Beiträge von Hobby Mediator

    Zur Beruhigung aller, wir haben damals den direkten Vergleich gegen Wallau
    klar gewonnen.


    Es ist natürlich verständlich, dass es für eine neu gegründete Handballabteilung wie
    die der SG Wallau, schwer ist die komplizierten Durchführungsbestimmungen zu
    verstehen - nach mehrmaliger Strafzahlung kommt Punktabzug.

    Aber wie bei der Kindererziehung, durch Schaden wird man klug.

    Jeder, der dieses Spiel gesehen hat dürfte sein kommen nicht bereut haben.
    Das war eine Achterbahn der Emotionen und nichts für schwache Nerven und Herzkranke.
    Auf der Wallauer Homepage wurde ein "Spiel auf Augenhöhe" angekündigt. Man muss aber voraus schicken, dass mit Alex Weber, Stefan Seitel und Sebastian Schulz der komplette Mittelblock des Vorjahres verletzungsbedingt fehlte, aufgrund dieser Tatsache war die Leistung der Abwehrreihe gegen den starken Wallauer Rückraum sensationell.
    Das Spiel begann wie ein Spiel von zwei Mannschaften beginnt, die sich gut kennen, sind doch die Teams seit der Saison 2011-2012 nahezu unverändert.
    Ein Zwischenspurt der Rodgauer Mitte der ersten Hälfte von 6-6 auf 8-15 ließ den Wallauer Fans das Blut in den Adern gefrieren, aber die abgezockte Truppe um Seeger und Bonnkirch verkürzte bis zur Halbzeit wieder auf 12-15.
    Danach drehten die Wallauer den Spieß um und führten 26-22 danach war das Spiel wieder etwas ausgeglichener, mit einem furiosen Ende für Nieder-Roden - der Rest war einfach feiern.

    Noch ein Wort zum Schluss, wenn wieder mal Mannschaften seit Jahren keine Punkte abgegeben haben: Ihr wisst ja wo Rodgau liegt.

    Alligators - Baggersee Piraten 23-24


    Mit einem nicht mehr für möglich gehaltenen last Minute Sieg
    in Ascherleben zeigten die Rodgauer dass sie nicht zum Tanzen ins Ballhaus
    kamen.
    War es die großartige Moral und eine Kampfkraft, die selbst
    Störtebeker Respekt eingeflößt hätte oder waren es die Tipps von „Crocodile Kelly“?
    Es ist nicht zu ergründen, letztlich egal die Punkte sind in Nieder-Roden
    und müssen von Ascherleben erst wieder abgeholt werden.

    Wir Südhessen haben, schon ein schlechtes Los gezogen aber zum Glück haben wir noch die Derbys, es gibt Vereine wie Bielefeld im Westen und Vorsfelde im Osten denen sind die Derbys verweigert worden.
    Ich hoffe nur die neue Spitze des DHB macht sich Gedanken über eine Reform der Dritten Liga, es schon nervig wenn wir aus Nieder-Roden jedes Jahr die Staffel wechseln.

    Diese Paarung in der heißen Phase des Abstiegs mit diesen Schiedsrichtern dass verspricht interessant zu werden.
    Da prallen im Überlebenskampf auf der einen Seite die beiden schlagkräftigsten Teams der Liga aufeinander, auf der anderen Seite stehen zwei Schirris die Unfairniss und Härte nicht untgerscheiden.
    Diese Konstellation verspricht ein Spiel von dem noch Generationen sprechen werden.
    Wer linke Tricks und Körpertreffer mag sollte dieses Spiel nicht verpassen.

    Mein bester hsgjojo
    Als Beutestaat sollte man den Ball flach halten, ihr seit geschichtlich Österreicher.
    Habsburgische Zeit (1548–1806)
    Als nach der Entdeckung Amerikas der transalpine Handel, dem die
    Stadt ihren Reichtum verdankte, langsam an Bedeutung verlor, da sich die
    internationalen Handelsrouten verschoben, betraf dies auch Konstanz.
    Nach der Niederlage im Schmalkaldischen Krieg verlor Konstanz 1548 zudem den Status als Freie Stadt, wurde durch Schenkung des Kaisers an seinen Bruder Ferdinand[25] in das habsburgische Vorderösterreich eingegliedert und im Zuge der Gegenreformation rekatholisiert. Die Stadt diente den Habsburgern
    als Bollwerk gegen eine weitere Expansion der Eidgenossenschaft nach
    Norden.
    Zur Förderung des wirtschaftlich daniederliegenden Konstanz siedelte die Regierung Vorderösterreichs 1785 in der Stadt hugenottische Emigranten aus Genf an, die ihre Heimat aus weltanschaulichen und wirtschaftlichen Gründen verlassen mussten.

    Von den Nerven ausgebremst / TV Groß-Umstadt verliert 22:30 im Derby

    [size=x-small][size=x-small][size=x-small][/size][/size][/size][size=x-small][size=x-small][size=x-small][/size][/size][/size]


    Chancenlos im Derby und noch größere Abstiegssorgen, schlimmer hätte
    der Sonntagabend für den TV Groß-Umstadt vor über 800 Zuschauern nicht
    laufen können. Bezeichnend für den verkorksten Auftritt war ein völlig
    unnötiges Foul von Tegaday Ramos-Nuez in der Schlussminute. Der Kanare
    ging aus Frust Tim Henkel an. Der aufgebrachte Rechtsaußen
    revanchierte sich, beiden drohen nun Sperren. Der TVG verliert seinen
    Taktgeber, die HSG ihren besten Abwehrspieler.

    Das Ende eines hitzigen, hart geführten Derbys, in dem Groß-Umstadt
    nach dem 2:1 nervös wirkte und 17 Minuten lang kein Tor warf. Die
    Halben Florian See und Marc Geissler wurden frühzeitig von Henkel und
    Lars Schmid attackiert. Gerade Toptorjäger See (4/1) erwischte einen
    schwachen Tag.

    Die Rodgauer legten 12:3 vor, ehe der TVG besser in die Partie fand.
    Pech für das Team von Trainer Tim Beckmann: Mitte der ersten Hälfte
    fielen mit Michael Lochtenbergh und Marc Geissler zwei wichtige Spieler
    aus. Dank der Treffer des starken Kreisläufers Oliver Schulz (7) blieb
    zur Pause aber noch Hoffnung.

    Aus der Kabine kam sogar Co-Trainer Tim Grunwaldt aufs Parkett und
    stabilisierte die Abwehr. Doch die Gäste blieben obenauf, der TVG kam
    nicht mehr so recht ran. Nach dem 13:20 folgten Ovationen der gut 300
    mitgereisten HSG-Anhänger. Tim Beckmann versuchte nach 43 Minuten mit
    einer Auszeit, die letzten Kräfte zu mobilisieren. Verzweifelt puschte
    er sein Team. Doch beim Stand von 15:21 verrieten Körpersprache und
    Mimik der TV-Schützlinge, dass nichts mehr zu holen war. Nieder-Roden
    indes zog auf 15:25 davon.

    Schwierige Zeiten brechen an für den TVG. Nieder-Rodens
    erfolgreicher Trainer Alexander Hauptmann war hingegen der gefeierte
    Protagonist. „Wir haben heute einen Riesenwillen an den Tag gelegt und
    gut verteidigt. Alles hat gepasst. Groß-Umstadt hat viel versucht, aber
    war einfach zu nervös, um uns zu schlagen“, bilanzierte Hauptmann nach
    dem Schlusspfiff.


    [size=x-small][size=x-small][size=x-small][/size][/size][/size]

    Derbysieger, Derbysieger, HEY HEY !!!!!!

    So ist der Sport: Auf der einen Seite grenzenloser Jubel, auf der
    anderen Seite versteinerte Mienen und hängende Köpfe. Mit der besten
    Auswärtsleistung und dem höchsten Auswärtssieg dieser Saison haben die
    Baggerseepiraten zwei immens wichtige Punkte im Abstiegskampf geholt und
    krönen sich zum verdienten Derbysieger. Die Gastgeber hingegen müssen
    nun mehr denn je um den Klassenerhalt bangen.

    Die 700 Zuschauer in der Heinrich-Klein-Halle bekamen ein über weite
    Strecken einseitiges Derby zu sehen, von Beginn an waren die Rodgauer
    die spielbestimmende Mannschaft. Nach dem vorsichtigen Abtasten und
    einem 2:2 Zwischenstand gaben die Schützlinge von Trainer Alex Hauptmann
    Vollgas, ließen den Gastgebern keine Luft zum Atmen und kamen durch
    schnelles und variables Spiel immer wieder zu Torerfolgen. Die Deckung
    der Hausherren wurde regelrecht auseinandergenommen und auch der
    Torhüter bekam keinen Ball zu fassen. In der Abwehr rührten die
    Baggerseepiraten Beton an, kaum eine klare Tormöglichkeit wurde den
    Umstädtern gestattet und wenn doch einmal ein Abschluß erfolgte, war
    Marco Rhein zur Stelle und entschärfte die Würfe von See & Co. So
    stand es nach 19 Minuten folgerichtig 3:12, ein Debakel für die
    ebenfalls im Abstiegskampf befindlichen Umstädter deutete sich an. Dazu
    kam noch der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Geißler und Michiel
    Lochtenbergh. Doch in den folgenden Minuten pirschten sich die
    Weininsulaner nach und nach heran. Begünstigt durch einige Zeitstrafen
    gegen die HSG und einem Torwartwechsel auf Umstädter Seite schmolz der
    Vorsprung auf nur noch 4 Tore zur Halbzeit zusammen.

    Doch wer im Lager der Gastgeber nach der Pause auf einen Umschwung
    gehofft hatte, sah sich getäuscht. Erneut zündeten die Rodgauer den
    Turbo, kamen durch schnelle Paßfolgen immer wieder zu guten
    Möglichkeiten und nutzten diese auch meistens zu Treffern. Nach dem
    13:16 gelangen durch Weidinger, Keller und Kaiser 4 Treffer in Folge zum
    13:20, die Vorentscheidung war gefallen. Deutlichster Unterschied
    zwischen den beiden Teams: die homogene, eingespielte und als Mannschaft
    auftretende HSG-Truppe hatte die Last des Angriffsspiels auf vielen
    Schultern verteilt und zeigte in der Deckung gegen die körperlich
    überlegenen Gastgeber die nötige Einstellung. Zudem lieferte
    HSG-Torhüter Marco Rhein sein bestes Saisonspiel ab und vereitelte die
    Chancen der TVG´ler im Dutzend. Top-Torjäger Florian See kam auf der
    Gegenseite überhaupt nicht zur Entfaltung, warf viele Fahrkarten und
    auch von anderen Leistungsträgern war wenig zu sehen. In der Folgezeit
    bauten die furios aufspielenden Baggerseepiraten den Vorsprung
    zwischenzeitlich auf 10 Tore aus, phasenweise sah man einen
    Klassenunterschied zwischen beiden Teams. Im Gefühl des sicheren Sieges
    ließen die HSG´ler zwar noch etliche gute Gelegenheiten liegen, doch das
    störte an diesem Abend keinen. Spielerisches Highlight aus Sicht der
    Baggerseepiraten war der Kopfleger von Tim Henkel in der 56. Minute. Da
    tobte der Gästefanblock und die gut 200 mitgereisten Fans, die längst
    auch das akustische Duell auf der Tribüne gewonnen hatten, stimmten
    schon die Siegeslieder an.

    In der letzten Spielminute gab es dann leider noch eine hässliche
    Szene, als der nach seiner unterirdischen Leistung total frustrierte
    spanische TVG-Spielmacher Ramos-Nuez beim Stand von 22:30 im
    Tempogegenstoß Tim Henkel mit beiden Fäusten brutal ins Gesicht schlug.
    Nun kochten die Emotionen über, Henkel schubste Ramos-Nuez weg und die
    Unparteiischen, die eigentlich gut leiteten aber in puncto progressive
    Bestrafung über 60 Minuten nicht den besten Tag erwischt hatten, gaben
    beiden Kontrahenten eine Rote Karte mit Bericht. Dies bedeutet, dass die
    HSG in den nächsten beiden Spielen auf einen ihrer besten
    Abwehrstrategen verzichten muß.

    Mit dem völlig verdienten Sieg im Derby haben die Rodgauer das Ziel
    Klassenerhalt fast erreicht, rechnerisch ist es aber immer noch möglich,
    auf den ungeliebten drittletzten Platz zu kommen. Um das mit absoluter
    Sicherheit auszuschließen, will die Mannschaft am nächsten Samstag „den
    Deckel draufmachen“ und mit einem Punktgewinn gegen Konstanz auch die
    letzten Zweifel beseitigen.

    Die HSG hat sich für die Partie gegen das Team vom Bodensee etwas
    ganz besonderes ausgedacht: Alle Frauen haben freien Eintritt, zudem
    kosten Hugo und Aperol Spritz nur 2.50 Eur. Die junge HSG-Truppe und der
    Tagessponsor -die Sparkasse Dieburg- hoffen auf regen Zuschauerzuspruch
    und eine ähnlich gute Stimmung wie in Groß-Umstadt.

    Es kann sein dass ich einer Illusion aufgesessen bin, aber meiner Meinung nach ist die dritte Liga ein erster Schritt in die Professionalität des Deutschen Handballs.


    Aber nach einem Besuch in Köndringen muss ich meine Meinung revidieren, in der dortigen Halle treiben betrunkene Ordner ihr Unwesen und Pöbeln den gegnerischen Torhüter an, auf der Bühne hinter den Auswechselbänken haben Walldorf und Statler aus der Muppet Show Quartier bezogen und Texten den Trainer
    zu.


    Ich war ernsthaft der Meinung solche Zustände würde es nur noch auf Bezirksebene geben - wie man sich doch irren kann.


    Dies soll nicht als Retourkutsche nach einem verloren Spiel verstanden werden, das hat sich unser Team selbst zu zuschreiben. Es hat mich nur verwundert wie solche Zustände in der Dritten Liga möglich sind.

    Kleinlaut schlichen unsere stolzen Bagerseepiraten in die Kabinen, der Jolly Roger wurde eingerollt und weggepackt. Es war eine sonderbare
    Atmosphäre in der Halle, glücklich dass es vorbei war aber auch voller Hoffnung - denn schlimmer geht´s nicht.


    Zu keiner Zeit hat die sympathischste aller Handball Mannschaften einen Fuß auf`s Linoleum bekommen, wären unsere Torleute nicht in so guter Form gewesen, hätten die Hunters uns wohl aus der eigenen Halle gejagt.
    Nun ja, haben sie eigentlich auch.


    Natürlich muss ich auch die Klasse der Horkheimer anerkennen, eine so starke Truppe habe ich in dieser Runde noch nicht gesehen, kein verglich mehr zum Auswärtsspiel in Horkheim. Sehr stark und robust in der
    Abwehr, immer mit zwei Mann am Gegner, ich glaube ich habe am Samstag den Topfavoriten gesehen.

    Fasst schon Sturmreif geschossen schlugen die Baggerseepiraten
    in der zweiten Hälfte zurück.


    Nach vorne gepeitscht von den mitgereisten Fans und im Spiel
    gehalten vom glänzenden Marvin Hoppenstedt, entführten die Helden vom Badesee einen Punkt aus der Sachsenhalle.
    Diese Aufholjagd lässt einen Freund des Tempohandhalls wirklich die Schauer über den Rücken laufen.
    Ich kann nur sagen großartig.

    Es war der wahnsinnig spannend und Emotion Pur, der Schlusspunkt war symptomatisch für die zweite Hälfte dieses Spiels. Nach einem, in asiatischen Kampfsport Arten legitimen Schlag gegen das Brustbein von Philipp Kelle, dem Sekunden lang die Luft weg blieb, gab es besagten Freistoß gegen eine vier Mann Mauer. Inder ersten Hälfte war es ein kein schönes Handballspiel,( das sind Derbys meistens nicht ) aber ein spannendes Spiel mit der besseren Schlussphase für die Baggersee Piraten.
    Nach der Pause ging Umstadt härter und zupackender zu Werke.Aber nicht alle Umstädter gingen einfach nur härter und zupackender zu Werke, die Herren Lochtenbergh und Schulz schienen das ganze mit einem Straßenkampf zu verwechseln.
    Sie packten ihr gesamtes, in dunklen Zeiten und unteren Klassen des Handballsportes erworbenes, Wissen über Wirkungstreffer auf die Schwachstellen des menschlichen Körpers aus.
    Es ist schade das gerade ein Spieler wie Oliver Schulz, der nun wirklich einer der besseren Kreisläufer der Liga ist, auf solche Mittel zurück greifen muss.
    Ich hätte mir gewünscht, die Schiedsrichter hätten die Körperverletzungen mit größerer Konsequenz geahndet.

    Spielbericht Offenbach Post online

    Dramatisches Remis
    Christopher Prinz gleicht mit letztem Wurf aus
    Nieder-Roden - Eigentlich war das Südhessen-Derby der 3. Handball-Liga Süd zwischen der HSG Nieder-Roden und dem TV Groß-Umstadt schon gelaufen. 60:02 zeigte die Uhr an, Groß-Umstadt führte mit 27:26.

    [Blockierte Grafik: http://www.op-online.de/bilder/2012/11/12/2608444/1979081817-2dfa35ea-de9c-43d8-8199-ccc88202d6ec-1tV5ZVzA09.jpg]© Eyßen
    Stefan Seitel (rechts) und Timo Kaiser (links) feiern Christopher Prinz (Nr.
    14) nach dessen Ausgleich mit dem letzten Wurf des Spiels.
    Doch Nieder-Roden erhielt noch einen Freiwurf zugesprochen, den Christopher
    Prinz an der Vier-Mann-Mauer der Weininsel-Handballer – zwei Spieler
    waren zuvor mit einer Zeitstrafe vom Platz geflogen – vorbei zum
    27:27-Ausgleich ins Netz wuchtete und anschließend von einer jubelnden
    Masse aus Mitspielern, Trainern und Fans begraben wurde. „Ich musste das
    Ding irgendwie über die Mauer bringen und die Lücke finden“, freute
    sich Prinz über seinen Ausgleichstreffer. Ausgerechnet Prinz, der einst
    von Groß-Umstadt weggeschickt wurde und dem TV nun den Auswärtssieg
    vermasselte.

    Nieder-Roden hatte zunächst zurückgelegen, stellte dann um und ließ in 16 Minuten
    nur noch zwei Gegentore zu. Mit einem 7:0-Lauf erspielte sich die HSG
    vor rund 600 Zuschauern eine 14:10-Pausenführung. „Das war überragend.
    Nach dem Seitenwechsel aber haben wir mehrfach keinen kühlen Kopf
    bewahrt“, stellte HSG-Trainer Alexander Hauptmann fest. Nieder-Roden
    vergab einige freie Würfe, Kapitän Sebastian Schulz traf zweimal nur den
    Pfosten, die Führung wechselte hin und her. Am Ende hatte Groß-Umstadt
    einen glücklichen Sieg vor Augen, doch nach zwei Zeitstrafen gegen die
    Gäste sorgte Prinz mit dem letzten Wurf für den zwar glücklichen, aber
    verdienten Punktgewinn.

    Quelle: OP-Online.de


    HSG Nieder-Roden
    Handball: Spieler macht drei Tore in 25 Sekunde

    (leo) - Drei Tore in nur 29 Sekunden. Das ist sogar im Handball nahezu
    unmöglich. Im Spiel der 3. Liga Süd gegen den TV Hochdorf gelang der HSG
    Nieder-Roden dieses Kunststück. Besser noch: In Michael Weidinger
    erzielte ein einziger Spieler alle drei Treffer.

    [Blockierte Grafik: http://www.op-online.de/bilder/2012/11…r-JWFKVHs09.jpg]© Eyßen
    Drei Tore in 29 Sekunden: Michael Weidinger.
    Der 24-jährige Linksaußen erzählt: „Da hat wirklich alles gepasst. Ich habe
    das erste Tor geworfen, war dann in der Rückwärtsbewegung und habe
    einem Gegenspieler direkt den Ball wieder abgenommen und das zweite Tor
    erzielt. Dann war Hochdorf im Angriff, wir haben einen Pass abgefangen
    und ich habe den dritten Treffer geworfen.“ Die Fans in der Halle
    standen Kopf. Das alles geschah von Minute 56:50 bis 57:19, für den
    zweiten Treffer benötigte Weidinger 13 Sekunden, für den dritten 16.
    Nieder-Roden zog vom 30:27 auf 33:27 davon, die Partie war damit
    endgültig entschieden.


    Video von den drei Toren

    „Der Erfolg gegen Hochdorf war ganz wichtig für unser Selbstvertrauen. Um so
    einen kuriosen Hattrick zu schaffen, muss aber schon alles perfekt
    sein“, erklärt Weidinger, „drei Tore in 29 Sekunden, das gelingt einem
    Spieler wohl nur alle 100 Jahre.“ Hoffnungen auf ein ähnliches
    Husarenstück im Derby gegen den TV Groß-Umstadt am Samstag sollten sich
    die Nieder-Rodener Fans daher keine machen. Wohl aber auf einen weiteren
    HSG-Sieg: „Wir werden auf jeden Fall alles geben, dass die Partie am
    Ende positiv für uns ausgeht“, verspricht Weidinger. Karten für die
    Partie gegen die Weininsel-Handballer sind im Vorverkauf noch beim
    Sporthaus Manus, Görlitzer Straße, und bei Raumausstattung Keller,
    Kölner Straße 1, jeweils in Nieder-Roden erhältlich.

    Zwanzig starke Minuten reichen nicht zum Erfolg für die HSG 27.10.2012

    Trotz lautstarker Unterstützung der vielen mitgereisten HSG-Fans
    gelang es den Baggerseepiraten nicht, dem Bundesliga-Nachwuchs der
    Rhein-Neckar Löwen Paroli zu bieten. Besonders in der ersten Spielhälfte
    zeigte die HSG zu viel Respekt und blieb vor allem in der Offensive
    fast wirkungslos.


    Die HSG lag schnell mit 1:3 im Rückstand, hielt in der Folge gut
    dagegen und konnte sogar mit 7:6 durch einen Tempogegenstoß von Stefan
    Seitel in Führung gehen, doch Kronau-Östringen II schaffte mit einem 7er
    Lauf bis zur 28. Min. das 7:13. In dieser Spielphase leistete sich die
    HSG zu viele Fehlwürfe und einige technische Fehler. Im Angriff agierte
    man viel zu statisch und es mangelte am Durchsetzungsvermögen. Einzig
    und allein der überragende Marco Rhein (insgesamt 21 Paraden, davon zwei
    7-m) stemmte sich gegen eine Vorentscheidung, hielt die
    Baggerseepiraten im Spiel und verhinderte einen noch höheren Rückstand.
    Beim Stand von 9:14 wurden die Seiten gewechselt und die
    Halbzeitansprache von Trainer Alex Hauptmann schien seine Jungs endlich
    wachgerüttelt zu haben.


    Plötzlich stand eine ganz andere HSG auf dem Parkett. Christopher
    Prinz spielte nun im linken Rückraum und am Kreis wirbelte Christian
    Schmid, der eine große Effektivität erzielte. Besonders aus dem
    Rückraum, der in der ersten Hälfte wirkungslos blieb, ging wesentlich
    mehr Gefährlichkeit aus, vor allem Prinz nutzte die Freiräume zu 4
    blitzsauberen Treffern. Das zwang die Heimmannschaft, ihre Deckung
    offensiver auszurichten, was der HSG noch mehr Spielräume gab.
    Kronau-Östringen II wirkte ratlos und konnte fast nur mit überhartem
    Spiel die HSG-Angriffe stoppen, was sehr oft zu 7-m Strafwürfen führte.
    Hier war Kapitän Sebastian Schulz gefordert, der in bravouröser Art alle
    sieben Strafwürfe verwandelte.


    Die Aufholjagd der HSG war schon beeindruckend und zeigte, daß die
    Mannschaft über den Kampf und die Leidenschaft ein Spiel sogar drehen
    kann. In der 41. Minute gelang der Ausgleich zum 16:16, und in der 50.
    Minute ging die HSG durch Sebastian Schulz erstmals mit 23:22 in
    Führung, konnte sogar noch mal das 25:24 erzielen, doch dann war die
    Kraft zu Ende. Die sehr guten Individualisten von Kronau-Östringen II
    konnten noch eine Schippe drauflegen, hatten allerdings auch mehrmals
    bei Abprallern das nötige Glück auf ihrer Seite. Auf Seiten der HSG
    wurden die Torabschlüsse wieder unkonzentriert und Kronau erzielte mit
    einem 6-er Lauf die 30:25 Führung und siegte letztendlich mit 30:27.


    Fazit: Die Trauben in den Auswärtsspielen hängen hoch, um sie zu
    ernten muß alles über 60 Minuten stimmen. Schon kleine Fehler und
    Unstimmigkeiten führen zum Mißerfolg. Trotzdem konnten die
    Baggerseepiraten erhobenen Hauptes aus der Halle gehen. Die ersten 20
    Minuten der 2. Spielhälfte haben Lust auf mehr gemacht und die über 70
    Fans, die stimmungsmäßig die Halle im Griff hatten (vielen Dank an die
    Trommler der A-Jugend), verabschiedeten ihr Team mit großem Applaus.


    Schon am kommenden Samstag um 19.30 Uhr kann die HSG beweisen, daß
    sie zu Hause eine Macht ist. Gegner ist der TV Hochdorf, der in der
    Tabelle einen Platz vor der HSG steht. Eine schwere Aufgabe für das Team
    von Coach Alexander Hauptmann, aber mit der nötigen Unterstützung
    wollen die Baggerseepiraten die Punkte im Rodgau behalten.