Lothar Frohwein : Jetzt kommen wir noch in den Bereich der Bürokratie-Theorie, eines meiner Lieblingsthemen auch im beruflichen Kontext. Da bin ich dann schnell bei Sinn und Unsinn von Regelungen und persönlich halte ich von "da war ein Häkchen nicht gesetzt, deshalb passiert jetzt XY" (oder eben auch nicht) überhaupt nichts. Dabei akzeptiere ich natürlich, dass wir in einem solchen System leben, würde mir aber eine Vereinfachung wünschen. Rechtlich ist das natürlich in Ordnung und bezahlt nebenbei auch Anwälten das Gehalt.
Zum Herauswinden: Vermutlich würde ich das ebenfalls versuchen, finde aber, dass ich mich nicht beschweren dürfte, wenn ich trotzdem bestraft werde. Ob ich mich dann trotzdem beschwere, steht auf einem anderen Blatt
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Und ich meinte auch gar nicht diesen Formfehler (sollte der Arbeitsvertrag nicht rechtens geschlossen sein, darf Zehnder natürlich gehen), aber nach einem anderen prominenten Formfehler reagiere ich doch etwas allergisch auf dieses Wort
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Kurz: Wer penetrant auf Formeinhaltung besteht, muss sich bei eigenem Handeln selbst daran messen lassen.
Dem würde ich natürlich nicht widersprechen. Wäre auch ein guter Grundsatz für den Sport. Wenn ich den Schiedsrichter anmeckere, darf er dann zurückmeckern? 