Moin Hans123,
ZitatOriginal von T@rwart
Welche Positionen meinst du denn im einzelnen so?
nicht immer nur nachfragen, auch mal antworten. ![]()
Beim eigentlichen Positionsangriff könnte es so aussehen:
Rückraum Mitte:
Eigentlich die Spielmacherposition. Ideal besetzt mit technisch starker Spielerin, die das Auge für die Situation und die Mitspielerin hat. Oftmals Kopf und Führungsperson der Mannschaft.
Aufgabe: Einleiten der meisten "Spielzüge" wie kreuzen, usw., Tempo bestimmen, auch mal Mitspielerinnen anfeuern, usw.
Kreisläufer:
Beschäftigung des Abwehrblocks durch variables Spiel am Kreis. Sperren stellen bei Spielzügen oder bei Abwehrspielerinnen, die den Rückraum angreifen, vortreten aus dem Kreis, um mit Rückraum Doppelpass zu spielen, Lücken am Kreis nutzen, aber nicht für Rückraum dichtmachen.
Rückraum rechts / links:
Vorzugsweise wurfstarke Spielerinnen, die aus dem Spiel heraus enteder durch Einzelleistung den Weg zum Tor suchen oder durch Auslösehandlungen wie kreuzen in Wurfposition gebracht werden.
Gute Rückraumspielerinnen spielen auch freistehende Kreisläufer oder Aussenspielerinnen an.
Wenn keine Linkshänderin vorhanden ist, spielt auf RR oftmals die technisch stärkere Spielerin, da sie die schlechtere Wurfposition durch 1:1 oder bessere Wurftechnik ausgleicht.
Aussen rechts/links
Oftmals die kleineren, wendigen Spielerinnen. Aufgaben:
1:1 über aussen, Verwerten von Überzahlsituationen, die oft über aussen abgeschlossen werden, Anspielstation bei Unterzahlsituationen durch Freilaufen. Auseinanderziehen der 6:0 Deckung durch Stellungsspiel hart an der Torauslinie, wo sie allerdings nicht immer angespielt werden kann.
Durch stärkeres Einbeziehen der Aussen in den Spielablauf können oft Rückraumspielerinnen freigespielt werden. Z. B. wenn eine Aussenspielerin:
a) dem abgespielten Ball am Kreis hinterherläuft, wo sie entweder sperrt oder selbst angespielt wird
b) dem abgespielten Ball im Rückraum hinterherläuft, dabei im Rückraum auch angespielt wird und von dort zum Wurf oder Abspiel ansetzt
c) dem von der gegenüberliegenden Seite kommendem Ball am Kreis entgegenläuft und dort eine Sperre stellt.
in diesen Fällen ist die Abwehr zum Übergeben / Übernehmen gezwungen, was viele 6:0 Deckungen eigentlich nicht richtig beherrschen, vor allem nicht, wenn auch noch der Ball in der Nähe ist und in der Gegenrichtung der kreuzenden Spielerin läuft.
Wie gesagt, alles meine Einschätzung.
Vielleicht kannst Du Dein Referat mal online stellen, wenn es fertig ist.
Gruß, harmi