Beiträge von harmi

    Moin,

    spezielle Übung für ausserhalb des Trainings:

    Grundsätzlich auf Zehenspitzen Treppen steigen

    Beim Training: Aus der Hocke herus hochspringen, eventuell mit Bleiweste...

    Gruß, harmi

    Moin,

    Zitat

    Original von Zickenbändiger

    An einer eingespielten offensiven Deckung zerbricht in der Jugend jede Mannschaft, die selbst nur die Mauertaktik trainiert. Gegen eine bloße Mauer (und eine wirklich gute 6:0 hab ich bis hoch zur C-Jgd. noch nie gesehen) muß ich im Training keine Bewegung ohne Ball lernen. Und deswegen gibt es für mich nur die offensive Deckung im Kinderhandball - ohne dass ich sie irgendwem aufzwingen würde. Der Löwenanteil der Jugendtrainer ist mit individuellem Abwehrtraining überfordert. Ich kann nicht mehr von ihnen fordern, als sie zu leisten im Stande sind.

    :Hail: Welch salbende Worte aus berufenem Munde! :respekt:

    Du wolltest mal was von mir ausschneiden und über Dein Bett hängen. Ich werde das Gleiche mit diesem Beitrag machen...

    Guten Rutsch an Alle!!!!

    Gruß, Harmi

    Moin,

    Zitat

    Original von Zickenbändiger
    Das Problem ist, wenn man als Einzelkämpfer in einer Staffel spielt, in der alle mauern, dann hat es der Trainer nicht leicht. Bis eine Manndeckung funktioniert, vergehen schon mal zwei Jahre. Und die können ganz schön hart sein, was die Ergebnisse angeht.

    stimmt! Und weil wir die einzigen sind, die es bisher gespielt haben und damit nur unseren Gegnern genutzt haben, die sich dann köstlich amüsieren, wie leicht sie einige unserer Spielerinnen überlaufen können, haben wir jetzt auf 1:5 umgestellt und unsere größtenteils älteren und körperlich überlegenen Gegner schauen dumm aus der Wäsche.

    Manndeckung spielen wir nur noch beim Training, 15 Minuten, anschließend 1:5.

    Ich habe es aufgegeben, mich mit anderen Trainern über offensive Deckungen zu unterhalten, sollen sie doch ihre Mauertaktik weiterspielen und dran verrecken.

    Gruß. harmi

    Moin,

    @ fast alle: habt Ihr was schlechtes geraucht?

    Nen Weihnachtsjoint?

    ne Krippentüte?

    Zuviel Glühwein?

    :pillepalle:

    Das mit dem Synchronschwimmen ist gar nicht so schlecht, haben die auch eine "Synchronschwimmecke"? :lol:

    Frohes Fest!

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von Zickenbändiger

    Als es mir neulich mal zu bunt wurde, habe ich unsere Ballführerin lautstark aufgefordert, die Umarmung zu erwidern. Das wird in Zukunft häufiger mal wiederholt. Es soll sich keiner unserer Gegner über Gefühlskälte beschweren. Mal schauen, wie lange die Schieris diese gegenseitigen Zuneigungsbekundungen dulden bzw. ob die Gegner irgendwann die Lust verlieren.

    Moin ZiBä,

    machen wir auch gerne, meistens hilft es auch.

    "reiß Dich los, wenn sie Dich festhält"

    "du kannst ihr nach dem Spiel das Trikot schenken"

    usw. usw.

    Gruß, harmi

    Moin,

    wir haben am Wochenende wieder gegen ne 6:0 Deckung gespielt. Die Mädels waren größtenteils ein Jahr älter und somit körperlich und technisch klar überlegen.
    Die Würfe, die wir aus dem Rückraum noch in Richtung Tor bekamen, hielt dann eine bärenstarke Torhüterin. Egal.

    Unser Gegner beherrschte sowohl die 6:0 - Deckung, wie auch einen ständigen Körperkontakt, ohne dass es irgendwie unfair wurde. Bei jeder 1:1 Situation war eine Abwehrspielerin mit einer Hand in Richtung Ball, während die andere den Körper unserer Mädels ein wenig wegschob. Wie gesagt, es war wirklich fair und das beste an Abwehrarbeit im Jugendbereich, was ich bisher gesehen habe, abgesehen von der 6:0 Formation. Diese Deckung hätte auch mit 1:5 kaum Gegentore gegen uns kassiert.
    Warum?
    Ganz einfach, unsere Mädels kamen mit dem ständigen Anfassen nicht so zurecht, wie ich es erwartet hatte. In der Halbzeit haben wir von Manndeckung auf 1:5 umgestellt und genau so gespielt. Ich habe immer wieder gerufen. "Anfassen, festmachen, usw." (Ich weiß, alles völlig verkehrt, bla bla...). Gleichzeitig haben die Eltern die Mädels in der Abwehr ein wenig angefeuert.
    Und siehe da, unser Gegner wurde im Angriff trotz klarer körperlicher Überlegenheit schwächer. Nur ein Tor aus dem Spiel heraus, der Rest Tempogegenstöße. Wir haben sie mit ihren eigenen Waffen angegriffen und sie stark verwundet. Zum Sieg reichte es nicht ganz, es fehlten uns nur 20 Tore...)

    Was ich sagen will: Körperkontakt und Körperkontakt sind zwei völlig verschiedene Dinge. Wenn ich den Kids beibringe, der angreifenden Gegenspielerin einnen Schritt entgegen zu gehen, sie mit einer Hand abzublocken und dabei immer den Ballgewinn versuche, kann es nicht falsch sein. Das Problem sind die ungeschickten Kinder, die dann schnell mal in den Arm greifen. Aber das kann man alles im Training üben, üben, üben.

    Wie gesagt, bei uns war es ein absolut faires Spiel trotz desr vielen Körperkontakte. Diese art von Abwehrarbeit werden wir so langsam aufbauen.

    Moin,

    ich ertappe mich manchmal, dass ich bei den Mädels nach Ballverlust

    "zurück!"

    rufe, obwohl wir doch eigentlich uns den Ball sofort zurückholen wollen, wie ich es vor jedem Spiel "predige".

    Einer meiner Favoriten ist "aufwachen!"

    Dien besten Sprüche brachte mal ein Trainer beim Mini - Turnier:

    "Sarah, du spielst mitte und nicht halb........" :pillepalle:

    "Ihr müßt das Spiel in die Breite ziehen...." :nein:

    Und dann war da noch der Aushilfsvater einer E-Jugend, der den Mädels in der Halbzeit das Spielfeld auf einen Zettel gemalt hat und ihnen Laufwege gezeigt hat......

    Ansonsten volle Zustimmung zu Zickenbändiger und den anderen

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von steelscout

    • Nach dem Training maximal 30 Minuten für Dusche / umziehen


    -ne halbe Stunde is zwar ne Menge Zeit, aber wieso ne Begrenzung? Wegen Hallenzeiten?

    Nee, weil wir als aufsichtsführende Person so lange da bleiben, bis sich auch das letzte Mädel verabschiedet hat, und das kann dauern....
    Bei Auswärtsspielen ist es genau so, alle warten auf Eine, das muss nicht sein, also: Regel.

    Gruß, harmi

    Moin,

    mich würde mal interessieren, was ihr so für interne Abmachungen bei Spielen / Taining habt. Bitte auch Mannschaft dazu schreiben (Jugend / Senioren, männl./weibl.)

    Bei uns (weibl. D) gilt:

    • Wenn der Trainer redet, herrscht Ruhe
    • Training beginnt pünktlich
    • "Bälle weg" heißt, diese in einen Korb zu legen und nicht irgendwo hinzuwerfen
    • Nach dem Training maximal 30 Minuten für Dusche / umziehen
    • Es werden grundsätzlich alle Spielerinnen eingesetzt, die auf dem Spielbericht stehen
    • Der Trainer hat immer Recht? :pillepalle:

    Was gibt es bei Euch für Regeln / Absprachen?

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von härter_schneller
    hmmh... des vesteh ich jetzt net. Was heißt "Schnibbeln"? Wenn ich mir Dein Szenario vorstelle, dann würde ich meinem VL den Auftrag geben: "Wenn RA den Ball hat, stehst Du so, dass Du den Ball siehst und so, dass Du mit Deiner rechten Hand das Anspiel zu RR verhinderst." Wieso sollte VL dann nicht die Wurfarmseite decken können? Das würde ja bedeuten, dass ich 2:1 gegen RA in der Abwehr spiele und zulasse, dass VL von RR hinterlaufen wird...
    Oder verstehe ich das "Geschnibbel" nicht?

    Sorry, war etwas unverständlich ausgedrückt: Schnibbeln nennen wir bei uns das Abfangen eines Passes. Halt so, wie Du es oben beschrieben hast.

    VL kann in dem Moment nicht die Wurfarmseite des RR abdecken (so dieser denn Linkshänder ist), weil er ja zwischen RR und RA steht. Daher müsste HL gegen RR spielen.

    VL ist also in dem Moment Gegenspieler von RA. Wenn dieser dann auch noch Rechtshänder ist, steht er wieder nicht an der Wurfarmseite.......

    Tausend Theorien.... :nein:

    Schluß mit Theorie, ich muß die Pizza in den Ofen schieben.

    gruß, harmi

    Moin,

    unsere ehemalige E2 ist auch von zwei jungen Damen trainiert worden, die selbst noch in der A-Jugend spielten.
    Die junge Mannschaft war leider in der falschen Spielklasse gemeldet worden und bekam in jedem Spiel die Bude voll.

    Es stand nicht nur das Handballerische, sondern auch der Spaß auf dem Trainingsplan. Von den Spielerinnen hat keine während der Saison aufgehört.
    Als "Damals_noch_nicht_Trainer_aber_zuschauender_Vater" habe ich mich nach jedem Spiel mit den Trainerinnen unterhalten und sie auf Schwächen hingewiesen, die mir bei Spielerinnen aufgefallen sind:
    falsche Wurftechnik, dauerndes "hier" - rufen, obwohl man nicht frei steht, Deckung zu defensiv, usw. Ich habe dreimal beim Training geholfen und mir einzelne Spielerinnen geschnappt und ihnen gewisse Dinge gezeigt. Die Trainerinnen waren dankbar für jeden Tip und haben gerne darauf zurückgegriffen.


    Versuch es einfach, aber laß Dir helfen, nicht von nörgelnden, "gewinnenwollenden" Eltern, sondern von alten Handballhasen, und lerne aus Deinen Fehlern, die Du unweigerlich machen wirst. Die muß man Dir halt zugestehen.

    gruß, harmi

    Moin,

    @ härter_schneller

    Dein Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf! Genau so sehe ich es auch. :klatschen:

    Zitat

    Original von härter_schneller
    harmi: Ich würde da eher die erste Reihe aus VM sowie VR (=HR) und VL (=HL) und die zweite Reihe als AR, HM und AL sehen?

    Yepp, So sieht es bei meinem Möglichkeiten 1 und 3 aus. Bei Möglichkeit 2 ein wenig anders, weil VR und VL ja theoretisch nicht die Wurfarmseite der Rückraumspieler decken können, wenn sie zwischen Rückraum und aussen schnibbeln sollen.

    Wie gesagt, alles sehr theoretisch.

    Gruß, harmi

    Moin,

    Zitat

    Original von RolfB
    Hallo Harmi,
    gute Antwort.
    Ich spiel im Moment mir meiner weibl. C eine 3-3. Wir versuchen mit den 3 vorgezogenen ausschliesslich Gegnerorientiert auf der Wurfarmseite zu decken. Der VM soll in Querstellung antizipativ arbeiten und versuchen den Angriff zu teilen. Der KL wird von HM in Manndeckung genommen wobei HM natürlich auf evtl helfen achten soll. HR und HL agieren gegen die Aussenangreifer offensiv wenn die in Ballbesitz sind.
    Soviel zum Grundprinzip. Und das ist schon schwer genug.

    ganz mein reden, deshalb halte ich es im Jugendbereich halt eher für Training angebracht, als für Spiele

    Zitat

    Unser Hauptproblem ist aber das jeder Einläufer unsere Deckung auseinanderreisst. Vor alllem wenn RR/RL einlaufen kommt der Gegner direkt zum Abschluss. Wir versuchen dem nun zu begegnen indem wir den Aussendeckungsspieler auf der Ballfernen Seite weit mit einrücken lassen. Damit wird der Tiefenraum für den Einläufer optisch verkleinert. Das funktioniert gegen die RA/LA Einläufer auch ganz gut.Aber wenn der Ball z.B auf RA ist ist unser AR tief eingerückt. Problem ist das der RL in diesem Fall typischerweise einläuft und der läuft diagonal in den Freiraum hinter VL.
    Als Lösung für den hier beschriebenen Fall habe ich mir überlegt das unser AL in dem Moment konsequent nach innen verschiebt wenn der RA den Ball auf RR gespielt hat. Dann sind wir zwar anfällig gegen Rückpässe aber das kann man vielleicht noch vernachlässigen.
    Was denkst Du darüber?

    Jetzt wirds theoretisch, ich schiebe gerade Mensch-Ägere-Dich-nicht-Figuren über ein Blatt Papier ;)
    Müsstet Ihr in dem Moment nicht auch übergeben / übernehmen, also VM übernimmt den einlaufenden RL und begleitet ihn? Chaos perfekt, oder?

    Schwierig, das Ganze auseinander zu pflücken. Der Schwachpunkt der 3:3 Deckung ist ganz klar der große Freiraum am Kreis und die Anfälligkeit gegen Einlaufen, egal wer wann und wo einläuft. Ich glaube, dass die 3:3 Deckung eine Erfindung der "Offensive-Deckung-Theoretiker" ist. Bei allen Vorteilen, die man aus dem offensiven Spiel ziehen will, sind gerade hier die Grenzen erreicht. Die "Offensive-Deckung-Praktiker" werden schnell erkannt haben, dass es eigentlich nicht funktionieren kann, ausser gegen einen technisch und läuferisch schwachen Gegner.

    Ich tendiere eher ab C-Jugend zur 4:2 Deckung, mit offensiven Kräften gegen RR und RL (wurfarmseitig).
    Bei sehr guten Spielerinnen kann man vielleicht sogar mal das 3:2:1 versuchen.

    Zitat

    Der Grund für meinen Thread ist der das ich überhaupt kein tiefergehendes Lehrmaterial für eine 3-3 Deckung gefunden habe und Lösungen für welche Problemstellungen auch immer schwierig zu finden sind.

    Scheint es auch nicht zu geben, weil es eine "Erfindung von Theoretikern" ist. Ich möchte wohl wetten, dass Du mit Deiner Frage hier auf Granit stößt, weil es nur wenige Mannschaften praktizieren. es ist einfach zu theoretisch, man will mit Gewalt drei offensive Spieler durchsetzen, obwohl es abwehrtaktisch in der Art und Weise Unfug ist.

    Zitat

    Original von Phunky Soweit ich weiß wird in SH 3:3 Mann(Kind)-Bezogen bei den Minis gespielt. Oder eine 6:0 Manndeckung. Raumbezogene Deckungsvarianten sollen erst ab B-Jugend gespielt werden.

    Ist sicherlich bei Minis und E-Jugend auch teilweise noch möglich. Meist wohl eher Manndeckung.

    Ich werde es mit meiner weiblichen D auf keinen Fall spielen, wir intensivieren zu Zeit 1:5 und sehen damit gegen technisch starke Mannschaften sehr gut aus, weil sich die fünf "Vorgezogenen" auch sehr gut unterstützen können. Auch 2:4 haben wir schon gespielt, weil sich oft eine der eigentlichen Rückraumspielerinnen oft in der Freiwurfzone "versteckt".


    Gruß, harmi

    Moin,

    das ist typisch, alle schreiben was von 3:3 Deckung, aber wehe, einer soll es erklären....

    Ich versuche es mal, aus meiner Sicht zu erklären, wenn ich falsch liege, korrigiert mich bitte, ich vertrage es ganz gut, wenn ich mal nicht Recht habe. ;)

    (Es handelt sich hier immer um den Idealfall)

    Bauen wir mal eine 1:5 - Deckung, also ein "Libero" am Kreis und 5 "Vorgezogene". Wenn Du von diesen fünf Vorgezogenen die beiden "Halben" zurückziehst, hast Du die 3:3. Eigentlich ganz einfach, aber für Kinder oftmals noch ein Buch mit sieben Siegeln, vor Allem, wenn sie jahrelang Manndeckung gespielt haben.

    Nennen wir die Abwehrspieler mal VM, VR, VL (Vorne mitte, rechts, links) und HR, HM, HL, (Hinten rechts, mitte, links)

    Möglichkeit 1:
    Ich kann das Ganze so aufziehen, dass sich VL und VR nur um RL / RR kümmern. Das hat logischerweise zur Folge, dass HR und HL sich um die Aussen kümmern. Das dürfte den meisten Kreisläufern zu Gute kommen, da sie es immer nur mit einem Gegenspieler zu tun haben (wie bei 1:5)

    Möglichkeit 2:
    VR und VL sollen den Spielfluß zwischen RR/RA und RL/LA unterbinden (schnibbeln) und die Rückraumspieler davon abhalten, sich mit Ball in Richtung Tor zu bewegen. In dem Moment müssen die Hintermänner sich allerdings zur Mitte orientieren, weil die Vorderleute ja nicht an der Wurfarmseite des Rückraumspielers stehen. (Rückraum ideal mit Rechts- und Linkshänder besetzt). Es herrscht sehr viel Bewegung in der Abwehr. So kann es zu vielen Gegentoren über die Aussenpositionen kommen.

    Möglichkeit 3:
    VR und VL sollen Spielfluß der Rückraumspieler unterbrechen, halten sich also mehr im Mittelbereich des Freiwurfkreises auf. Auch hier wieder viel Bewegung im Abwehrspiel erforderlich.

    Meine persönliche Einschätzung: Ich halte 3:3 für eine der schwierigsten Abwehrfomationen und für Kinder- und Jugendmannschaften im Spiel nicht geeignet. Man kann es im Training nutzen, um auf eine 3:2:1 Deckung vorzubereiten, aber im Spiel ist es zu schwierig und führt zu unnützen individuellen Fehlern.

    Vor einigen Jahren hat eine weibliche B- Jugend mal das "antizipative Abwehrspiel" aus einer 6:0 - Aufstellung heraus gespielt. Dabei wurden die Rückraumspielerinnen und Aussen schon vor der Ballannahme "weggenommen". Wenn der Ball auf der Gegenseite war, ordneten sich die Abwehrspielerinnen sofort wieder ein. War sehr anstrengend und erforderte volle Konzentration und eine gute Auswechselbank. Viele Gegner sind an dieser Abwehr verzweifelt, weil sie immer nur Positionsspiel geübt hatten (womit wir wieder bei einem anderen Thema wären :D
    Wenn ich jemals eine B- oder A- Jugend trainiere, würde ich diese Abwehrart gerne mal probieren.

    Gruß, harmi

    Moin,

    ein paar einfache Dinge:

    so oft es geht, den Ball einsetzen, es nützt nix, wenn die Hälfte des Trainings ohne Ball verplempert wird. Mit dem Ding müssen die Kids auch im Spiel was anfangen können, also lass es sie auch üben.
    Man kann allerdings für Koordinations- oder Wurfübungen auch mal mit anderen "Wurfgeschossen" arbeiten (Tennisbälle, Frisbee, usw.)

    Ziele nicht zu hoch stecken, die Kids können längst nicht das, was Du glaubst.

    Immer dran denken: es gibt Natutalent und "Es-nie-Lerner", Du wirst völlig verschiedene Kinder mit einem großen Leistungsunterschied kennenlernen.

    Training nicht eintönig werden lassen, immer wieder was neues bringen, am besten auch mal in Wettkampfform, dann wird der Spaß gleich größer

    Auch mal von "alten Hasen" sich was sagen und zeigen lassen, mal eine Trainingseinheit mit einem erfahrenen Jugendtrainer zusammen machen, bei anderen Mannschaften beim Training zugucken, .....

    Und immer dran denken: Es geht nicht nur darum, zu gewinnen, der Spaß soll im Vordergrund stehen.

    Gruß, harmi

    Moin,

    ich hasse nahezu alle Lieder, die von irgendeinem Welthit abgekupfert sind.
    Es gibt da z. B. so ne Nachmache von "Every Breath You Take". das Original von The Police ist super, die nachmache ist grausam. das gilt für 95 % aller "Coverversionen"

    Fällt den Liedermachern nix mehr ein?

    Ich schalte sofort ab oder um, wenn irgendwas von den Kinderschändern Michael Jackson und R. Kelly läuft.

    Weiterhin schalte ich bei den Schreihälsen um: Withney Houston, Weather Girls, Maria Carey, und so weiter.

    Gruß, harmi

    Moin,

    :D Bitte diesen Beitrag mit dem notwendigen Humor betrachten :D

    [Pädagogenmodus an]

    Lieber Tagebuchschreiber!

    Hältst Du es für richtig, zuerst Euren Gegner mit einer Klatsche abzustrafen und dann auch noch über ihn vor der gesamten Handballwelt abzulästern?

    Hast Du das Gespräch gesucht, mit dem Schiri, mit dem Trainer, mit Nummer 10?

    Musstet Ihr unbedingt gewinnen? Es geht doch beim Jugendhandball nicht ums Ergebnis, es sollen doch nur Erfahrungen gesammelt werden. Wenn Ihr verloren hättet, wüsste Deine Mannschaft jetzt, dass es nicht immer gerecht zugeht. So bekommen Deine Kleinen doch ein völlig verkehrtes Weltbild: Das Gute siegt!

    Und dann noch Eure Spielweise: Tore aus dem Rückraum, direkt verwandelte Freiwürfe, das entspricht doch in keinster Weise dem Weltbild einer modernen Jugendarbeit. Der Ball soll ins Tor getragen werden, nicht geballert. Warum wechselt Du die Spielerin, die so viele Tore wirft nicht aus? Ihre Mitspielerinnen bekommen doch Minderwertigkeitskomplexe.

    Warum holst Du weinende Kinder vom Feld? Stauch sie zusammen und sagen Ihnen: "Wir spielen hier Handball und kein Memory." Gebe Deinem Gegner damit die Chance, seine Spielart zu rechtfertigen.

    Warum dürfen Deine Mädels sich nicht rächen? Zu Hause bekommen sie daoch auch zu hören: "Hau doch zurück!". Gib Ihnen die Chance, sich frei zu entfalten.

    Waren denn keine Eltern auf der Tribüne, die Ihre Kinder ein weing angefeuert haben?

    Lieber Tagebuchschreiber, die Welt ist schlecht und Du bist einfach nicht gewillt, sie zu verbessern. :nein:

    [/Pädagogenmodus aus] :lol:

    Ich liebe das Handballtagebuch, weil es immer wieder die Misere unserer Jugendarbeit aufdeckt. ;(

    Viel Spaß weiterhin und schreib weiter, biiiiiittttttttteeeeeeeeeeeee

    Gruß, harmi