Beiträge von harmi

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    Original von Beyeröhder
    Danke Harmi für die antwort und werde jetzt gründlicher schreiben an die anderen beiden Haha :)

    Schreib es einfach ins Bestendankbuch, wenn du noch Platz findest :lol:

    Im Ernst: wenn du ein paar kleine Dinge über dich schreibst und präzisierst, wo deine Fehler liegen, usw. bekommst du garantiert noch ein paar Antworten. Die Frage war einfach zu oberflächlich gestellt.

    Noch ne Übung: Zu zweit gegenseitig und gleichzeitig zwei verschiedene Dinge zuwerfen: Leibchen und Ball, Tennsiball und Handball, usw. Schult die Reaktion

    Gruß, harmi

    jepp, Rolf hat es erfasst!

    alles, was irgendwie mit Gleichgewicht, Bewegung, Koordination usw. zu tun hat, trainiert dich auch. Eine Runde Tischtennis schult z. B. die Reaktion, Schaukeln das Gleichgewicht, usw.

    Wirf jeden Stein, den du findest, so weit es geht, versuche jeden Ast zu erreichen, der über die Straße geht, ......

    Es kann dir nur nutzen. Und wenn du dann noch Zeit findest, mal vorm PC zu hocken, schreib in der Handballecke mal deine Erfahrungen. ;)

    Gruß, harmi

    Moin,

    wir trainieren zwei mal wöchentlich mit der weiblichen D.

    Mehr und weniger müssen nicht sein. Bei einem Training machen wir mehr Koordination, beim anderen mehr Wurftraining.

    Wenn du zu viel trainierst, kommt irgendwann die Null-Bock-Phase (hatten wir bei einigen Mädels, die mal ne Zeit lang zusätzlich bei der C mittrainiert hatten)

    Bei zu wenig Training kann es vorkommen, dass die "Nichttalente" hinter ihren Möglichkeiten bleiben, die sie bei mehr Training erlernen könnten. Die Talente werden dann einfach nicht gefördert und gefordert.

    Gruß, harmi

    Moin,

    versuche, den Ball zu bekommen und nicht den Gegenspieler

    wenn du den Ball nicht bekommst, dann blocke den Gegenspieler so, dass du ihn nicht reißt oder in den Arm greifst

    tu etwas für deine Beinarbeit, schnelle kurze Schritte, Sitesteps, usw

    versuche, immer an der Wurfarmseite deines Gegenspielers zu stehen

    stelle deine Fragen etwas präziser und bringe ein wenig Hintergrund

    gruß, harmi

    Moin,

    wir spielen mit meiner weiblichen D immer 1:5. Dabei sollen alle "Vorgezogenen" die ballführende Spielerin angreifen.

    Hinten spielt der "Libero" dann gegen den Kreisläufer. Viele Mannschaften tun sich extrem schwer gegen die 1:5, andere spielen gerne mit Doppelpässen und knacken uns das eine oder andere mal.

    Der Vorteil ist, dass die Mädels viel mehr im Spiel bleiben. Auch die Aussen haben ständig zu tun. Besser, als in der Nase popeln oder Zuschauer zählen :D

    Gruß, harmi

    Moin,

    das war schon ein Hammer, als Günter Schabowski einen Handzettel vorlas, auf dem etwas stand, was noch gar nicht beschlossen war: Die Ausreise der Leute, die in den Botschaften warteten.
    Auf Nachfrage der Journalisten stotterte er ein weing rum, ein kurzes "äh, ja, ich würde sagen ab sofort" und plötzlich war es so weit.

    Wenn damals die Verantwortlichen für die Grenzposten usw. nicht so besonnen gehandelt hätte, wäre der 9. November 1989 vielleicht als "Blutdonnerstag" in die Geschichte eingegangen...

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von scrollan
    Flens hatdie Sache so souverän runtergespielt, dass Provokationen sie nur aus dem Tritt gebracht hätten. Sie hatten also überhaupt keinen Grund die HSG zu provozieren.

    Und genau, das war der Grund, warum die HSG (erfolgreich) provoziert hat. Sie haben eben gesehen, dass sie mit fairen Mitteln keine Chance haben.

    ???

    Welcher Nordhorner hat denn welchen Flensburger provoziert? Es mag zwar nicht die feine Art sein, eine Zeitstrafe für einen Gegenspieler zu fordern, aber jemanden beim Tempogegenstoß zu stoßen, ist nicht besser.

    Ich hätte von Jonny Jensen erwartet, dass er nicht so dämlich ist, sich nen Doppelzweier abzuholen.

    Gruß, harmi

    Moin,

    HSG braucht sich keine Vorwürfe zu machen. Wenn alle Spieler 100 % gegeben hätten, hätte es vielleicht noch nicht gereicht.

    Wenn ich keine personellen Alternativen habe, bin ich halt der Dumme.

    Gruß, harmi

    Au, das gibt einen auf die Mütze:

    Flensburg scheint auf allen Positionen inklusive Auswechselspieler besser besetzt zu sein und findet auf alles eine Antwort.

    Nordhorn ohne Glandorf vorne nur ein laues Lüftchen, Vranjes zu klein für den 6:0 Block, Machulla und Bult sind nicht die Weltklasse Rückraumschützen Przybecki kommt auch nicht klar.

    EDIT: Hat denn keiner zugeguckt?

    2. Halbzeit etwas spannender, aber irgendwie konnte Nordhorn den Dreh nicht kriegen, selbst als Jensen 2x2 min bekam.


    Gruß, harmi

    Moin,

    meine weibliche D hat am Wochenende gegen eine etwas schwächere Mannschaft gespielt. Unsere Gegnerinnen spielten größtenteils noch nicht sehr lange Handball.

    Wenn unser Gegner im Angriff war, sind die Mädels bis 10 m an unsere 1:5 Deckungrangekommen und haben sich dann mit Ball in die Deckung gewuselt.

    Ergebnis: Gegner bekam etwa 53-67 Freiwürfe, spielte etwa 30 - 32 Minuten im Angriff, machte sechs mal passives Spiel und wir gewannen 18:6....

    Wir hatten 24 Torchancen, ein Pfosten zwei mal Kreis, einer daneben und zwei hat der Torhüter gehalten.

    Unser Torhüter hat vier Eier kassiert, weil sie fast eingeschlafen war, vor lauter Spielerei.


    gruß, harmi

    Moin,

    ich habe acht Jahre nicht gespielt. Nach zwei Trainingseinheiten brauchte ich etwa 10 Minuten im ersten Spiel, da waren viele Bewegungsabläufe, Laufwege, usw. schon wieder drin. Selbst unser Kreisläufer stand noch da, wo er immer stand, wenn ich zum Sprungwurf anlief. ;)
    Es haperte nur noch konditionell und an der Schnelligkeit, aber das habe ich auch wieder in den Griff bekommen.

    Handball verlernt man nicht!

    Gruß, harmi

    Moin,

    Zitat

    Original von Zickenbändiger

    Wer Glück hat und fähige Trainer in der Ausbildung abbekommt, der kann dort eine Menge lernen. Am schönsten ist allerdings die Erkenntnis, dass man bis dahin alles falsch gemacht hat, was man nur falsch machen konnte.

    Gaaaanz wichtig! Als Jugendtrainer muss man gnadenlos bereit sein, von anderen etwas zu lernen. Sowohl von anderen Trainern, wie auch von kleinen Biestern, die man davon abhält, nachmittags herumzulungern.

    Die Handballecke hat mir schon so manches Erfolgserlebnis beim Training beschert... ;)

    Gruß, harmi

    Moin

    Zitat

    Original von RolfB

    Nach der Geburt meiner Tochter musste ich meine negative Einstellung gegen den Mädchenhandball überdenken und bin nun seid 4 Jahren im leistungsorientierten Mädchenbereich tätig. Und das mit bleibender Begeisterung oder mit ungebrochener Idiotie wie viele zu sagen pflegen. Mir jedenfalls macht es Spaß und ich kann nur sagen „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lohnt sich“ und man bekommt eine Menge zurück.

    :klatschen: :klatschen: :klatschen:

    Absolute Zustimmung! Es macht Spaß, mit Mädchen zu arbeiten und sie lassen sich gerne etwas beibringen. Wenn die Trainer nur wollen, kann man aus dementsprechenden Talenten eine ganze Menge machen.

    Gruß, harmi

    Moin,

    damals, 1981, bin ich Trainer geworden, weil Papa auch Trainer war und ich sowieso jeden Donnerstag mit ihm zur Halle geschlört bin. Ich habe im zarten Alter von 16 Jahren mit zwei Gleichaltrigen eine männliche D2 trainiert, was mit Papai Hilfe eigentlich ganz gut geklappt hat. Viele der Jungs spielen heute noch Handball in der Mannschaft, die ich so dann und wann betreue.

    Irgendwann rief dann Vater Staat zum Grundwehrdienst. Ab da war ich mehrere Jahre nur noch als Spieler und Schiri tätig.

    Wegen Rückenproblemen, Familie, Hausbau usw. habe ich acht Jahre fast nix gemacht, ausser BULI auf DSF gucken und Heimspiele unserer Damen und Herren.

    Als Töchterlein dann zu den Minis ging, juckte es wieder in den Fingern. Der Geruch in den Kabinen, bei Mini-Turnieren die Gegner von früher wieder treffen (auch alles Väter), usw., das war es, was mir gefehlt hat.

    Aufgrund von Trainermangel hat man mich dann irgendwann belabert, die weibliche E zu übernehmen, in der meine Tochter spielte. Gesagt, getan. Jetzt stehe ich zwei mal wöchentlich in der Halle, am Wochenende mindestens einmal und gehöre zu den vielen Bekloppten, die sich für den Handball den Ar... aufreißen. (Pfeifen bei Miniturnieren, Betreuer der dritten Herren, usw.)

    Gruß, harmi

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    Original von dj planlos

    Mein Hautproblem dazu kam gestern dann zum Vorschein. Da erzählten mir die Mädels, dass "meine" Patnerin, sprich die Mutter des Mädels eine Spielerin dafür verantwortlich macht. Aber was soll's. die Mädels und ich haben entschlossen uns montag einen Termin bei einem guten Jugendpsychologen zu holen und dann erstmal mit ihm zu reden und dann wird er uns sicher auch weiterhelfen können und uns sagen, was wir tun können, um ihr zu helfen und uns dabei so wenig wie möglich selber zu belasten, denn gehts meinen Spielern wegen sowas schlecht, gehts mir als Trainer nicht besser. Aber ich denke wir werden da was schaffen...

    Moin,

    das ist das Problem. Eltern sehen selten sich selbst, sondern fast immer andere verantwortlich, wenn es bei den Kindern nicht läuft. Schuld sind die Lehrer, Trainer, Freunde, usw.
    Ich will mich selbst da gar nicht ausschließen.

    Wie Bienchen schon schrieb, der Weg, den ihr einschlagt ist hoffentlich der richtige. Eine gute Anlaufstelle sind oft (leider nicht immer) die Kirchengemeinden. Bei uns gibt es z. B. einen Pastor, der auch psychologisch geschult ist und schon vielen Leuten neuen Mut gegeben hat.

    Wie schon geschrieben, viel Glück und Erfolg

    Gruß, harmi

    Moin,

    das ist das harte Los der Trainer. Plötzlich wird es psychologisch. Man glaubt, man muss helfen und bringt sich eventuell selbst um den Verstand, schläft nacht nicht, usw.

    Wie andere schon schrieben, das ist kein Pappenstiel, wie z. B. ne 5 in Mathe. Das ist schon was für Profis.

    Man kann da als Laie nur jede erdenkliche Hilfe anbieten, aber auf eigene Faust da was versuchen, dürfte eventuell kläglich scheitern.

    Vielleicht kannst du irgendwie vermitteln, über Jugendamt, Psychologe, usw.

    Ich wünsch Dir und "deiner" Patientin auf jeden Fall viel Glück und Erfolg

    Gruß, harmi