Eine unabhängige Beratung wäre sicherlich gut, aber es gibt da schon einen erheblichen Unterschied zwischen "ich verpflichte mich meinen Mentor beratend hinzuzuziehen" und "ich erkenne die Weisungsbefugnis des DHB an".
Wenn Heiner Brand sagt, "so haben wir das alles nicht gemeint", frage ich mich ob er nun Augenwischerei betreiben will (und es doch so meint) oder ob er es einfach nicht besser weiss, was für mich ein Armutszeugnis wäre.
Außerdem fürchte ich bei dem Verhältnis zwischen DHB und HBL, dass diese Regelung für reichlich Ärger sorgen würde.
Wie soll man sich die praktische Durchführung vorstellen? Da müsste ja der Verein bevor er mit einem Elitekader-Spieler in ernsthafte Verhandlungen eintritt erstmal den DHB fragen, ob das wohl genehm sei? Wenn er nicht das Risiko laufen will, dass der DHB am Ende den Vertrag in die Tonne haut und alle Arbeit umsonst war?
Die Erklärung an den betroffenen Vereinen vorbei einfach mal den voraussichtlichen Elitekader-Spielern zwecks Unterschrift zuzuschicken: ungeschickter kann man sich wirklich nicht verhalten.