Moin,
damals, 1981, bin ich Trainer geworden, weil Papa auch Trainer war und ich sowieso jeden Donnerstag mit ihm zur Halle geschlört bin. Ich habe im zarten Alter von 16 Jahren mit zwei Gleichaltrigen eine männliche D2 trainiert, was mit Papai Hilfe eigentlich ganz gut geklappt hat. Viele der Jungs spielen heute noch Handball in der Mannschaft, die ich so dann und wann betreue.
Irgendwann rief dann Vater Staat zum Grundwehrdienst. Ab da war ich mehrere Jahre nur noch als Spieler und Schiri tätig.
Wegen Rückenproblemen, Familie, Hausbau usw. habe ich acht Jahre fast nix gemacht, ausser BULI auf DSF gucken und Heimspiele unserer Damen und Herren.
Als Töchterlein dann zu den Minis ging, juckte es wieder in den Fingern. Der Geruch in den Kabinen, bei Mini-Turnieren die Gegner von früher wieder treffen (auch alles Väter), usw., das war es, was mir gefehlt hat.
Aufgrund von Trainermangel hat man mich dann irgendwann belabert, die weibliche E zu übernehmen, in der meine Tochter spielte. Gesagt, getan. Jetzt stehe ich zwei mal wöchentlich in der Halle, am Wochenende mindestens einmal und gehöre zu den vielen Bekloppten, die sich für den Handball den Ar... aufreißen. (Pfeifen bei Miniturnieren, Betreuer der dritten Herren, usw.)
Gruß, harmi