"Gehst Du am Samstag Abend mit zu den Tussies?"
"Nö, ich stehe mehr auf die Miezen."
Tolles Marketing ![]()
"Gehst Du am Samstag Abend mit zu den Tussies?"
"Nö, ich stehe mehr auf die Miezen."
Tolles Marketing ![]()
Neuhausen/Filder liegt im Großraum Stuttgart und damit im verseuchten Gebiet. Sponsoren spielen lieber beim VfB für teures Geld die fünfzigste Geige, als sich im Handball mit vergleichsweise kleinem Budget zu engagieren. Das haben schon andere gemerkt: Scharnhausen, Pfullingen, Kornwestheim, ... Und jetzt trifft's eben Neuhausen. Schade drum. Bleibt zu hoffen, dass Bittenfeld diesem Schicksal entgehen kann.
"Handball-Deutschland von Fröschen erobert!" Hört sich nicht wirklich gut an ![]()
Sorry, aber Neuhausen sollte und wird doppelt punkten. Mit +3 Toren.
In Stuttgart kommt seit Jahrzehnten kein Handballverein hoch. Hauptursache: alle Sponsoren konzentrieren sich auf den VfB. Das Argument heißt 'Marketing-Reichweite'. Nur: kein Mensch sieht einen überteuerten Business-Seat und der Effekt eines winzigen Logo-Plakettchens auf einer Stellwand steht in keinem Verhältnis zum Preis. Aber so ist es nun mal im Spätkapitalismus
Da herrscht eben das Monopol.
Gilt mit Sicherheit auch in Hamburg, wo der 'echte' HSV den Sponsorenrahm abgeschöpft hat, bevor die Handballer auch nur zu Wort kommen.
Beide Abwehrreihen haben mir imponiert. Die Akteure würden auf der Ringermatte eine blendende Figur machen. Und ich weiß, wovon ich rede. Landsberg allerdings passt eher in den Boxring. Oder gleich in einen Ultimate-Fighting-Käfig.
Die massiven Drohungen gegen Spieler der Fußball-Bundesliga stehen auf dem gleichen Blatt wie die bizarren Transfersummen, die mittlerweile aufgerufen werden. Nur eben auf der anderen, der dunklen Seite. Das übergreifende Thema heißt Radikalisierung. Und radikal ist vor allem der Kommerz und die mediale Verwertung. Mit Sport hat das doch schon lange nur noch am Rande zu tun. Die Medien könnten dem ja Rechnung tragen, indem sie die Bundesliga-Berichterstattung aus dem Sportteil entfernen und in den Wirtschafsteil verlagern. Oder einfach den Umfang zugunsten anderer Sportarten wie dem Handball drastisch zurückfahren. Das wäre ein deutlicheres Signal als die periodisch und dosiert vergossenen Krokodilstränen. Tun sie aber nicht, leider.
Stimmt. Auch nicht wirklich besser. Oder weniger obszön. ![]()
Nachtrag: Hat die HSG Wetzlar nicht unlängst einen Spieler namens Müller verpflichtet, der hier im Forum auch schon für reichlich Gesprächsstoff sorgte? Und zwar nicht dafür, dass er mit Wattebäuschen um sich geworfen hätte. Hackt doch zur Abwechslung mal wieder ein bisschen auf dem rum. Und lasst Balingen in Ruhe - zumindest bis zum nächsten Eklat.
Immer diese alte Leier von der Kloppertruppe. Das ist nun mal die Handschrift von 'Smoking Rolf' Brack. Außerdem ist mir nichts davon bekannt, dass die HSG Wetzlar für den nächsten Friedensnobelpreis nominiert wäre.
Zustimmung. Allerdings glaube ich nicht, dass die Verpflichtung eine Kurzschlussreaktion war. Eher vielleicht ein politisches Signal nach dem etwas abgedroschenen Motto "Yes, we can!". Und über die kolportierte Ablösesumme lässt sich in Zeiten der Eurokrise nur feststellen: obszön!
Täuscht der Eindruck, oder gibt es im Handball tatsächlich nur sehr wenige fähige Manager? Und wer etwas kann, landet früher oder später bei der HBL?
Besonders bemerkenswert im Fall "HV Stuttgarter Kickers" bzw. "Fall Hollenbach" ist, dass die Stuttgarter Presse die vollmundigen Ankündigungen des Herrn H. über Jahre kritiklos verbreitet hat. Da war von der "Vision Bundesliga" selbst dann die Rede, als die Kickers gerade von der vierten in die fünfte Liga abgestiegen waren.
Auch jetzt herrscht in den lokalen Medien wohlwollendes Schweigen. Kein Vergleich jedenfalls zu dem Geschrei und Geklapper im Nachgang vorheriger Handball-Insolvenzen (Pfullingen-Stuttgart, TSG Ossweil, SVK Salamander Stuttgart
). Da konnten sich regionale Presse und Politik, namentlich Sport-Bürgermeisterin "Susi" Eisenmann, gar nicht genug echauffieren. "Unfähigkeit der Verantwortlichen" lautete damals der Standard-Vorwurf. Und heute? Das Schweigen im Blätterwalde.
@ Hereticus. 100 Prozent Zustimmung. Mehr noch: Die HBR Ludwigsburg resp. der TV Kornwestheim, bzw. dessen Spielbetriebs-GmbH, mutierte dann noch zum SVK Salamander Stuttgart. Wegen der vielen Handballsponsoren in Stuttgart. Und war noch vor dem ersten Ballkontakt pleite.