Sicher alles richtig, was hier so zum Besten gegeben wird. ABER: es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein Spieler immer dann spielberechtigt ist, wenn er über das online System (Spielbericht) zur Verfügung steht. Von daher kann der Verein nicht dafür bestraft werden, wenn er vermeintlich fälschlicherweise einen Spieler, der vielleicht nicht spielberechtigt war, eingesetzt hat. Ergo trifft Aschersleben hier keine Schuld. Die Vereine, die gegen Aschersleben spielten oder spielen müssen im Vorfeld ihr Veto einlegen. damit hätte die Spielleitende Stelle vorher die Möglichkeit gehabt etwas zu ändern. Man mag im Nachhinein darüber streiten was besser ist. ABER: so jedenfalls spielt man nicht erst ein Spiel, von dem man weiß, dass man es sowieso gewinnt, weil der Gegner einen nicht spielberechtigten Spieler einsetzt. Man nennt das im juristischen glaube ich nachträgliche Gutgläubigkeit. Das gibt es nämlich gar nicht. Das unterscheidet den DHB von den LVs. Und damit Profis von Amateuren. Von Profis wird wie im HGB unter Kaufleuten erwartet, dass sie alle Möglichkeiten im Vorfeld hätten haben können. Dem ist nicht so im Amateurbereich verglichen mit Geschäften zwischen Kaufleuten und Endverbrauchern. Sicher alles sehr komplex. Aber das ist eben der Unterschied zwischen 3ter Liga und Oberliga. Bin mal gespannt was es da auf LV Ebene noch für Entscheidungen gibt, den mit den Zweitspielrechten einiger Vereine von Spielern unter 23 in den verschiedenen Vereinen scheint mir da auch nicht alles richtig gelaufen zu sein...... Da wird wohl nicht ganz richtig in Sachen 5te Liga gezählt. Und es wäre dann ja auch nicht richtig, dass die Mannschaft, die in der 3ten Liga spielt für ein solches Fehlverhalten bestraft wird, oder?! Solche Fehlverhalten treffen dann die 2te oder ggfls. 3te Mannschaft....
Beiträge von Handiman
-
-
Es würde mich nicht wundern, wenn man mehr als nur Marc Teuner in der kommenden Saison in Wiesbaden wieder sehen würde. Die haben einen Lauf und wollen wohl am meisten in Liga 3.....
-
Der Weg führt wohl nach Wetzlar....so munkelt man im Odenwald...
-
Ich denke der Verband hat gut daran getan, die Landesverbände so gut wie möglich zusammen zu lassen. das nämlich ermöglicht erst, dass Vereine wie Wallau und auch Rodgau Nieder Roden sich auf die Ausbildung von jungen Talenten aus der Region konzentrieren können. Zweifelsohne handelt es sich in beiden Teams um viele Schüler, Azubis oder Studenten, die nie von Ihrem Sport werden leben können und deshalb wenigsten durch solche Derbies motiviert werden können. Diese jungen Spieler sind und werden dadurch auch hochgradig mit IHREN Vereinen verbunden und sicherlich in Zukunft auch in IHREN Vereinen arbeiten und den Weg versuchen fortzuführen. Sei es als Funktionäre, Trainer etc......
Ich denke das gilt auch für ähnliche Vereine in den anderen Staffeln Nord, Süd und West....... -
Das Spiel gegen Leipzig ist jetzt gelaufen. leider mit einem nicht schönen Verlauf für die Bieberauer. Wie wurde das Thema S.P. den nun jetzt erledigt?
-
Sehr interessant finde ich, dass sich in dieser Angelegenheit vor allem die Interessenvertreter zu engagieren scheinen, die es nicht geschafft haben sich sportlich gegen Aschersleben durchzusetzen.
Wenn an dem hier postulierten etwas dran wäre, hätte der DHB sicherlich schon reagiert und besagter Spieler sicherlich bei den letzten Spielen nicht gespielt....... -
Alles anzeigen
Wenn nicht mehr etwas Unvorhersehbares passiert, dann sieht die Oststaffelso aus:
Lok Pirna
Elbflorenz Dresden
LVB Leipzig
Anhalt Bernburg
Dessau-Rosslauer HV
TG Münden
Alligators Aschersleben
SC Magdeburg II
MTV Altlandsberg
HSV Bad Blankenburg
TV Kirchzell
TSG Gr.-Bieberau
TV Gr.-Umstadt
Eintracht Baunatal
HSG Nd.-Roden
SG WallauSomit spielen die 6 Hessen komplett im Osten!
Ist schon extrem: Kirchzell - Altlandsberg sind 620 km einfach
Und Altlandsberg liegt "hinter" Berlin, während Potsdam davor liegt.
Warum sollte der Entscheider der Staffeleinteilung einen Verein "hinter" Berlin in den Osten stecken und die anderen (Potsdam, die Füchse) zum Beispiel dann in den Norden stecken. Oranienburg und Altlandsberg sind quasi Nachbarn. Auch die anderen Berliner Vereine wären quasi Derbies.Ich kann mir nur vorstellen, dass es wieder so ein Gerücht ist, welches als Wahrheit "verkauft" wird.
-
ok verstehe, das ist logisch, dass man dann ablehnt....
..es bleibt spannend... fast spannender als die Runde....ob es dann nicht vielleicht doch mal Sinn machen würde die LVs entsprechenden Staffeln zuzuordnen?
Klar ich verstehe, dass man nicht zu den RVs zurück will. Muss man doch auch nicht. Es würde halt deutlich mehr Plannungssicherheit geben und den nicht zu beneidenden Spielleitern jede Menge Diskussion, Kritik und Erklärungsbedarf sparen....Klare Zuordnung - klare Aufgaben - klare Kompetenzen - klare Regeln....
-
verstehe und Danke für die Aufklärung.
Ich habe aber gehört (leider war ich nicht dabei) dass ein Antrag des HHV, dass alle Mannschaften in einer Staffel (egal welcher; auch im Osten) spielen wollen vom Verband bzw. den Entscheidern abgelehnt wurde. Das würde ja bedeuten, dass man diesem oder einem solchen Antrag ja doch zugestimmt hätte..... -
Vielleicht noch um eine evtl. zweite Mannschaft zu haben die, falls noch 1 Mannschaft zurück zieht.
(Potsdam + Münden)So wie ich das sehe, müssten etwaige Kandidaten (Potsdam oder/und Münden wären wohl die heißensten Anwärter darauf) noch vor dem 30.6. zurückziehen, damit ein weiterer Verein aus der Relegation in der 3ten Liga verleiben kann. Es wäre in jedem Fall schon deshalb sinnvoll die Relegation zu Ende zu spielen.
Sollte ein Verein erst nach dem 30.6., also ab dem 1.7. zurück ziehen, stünden sie, so diese nicht wie die Stuttgarter Kickers im letzten Jahr den kompletten Spielbetrieb einstellen, als erster Absteiger fest. Dann dürfte es eigentlich keinen weiteren "Aufsteiger" der Relegation geben.
Die neue Saison beginnt offiziell am 1.7.
Wäre dem so, könnten die Vereine dieser Staffel vermutlich Schadensersatz wegen entgangener Einnahmen (Heimspiel) von diesem Verein fordern.....
Sieht das jemand andes? Und wenn ja, wo kann ich die Gundlage dafür finden..... -
handelt es sich dabei wieder um die gleichen Gerüchte wie bei "die Hessen gehen in den Süden und die RPSler in den Westen"????
Es steht noch nichts im SIS -
sind das auch wieder "nur" Gerüchte, oder gibt es da was Offizielles.
im SIS steht noch nichts.... -
Ich würde behaupten und dagegen halten, dass die Hessen dieses mal zwischen dem Westen und dem Süden aufgeteilt werden
-
Laut den Lizenzbestimmungen für Liga 1 und 2, zu finden auf der DKB Bundesliga Homepage, kann man das eigentlich gar nicht ohne eine GmbH stemmen. Grund es muss einen wirtschaftlichen Abschuss geben. Und es muss/ soll eine Abgrenzung von Verein zum Spielbetrieb erfolgen. Ohne eine Gesellschaft ist das gar nicht möglich. Weiter fehlt eine Gebühr von 2.000 Euro an. Weiter setzt die Prüfungskommission einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer ein. Da fallen schnell nochmals 5.000 Euro an. Und damit man überhaupt einen prüfungsfesten Abschluss hinbekommt, braucht man einen Steuerberater. Gehen nochmals eben schnell 3-5.000 Euro über den Tisch.
Mal eine andere Sichtweise. In den LV s gibt es eigentlich kaum bis gar keine Insolvenzen. Von Betriebsgesellschaften auf LV Ebene hört man auch äußerst selten. Wenn also die Liga 3 als höchste Amateurklasse gesehen wird, warum dann ein Lizenzverfahren. Weniger Insolvenzen hat es durch die Lizenz in Liga 1 und 2 auch nicht gegeben. Ich denke man müsste die Verantwortlichen mehr auf einen Sportsgeist verpflichten. Eine Art Code of Governance....
Der bei Verstoß durch eine Ethik Kommission besetzt aus Vereinsvertretern zu Maßnahmen veranlassen kann, bis hin zum Ausschluss aus einer Liga. Wenn nämlich in Liga 3 ein Lizenz Verfahren eingeführt wird, warum dann nicht auch in Liga 4, 5 oder 6.
Ich glaube nicht, dass das Lizenzverfahren wie auch immer gestaltet das Problem für Liga 3 lösen wird. -
Eine seriöse Einnahmen und Ausgaben Planung müssen Vereine sowieso machen. Dazu brauche ich kein Lizenz Verfahren.
Ein Lizenzierungs Verfahren setzt aber im Prinzip einen vorab geprüften Abschluss voraus. das kostet Geld und wird dem Sport einzogen. weiter wird die Prüfung durch den DHB oder die HBL auch Geld kosten. Für Liga 2 fallen dafür vorab 10.000 Euronen an, und man weiß nicht ob man eine Lizenz erhält. Auch dieses Geld würde dem Sportbetrieb entzogen.... -
Ronaldo: auch diesen Aussagen kann möchte ich gar nicht wider sprechen.
Für mich bleibt festzuhalten, dass
- für Liga 1 und 2 ist durch das/ein Lizenz Verfahren im Prinzip alles geregelt und bei etwaigen Insolvenzen kann/ hat das auch Auswirkungen auf den Sport bzw. Auf- und Abstieg.
Bleibt also der Ausgang meiner Aussage/Frage:
Was kann man in Liga 3 tun, um etwaige wirtschaftliche Probleme mit den sportlichen zu verknüpfen?!
Deshalb klagt Düdo nämlich, aus meiner Sicht recht aussichtslos.
-- Deine Idee: so hatte ich es verstanden: ein Lizenz Verfahren.... Aus meiner Sicht der Tod für diese Klasse als höchste Amateurklasse. Dann wäre Liga 4 auf LV Ebene die höchste Amateurklasse. Aus meiner Sicht würde die Kluft dann noch größer werden zwischen Verein und Profi-tum. Das hätte auch Auswirkung auf die Jugendarbeit von Vereinen. Jugendspieler werden somit gezwungen noch früher in die Leistungszentren zu wechseln. Die Schere zwischen arm und reich würde größer werden. Und ich meine wir bekommen die englischen Verhältnisse des Fußballs....
UND: die "deutschen" Spieler (bitte nicht falsch verstehen) haben dennoch keine Chance in Liga 1. siehe National Mannschaft. Ein Debakel....
-- Mein Ansatz: vielleicht nicht die beste Lösung: Kein Lizenz Verfahren. UND wirtschaftlich und sportlich darf nichts getrennt werden. Beides muss im Verein bleiben. Damit hat ein wirtschaftliches Scheitern automatisch auch sportliche Konsequenzen. Und es gäbe auch keine Verwerfungen, die Düdo derzeit anprangert. Vielleicht ein Traum. Aber man wird ja noch etwas träumen dürfen.
Warum diese/ meine Haltung: Liga 3 ist attraktiv. Sportlich vor allem und gerade noch wirtschaftlich für klassische Amateurvereine zu bewältigen. (Ich spreche aus Erfahrung) Nämlich dann auch noch ohne hauptamtlich arbeitende "Geisteskranke" zu bewerkstelligen. Mit einem Lizenz Verfahren wären solche Vereine quasi gezwungen professionelle Strukturen a la GmbH zum Schutz der Mitglieder einzuführen. Und das geht meiner Meinung nach nicht in der "Freizeit"....Sollte ich Dich da nicht richtig wiedergegeben haben, Sorry. Ich hatte Dich zumindest so verstanden....
Ach ja, ich hatte es irgendwo schon als Einschätzung gesagt. Düdo ist für mich Favorit. denn durch die Klage haben sie zumindest die Spannung in der Mannschaft hoch gehalten. Siehe das Ergebnis von gestern.
Ich denke mit dem nächsten Spiel in Neuhausen ist alles klar.... -
Alles richtig....
Aktuell lehnen die Vereine der 3ten Liga mehrheitlich ein Lizenz Verfahren ab. Der Veranstalter der 3ten Liga ist der DHB und damit verantwortlich ob, und wenn ja wie er ein solches Verfahren gestalten werden möchte. Der HRR hat da sicherlich auch ein gewichtiges Wort mitzusprechen. So wie ich das verstehe, müsste nicht zwangsläufig die HBL dazu mit eingebunden werden, aber....Meine bisherige Erfahrung und Beobachtungen im Sport sagen mir, dass je dichter, je näher, je persönlicher ein Risiko ist, desto verantwortungsvoller gehen die Entscheider damit um. Du hast absolut Recht damit, dass Insolvenzen im Sport deutlicher oder härter bestraft werden müssen. Aber wenn trifft den im Falle einer Kapitalgesellschaft eine solche Strafe?! Stimmt. Die juristische Person, nämlich die Gesellschaft aber keinesfalls denn Entscheider. Das wollte ich mit meiner Äußerung zum Ausdruck bringen.
Und wenn ich mal in meinen Erinnerungen krame, kann ich mich, im Sport wohlgemerkt, nur an Insolvenzen von den sog. Betreibergesellschaften erinnern, nicht aber an Insolvenzen von Vereinen. Das ist im Handball so wie im Fussball oder jeder anderen Sportart.
Die Möglichkeit der Bildung einer Betriebsgesellschaft zur Ausgliederung des Ligaspielbetriebs soll in erster Linie den Verein schützen. Tatsächlich bietet diese aber auch windigen Sportegomanen die Möglichkeit sich selbst zu schützen und genau diese riskanten Entscheidungen zu treffen, die zu denn genannten Verwerfungen in einer Liga führen können. Und welche Düdo zu Recht versucht zu thematisieren. Aus meiner Sicht eben nur völlig aussichtslos. Leider....
Und: man muss keine GmbH für das Lizenz Verfahren gründen. Wenn aber nicht, würden in diesem Fall die Wirtschaftsprüfer aber auch die dann persönlich Haftenden prüfen müssen. Das würde die Offenlegung, zumindest den Prüfern gegenüber, der persönlichen Vermögensverhältnisse notwendig machen. Wer bitte will das denn? Ergo ist der einzig "vernünftige" Weg zur Abgrenzung der Verantwortungen eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Da gibt es eine klare Abgrenzung in Vermögensdingen, die dann auch geprüft werden können.
Die Frage allerdings ist, ob es vom Veranstalter einer Liga unterbunden werden kann, dass ein Verein der 3 Ten Liga eine Betriebsgesellschaft unterhalten darf. Wenn nicht würde im Fall einer Insolvenz, dann des Vereins auch der automatische Abstieg erfolgen. Weil des Spielrecht hat immer der Verein, nie die Gesellschaft. Ergo wenn der Verein Pleite ist, ist auch das Spielrecht weg. Und das bedeutet Zwangsabstieg....
Vielleicht keine gute Lösung, aber eben eine, die die Situation in zum Beispiel Münden verändert hätte können.... -
Ronaldo: Richtig für Liga 1 und 2 ist die HBL verantwortlich. Aber lIga 3 ist Sache des DHB.
Wie will man die Risiko bewältigen ohne eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung? -
Die Einteilung geht so nicht, weil ein LV max in zwei Staffeln sein darf. Kirchzell im Süden gehört zum HHV. Auch Baunatal im Osten und der Rest im Westen. Scheint also wieder einmal eine Ente zu sein:-)
Auch in den anderen Staffeln gibt es ein paar Dinge, die nicht richtig sind. zumindest nach der derzeitigen Beschlusslage des DHB, des HRR und der LVs. Ich denke man sollte sich in Geduld üben und einfach mal abwarten......fällt schwer gell:-) ....aber spart unnötige Diskussionen.... -
Steinar: ein Lizenzierungsverfahren für die 2te Liga kostet beim DHB min. 10.000 Euronen und man weiß nicht was dabei heraus kommt. Für die 3te werden das sicher auch an die 7 bis 8K. Wenn dem so ist, dass man für einen Aufstieg aus dem LV schonmal 2K Meldegebühren plus 8K für eine Lizenzierung braucht, sollten wir uns auf eine Ligastärke von 12 bis 14 Mannschaften einrichten. Ich denke das ist nicht im Sinne des Erfinders. Außerdem halte ich nichts davon, dass man dann gezwungen wird eine Ltd. oder GmbH zu Gründen nur um dem Lizenzverfahren zu genügen. Das löst nicht das Problem. Kapitalgesellschaften kann man mit beschränkter Haftung schnell mal insolvent gehen lassen. Das wird bei reinen Vereinen schwieriger, denn da haftet der Präsident voll und auch mit dem Privatvermögen.....siehe die Klage von DüDo bei der nichts herauskommt außer Kosten....