Beiträge von Hobby Mediator

    Meine Freunde, das war ein harter Kampf am Samstag.
    Die Jungs aus Baden kamen nominell sehr gerupft daher, aber wer solch ein letztes Aufgebot ha,t der kann sich glücklich schätzen.
    In der Abwehr sehr gut eingestellt und kompromisslos die Körperliche Überlegenheit ausgespielt, so zwang die SG Köndringen-Teningen die unsrigen immer wieder zu überhasteten Abschlüssen.
    Bezeichnend für diese Verunsicherung war der Zwischenstand von 3-6 nach einer Viertelstunde, als Heimmannschaft sechs Tore kassieren ist gut, aber nur drei erzielen ist grausam.
    Ganz langsam haben wir das Spiel in den Griff bekommen, die Gelbfüssler waren sturmreif, die Halle stand Kopf - da griff der Referee ein und unterband den finalen Angriff der Baggersee Piraten.

    Aber objektiv gesehen, haben wir einen Punkt gewonnen.

    Baggerseepiraten meistern schwierige Anfahrt und hitziges Spiel

    Auch wenn die Vorzeichen nicht gerade gut standen, haben die Baggerseepiraten die Hürde im Grenzgebiet zwischen Pfalz und
    Saarland mit Bravour genommen.


    Zum einen waren Kapitän Sebastian Schulz und Rechtsaußen Björn Christoffel durch eine Grippe unter der Woche erheblich geschwächt und konnten nur sehr bedingt eingesetzt werden und zum Zweiten musste man unterwegs feststellen, dass der Weg nach Zweibrücken selbst im Zeitalter der Navigationssysteme gelegentlich über verschlungene Pfade und unbekannte Straßen führen kann.


    Durch intensive Videostudien perfekt eingestellt, ging die Mannschaft von Trainer Alex Hauptmann in ein Spiel bei dem klar war, dass dies eine von wenigen Möglichkeiten bietet, auch auswärts etwas Zählbares mitzunehmen.


    Mit dem Anpfiff waren die Gäste dementsprechend hellwach. Schon zu Beginn stand die Abwehr stabil und über schnell vorgetragene Angriffe konnten Timo Kaiser und Björn Christoffel über
    die rechte Angriffsseite einen 4:2 Vorsprung herauswerfen. Doch die Gastgeber, angestachelt durch die aufgeheizte Atmosphäre in der engen Zweibrücker Halle ließen sich nicht so recht abschütteln und blieben bis zum 4:5 dran. Erst der wie entfesselt aufspielende Michael Weidinger, der von seinen insgesamt 8 Toren 7 in der ersten Hälfte erzielte, konnte mit einem echten Hattrick zwischen der 21. und 23. Spielminute den Vorsprung von 10:8 auf 13:8 ausbauen. Damit hatte die Hauptmann-Sieben erstmals einen 5-Tore Abstand
    zwischen sich und den Mitaufsteiger gelegt. Als Timo Kaiser, dann noch zum 14:8 treffen konnte, glaubte man schon fast an eine Vorentscheidung, doch wie so oft verlor die HSG bei einer sicher scheinenden Führung etwas den Faden und liess die tapfer kämpfenden Gastgeber noch einmal auf 11:14 herankommen.
    Philipp Keller konnte zwar noch einmal auf 15:11 erhöhen, doch Sekunden vor dem Pausenpfiff musste Torhüter Marco Rhein noch das 15:12 hinnehmen.


    Nach dem Wechsel gelang den Zweibrückern direkt das 13:15 und es schien zunächst, als könnten die Gastgeber noch einmal wirklich Paroli bieten, doch drei schnelle Treffer von Tim Henkel und zweimal Stefan Seitel (innerhalb von 17 Sekunden !) stellten den Fünf-Tore Vorsprung wieder her. Auch diverse Zeitstrafen, darunter die dritte für Kapitän Sebbi Schulz,in der 46. Spielminute brachten das Team nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil: die Gastgeber konnten aus den zahlreichen Überzahlsituationen kein Kapital schlagen, die Abwehr der Baggerseepiraten stand sicher und orhüter Marco Rhein konnte zudem etliche Bälle entschärfen. Spätestens das 23:17 durch Timo Kaiser in der 48. Minute brachte dann die Vorentscheidung, im Anschluß setzten sich die Rodgauer auf 8 Tore ab (20:28) und in der Folge plätscherte das Spiel seinem Ende entgegen. Der „historische“ erste Auswärtssieg der HSG Nieder-Roden in der dritten Liga Süd geriet nicht mehr in Gefahr und wurde von den zahlreichen Fans entsprechend gefeiert.


    Mit einem auch in der Höhe mehr als verdienten 29:24 Sieg im Gepäck traten die Spieler und Fans dann die Rückreise aus der Pfalz an, diesmal auf dem schnellsten Weg ;-.))

    Quelle: Offenbach Post
    Nieder-Rodens Handballer mit „Klassespiel"


    Nieder-Roden
    - Auch nach dem dritten Heimspiel in der 3. Handball-Liga Süd ist die
    HSG Nieder-Roden vor eigenem Publikum noch ungeschlagen: Mit dem 34:28
    (14:14) gegen die SG Herrenberg stellte die „Baggerseepiraten“ ihr
    Punktekonto auf 5:5.

    [Blockierte Grafik: http://www.op-online.de/bilder/2012/10…enberg_03.9.jpg]© Eyßen
    „Die Mannschaft hat über 60 Minuten super gekämpft. Wir hatten in Marco
    Rhein einen überragenden Torhüter, der viele hundertprozentige Chancen
    abgewehrt hat. Das war ein Klassespiel von uns“, zeigte sich
    Nieder-Rodens Trainer Alexander Hauptmann zufrieden und verteilte an
    seinen jungen Spielmacher Philipp Keller noch ein Sonderlob: „Er hat
    zwar nur ein Tor erzielt, aber immer die richtige Entscheidung
    getroffen.“ Gegen die offensive Deckung der Gäste glänzte zudem
    Kreisläufer Christian Schmid mit acht Toren. Hauptmann erklärte: „Es hat
    einfach alles gepasst.“
    In der ersten Hälfte lieferten sich beide Seiten vor rund 400 Zuschauern in der
    Sporthalle an der Wiesbadener Straße ein Duell auf Augenhöhe.
    Nieder-Roden setzte sich zwischenzeitlich auf 13:10 ab, doch bis zur
    Pause (14:14) kamen die Schwaben wieder heran. „Wir hätten höher führen
    müssen, haben uns aber zwei, drei blöde Fehler geleistet“, sagte
    Hauptmann.
    Bilder vom Spiel gegen SG Herrenberg

    Auch nach dem Wechsel setzte sich zunächst keine der beiden Mannschaften
    entscheidend ab, ehe die Nieder-Rodener das Heft zehn Minuten vor
    Spielende immer deutlicher in die Hand nahmen und ihren Vorsprung
    phasenweise auf fünf Treffer ausbauten. Und das ohne den wiedergenesenen
    Tim Henkel, für den die Begegnung nach der dritten Zeitstrafe bereits
    nach 33 Minuten beendet war.
    Am nächsten Wochenende ist die HSG spielfrei, ehe es am Samstag, 13. Oktober, zum SV 64 Zweibrücken in die Pfalz geht.

    Überragender Marco Rhein treibt SG H2Ku zur Verzweiflung


    [Blockierte Grafik: http://www.hsg-nieder-roden.de/images/stories/Steckbriefe_2012-13/Marco_Rhein_Klein.jpg]

    Großer Rückhalt der Baggerseepiraten: Marco Rhein vereitelte etliche Torchancen


    Die HSG Nieder-Roden bleibt zuhause unbesiegt und konnte mit
    dem 34:28 ihr Punktekonto wieder ausgeglichen gestalten. Die 400
    Zuschauer in der Nieder-Röder Sporthalle sahen ein intensiv geführtes
    Match zweier Mannschaften, die um jeden Zentimeter kämpften und mit viel
    Einsatz überzeugten.

    Den besseren Start erwischten die Gäste aus Schwaben, die schnell mit
    1:3 in Führung gehen konnten. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich,
    dass das Angriffsspiel der Gäste vor allem auf die Routiniers Hörer und
    Dürner ausgelegt war. Gerade Valentin Hörer hielt seine Mannschaft mit
    fünf Toren in der ersten Halbzeit auf Kurs, doch die Hausherren hielten
    dagegen. Nach dem 3:3 Ausgleich entwickelte sich eine Partie auf
    Augenhöhe, in der sich keine der beiden Mannschaften entscheidend
    absetzen konnte. Auf Seiten der Rodgauer wurde Christian Schmid nach
    präzisen Anspielen immer wieder gut in Szene gesetzt, am Ende kam er auf
    8 Treffer. Doch nicht nur in der Offensive hatte die HSG an diesem
    Abend ihre Stärke. Mit Torhüter Marco Rhein war ein überragender
    Rückhalt zwischen den Pfosten, der nach einem Kopftreffer Mitte der
    ersten Halbzeit immer stärker wurde und in der Folge eine Parade nach
    der anderen zeigte. Insbesondere die „100 % igen“ Chancen der Gäste
    konnte er vereiteln und war somit maßgeblich an der zwischenzeitlichen
    13:10 Führung beteiligt. Zur Pause kämpften sich die lautstark
    unterstützten Gäste aber wieder heran und so ging es mit einem
    14:14-Zwischenstand in die Kabinen.


    Nach der Pause bot sich den Zuschauern zunächst das gewohnte Bild.
    Bis zur 40. Minute wechselte die Führung ständig hin und her. In dieser
    Phase sah Tim Henkel auf Seiten der Baggerseepiraten die dritte
    Zwei-Minuten-Strafe und konnte sich das weitere Geschehen nur noch von
    der Tribüne aus ansehen. Die nun etwas defensivere HSG-Deckung bekam die
    Angriffsbemühungen der Gäste trotzdem besser in den Griff. Die daraus
    resultierenden Ballgewinne konnten in schnelle Torerfolge umgemünzt
    werden und beim 24:21 in der 45. Minute sah sich Gästetrainer Christ zu
    einer Auszeit gezwungen. Zwar gelang es seiner Mannschaft in der Folge
    auf ein Tor Abstand zu verkürzen, doch danach schaltete die HSG noch
    einen Gang höher. Gestützt auf den nun fast unbezwingbaren Marco Rhein
    erzielten die Rodgauer um den pfeilschnellen Stefan Seitel (8) gegen die
    Manndeckung der Gäste Tor um Tor und konnten am Ende einen hart
    umkämpften aber verdienten 34:28 Sieg feiern.


    Im anschließenden Trainergespräch zeigte sich Alex Hauptmann
    dementsprechend zufrieden und zollte Spielgestalter Philipp Keller noch
    ein Sonderlob: „Er hat zwar nur ein Tor erzielt aber immer die richtige
    Entscheidung getroffen“ so der Coach der Baggerseepiraten. Nun können
    die Nieder-Röder die zweiwöchige Pause nutzen, um die kleineren
    Blessuren auszukurieren und dann das schwere Spiel beim Mitaufsteiger in
    Zweibrücken zu bestreiten.

    Das war ein richtig gutes Handballspiel, beide Mannschaften haben ein tolles Tempo vorgelegt und gekämpft bis zum Schluss. Unsere Helden hatten am Ende noch ein paar paar Pfeile mehr im Köcher und gewannen vollauf gerecht dieses erstklassige Handballspiel.
    Mein Respekt auch dem Grüppchen rot gekleideter Ultras aus Herrenberg, unverdrossen und ständig haben diese Jungs ihre Mannschaft gepuscht.

    Quelle: Darmstädter Echo


    35:30 – Starke zweite Halbzeit

    Handball, dritte Liga – TSG Groß-Bieberau müht sich gegen Aufsteiger HSG Nieder-Roden

    Das erste Derby geht an die TSG Groß-Bieberau. Dank der gefälligen
    zweiten Halbzeit bezwang sie den forschen Aufsteiger HSG Nieder-Roden.
    Endlich war wieder einmal richtig was los in der in die Jahre gekommenen
    Großsporthalle der Odenwälder.
    Über 650 Zuschauer, darunter gut 200 Anhänger des Neulings, bewegte das Derby.
    Die vorwiegend in Rot gekleideten Gästefans hatten in den ersten 30 Minuten oft Grund zur
    Freude. Nieder-Roden wirkte präsent und selbstbewusst, ließ den Ball schnell durch die Reihen wandern und fand dank Sebastian Schulz (8/3) und Christopher Prinz (4) Lücken in der 6:0-Abwehr von Groß-Bieberau. 5:1 hieß es nach sechs Minuten.
    Co-Trainer Karl-Ludwig Gaydoul forderte schließlich lautstark aggressiveres Verhalten in
    Eins-Eins-Situationen. Zwar fanden die Gastgeber schnell zurück in die
    Partie (6:6/12.), doch gerade das Offensivspiel lief fehlerhaft. Zudem
    mangelte es an Zielstrebigkeit. Es war Neuzugang und Junior Jan Döll
    (18), der mit beherzten Einzelaktionen die Schwächen der Routiniers
    kompensierte. Fünfmal traf der Linkshänder vor dem Wechsel.
    So stand es lediglich 13:17. „Da sind wir nicht tief in die Lücken gegangen,
    wollten über den Mittelblock zum Erfolg kommen. Ich hatte aber trotzdem
    schon im ersten Durchgang ein positives Gefühl, weil wir immer besser
    verteidigt haben“, offenbarte Florian Bauer.
    Der Spielertrainer behielt recht. Mit dem Wiederanpfiff waren die Odenwälder nicht
    wiederzuerkennen. Die nun aggressive, bewegliche Abwehr erarbeitete nach
    vier Minuten die erste Führung: 19:18. Zwar konterte Nieder-Roden, doch
    dann schlug die Stunde von Michael Malik (11/2). Mit einer Trefferserie
    drehte der Junioren-Nationalspieler das Derby. Nach 42 Minuten traf
    Dennis Rybakow zum 23:21 und sorgte mit drei weiteren blitzsauberen
    Würfen mit Malik für die Vorentscheidung. Gegen die nun zu offensive
    Abwehr der Gäste trafen Tobias Seel und Alexej Rybakow zum 29:23.
    Nachdiesen Treffern war der Wiederstand des mutigen Aufsteigers gebrochen.
    Dessen Schlachtenbummler feierten ihn für die leidenschaftliche zweite
    Halbzeit. „Nach dem Seitenwechsel haben wir uns als richtige Einheit
    präsentiert. Die Jungen und die Alten, alle haben ihren Job gemacht. Das
    ist die Chemie, die ich mir für die Zukunft wünsche“, bilanzierte
    Bauer. Nieder-Rodens Trainer Alexander Hauptmann haderte mit dem
    Abwehrverhalten der ersatzgeschwächten Mannschaft, in der etliche
    Spieler angeschlagen sind. „Groß-Bieberau hat 53 Angriffe vorgetragen
    und wir haben 35 Tore kassiert. Da kann man wohl kaum noch von einer
    Abwehr sprechen. Die TSG kam mit viel Leidenschaft aus der Kabine. Die
    haben wir allerdings dort gelassen“, bilanzierte Hauptmann zerknirscht.
    Trotzdem, die HSG Nieder-Roden ist – auch aufgrund des sympathischen Anhangs –
    eine Bereicherung für die Südstaffel. Viele Talente aus der Region –
    konzeptionell sind sich beide Konkurrenten ähnlich.

    Quelle: Offenbach Post

    HSG gibt in 4:53 Minuten das Spiel aus der Hand
    Groß-Bieberau
    - Nach guter erster Hälfte verloren die Handballer der HSG Nieder-Roden das Derby der 3. Liga Süd bei der TSG Groß-Bieberau mit 30:35 (17:13).
    „Unsere Abwehrleistung war nicht gut, die Fehler haben aber bereits im Angriff begonnen“, meinte
    HSG-Trainer Alexander Hauptmann.
    „Wir habenohne Druck gespielt, waren zu halbherzig und haben ein schlechtes
    Rückzugsverhalten gezeigt“, monierte Hauptmann, der lediglich seinem
    Kapitän Sebastian Schulz und Rechtsaußen Björn Christoffel Normalform
    bescheinigte. Der zuletzt verletzte Tim Henkel kam nur in der zweiten
    Hälfte zum Einsatz. „Er hat zehn Tage überhaupt nicht trainiert, das war
    zu sehen“, meinte Alexander Hauptmann. „Wir haben von der
    Rechtsaußenposition elf Gegentreffer kassiert, das ist indiskutabel.


    Dabeihatte es für Nieder-Roden gut begonnen. Nach sechs Minuten führte die
    Aufsteiger mit 5:1, in der zwölften Minute aber glichen die
    Groß-Bieberauer zum 6:6 aus. Doch Nieder-Roden zeigte sich nur kurz
    geschockt und erarbeitete sich mit dem Pausenpfiff durch Sebastian
    Schulz wieder eine Vier-Tore-Führung.
    Nachder Pause folgte dann die entscheidende Phase. In nur 4:53 Minuten
    verspielte die HSG den Vorsprung und geriet mit 18:19 in Rückstand. Dazu
    handelten sich die Gäste zwei Zeitstrafen ein. Der Anfang vom Ende, nun
    dominierte die TSG.
    Spielfilm: 1:5 (6.),
    6:6 (12.), 8:8 (16.), 10:11 (22.) 12:16 (28), 13:17 - 15:18 (32.), 19:18
    (36.), 22:21 (42.), 28:24 (49.), 32:27 (57.), 35:30
    Zeitstrafen: 4:5 - 7m: 3/5- 3/3
    HSG
    Nieder-Roden: Marco Rhein (1-44./52.-60.), Hoppenstaedt (44.-52.);
    Seitel (3), Henkel, Schulz (8/3), Schmid (2), Ben Weber (4), Prinz (4),
    Kohlstrung, Christoffel (4), Weidinger (1), Kaiser (3), Keller (1) J leo

    Endstand 35-30

    Ich musste das Spiel erst mal mit geschlossenen Augen und im flauschigen Federbett Revue passieren lassen.

    Halbzeit 17-13 Führung, den Gegner im Griff, die mitgereisten waren guter Dinge und breiteten schon den Autocorso und die Konfettiparade in der Heimat vor.
    Dann ging`s zum Pausentee in die Kabine. Was ist dort passiert, kamen Voodoo Priester aus den tiefen des Odenwald oder waren Beruhigungsmittel im Getränk ?
    Diese Fragen und Mutmaßungen müssen zur Klärung des Sachverhalts herangezogen werden, den rational ist dieser Leistungsabfall nicht zu erklären. Am gut leitenden Schiedsrichter Gespann hat es nicht gelegen, Ideen wie " die sind umgefallen" oder ähnliches kommen ja gern und schnell, aber nein daran lag es nicht.
    Einfach nur schlecht verteidigt und vorn kein Bein mehr auf den Boden bekommen.
    Resümee: Eine schlechtere zweite Halbzeit hatte ich bisher nur beim Auswärtsspiel der Saison 2010 - 2011 in Köthen gesehen, das war noch grausamer .

    Bericht von der Homepage HSG Nieder-Roden


    Am Spielende waren alle geschafft: Die Spieler, die
    Mannschaftsverantwortlichen, die Schiedsrichter und die Zuschauer
    erlebten ein packendes Finale, das mit einem 29:29 endete. Freude und
    Zufriedenheit prägten auch die Statements der beiden Trainer nach dem
    Spiel.

    Die Baggerseepiraten hatten sich auf einen schweren Gegner
    eingestellt, Balingen-Weilstetten hatte alle 3 Spieler aus der
    Bundesligamannschaft dabei, die die Schlagkraft der „jungen Wilden“ von
    der schwäbischen Alb gewaltig erhöhten. In den ersten 10 Minuten konnten
    die Rodgauer ihre Abwehrarbeit nicht effizient gestalten. Balingens
    Rückraum gelang immer wieder ein Anspiel an den Kreis, wo der
    bärenstarke Christoph Foth vier Treffer zur Führung beisteuerte. Einzig
    Torwart Marco Rhein (20 Paraden) war es zu verdanken, daß der Vorsprung
    der Balinger nicht höher ausfiel. Im Angriff profitierte die HSG von
    den wenigen Fehlern der HBW, die Stefan Seitel dann zu erfolgreichen
    Tempogegenstößen nutzte. Zwischen der 10. Und 20. Spielminute hatten die
    Baggerseepiraten ihre besten Szenen der ersten Hälfte. Christian Schmid
    am Kreis konnte 2 Strafwürfe herausholen, die Kapitän „Seppi“ Schulz
    sicher verwandelte. Mit einem 4er Lauf gelang der HSG vom 3:7 Rückstand
    der 10:10 Ausgleich (20.Min.) Neuzugang Ben Weber konnte in dieser Phase
    sein erstes Pflichtspieltor für die HSG erzielen. Er stabilisierte auch
    die Abwehr mit seiner guten Deckungsarbeit gegen den Kreisläufer der
    Gäste, der im weiteren Verlauf fast keine Wirkung mehr zeigte. Trotzdem
    schafften es die Gäste immer wieder, ein bis zwei Tore vorzulegen.

    Nach dem 15:17 Halbzeitrückstand kam die HSG wesentlich besser ins
    Spiel, stand sehr gut in der Abwehr mit einem starken Mittelblock, was
    besonders Timo Kaiser zu erfolgreichen Aktionen nutzte. Er war es auch,
    der in der 39. Minute die HSG erstmals in Führung brachte (21:20), und
    mit einem weiteren Treffer sowie einem Tempogegenstoßtor von Stefan
    Seitel das 23:20 für die HSG erzielte (40.Min). Balingen nahm jetzt eine
    Auszeit, steckte nicht auf, hielt stark dagegen und egalisierte immer
    wieder die HSG-Führung. Jetzt brodelte die Halle. Die HSG-Fans
    unterstützten lautstark ihre Mannschaft und stärkten ihr so den Rücken.
    Wie emotional dieses Spiel in den letzten 10 Minuten ablief zeigte das
    Foul von Balingens Erstligaspieler Milosevic in der 50.Minute an Timo
    Kaiser, was ihm die rote Karte einbrachte. Eine harte aber vertretbare
    Entscheidung der sehr souverän leitenden Unparteiischen
    Dürscherl/Kreuser. In der 53. Minute führte Balingen mit 28:27, doch die
    HSG ging durch einen verwandelten 7-Meter von Kaiser und einem
    fulminanten Unterhandwurf von Schulz in der 56. Minute mit 29:28 selbst
    wieder in Führung. In den dramatischen Schlußminuten gelang Balingen
    dann der Ausgleichstreffer zum 29:29. Anschließend wechselte der
    Ballbesitz noch ein paar mal, aber keine der beiden Mannschaften konnte
    den Siegtreffer erzielen. So blieb es nach 60 hochklassigen Minuten bei
    einem gerechten Unentschieden.

    Für die Baggerseepiraten ist dieses Remis als Erfolg zu werten, haben
    sie doch gezeigt, daß sie mit den Besten der 3.Liga auf Augenhöhe
    agieren. Sie haben ein sehr gutes Spiel gegen einen sehr guten Gegner
    abgeliefert, was auch die Fans und Zuschauer begeisterte.

    Am kommenden Samstag um 18.00 Uhr gastiert die HSG im Derby beim
    alten Rivalen TSG Groß-Bieberau. Die Mannschaft hofft natürlich wieder
    auf die gleiche Unterstützung der Fans wie bei den Heimspielen.

    Hallo Ellob, war schon dabei nur mussten wir zeitig unseren Bus Richtung Heimat steuern.
    Zuhause warteten einige lecker Bierchen, denn wir hatten Kerb (Kirchweih) im Ort. Ich kann Dir aber versichern viele Vertreter der Gattung obergäriges Schaumgetränk haben den Abend nicht überlebt, sie gingen ebenso wie einige Getränke der Gattung Scheiß Schlumpf den Weg des ewigen vergessens
    Aber ich hoffe wir können unser Bierchen und ein gepflegtes Gespräch nachholen, wenn ihr uns die Punkte zurück bringt.

    Fünfzig mitgereiste Fans standen hinter ihren Baggerseepiraten im
    Spiel gegen den Topfavoriten der Liga, den TSB Horkheim, einem Stadtteil
    von Heilbronn. Demgegenüber unterstützten 600 einheimische Zuschauer
    die Horkheimer in ihrem Unterfangen, das Unternehmen Aufstieg 2.Liga
    erfolgreich in Angriff zu nehmen.

    Da kam der Aufsteiger aus Nieder-Roden
    zum Saisonauftakt eigentlich gerade recht, doch nach wenigen
    Spielminuten merkte auch der Letzte in der Stauwehrhalle, daß das Spiel
    für die Horkheimer kein Selbstläufer sein würde.


    HSG-Trainer Alex Hauptmann, dem wieder Timo Kaiser und Stefan Seitel
    zur Verfügung standen, während Christoffer Prinz (verletzungsbedingt)
    und Ben Weber (noch nicht spielberechtigt) passen mußten, hatte
    offensichtlich die richtige Abwehrtaktik gewählt und mit einer sehr
    offensiven Variante die Horkheimer verunsichert. Der Gastgeber kam in
    den ersten 25 Minuten überhaupt nicht ins Spiel, hatte immer wieder
    Ballverluste, die die HSG zu Tempogegenstößen und Torerfolgen nutzte. In
    der 20. Minute gelang sogar eine 2-Tore (10:8) Führung durch Philipp
    Keller, doch gegen Ende der 1. Hälfte brachte sich die HSG durch eigene
    Ballverluste um den Lohn einer bis dahin sehr guten Leistung. Horkheim
    spielte dank der großen 3.Liga-Erfahrung jetzt abgeklärter und kam mit
    einem 3er Lauf zur 15:12 Halbzeitführung.


    In der zweiten Hälfte hatte sich Horkheim dann besser auf die
    offensive Abwehrarbeit der HSG eingestellt und kam bis zur 34. Minute zu
    einer 20:14 Führung, was fast schon eine Vorentscheidung war. Doch die
    Baggerseepiraten kamen immer wieder zurück. Die Jungs kämpften
    aufopferungsvoll, kamen zu hochkarätigen Chancen, die aber leider nicht
    immer zu Torerfolgen genutzt wurden. Auf weniger als 3 Tore (20:17,
    26:23) konnten die Rodgauer den Rückstand nicht verkürzen. Trotzdem war
    es für die Gastgeber ein hartes Stück Arbeit. Die HSG forderte ihren
    Gegner zur Höchstleistung und verschaffte sich ordentlichen Respekt.
    Letztendlich stand mit 35:27 ein Ergebnis auf der Anzeigetafel, das
    etwas zu hoch ausfiel und nach 16 Monaten die erste Auswärtsniederlage
    für die HSG bedeutete.


    Die Baggerseepiraten haben sich in Heilbronn sehr gut verkauft und
    können mit großem Selbstvertrauen an ihre nächsten Aufgaben gehen.
    Trainer Alex Hauptmann muß im Laufe der Woche das Team um Kapitän Seppi
    Schulz auf das schwere Heimspiel einstellen. Die HSG empfängt am
    nächsten Samstag um 19.30 Uhr den Tabellenführer der 3. Liga, die
    Bundesligareserve von Balingen-Weilstätten, die mit 4:0 Punkten in die
    Saison gestartet ist und einen harten Brocken für die HSG darstellen
    wird. Die junge HSG-Truppe muß gerade in den Heimspielen ihre Punkte für
    den Klassenerhalt sammeln und hofft erneut auf eine große
    Zuschauerunterstützung.

    In dieser Verfassung kann man Münster zum engeren Kreis der Abstiegskandidaten zählen.
    Kein System, keine funktionierende Abwehr und im Rückraum zwei Alleinunterhalter so geht der Weg in die unteren Tabellenregionen.

    "Wir hatten viele Ausfälle in der
    Vorbereitung und konnten kaum zusammen trainieren. Wir brauchen noch
    zwei Spiele Zeit, um uns zu finden."

    Glaubt Herr Gölzenleuchter denn wirklich, dass er in drei Wochen nachholen kann was er in 10 Wochen nicht geschafft hat.

    Das war viel zu wenig


    Die TSG Münster lässt sich in der Schlussphase vom Aufsteiger vorführen

    Der Auftakt der 3. Handball-Liga Süd hätte für die TSG Münster nicht
    schlechter laufen können. Vor 600 Zuschauern verlor sie bei der HSG
    Nieder-Roden auch in der Höhe verdient mit 20:36 (11:18).


    Mit einer Niederlage hatte man beim heimstarken Aufsteiger rechnen müssen,
    doch die Art, wie die Niederlage zustande kam, war bedenklich. Trainer
    Thomas Gölzenleuchter hatte viele Kritikpunkte, wollte aber die
    Niederlage nicht überbewerten: "Wir hatten viele Ausfälle in der
    Vorbereitung und konnten kaum zusammen trainieren. Wir brauchen noch
    zwei Spiele Zeit, um uns zu finden."

    Dass das Team nicht eingespielt ist, war offensichtlich. Die Abstimmung
    gegen Nieder-Rodens Kreisläufer Christian Schmid klappte gar nicht.
    Immer wieder kam er frei zum Wurf oder holte Siebenmeter heraus. Mehr
    ärgerte den Trainer aber, dass seine Spieler die Vorgaben nicht
    umsetzten. Der frühere Wallauer Sebastian Schulz brachte es in der
    ersten Hälfte auf fünf Feldtore, bei allen kam er unbedrängt zum
    Abschluss. "Darauf waren wir vorbereitet. Das haben wir trainiert",
    erklärte Gölzenleuchter. Nach zwölf Minuten lag Nieder-Roden mit 9:6
    vorne und setzte sich bis zur 20. Minute auf 15:7 ab. Die Münsterer
    machten im Angriff zu wenig Druck auf die gegnerische Abwehr. Wenn sie
    mal frei zum Abschluss kamen, scheiterten sie entweder an Torhüter Marco
    Rhein oder am Pfosten. Neuzugang Vilius Juozaitis war bemüht, versuchte
    sich ins Spiel einzubringen, doch reichte eine Woche Training nicht, um
    die Bindung ins Spiel zu finden. Er zeigte aber in beiden
    Mannschaftsteilen, dass er den Münsterern weiterhelfen kann.
    Gölzenleuchter versuchte seine Spieler zu beruhigen, viele überhastete
    Abschlüsse hatten die Nieder-Rodener immer wieder zu leichten Toren aus
    Tempogegenstößen genutzt. Die Torhüter Stefan Biermann und Fabian Lieb
    gaben ihr Bestes, aber oft waren sie chancenlos gegen die frei vor ihnen
    auftauchenden oder unbedrängt abschließenden Spieler der Gastgeber. Bei
    einer 18:11-Pausenführung war die Partie bereits entschieden.

    Die Münsterer kamen sehr engagiert aus der Kabine, wollten sich nicht
    kampflos geschlagen geben. Die Abwehr stand zwölf Minuten lang richtig
    gut, ohne dass die Gäste aber den Rückstand verkürzten konnten. "Unsere
    Chancenverwertung war katastrophal", kritisierte Gölzenleuchter sein
    Team. Bis zum 23:16 aus Sicht der Gastgeber verlief die Partie in
    normalen Bahnen. Danach folgten binnen kurzer Zeit drei Zeitstrafen
    gegen Münster, das aber noch relativ gut durch diese Phase kam. In der
    Schlussphase versuchte Gölzenleuchter noch einmal, auf seine Spieler
    einzuwirken: "Wir wollten hier vernünftig herausgehen. Aber dann werfen
    wir überhastet aufs Tor und kassieren einen Gegenstoß nach dem anderen.
    Das ärgert mich." Der Trainer sah, wie sich Nieder-Roden unter dem
    Beifall der Fans absetzte und sein Team mit einer ordentlichen Packung
    aus der Halle geschossen wurde. Dennoch ist man in Münster ruhig. "Wir
    haben noch 35 Spiele, um zu zeigen, was wir können", erklärte Jonas
    Ulshöfer.

    Quelle: Frankfurter Neue Presse

    Tolle Stimmung in der Sporthalle in Nieder-Roden beim Saisonauftakt
    der 3.Liga Süd. Über 400 Zuschauer wollten den Hessenmeister und
    Aufsteiger HSG bei der Heimpremiere gegen die benachbarte TSG Münster
    sehen, die im letzten Jahr den Klassenerhalt geschafft hatte.
    Nach 8 Wochen intensiver Vorbereitung waren die Jungs von Trainer
    Alex Hauptmann heiß auf dieses Spiel. Die HSG begann mit Marco Rhein im
    Tor, auf den Außenpositionen mit Björn Christoffel und Michael
    Weidinger, am Kreis mit Christian Schmid. Den Rückraum bildeten Tim
    Henkel, Philipp Keller und Sebastian Schulz. Die TSG Münster hatte sich
    in der vorletzten Woche noch die Dienste von Vilius Juozaitis gesichert,
    einem Erstligaspieler aus Litauen, mit dem sie ihr Angriffsspiel
    verstärken wollten.

    Das Spiel begann mit einem 0:1 durch Münsters Spielmacher Djurdjevic,
    von dem sich die HSG aber nicht beeindrucken ließ. Durch einen
    Doppelschlag von Christian Schmid kam man zur 2:1 Führung, die Sebastian
    Schulz ebenfalls mit einem Doppelpack bis zur 6.Minute auf 4:2 erhöhte.
    Die Abwehr der HSG mit einem überragenden Marco Rhein (19 Paraden)
    stand sehr gut gestaffelt und ließ den Münsterern wenig Spielraum. Die
    Spieler von Alex Hauptmann waren auch in der Folge spielbestimmend und
    zur Freude der Fans konnten sie ihren Vorsprung über 8:4 (12.Minute) auf
    13:6 (19.Minute) ausbauen. Besonders die Rückraumachse um den
    überragenden Kapitän Sebastian Schulz wirbelte die Abwehr von Münster
    immer wieder durcheinander und setzte mit paßgenauem Spiel Akzente. In
    der 26.Minute führte die HSG durch einen Treffer von Neuzugang Alex
    Weber mit 9 Toren, ehe der großgewachsene Juozaitis mit 2 schnellen
    Toren den 18:11 Halbzeitstand erzielte.


    In der zweiten Hälfte kam die HSG etwas schwerer ins Spiel, ohne
    ihre Dominanz zu verlieren. Die Chancenauswertung ließ in den ersten 15.
    Minuten der 2. Hälfte zu wünschen übrig, doch nach dem 23:16 in der 42.
    Minute gelang den Baggerseepiraten mit einem Fünferlauf bis zur 51.
    Minute (28:16) die Vorentscheidung. Die Gäste hatten jetzt nicht mehr
    viel entgegenzusetzen zumal sie auch noch ihren Spielmacher Djurdjevic
    durch eine rote Karte (3x2min) verloren. In den letzten 10 Minuten
    zeigte die HSG ein Handballspiel mit spektakulären Torwürfen aller
    Spieler. Besonders bejubelt wurde das 30:17 von Tim Henkel, aber auch
    Michi „Air“ Weidinger konnte nach anfänglichem Wurfpech wieder seine
    Torgefährlichkeit unter Beweis stellen. Den Schlußpunkt setzte dann
    Youngster Philippe Kohlstrung durch einen verwandelten 7m zum 36:20
    Endstand.


    Die HSG wurde die letzten 90 Sekunden mit standing ovations von
    ihren begeisterten Fans gefeiert. Die Mannschaft hatte es sich auch
    verdient. Sie zeigte eine tolle Moral und großes spielerisches Können,
    was auch dem Gegner Respekt abverlangte.

    Am kommenden Samstag steht der HSG eine weit schwierigere Aufgabe
    bevor. Sie gastiert um 20.00 Uhr beim Meisterschaftsfavoriten TSB
    Heilbronn-Horkheim, die in den letzten beiden Jahren die
    Vizemeisterschaft in der 3.Liga Süd erreichte und in diesem Jahr den
    Sack zumachen wollen. Die HSG hofft auf die große Unterstützung ihrer
    Fans. Der Fanbus fährt um 16.00 Uhr ab Sporthalle Wiesbadenerstr. Die
    HSG bittet um rechtzeitige Anmeldung.

    Hallo Ellob,
    dann will ich mal gespannt sein auf dein zweites Wohnzimmer. Ich hoffe ihr habt genügend kühle Getränke für die Fans aus dem Rodgau.
    Wenn ihr auch die zwei Punkte als Morgengabe in die Südhessischen Gefilde abgeben würdet, könnte es ein schöner Ausflug werden.

    Hallo ich bin neu im Forum und möchte einen Beitrag über die Vorbreitung des Neulings aus Hessen einstellen.
    So gelesen auf der Homepage der HSG Nieder-Roden.


    So langsam steigt im Lager der Baggerseepiraten die Anspannung.
    Nur
    noch drei Wochen sind es bis zum Saisonstart in der 3. Liga Süd. Nachdem
    die konditionelle Grundlage für eine erfolgreiche Saison gelegt wurde,
    will Trainer Alex Hauptmann die verbleibende Zeit noch nutzen, um am
    spielerischen Feinschliff zu arbeiten.
    Gelegenheit dazu gab es bereits
    beim Weininsel-Turnier am vergangenen Wochenende. Nach der
    Auftaktniederlage gegen den Ligakonkurrenten TV Groß-Umstadt konnte man
    gegen die ambitionierten Oberligisten aus Reinheim und Gelnhausen
    deutlich die Oberhand behalten. Am Sonntag kam es dann im Spiel um Platz
    3 zur Wiederauflage des Meisterschaftsduells. Die SG Wallau wird auch
    in der kommenden Oberliga-Saison als heißer Aufstiegskandidat gehandelt
    und machte es der HSG Nieder-Roden in der hart umkämpften Partie sehr
    schwer. Das Spiel auf Augenhöhe, in dem Stefan Seitel aufgrund eines
    privaten Termins nicht teilnahm und Torhüter Marvin Hoppenstaedt leicht
    angeschlagen geschont wurde, endete nach 60 Minuten unentschieden. Im
    anschließenden 7m-Werfen konnte Torhüter Marco Rhein zwei Bälle parieren
    und sicherte seiner Mannschaft den 3. Platz.
    Mit den gezeigten Leistungen zeigte sich Co-Trainer Bernd Keller im
    Anschluß an die Partie sehr zufrieden, vor allem mit den beiden
    Neuzugängen Alex und Ben Weber. Der wuchtige Rückraumspieler aus
    Holzheim und der finnische Kreisläufer passen spielerisch und menschlich
    hervorragend in die Mannschaft, haben sich schon bestens integriert und
    wollen ihren Teil zum Klassenerhalt beitragen.

    Ein echter Härtetest steht am kommenden Freitagabend in der
    Wiesbadener Straße auf dem Programm, wenn sich der Zweitligist aus
    Hüttenberg in Nieder-Roden präsentiert. Die Mittelhessen, die nur knapp
    aus der ersten Liga abgestiegen sind, werden vom Ex-Nationalspieler
    Heiko Karrer trainiert, der vor einigen Jahren bei der TG Nieder-Roden
    auf Torejagd ging.

    Die Baggerseepiraten wollen die Partie gegen einen hochkarätigen
    Gegner gleichzeitig dazu nutzen, die Mannschaft vorzustellen. Außerdem
    soll über die Ziele in der kommenden Saison gesprochen werden, um dann
    im Anschluß mit den hoffentlich zahlreichen Fans den Start ins
    Wochenende einzuläuten.

    Spielbeginn ist um 20.00 h.