forum oder auf meiner HP.
    31 Fotos vom Spiel sind inzwischen online - auf meiner HP -in der Bildergalerie 2005/06. :bier:

    Zitat

    Original von Rico
    von sowas halte ich eigentlich nichts...
    von mir aus sollen sie machen
    Nettelstedt/Lübbecke usw.
    naja helfen tut es den kleinen Vereinen vieleicht ein wenig.. aber prinzipiell finde ich es nicht so doll - man gibt somit ein Stück Geschichte auf.

    man bedenke SG Kiel/Flensburg :pillepalle:

    Nettelstedt/Lübecke ist keine Spielgemeinschaft, der Verein hieß erst TuS Nettelstedt und hat sich - vor allem aus wirtschaftlichen Gründen umbenannt in TuS N (steht für Nettelstedt) -Lübbecke ;)

    Wenn bei GWD 15 Spieler angegeben werden und davon 5 Spieler Ausländer sind, sind das bei Sorge 31,2 % - bei mir sind es exakt33,333%;)

    Freundschafts- und Vorbereitungsspiele GWD I:

    Montag 25.07. - 18.00 Uhr Trainingsauftakt/Kampa-Halle II

    Samstag 30.07. - ca. 17.00 Uhr - VfL BHW Hameln - GWD

    Sonntag 07.08. - ca. 11.00 Uhr - Sportmenue (GWD - Hildesheim)

    Donnerstag 11.08. - ca. 16.00 Uhr - GWD-Fototermin/Kampa-Halle

    Freitag 12.08. - 18.30 Uhr - TSV Bayer Dormagen - GWD
    Samstag 13.08. - Training in Dormagen/Umgebung
    Sonntag 14.08. - Turnier in Holzwickede

    Freitag 19.08. - 18.00 Uhr - Spielothek - Cup
    Samstag 20.08. - 17.30 Uhr - Spielothel -Cup/Spiel um Pl.3 -
    19.30 Uhr - Finale

    Freitag 26.08. - 20.00 Uhr - in Steyerberg: GWD - Wilhelmshv.

    Sonntag 28.08. - 17.00 Uhr Ahlener SG - GWD

    dies ist eine vorläufigen Übersicht - Änderungen sind evtl. möglich

    So siieht es bei GWD Minden-Hannover aus:
    Name Pos. geb. Alter am 1.7.05 Nat. bei GWD seit
    Simon, Andreas LA/RL 30.10.1984 20 D 1998 eigene Jugend
    Schäpsmeier, Moritz RA/RR 25.09.1984 20 D 1998 eigene Jugend
    Pohlmann, Marc LA/RL 07.03.1984 21 D 2001 eigene Jugend
    Pohlmann, Jan RR/RA 07.03.1984 21 D 2001 eigene jugend
    Buhrmester,Björn TW 03.11.1984 21 D 2002 eigene Jugend

    Kraft, Kilian RL/LA 07.06.1983 22 D 2004
    Niemeyer, Arne RL/RM 08.11.1981 23 D 1996 eigene Jugend
    Gudjonsson, Snorry RM 17.10.1981 23 ISL 2005
    Pohlmann, Sven RL/RM 24.05.1982 23 D 2002
    Buschmann, JanFiete RR/RA 17.05.1981 24 D 2001 eigene Jugend
    Backovic, Ognjen RL 15.05.1980 25 SLO 2004
    Vukas, Ivan RR/ 16.09.1979 25 CRO 2004
    Just, Stefan KM/RM 03.04.1979 26 D 2005
    Besirevic, Malik TW 01.04.1972 33 NL 2003
    Kusilev, Dimitri KM 01.11.1969 35 RUS 1998
    Altersdurchschnitt > > 24

    Das ist selbst für uns ganz schwer, wir waren dort im Norden mal 6., dann 2. und auch 5. in der Tabelle.
    Schwer einschätzbar von daher, dass infogen von Verletzungen beim Bundesligateams immer wieder Spieler an die 1. Manschaft abgestellt werden mussten - und wir oft genug den RL-Kader durch A-Jugendspieler auffüllen mussten. Oft wussten wir an einem Mittwoch nicht, wer am Samstag aufläuft.
    Aber ich denke, dass unser A-Jungend davon auch profitiert hat, die GWD-A-Jugend hat bereits in der 1. Quali-Runde den Sprung in die A-Jugend-Regionalliga geschafft.

    Die Reserve des Bundesligisten GWD Minden ist wieder da.
    GWD Minden II meldet sich nach jahrelanger Abwesenheit wieder zurück in die Weststaffel.
    Aufgestiegen in die RL West ist GWD Minden II in der Saison 1978/79 - wir spielten dort 7 Jahre und stiegen in der Saison 1986(86 wieder ab.
    Ein erneuter Aufstieg (diesmal in die RL Nord) gelang der jungen Truppe von GWD 2001 - ein großer Teil des Kaders bestand aus der A-Jugend-Meisterschaftsmannschaft des Jahres 2000. In der RL Nord spielte GWD II dann 4 Jahre - um nun wieder in den Westen zu wechseln.
    Aufgrund der geographischen Lage hat GWD Minden II wohl mit die weitesten Auswärtsfahrten, dennoch freuen wir uns auf - neue Gegner - neue Hallen - neue Fans und schönen Handballsport.

    Quelle Mindener Tageblatt vom 2.7.05


    Im Handball-Haus der Lügen und Intrigen

    02.07.2005 - - Wer wusste was im Chaos um Wallaus Insolvenzantrag? / Klub kontra HBL / Göppingen spielt für Essen im Europacup


    Minden (mt/sid/dpa). Rainer Lusch strahlte. Der 2. Vorsitzende des TV Willstätt war gemeinsam mit Rechtsanwalt Martin Mildenberger nach Minden gekommen, um vor dem Ständigen Schiedsgericht der Handball-Bundesliga (HBL) um die Lizenz zu kämpfen.

    Von Marcus Riechmann

    Das hatten die beiden Männer des Zweitligisten mit den Vertretern der beiden Bundesligisten Tusem Essen und SG Wallau-Massenheim gemein. Doch darin erschöpften sich die Gemeinsamkeiten, denn Willstätt - seit Donnerstag aus der Spielgemeinschaft SG Willstädt/Schutterwald ausgestiegen - durfte mit der Lizenz in der Tasche den Heimweg antreten.

    "Wir konnten unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen", jubilierte Lusch. Der Stammverein hat beim TV die Trägerschaft für das Zweitliga-Team von der Mitte April in Insolvenz gegangenen GmbH übernommen. Und das erstens zurecht und zweitens auch fristgemäß, wie der Mindener Richter Rolf Nottmeier als Mitglied des dreiköpfigen Ständigen Schiedsgerichts am Donnerstagabend im Mindener Hotel Holiday Inn erklärte.

    Wie geprügelte Hunde auf dem Heimweg

    Bis zum endgültigen Fristablauf am 3. Juni hätten alle Unterlagen vorgelegen, der Gutachterausschuss habe die Willstätter Vorlagen positiv beurteilt und daher sei die Verweigerung der Lizenz durch den Vorstand der HBL zurückzunehmen, erläuterte Nottmeier.

    Während also Lusch und Mildenberger am Abend ihren Triumph still genossen, waren die Vertreter aus Wallau-Massenheim längst wie geprügelte Hunde auf dem Heimweg. Erst in allerletzter Sekunde hatten sie vor dem Schiedsgericht offenbart, dass sie längst einen eigenen Antrag auf Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt hatten. Seit Eingang des Antrags bei Gericht am 4. April war Wallau nach den Statuten der HBL die Lizenz zu entziehen. Alle mit viel Getöse vorgetragenen Rettungsversuche des mit 1,36 Millionen Euro Schulden belasteten Klubs waren nicht mehr als eine Farce.

    "Wallau hat gelogen und betrogen. Es gab um diese Insolvenz schon länger Gerüchte, aber vor Gericht konnten sie nicht mehr lügen", meinte Liga-Geschäftsführer Frank Bohmann, der keine weiteren rechtlichen Schritte gegen die Wallauer Führung erwägt.

    Bei den Hessen riefen die Äußerungen Kopfschütteln hervor. Nach SG-Darstellung habe es zwischen der HBL sowie dem Klub und Insolvenzverwalterin Claudia Jansen eine Übereinkunft gegeben, wonach der im April von Ex-Geschäftsführer Volker Haase gestellte Antrag auf Eigeninsolvenz nicht relevant sei. "Hätte die HBL uns gesagt, dass das doch der Fall ist, hätten wir uns das ganze Geld für Anwälte, Gutachten und so weiter gespart", erklärte Geschäftsstellenleiter Henrik Ziegler. Der Wallauer Insolvenzantrag war jedenfalls in Frankfurt nicht unbekannt.

    Der ehemalige Weltklasse-Torhüter Andreas Thiel, Rechtsvertreter der Liga, bestritt derweil Wallaus Darstellung, dass die HBL von dem Insolvenzantrag gewusst habe. "Wir wussten es nicht, sonst wäre die Angelegenheit einfacher und schneller erledigt gewesen", meinte der einstige "Hexer": "Die Gerüchte um den Insolvenzantrag kursieren seit vier Monaten. Wir haben damals nachgefragt, und Wallau hat die Nachfrage nicht bejaht."

    Thiel erklärte außerdem, dass wegen der jüngsten Querelen das Lizenzierungsverfahren geändert werde. Statt des Liga-Vorstands wird künftig eine unabhängige, dreiköpfige Kommission die Lizenzierung vornehmen. Zudem soll das Prüfungsverfahren statt im Februar bereits im Dezember stattfinden.

    Fast tragisch war der Abgang von Mister Tusem, Klaus Schorn, der den Ort, der für ihn und Essen den Sturz in die Drittklassigkeit gebracht hatte, am Donnerstag kaum verlassen wollte. Der 70-jährige Macher der Essener Handballerfolge wähnte sich falsch und ungerecht behandelt und schien den Absturz nicht realisieren zu können. "Alleinherrscher" Schorn geriet mit dem Traditionsklub in die Bredouille, da der Hauptsponsor die vertraglich zugesicherten Gelder in Höhe von 2,77 Millionen Euro nicht zahlte. Schorn, hat aus seinem Privat-Vermögen dem Verein beträchtlich unter die Arme gegriffen. Bis auf zwei Monate haben die Spieler ihre Gehälter erhalten.

    Tusems sportlicher Leiter Hans-Dieter Schmitz war total geschockt: "Das ist ein schwarzer Tag und schlimm für die Region. Da wieder hochzukommen, ist ganz, ganz schwer." Die Spieler verlassen bereits den Tusem-Dampfer: Oleg Velyky geht zu Kronau/Östringen, Crischa Hannawald zu Großwallstadt und Gudjon Sigurdsson zum VfL Gummersbach. Den Weg vor die ordentlichen Gerichte will Essen nicht beschreiten.

    Bredemeier: Das hat uns alle überrascht

    "Es ist bitter. Essen und Wallau gehören ins Erscheinungsbild der Bundesliga. Persönlich leid tut es mir für Klaus Schorn und Bodo Ströhmann, die sehr, sehr viel in ihre Klubs investiert haben", erklärte Bundestrainer Heiner Brand. Manager Uwe Schwenker vom Meister THW Kiel bedauerte die Entscheidung: "Aber wir müssen dokumentieren, dass wir ein seriöser Partner für Wirtschaft und Fans sein müssen. Der bezahlte Sport braucht ein wirtschaftlich gesundes Rückgrat." GWD-Manager Horst Bredemeier mochte die Entscheidungen des Schiedsgerichts nicht kommentieren, dafür aber die Wallauer Eigeninsolvenz-Posse: "Davon hat keiner was gewusst. Das hat uns alle überrascht." GWD hatte von den Lizenzentzügen gegen Wallau und Essen profitiert und brauchte nicht mehr in die Relegation um den Klassenerhalt.

    Dank des Essener Regionalliga-Abstiegs wird FA Göppingen nach 32 Jahren Pause wieder im Europapokal spielen. Der Handball-Bundesligist nimmt den Platz des Europapokalverteidigers im EHF-Cup ein. "Die Europäische Handball- Föderation akzeptiert keine Meldung eines Regionalligisten", sagte Frank Bohmann, gestern. Göppingen hatte als Achter der Meisterschaft und Vierter der DHB-Pokalendrunde jeweils einen Europacupplatz verpasst. Sport-Tageblätter

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