Beiträge von harmi

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    Original von RolfB

    Supi, ich sag ja schon länger das Feldhandball wieder eingeführt werden muss.
    Aber auf mich hört ja keiner, grummelgrummel............

    Dann müssen Leute wie Roggisch auch nicht ständig zur Bank rennen sondern dürfen auch mal durchspielen :D

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    Original von Felix0711
    Relaxation ist mir ein Begriff, aber wenn ich nun frage, was Relagation sein soll, bekomme ich von harmi sicher wieder eins aufs Dach... ?( ;)

    ich kann dir wohl erzählen, wo es gelben Sand gibt, da kannst du dich dann einbuddeln :D

    @ zeebee: Jedes Jahr das gleiche. Aus den Durchführungsbestimmungen wird man auch nach der siebten Lesung nicht schlau....

    Das git wieder Chaos, Einzelspiele bedeutet Schirimangel, usw.....

    Ich verstehe nicht, warum Glandorf noch mal drauf kam. Müller hatte gute Szenen und war in der Abwehr wirklich stark. Zu dem Zeitpunkt lief es gut. Klein war in der ersten Hälfte wesentlich effektiver als Strobel, der hätte in der zweiten Hälfte auch noch mal kommen müssen.

    Zu den Schiris: Ich frage mich, warum man sich ab der 50. Minute alles erlauben darf, wenn man schon zwei Zeitstrafen hat. Gesichtstreffer, Angriffe in der Luft, usw.

    Und das mit der "Arbeit" des russischen Kreisläufers muss mir auch noch jemand erklären. Gibt es keine falsche Sperre mehr oder werden Fouls eines Angreifers gar nur nur noch gepfiffen, wenn der auch den Ball hat?

    Eine überhebliche und arrogante Truppe mit einem unsympathischen Trainer gewinnt glücklich und unverdient, nicht zuletzt, weil die angeblich besten deutschen Schiedsrichter weder Schrittfehler zählen, noch abgestanden im Kreis sehen. Dafür benötigte ich selbst am Fernseher keine Zeitlupe.

    Wer so emotions- und lustlos spielt,wie die Kroaten, muss sich nicht wundern, wenn es gegen routiniertere Mannschaften mal eins auf die Hörner gibt (hoffentlich).

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    Original von Teddy

    @ harmi: Ich habe bereits geholfen, eine Leiche aus dem Fluß zu ziehen, und ich habe bereits einen elfjährigen Jungen reanimieren dürfen (mit zweifelhaftem Ergebnis) ... und du hast recht, es hat mich tagelang nicht losgelassen. Und dennoch - mir fehlt (zum Glück) die Erfahrung des Lokführers - denke ich, dass die Erfahrung des Lokführers ein ganzes Stück traumatischer ist.

    das denke ich auch.

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    @ wintermute: Ich denke, es ist schon etwas anderes, ob ein Bestatter oder Retungsdienstler oder Feuerwehrler, der beruflich häufiger mit Toen zu tun hat, einen Toten findet - oder ob jemand mitbekommt, wie sich jemand vor den eigenen Zug wirft und man selber ohnmächtig zusehen muss, wie der von einem selber gelenkte Zug jemanden tötet ... ob man etwas dafür kann oder nicht.

    Natürlich ist es etwas anderes, eine Leiche zu bergen, als mehr oder weniger direkt oder indirekt an ihrem Tod beteiligt zu sein, in welcher Form auch immer.

    Aus eigener Erfahrung: Feuerwehrleute, Rettungsdienstler, Bestatter und sonstige Teilnehmer an Bergungen und Rettungen sind nicht die stahlharten Typen der Nation. In denen steckt nicht weniger Seele als in jedem anderen Menschen. Während der Bergungsarbeiten baut der Adrenalinspiegel eine ziemliche Mauer auf, die aber danach ziemlich schnell abbröckelt.

    Wenn man dann niemanden hat, um darüber zu reden, oder glaubt, man müsse nicht darüber reden, kann man schnell von der Bahn abkommen. Wie immer das auch endet, Suizid nicht ausgeschlossen.

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    Original von Bilbo

    Leute, die eine Leiche finden, fühlen sich in aller Regel nicht für deren Tod verantwortlich. Viele Lokführer schon...

    das müssen sie auch nicht.

    Nicht gegen dich persönlich:

    Aber hast du schon mal eine Leiche gefunden?

    Oder sie geborgen?

    Hast du schon mal eine tote Oma aus dem Fluß gezogen?

    Einen völlig entstellten Körper aus einem Autowrack herausgeholt?

    Ein Kind nach einer Stunde Suchzeit unter der geschlossenen Eisdecke aus den Armen eines Tauchers in den Arm gelegt bekommen?

    Gesehen, wie der Notarzt trotz Wiederbelebungsversuche nur noch den Tod der siebzehnjährigen Beifahrerin feststellen kann und nach einer Decke fragt?

    Glaub mir, das lässt dich tagelang nicht los, wenn du Pech hast, verfolgt es dich dein ganzes Leben.

    Da fällt mir doch spontan ein Bericht aus dem Handballtagebuch ein:

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    ....
    Auch das letzte Spiel wird gewonnen. Megaspannendes Spiel. Gegners Trainer zieht die Sympathie einer ganzen Halle auf sich, als er zu einer verletzten Spielerin aufs Feld gewunken wird und erst mal die fünf Mitspielerinnen einzeln zusammenscheißt. Keine Reaktion der Schiris….
    ....

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    [quote]
    Neue Regelauslegung für die Bundesligen

    1. Torwart verlässt zur Verhinderung eines Gegenstoßes den eigenen Torraum
    Auslegung: Kommt es dabei zu einem Zusammenstoß zwischen Torwart und gegnerischem Spieler, der gerade einen Gegenstoß läuft und allein in Erwartung des Balles auf das gegnerische Tor zuläuft, wird der Torwart disqualifiziert.
    Im Rahmen der Januartagung des DHB-SRA wird der bisher nur mit den Erstliga-SR (Novembertagung in Kaiserau) festgelegte Wortlaut mit dem Vertreter der Regionalverbände für die Basis abschließend erörtert und als Empfehlung zur Umsetzung an die Regional- und Landesverbände herausgegeben. Regelbezug: 8:5d; 16:6b Spielfortsetzung: 7m-Wurf Regelbezug: 14:1a

    Hi Theoitetos,

    danke für den Beitrag! :hi:

    Na das ist doch mal eine eindeutige Stellungnahme. Mal sehen, wie lange es dauert, bis die wieder in alle Einzelheiten zerpflückt wird.

    Gibt es Gründe, das zunächst nur in der 1. Bundesliga einzuführen?

    Ich sehe so etwas als unsportliches Verhalten und greife, wenn ich Schiri bin, gnadenlos ein.

    Ich habe letzte Woche beim Spiel der männlichen D gemeinsam mit meiner Tochter gepfiffen. Unsere Jungs waren klar überlegen und führten deutlich. Plötzlich fin Gegners Trainer an, einen "seiner" Jungen furchtbar zusammen zu stauchen.

    Time Out, Ermahnung, Hinweis an den Trainer, dass er es mit Kindern zu tun hat und dass in unserer Halle keine Kinder angeschrien werden. Totenstille, dummes Gesicht, nach dem Spiel war er sofort in der Kabine verschwunden, ohne noch mit irgend jemandem zu sprechen. Dankeschön der Gästeeltern für die unkonventionelle Spielunterbrechung.

    Harmi hatte drauf gewartet. Irgendwann musste es kommen. Irgendwann musste der Schiedsrichter doch endlich den Arm heben. 2:50 zeigte die Hallenuhr in der zweiten Hälfte an. Harmis Mädels hatten den Rekord im Dauerpassen ohne ernsthaften Torwurfversuch gebrochen. Gefühlte 50 Pässe und 15 Freiwürfe. Warum ist der Gegner auch so dusselig und hält uns dauernd fest, selbst dann, wenn wir gar nicht Richtung Tor gehen?

    Zurück zum Spiel.

    2:51 – Der rechte Arm des Schiedsrichters beginnt mit einer langsamen Aufwärtsbewegung.

    2:55 – Der rechte Arm des Schiedsrichters hat den höchst erreichbaren Punkt erreicht

    2:58 –Der Schiri beginnt, mit dem linken Arm die Pfeife Richtung Mund zu führen

    3:01 - Frieda holt nach Harmis Zuruf zum Torwurf aus, die Pfeife erreicht derweil ihren Bestimmungsort zwischen den Lippen des Schiris.

    3:03 – Die Ereignisse überschlagen sich. Der Ball verlässt Friedas Hand Richtung Tor, Gleichzeitig holt der Schiedsrichter tief Luft.

    3:05 – Friedas Lattenkracher weckt Zuschauer, Spielerinnen und sonstiges Volk in der Halle. Zu spät für den Schiedsrichter, die in diesem Moment zum Ausblasen durch den mit einer Trillerpfeife verschlossenen Mund ausgestoßene Luft noch zum Bremsen zu bringen. Passives Spiel nach 3:06 Minuten. ;(

    3:10 – Unser Gegner muss erst aus seiner Lethargie erwachen. Freiwurf, Fehlpass, Frieda schnappt sich den Ball und hämmert bei 3:13 unhaltbar ein. Nicht schlecht, so ein passives Spiel. So schnell kann Handball danach sein. Das waren allerdings auch die einzigen schnellen drei Sekunden im Spiel. :/:

    Das Spiel Not gegen Elend endet 14:11 für den Gegner. Harmi ist trotzdem zufrieden, hatten seine Mädels doch tatsächlich mal wieder mehr als 10 Tore geworfen. Acht verschiedene Torschützinnen, acht Tore über die 6:0-Deckung und in der eigenen 6:0-Abwehr nur drei Tore aus dem Feld kassiert. Der Rest leider Tempogegenstöße, es bleibt noch ein wenig Arbeit…
    :hi:

    Nach dem Spiel noch netter Smalltalk mit dem Schiri: „Ich war fast eingeschlafen, da hab ich gedacht, jetzt gib mal langsam passives Spiel….“

    Szenenwechsel, zwei Stunden nach der torarmen Begenung. Die „Dritte“ spielt. Harmi muss bei seinen alten Weggefährten mindestens dreimal pro Saison Zeitnehmer machen, um die Teilnahmeberechtigung für die jährlich anfallenden gesellschaftlichen Ereignisse wie Weihnachtsfeier, Sommerfest, Kloatscheeten, runde Geburtstage oder Weggen bringen aufrecht zu erhalten. :rolleyes:

    „Dritte“ da, Gegner da, Schiri fehlt. Kurzer Blick auf die Uhr, die Jungs aus dem Emsland wollen irgendwann auch wieder nach Hause, und schon wird ein Ersatzschiri ausgespäht: Harmi! Dazu ein zweiter Handballverrückter, der auch ständig in der Halle rumrennt. Alle einverstanden, Anpfiff, und schon geht es los mit weiteren sechzig Minuten Not gegen Elend.

    Kreisliga Männer, 5:5 zur Halbzeit. Man könnte voller Optimismus geneigt sein, von starken Abwehrreihen zu sprechen. Doch es sind eher die kläglichen Bemühungen, gegen tief stehende Abwehren Tore aus sieben Metern über den Block zu werfen. Dazu zwei gut aufgelegte Torhüter.

    In der zweiten Hälfte fallen doch tatsächlich 40 Prozent Tore mehr! Die „Dritte“ gewinnt 13:11. Harmi und sein Kompagnon sind mit der eigenen Leistung ganz zufrieden. Niemand hatte großartig gemeckert, das faire Spiel benötigte vier gelbe Karten und zwei Zeitstrafen. Beim Stand von 13:10 beklagt der Gästetrainer allerdings eine für ihn offensichtliche Fehlentscheidung. Vorteil weggenommen. Harmi entschuldigt sich: „Tut mir leid, aber ich hab mich so langsam dem Spielniveau angepasst.“ :D

    Gegners Trainer nimmt es mit Humor und Harmis Kompagnon schenkt ihm dafür vier Sekunden vor Schluss einen Strafwurf, wo Harmi locker „Kreis ab“ gegeben hätte. Aber in der Handballecke hatte Harmi ja gelernt, dass das als Feldschiedsrichter nun mal gar nicht geht. :hi: