Beiträge von harmi

    Johannes Rau hatte das gewisse Etwas, das seinem Vorgänger Roman Herzog fehlte.

    Politisch hat er einiges bewegt, 20 Jahre Ministerpräsident in NRW, das will was heißen. Zum Bundeskanzler hat es leider seinerzeit nicht gereicht.

    Zitat

    Original von Meikel
    Im übrigen finde ich es bemerkenswert, dass das Koma eines drogenabhängigen Musikers bedeutend mehr Gesprächsstoff zu bieten scheint, als der Tod eines der bedeutenden Politikers der Nachkriegsgeschichte.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen

    Gruß, Harmi

    Zitat

    Original von härter_schneller
    dass dieser 4:2 kram in der wunderschönen rtk drin ist, ist tatsächlich ein einziger unfug. abgesehen von melsungen habe ich noch keine (keine) mannschaft gesehen, die dieses hochkomplizierte ding wirklich überzeugend durchspielt. warum dann kinder und jugendliche so etwas spielen dürfen/sollen, entzieht sich mir. resultat ist meistens eine geschönte 5+1 -- diesmal mit zwei gestalten, die irgendwo vorne rumdotzen, während sich hinten halt vier statt fünf die hacken wundlaufen.

    Ich sehe eigentlich auch selten 4:2 Deckungen in der C-Jugend, zumindest nicht oberhalb Kreisebene. In der D und E ist es für viele Trainer leider immer noch ein "Mittel", viele Bälle abzufangen. :pillepalle:

    Vor 25 Jahren haben wir in der B-Jugend 4:2 gespielt, als "Vorbereitung" auf die 6:0. Als unser Torwart nach dem dritten Saisonspiel drohte, wegen der vielen Gegentore aufzuhören, hat unser Trainer umgestellt auf 5:1.....


    @ härter_schneller: trainiertst du eigentlich auch eine Jugendmannschaft und wenn ja, welche? (nur mal aus Interesse)

    gruß, harmi

    Zitat

    Original von pueppi

    Die offensive Abwehrregelung hat doch ihren Sinn, ich versteh nicht warum andere Trainer versuchen durch 4:2 zB das zu umgehen. Ich tu doch meinen Mädels keinen Gefallen sie defensiv in der Abwehr zu schulen. :pillepalle:

    a) sie haben es nicht begriffen
    b) sie wollen es nicht begreifen
    c) sie lassen sich nicht von irgend welchen Funktionären in die taktik reinreden
    d) ...

    Ich habe mir abgewöhnt, mich über andere aufzuregen. Wir messen uns nicht an anderen, sondern ziehen unser Ding durch.

    gruß, harmi

    Zitat

    Original von pueppi

    Ich habe auch so eine Truppe, habe sie Feld-Mäuse genannt und betreue sie das zweite Jahr.

    Ich betreue 4 Teams.
    Jahrgänge 2000-1998 w / m
    Jahrgänge 1998-1996 w / m
    Jahrgänge 1994-1991 w
    Damen über 18 (kein Spielbetrieb, 2. Frauen-Mannschaft)

    Welcome back im Club der Handball-Verrückten :D

    gruß, harmi

    Hi Katrin,

    du wirst es kaum schaffen, Schiedsrichter für deine Regelauslegung zu gewinnen. Vielfach sind Schieris diese Bestimmungen nicht bekannt, oder sie ignorieren sie einfach, weil es ja im Grunde taktische Sachen und keine Regelfragen sind.

    Da musst du jetzt also durch.

    Wir Rolf schon schrub, bist du jetzt gefragt. Wenn du herkömmlich mit einem Kreisläufer spielst, dürfte deine RM-Spielerin erwartungsgemäß viel Platz haben, vor allem, wenn die Aussenspielerinnen auch wirklich aussen spielen und sich nicht dort aufhalten, wo die Freiwurflinie ins Seitenaus geht. Wenn diese Spielerinnen konsequent ohne Ball einlaufen und als Anspielstation oder Sperre dienen, sollte da etwas machbar sein.

    Ich sehe immer wieder Spielerinnen auf RM, die dem "Ruf" dieser Position nicht gerecht werden. Stelle dort nicht deine "Lieblingsspielerin" auf (wie es leider viele Trainer machen), sondern eine, die auch mal aus dem Rückraum abzieht. Die "Lieblingsspielerin" kann sich dann an einer der Vorgezogenen oder auf aussen austoben. Lasse die Mädchen rotieren, oft kommen Gegner mit so etwas gar nicht klar.

    Du könntest natürlich auch zwei Kreisläufer einsetzen, aber dann besteht die Gefahrm, dass euer Gegner noch defensiver wird.

    Ärgere dich nicht über Mannschaften, die nicht offensiv in der Deckung spielen, sondern sie es als Aufgabe an, deine Mannschaft gegen solche Mannschaften vorzubereiten. In der B-Jugend werdet ihr dann irgendwann gegen echte 6:0 Deckungen spielen.

    Gruß, harmi

    Moin,

    erst mal ne Kurzantwort, weiteres folgt

    Handball wirst du ihnen in dem Alter noch nicht beibrigen können, aber du kannst ihnen dabei helfen, bestimmte motorische Voraussetzungen zu verbessern.

    Einen Handball benötigst du in diesem Alter noch nicht. Eher Softbälle, leichte Plastikbälle, usw. Leibchen, T-Shirts oder andere leichte Dinge lassen sich auch gut verwenden

    Es ist in dem Alter auch noch nicht wichtig, dass sie unbedingt einen Ball fangen können, man kann allerdings mit dem Einsatz von Luftballons eine Menge erreichen

    Die Kids sollten nach Möglichkeit alles spielerisch erlernen. Wettkämpfe sind da immer gefragt. (Wäscheklammern vom Trikot des Gegners erbeuten, Gegner mit Softball abwerfen, usw.)

    Viel Spaß, und immer daran denken: Man wächst mit seinen Aufgaben!

    Gruß, harmi

    Bei uns spielt die Torhüterin schon seit den Minis im Tor. Seit wir regelmäßig auch Torwarttraining mit ihr machen, hat sie sich enorm entwickelt. Sie kann allerdings auch auf dem Feld spielen, technisch stark und sehr harter Wurf.

    Wir haben ebenso auch drei Feldspielerinnen, die wir bedenkenlos bei Meisterschaftsspielen im Tor spielen können. Beim Training müssen alle Feldspielerinnen mal ins Tor.

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von HVS-SR

    Du kennst die Eltern in meinem Landesverband nicht. Andere Zuschauer ?? Wer soll denn das sein ? Die Trainer sind meistenteils harmlos, da reicht die gelbe Karte und Ende ist. Und mit den Eltern würden die sich nie anlegen, denn das könnte bedeuten, dass die Kinder sofort aus dem Verein genommen werden.

    Wenn das bei Euch anders läuft: Sei dankbar und erklär mir, warum ? ;(

    Es läuft zumindest bei unseren Spielen so ab. Ich habe bisher vor jeder Saison einen Elternabend gemacht. Von jedem Kind war mindestens ein Elternteil anwesend.

    Ich habe ihnen den §1 des Jugendhandballs erklärt:
    Der Trainer ist der Boss!
    Anfeuern erlaubt, taktische Dinge sind dem Trainer vorbehalten!
    Beleidigungen gegen Gegner und Schieris sind nicht erlaubt!
    Es geht nicht nur um den Sieg!

    Ich habe ihnen auch erklärt, welch empfindliche Strafen es für gewisse Dinge gibt und dass uns solche Strafen vom Zuschuss zur Mannschaftskasse abgezogen würden.

    Sollte es Probleme mit Eltern geben, werde ich nicht zurückschrecken, deren Tochter zeitweise vom Trainings- und Spielbetrieb auszuschließen. Es hat allerdings noch keine Probleme gegeben.

    Wenn den Traineren egal ist, wie ihre Eltern sich aufführen, kann man natürlich nix machen... ;(

    Zu den "anderen" Zuschauern: Es mögen bei der D-Jugend nicht viele "andere" Zuschauer sein, da hast du Recht.

    ich habe allerdings auch schon Schieris auf der Tribüne pöbeln gesehen ;(

    Ich schaue mir oft Spiele unserer Jugendmannschaften an und versuche aus Fehlern der Mannschaften / Spieler / Trainer etwas mitzunehmen, um es in meine Trainingsarbeit einzubauen. Machst du das als Schieri auch?


    Zitat

    Original von Ellob:
    Lies mal bitte den Bericht von Olaf Nolden auf hw.com vom DHB-Lehrgang in Halberstadt ......

    unter hw.com finde ich eine englische Webseite... bitte etwas präziser...

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von härter_schneller
    das ist wohl ein anderes paradoxon - wer aus der buli weggeht, ist zu schwach für sie. und damit ja auch zu schwach für die nati.

    Aha, Christian Schwarzer war also seinerzeit zu schwach für die BULI... :D

    Sind Frode Hagen und Glenn Solberg in Spanien nur zum Aufbautrainiing gewesen? :D

    Gruß, harmi

    Wittenberge scheint schwer in Form zu sein:

    Zitat

    22.01.2006 - Frauen
    PHC Wittenberge - Oranienburger HC II 26:12 ( 14:8 )

    Überzeugender Sieg der PHC-Frauen

    Nach dem Unentschieden im Hinspiel (17:17) beim Oranienburger HC überzeugten die PHC-Frauen bei ihrem Heimauftritt in der Allendehalle diesmal auf der ganzen Linie. Obwohl Anne Gutsche schon in der dreizehnten Minute verletzungsbedingt ausfiel und Anne Stubenrauch nach der ersten Halbzeit beruflich das Spiel verlassen musste, beherrschte der Gastgeber die Rand-Berliner in jeder Hinsicht. Mann sieht dass das Team zusammen gewachsen ist und die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern absolut stimmt.
    Die Vorgabe, die Gäste mit Tempohandball von Anfang an unter Druck zu setzen, wurde von Beginn an umgesetzt. Schnell führte der PHC 3:0 und 8:2. Dann war es die linke Seite und hier Susann Brach die mit ihrer Schnelligkeit die Gästeabwehr schlecht aussehen ließ und den Ball zum 9:3, 10:4 und 11:5 im Gästegehäuse unterbrachte. Bis zum Pausenpfiff (14:9), der Kyritzer Schiedsrichter ließen die Prignitzer nun das Spiel etwas ruhiger angehen.
    Nach Wideranpfiff verkürzte der OHC zum 14:9. Das sollte für lange Zeit das letzte Tor für die Gäste sein. Eine sehr gute Abwehr gepaart mit einer fantastisch aufgelegten Nancy Jander im PHC-Tor, das war die Grundlage das 22 Minuten lang den Gästen der Torjubel versagt blieb. Hingegen konnten die Wittenberger Fans elf Mal hintereinander Tore ihrer Mannschaft lautstark bejubeln. In der 52 Minute war auf der Anzeigentafel ein 25:9 zu lesen. Alle Mannschaftsteile strahlten Torgefahr aus. Kerstin Sylvester und Tina Hilgenfeld hatten es gegen die robuste Abwehr der Oranienburgerin wahrlich nicht einfach. Trotzdem konnten sie sich mehrfach durchsetzen. Aber nicht nur Konter und Einzelaktionen sonder vor allem spielerisch überzeugte der PHC an diesem Tag. Am Ende gewannen die Frauen aus der Prignitz dieses überaus faire Punktspiel mit 26:12 und bleiben mit 15:1 Punkten und 198:122 Toren auf Platz 2 der Spielunion Nord-West.
    PHC Torfrau Annemarie Francke bestritt das vorerst letzte Spiel für Wittenberge. Sie wird gesundheitlich für längere Zeit ausfallen. Von dieser Stelle wünschen wir ihr alles Gute und eine schnelle Rückkehr in das Frauen-Team. Aber auch hier steht mit Nancy Jander der Nachfolger schon fest.

    Für den PHC spielten: Annemarie Francke, Daniela Braun, Anne Stubenrauch (1), Ulrike Stubenrauch (3), Sharlyn Erdmann (3), Katharina Bulß (3), Susann Brach (6), Birgit Bulß (1), Tina Grajek (1), Anne Gutsche (2), Nancy Jander, Kerstin Sylvester (5), Tina Hilgenfeld (1)

    A. Teluk

    Quelle


    Neuruppin ist nicht schlechter:

    Zitat

    Frauen: Ausgekontert
    Ute Schmidt wirft zehn Tore... von Ariane Feierbach
    SV Blau-Weiß Perleberg – HC Neuruppin 10 : 34 (7:13)

    Leider mussten die Neuruppiner Frauen ohne Spielmacherin Cindy Krüger nach Perleberg reisen, sie war aus beruflichen Gründen verhindert. Ute Schmidt konnte Krügers Fehlen jedoch glänzend ausgleichen und so konnten die HCN-Frauen einen weiteren Sieg einfahren. Langsam ließen es die Neuruppiner angehen. Zwei schöne Spielkombinationen wurden von Ines Bengs und Julia Hütter im Tor versenkt. Die Gastgeberinnen konnten jedoch schnell ausgleichen, da die Abwehr um Ute Schmidt noch träumte.

    Zäh ging es weiter, in der warmen Halle wollten die Gäste Kräfte sparen und der Außenexpress mit Ines Bengs und Kristin Mießner kam nicht in Gang. Durch schönes Kombinationsspiel und effektive Würfe aus der zweiten Reihe holten sich die Neuruppiner die Führung wieder und bauten sie bis zur Pause auf 13:7 aus. In der zweiten Halbzeit spielten die Gäste ihre gute Kondition aus, die Perleberger Frauen waren erschöpft und konnten den flinken Konterläufen von Ines Bengs, Kristin Mießner und Franziska Mahling nicht folgen.

    Die drei versenkten den Ball ein ums andere Mal und der Vorsprung wuchs. Erst in der 46.Spielminute gelang den Gastgebern ein Treffer. Zweimal musste die gut aufgelegte Ivonne Schmidt nur noch hinter sich greifen. Beim Stand von 10:34 kam der erlösende Schlusspfiff, die Neuruppiner bleiben in der Spielunion Nordwest weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze.

    HCN: Ivonne Schmidt; Kristin Mießner (6), Ulrike Bednarek (4/2), Julia Hütter (3), Janina Borries, Ines Bengs (7), Franziska Mahling (3), Ute Schmidt (10/1), Ariane Feierbach (1)

    Quelle

    Na das scheint ja ein Knaller zu werden :D

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von HVS-SR

    ....

    Ich bin jedoch nach wie vor der Meinung, dass Jugendspiele nur noch ohne Eltern ausgetragen werden dürften.

    Das kann nicht die Lösung sein. Hier werden wieder alle Eltern über einen Kamm geschoren. Viele Eltern wollen gerne sehen, wie ihr Kind spielt. Sie freuen sich, dass es während der Trainings- und Spielzeiten gut aufgehoben ist, anstatt dass es irgendwo rumhängt. Die Kinder erzählen zuhause vom Training und von Spielen, da wollen die Eltern gerne zugucken und anfeuern.

    Es sind ja nicht nur die Eltern, die gegen Schiris meckern oder gar tätlich werden. Es sind auch oft andere Zuschauer oder sogar die Trainer(innen). Sollen die Spiele also auch ohne Trainer stattfinden? ?(

    Die Eltern meiner weiblichen D sind bei vielen Spielen mit bis zu 90 % vertreten. Dass da mal ein Satz gegen einen Schiri bei einer unglücklichen Entscheidung fällt, bleibt nicht aus, aber du kannst mir glauben, solte es mal zu schlimm werden, habe ich die Eier, mich mit derjenigen Person noch während des Spiels über diese Dinge auseinanderzusetzen. Und du kannst mir auch glauben, dass ich diesen Zweikampf gewinnen werde. ;)


    @ vr 316

    welche Vorurteile wurden bestätigt? Dass in der weiblichen D kein Handball gespielt wird? :/:

    Zur Bezahlung deiner Beobachtung: Geld ist nicht alles :D

    es dürfte aber deinem Schiri-Kollegen ein ganzes Stück weiter gebracht haben. Tolle Sache, kann man nur unterstützen.

    Gruß, harmi

    Ich habe vor zwei Jahren mit der weiblichen E auswärts gespielt. Vor dem Spiel kam ein mir bekannter Schiri auf mich zu und sagte mir, dass zwei junge, neue Schiris heute pfeifen würden, er würde sie betreuen.

    Einer der beiden Jungschiris pfiff so gut wie gar nicht, der andere schaute nach jedem Pfiff gegen uns zur Trainerbank. Erst als ich ihm den aufwärts gerichteten Daumen zeigt, legte er seine Nervösität ab.

    In der Halbzeit habe ich den Mädels nur kurz gesagt, dass sie gut gespielt haben, dann bin ich zu den Jungschiris und deren Betreuer gegangen und habe mit ihnen über das Spiel gesprochen. Ich war eigentlich genau so zufrieden, wie der Betreuer.

    In der zweiten Halbzeit hat dann auch der "Nichtpfeifer" sich mehr getraut. Auch nach dem Spiel haben wir noch mal kurz gesprochen und gelobt und natürlich auch kritisiert, aber ohne Vorwurf, nur zur Hilfestellung.

    Hätte ich nicht gewußt, dass die beiden ihr erstes Spiel pfeifen, hätte meine Reaktion vielleicht auch anders ausgesehen.

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von härter_schneller

    das liegt dann aber am ausbildungsstand der spielerinnen.

    klar; wenn man es ihnen in der Jugend nicht beibringt....

    "Schönspielen" war jahrelang angesagt, ballern aus dem Rückraum tun nur die Bauern in der Kreisklasse.

    Jetzt ärgert man sich, dass man keine Spielerin dabei hat, die auch mal über eine Deckung werfen kann.

    gruß, harmi