Beiträge von harmi

    Moin,

    Liebes Handballtagebuch!
    Wir bewegen uns langsam aber sicher darauf zu, uns zu sehr auf die allgemein geforderte offensive Abwehr zu versteifen und Niederlagen daran festzumachen, dass der Gegner ja nicht offensiv gespielt hat.

    Sonntag gesehen: C - Jugendspiel Spiel einer „normalen“ Mannschaft gegen körperlich und technisch stärkeren Gegner. Mannschaft. „Normal“ gewinnt mit einem Tor!

    „Normal“ anfangs mit sehr offensiver Deckung, die mehrfach „ausgetanzt“ wird. Dann die Umstellung: Antizipativ spielende Mittelfrau von elf bis dreizehn Metern auf neun Meter zurückgezogen, die Halben nur noch auf der Ballseite außerhalb des Neuners, sonst auf der Freiwurflinie, die Außen helfen den Halben grundsätzlich beim Durchbruch nach außen aus und lassen ihre eigentliche Gegenspielerin erbarmungslos von außen am Torhüter scheitern.

    Die Mittelfrau mit ihren Windmühlenflügeln ist an fast allen Abwehraktionen beteiligt, weil sich sehr viel in ihrer Reichweite abspielt. Dazu mehrmals Trainers Zwischenruf „defensiver!“, weil eben diese Mittelfrau anscheinend gewohnheitsmäßig lieber vorne rumturnt.

    Seitens des Gegners kein Kreuzen, kaum Einlaufen, keine Passtäuschungen, keine Rückraumwürfe, kaum Kreisläuferspiel, keine Sperren, usw.. Anschließend heftige Vorwürfe an den Sieger, viel zu defensiv gespielt zu haben und ganz schlechte Ausbildung zu betreiben, usw.

    Ist das die Zukunft des Jugendhandballs, Niederlagen an der Abwehrtaktik des Gegners festzumachen, nur weil einer technisch starken Mannschaft mit einfachem „Bauernhandball“ der Schneid abgekauft wurde? :(

    Sollen Mannschaften auf Teufel komm raus offensiv spielen, damit solche Mannschaften ihrer Trainingskonzeption aufgebaut auf die RTK gerecht werden? :nein:

    Ich habe auch etwas gegen Fleischmauern, die sich mit Armen hoch am Sechser aufstellen, aber ich werde es ihnen nicht vorwerfen, sondern versuchen, auch gegen solche Mannschaften klar zu kommen, statt sie zu kritisieren.

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von Felix0711
    Lisa - Eine Handballerin geht ihren Weg :D :klatschen:

    Hoffentlich. Sie kann fast alles, was wir beim C-Training machen, beim ersten mal und versucht es auch, im Spiel umzusetzen. Körperlich fehlt ihr da in der C natürlich einiges. In der D wäre sie allerdings größtenteils unterfordert.

    Der Grat zwischen Talentförderung und Über- / Unterforderung ist sehr schmal. Ich hoffe, momentan den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von Nr. 3 lebt!
    Moin Ihr :hi:

    Ich finde es nicht sonderlich logisch, sofort bei erfolgter Ballannahme des Gegenspielers zurück zu sinken. Meine Mädels sollen esrt noch das Abspiel zum Nebenmann erschweren, dann die halbe Strecke zurücksinken (damit sie bei Rückpass sofort wieder dran sind) und erst bei Weiterspiel (Ball dann 2 Stationen entfernt) ganz zum 9er zurück.

    Harmi, meinst du deine Mädels springen bei erfolgter Ballannahme des Gegenspielers in die Abwerhrgrundstellung zurück, so dass sie nur umsetzen, oder dass sie nach hinten weg springen und so der Angreiferin den Platz zum Prellen erst geben? Wenn eine Angreiferin dann prellt, lässt du dann auf den zwei Nebenstationen Pressing spielen?

    Moin auch,

    es gibt mehrere Möglichkeiten. Wir versuchen im Moment halt, durch den Umsprung auf die Grundstellung und das rückwärts - einordnen den Raum auf der Ballseite zu verdichten. Ich muss leider feststellen, dass es bei unserer relativ jungen und körperlich nicht so starken Truppe immer davon abhängig ist, wer gerade auf dem Feld ist.
    Da ich bisher auch nur D-Jugend trainiert habe und wir dort nicht so starke Gegner hatten, wie jetzt, stoßen wir (ich) natürlich im Moment an Grenzen. Erfahrung ist die Summe aller Misserfolge...

    Zitat


    Nochmal zum Kreis zurück: Wie Pueppi sagt, wäre das Hinter-dem-Kreis-stehen für mich nur als Übergangslösung zu sehen. Ich habe mir das noch mal ohne irgend eine Korrektur genau angesehen: Der Kreis läuft nicht hyperaktiv durch die Gegend, sondern tritt dem übrigen Angriff oft bis 8 m entgegen. HM manövriert sich mühselig vor ihm herum, der Kreis tritt zum 6er zurück und entschwindet zu einer Seite. HM verliert den Kontakt, schaut sich um und läuft dem Kreis hinterher. Ganz groß! Der Kreis ist in der Zwischenzeit prima anzuspielen und HM kann nicht gegen den Rückraum aushelfen, da er mit dem Rücken zum Angriff hinter dem Kreis her läuft. :(

    ist sicherlich gegnerabhängig. Gleichzeitig hängt es vom "Libero" ab. Du kannst es mit allen Spielerinnen üben, können werden es nur zwei, höchstens drei.

    Unsere weibliche A lässt bei der 3:2:1 den Kreisläufer völlig frei stehen. Der Libero hilft ähnlich wie bei unserem Quali-Gegner immer auf der Ballseite aus und kümmert sich einen Sch... um den Kreisläufer. Die haben währen der ganzen Saison keine fünf Tore vom Kreis kassiert.

    Zitat

    Original von Zickenbändiger
    @Claudia: Dann differenzieren wir. Ich weiß nicht, wie schnell D-Jugendliche das umsetzen können, aber probieren kann man es ja mal:

    Ist der KM am Torkreis, von vorne abschirmen.
    Geht KM einen Schritt raus, ebenfalls.
    So ab zwei Schritten (8 - 9m) wird es mit Tuchfühlung wohl zu unübersichtlich für HM, wenn er vor KM agieren muss und dieser einen großen Radius zum davonschleichen hat. Dann wie in der Manndeckung gelernt zwischen Tor und Gegenspieler, nur etwas enger. Sofortiger Körperkontakt bei Ballannahme.

    auch hier ganz klar nur wenige Spielerinnen, die das wirklich können, vor allem in der D

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von Nr. 3 lebt!
    Toller Bericht, harmi! :)

    Ja, ich wäre wohl besser Sportberichterstatter statt Jugendtrainer geworden.... :D

    Sitze mit Hexenschuss zu hause, daher noch ein wenig mehr. Hier noch was neues von *Lisa*

    Liebes Handballtagebuch,

    Quali - Turnier zur Landesliga weibliche C. *Lisa* ist auch dabei, obwohl sie nächste Saison noch D spielen könnte und teilweise zwei Köpfe kleiner als ihre Gegen- und Mitspielerinnen ist. In den ersten drei Spielen jeweils auf den Außenpositionen eingewechselt, macht sie vier Tore aus fünf Chancen, bekommt zwei Strafwürfe, fängt vier Bälle ab und muss zwei mal wieder ausgewechselt werden, weil sie versehentlich von einer Abwehrspielerin am Kopf getroffen wird. Dumm, dass die Kleine auch immer gegen die Großen spielen muss. :sorry:

    Lediglich ein zwei Köpfe größeres und 30 Kilogramm schwereres Räumschild bereitet *Lisa* Probleme, weil sie dem anrollenden Ungetüm partout nicht den Weg frei machen will. Dass ihre Maßnahme, auf Stürmerfoul zu spielen, sich in diesem Moment als falsch erweist, war ihr wohl nicht so klar. Nachdem die ortsansässige Feuerwehr *Lisa* mit schwerem Gerät von der zentnerschweren Last befreit hat, muss sie erst mal leicht benommen auf die Bank. ;(

    Während harmis Co-Trainer ihr noch die dritte Beule am Kopf kühlt, schaut Lisa schon wieder dem Spielgeschehen zu und feuert die anderen an. Gleichzeitig bekommt der Co-Trainer einen Anschiss, weil er im Weg steht und sie nix sieht. :D

    Im letzten Spiel darf sie dann mit den Großen im Rückraum spielen. Harmi wechselt während Time-out eine Rückraumspielerin aus und bringt eine kleine Spielerin für die Außenposition:

    :schrei: „*Nele*, du spielst auf Lisas Position, *Lisa*, du gehst in den Rückraum!“

    Weil unsere beiden „Langen“ schnell die Halbpositionen besetzen, findet sich Küken *Lisa* mit Glanz in den Knopfaugen auf der Spielmacherposition ein. Ein erwartungsvolles: „Soll ich Mitte spielen?“ harmi: „Klar spielst du Mitte, aber mach Dampf!“ *Lisas* dankbarer Blick lässt harmi dahinschmelzen. 8)

    Während die Zuschauer noch über das ungleiche Trio im Rückraum schmunzeln, tanzt sie kurz nach dem Wiederanpfiff mit einer kombinierten Lauf- und Passtäuschung die völlig verwirrte Gegnerin aus, zieht die Nebenfrau auf sich und bringt per Bodenpass unsere Rückraumlinke in Position, die das Geschenk dankbar annimmt und einhämmert. Mit einer ähnlichen Szene macht *Lisa* nach einem Doppelpass dann noch ihren fünften Treffer in diesem Turnier.

    Lisas Selbstkritik nach dem Spiel: Ging wohl… :klatschen:

    Moin Pueppi,

    ich habe zwei Runden Bezirksmeisterschaft weibl. D und eine Runde Quali weibliche C hinter mir. Ehrlich: Die einzige Mannschaft, die Tore aus dem Rückraum über die Abwehr geworfen hat, waren wir.....
    Ich habe unseren großen Spielerinnen das zwischenzeitliche Werfen über den Block empfohlen, damit sie sich nicht ständig 1:1 aufreiben und die Hucke vollkriegen. Einige C-Mannschaften gehen da körperlich ganz schön zur Sache. Wenn du dann ziemlich schlanke Mädels hast, stecken die das nicht so gut weg. Also einfach mal ein einfaches Tor machen. ;)

    Dabei kam es dann vor, dass unsere Shooter mal eben aus der Luft gepflückt wurden, was die Schiris aber konsequent geahndet haben. Vermutlich haben einige Abwehrsppielerinnen so etwas zum ersten mal gesehen, weil sie ihr Leben lang nur Manndeckung gespielt haben :D

    Ich bin ganz ehrlich, diese Variante haben wir abwehrtechnisch noch nicht geübt, weil es bei uns ganz selten ist. Ich würde mal ganz pauschal sagen, nicht zu weit zurückfallen lassen, sondern Körperkontakt aufnehmen, dass mögen die meisten Shooter gar nicht. Ansonsten versetzten Zweierblock oder im Gegenteil Shooter angreifen.

    Mal ausprobieren, aber erst nach den Qualis :rolleyes:

    Gruß, harmi

    Liebes Handballtagebuch,

    Da fährt man zur Vorrunde der Bezirksmeisterschaft mit dem Hintergedanken: „Bloß nicht blamieren, ordentlich spielen, freundlich sein, nette Leute kennen lernen, sich artig beim Gastgeber bedanken und mit drei hoffentlich nicht all zu hohen Niederlagen im Gepäck wieder nach Hause fahren.“ :rolleyes:

    Zu viele schwache Gegner hatten uns das Leben in der Saison zu leicht gemacht. Zu viele Mädchen konnten nicht regelmäßig trainieren. Grippewelle, Schule, Konfer, alles war gegen uns. Für die Kreismeisterschaft reichte es, aber jetzt kamen andere Kaliber.

    Vor dem ersten Spiel gegen die Gastgeber die Mädels noch kurz motiviert, ihnen erklärt, wie stark unser erster Gegner doch ist, --- und prompt mit 12:8 gewonnen. Im Angriff viel Bewegung, gute Chancenverwertung, solide Abwehrarbeit und im Tor mit Biene eine bärenstarke Keeperin. :head:

    Anschließend unsere nächsten Gegner beobachten. Ein tolles Spiel mit vielen packenden Szenen und viel Athletik. Die mitgefahrenen Eltern staunen nur, die Mädels auch. Harmi erfreut sich an einem tollen Spiel und denkt so bei sich: „Na ja, dann kriegen wir gegen die beiden halt die Hucke voll. Aber wenigstens ein Spiel haben wir gewonnen.“ :rolleyes:

    Nächstes Spiel gegen den Verlierer der letzten Begegnung. Die Mädels brauchten gar nicht motiviert werden, die hatten genug gesehen. Diese starke Mannschaft wollen wir doch ein wenig ärgern. Beide Mannschaften legen los wie die Feuerwehr. So ehrgeizig und motiviert hatte ich einige meiner Mädels noch nicht gesehen. Handball pur. Wir mit offensiver 1:5, die Anderen sogar offene Manndeckung. Das war natürlich was für Lisa und Konsorten. Endlich mal nicht gegen 5:1 Deckungen mit Damen in der 60 Kilo – Klasse. Doppelpässe, Passtäuschungen, Überzieher, volles Programm. :klatschen:

    Der Gegner nicht anders. Körperliche Überlegenheit gepaart mit Athletik und Technik. Durch das schnelle Spiel und einem der Spielgeschwindigkeit nicht gewachsenen Schiedsrichter leider auch viele Strafwürfe und Zeitstrafen. OK, wir sind nicht auf nem Kindergeburtstag, sondern bei der Bezirksmeisterschaft.

    Ein Hammerspiel! Die Zuschauer trauen ihren Augen nicht. Der Schiri übrigens auch nicht. Unser Gegner durch die Mitte und mit Tempogegenstößen, Biene hält mehrere. Unser Gegner über außen, Biene hält alle! Unser Gegner bekommt vier Strafwürfe, Biene hält alle! :respekt:

    Drei Minuten vor Schluss führen wir tatsächlich mit drei Toren. Dank Biene. Da fällt dem Zeitnehmer auf, dass die Uhr stehen geblieben war. Vergleich mit dem durchgeschwitzten und abgekämpften Schiri, es fehlen etwa 1 Minute 09 Sekunden. Anstatt jetzt allerdings die Hallenuhr auf die richtige Zeit zu bringen, lässt er die Zeit nachspielen! Also spielen wir eigentlich 2 min 18 sek zu lange. Ob er das körperlich durchsteht? Erst nachdem er wieder anpfeift, fällt mir der Fehler auf. Egal, weiter geht’s, die Mädels haben sich in Rage gespielt.

    Letzte Minute, 13:11 für uns. Der Gegner bekommt den fünften Strafwurf. Schiri brauchte wohl wieder ne Verschnaufpause. Gegners Trainer ruft einen Namen, das angesprochene Mädchen zeigt ihm einen Vogel. Sie wollte sich wohl nicht mit Biene messen. Irgend ein Mädel nimmt dann all ihren Mut zusammen, tritt an --- und scheitert an Biene. Im direkten Gegenzug tanzt Lisa ihre Gegenspielerin aus, spielt Doppelpass mit Nadine, geht per Überzieher an einer anderen Spielerin vorbei und spielt wieder auf unsere Wurfmaschine Nadine, die zum Schrecken der gesamten Sporthalle in rasender Geschwindigkeit alleine auf das Tor zuläuft, bei sieben Metern abspringt und mit einem Mörderhammer den Ball in Richtung Tor zimmert. Totenstille in der Halle, doch es geht noch mal gut. Die Torhüterin hat sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht, um der drohenden Gehirnerschütterung und einer blutenden Nase zu entgehen. Der Ball schlägt mitten im Tor ein. 14:11. Gegner kommt noch mal durch die Mitte, Gegentor zum 14:12, Abpfiff, Schluss, gewonnen!
    :rollin:

    Ein Hammerspiel! Die komplette Halle steht Kopf! Eltern von anderen Mannschaften klatschen. Selbst die anderen Trainer sprechen Lob für beide Mannschaften aus. Hätten wir doch in der Saison mehr von solchen Spielen gehabt.

    Im letzten Spiel waren die Mädels dann völlig platt. Da der zweite Platz zum weiterkommen reichte und unser Gegner auch weiter war, haben wir es ruhig angehen lassen und verloren Egal!

    Da fährt man zur Vorrunde der Bezirksmeisterschaft mit dem Hintergedanken: „Bloß nicht blamieren, ordentlich spielen, freundlich sein, nette Leute kennen lernen, sich artig beim Gastgeber bedanken und mit drei hoffentlich nicht all zu hohen Niederlagen im Gepäck wieder nach Hause fahren.“ Hat alles geklappt, bis auf den letzten Punkt… :D

    In der zweiten Runde hat dann auch der letzte Punkt geklappt… Egal, sechstbeste Mannschaft im Bezirk, damit hatten wir nicht gerechnet! Für alle Beteiligten war es allerdings eine tolle Erfahrung, auf sehr spielstarke Mannschaften zu treffen, hochklassige Spiele abzuliefern und viele nette Trainerkollegen kennen zu lernen.

    Gruß, harmi

    Moin Pueppi, Zeebee, Nr.3 und natürlich auch alle anderen, :hi:

    Bei den Qualis hatten wir im zweiten Spiel einen Gegner, der es schaffte unsere Topspielerin Jacky gleich dreifach abzuschirmen, wenn sie nur an den Ball kam, egal auf welcher Rückraumposition sie spielte. Es wurde dabei nie versucht, zu verhindern, dass sie angespielt wird, sondern nur dass sie durchbricht oder freie Mitspielerinnen anspielt.

    Es glich nahezu einer 3:2:1, allerdings schon fast mit Grundaufstellung am Neuner.

    Zwei athletische, offensive Spielerinnen griffen sie an und der Libero schirmte defensiv bei sieben bis acht Metern ab. Sie hatte keine Chance, in Richtung Tor durchzubrechen, den Ball zur parallel stoßenden oder von außen einlaufenden Mitspielerin zu spielen. Geschweige denn zur Kreisläuferin. ;(

    Die Mitspielerinnen im Rückraum waren jeweils mit Passtäuschungen auf Jacky oder Doppelpässen erfogreich, während Jacky ohne jegliche Manndeckung mit absolut fairem Körpereinsatz völlig abgemeldet war. Hat mir imponiert, wie "einfach" so etwas geht. :rolleyes:

    @ Zeebee:
    Wir spielen mit unserer neu zusammen gewürfelten weiblichen C derzeit sehr offensiv 1:5 mit dem Versuch, das Anspiel zu erschweren / die Angreiferin zurückzudrängen / die Annahme des Balls in der Stoßbewegung zu verhindern. Ziel ist nicht, den Ball abzufangen, sondern den Parallelstoß zu erschweren / verhindern. Wird der Pass auf die zurück gedrängte Angreiferin gespielt, müssen die Mädels im Sprungschritt sofort in die Abwehrgrundstellung zurück, um im Rückwärtsgang die ballführende Spielerin in Richtung Tor zu behindern, oder zur Ballseite zu verdichten. Jetzt muss die Angreiferin erst mal mit Ball in der Hand loslaufen und dabei logischerweise prellen, wenn sie den weiten Weg in Richtung Tor geht. Damit ist ihre Gefährlichkeit, die sie aus einem Parallelstoß heraus gehabt hätte, genommen.

    Das klingt im ersten Moment einfach, klappt aber je nach technischem Können und Vorkenntnissen der einzelnen Spielerinnen teilweise sehr gut bis überhaupt nicht. Aber wir arbeiten dran... :D

    Gruß, harmi

    Moin,

    wir haben bei den Qualis weibl. C den Kreisläufer hinter uns gelassen. Wenn die kräftigen Damen den Ball erst mal haben, ist eh Sabbat. Wenn du aber eine aufmerksame Abwehrspielerin dagegen stellts, geht sie zwischen Kreisläufer und Anspieler und bleibt mit dem Kreisläufer auf "Tuchfühlung". Das mögen einige gar nicht. Gleichzeitig kann sie nochmal gegen durchbrechnede Angreifer aushelfen.

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von Det er, som det er!
    wo bleiben die Lageberichte *grins*

    Moin,

    Haben wir denn schon Mitte Mai? :D

    Wir spielen derzeit Qualis für Landesliga, daher gehen solche Dinge derzeit gar nicht...

    Keine Bange, ich halte Euch auf dem Laufenden

    Gruß, harmi

    Moin,

    Werner Hansch zu seiner Radio-Zeit beim WDR:

    Zitat

    "Schööööön, wie sich Toni Schumacher in den Kölner Aaaaabendhimmel schraubt und den saaaaaauber herein getretenen Eckball vor dem aufgehenden Moooooond herunter pflückt und sicher an seine staaaaaarke Brust drückt..."

    Moin,

    spiel zwischendurch einfach mal selbst mit und mach Tempo. Irgendwann ziehst du deine Nebenleute mit, dann die nächsten, usw.

    Weil du selbst Tempo reinbringst, müssen deine Nebenleute mitziehen und werden selbst "geweckt"

    Wir spielen immer gerne um die Weichbodenmatte. Eine Mannschaft verteidigt sie, die andere versucht, auf die Matte mit Ball durchzubrechen, oder eine "Kreisläuferin" auf der Matte frei zu spielen.

    Wenn ein zweiter Ball ins Spiel gebracht wird, gibt es keine Ruhephasen mehr

    Gruß, harmi

    Moin,

    nicht falsch verstehen,

    sie sollen nicht mit aller Gewalt kreuzen lernen, sie sollen es nur richtig machen. Dass man mit kreuzen alleine nix anfangen kann, ist mir klar, aber viele "Kreuzungen" die ich sehe sind einfach nur uneffektiv, daher suche ich nach einem effektiven Weg, den ich mittlerweile dank dieser Beiträge allmählich finde :D

    Gruß, harmi

    Moin,

    bei uns werden in diesem Jahr die 94er Mädchen von den Vereinstrainern zur Kreisauswahl gesendet. Jeder darf so viel Kinder schicken, wie er will. Die Kreisauswahltrainer(innen) sortieren dann so nach und nach aus.

    Im Juni gibt es dann ein Sichtungsturnier auf Bezirksebene. Da spielen die Kreisauswahlen gegeneinander und aus diesen Spielen werden die Kids für die Bezirksauwahl gesichtet.

    Ich habe letztes Jahr auch unsere Torhüterin hingeschickt, sie hatte aber beim Sichtungsturnier das Pech, hinter einer guten Abwehr zu stehen und sich kaum in Szene setzen zu können. ;(

    Wäre ein Auswahltrainer am Wochenende bei der Vorrunde zur Bez.Meisterschaft gewesen, hätte er Biene wohl sofort verhaftet. :rolleyes:

    Gruß, harmi

    Liebes Handballtagebuch!

    Bezirksmeisterschaft Vorrunde weibliche D.

    Akuter Schirimangel am Wochenende, daher wurden die Spiele von je nur einem Schiri geleitet.

    Die beiden Sportkameraden hatten sich wohl auf einen ruhigen nachmittag gefreut. Denkste!

    Power von Anfang an, teilweise sehr offensive Deckungen, Karten Zeitstrafen, Strafwürfe, Tempogegenstöße, viele Tore, usw.

    Schiri 1: "also dieser offensive Jugendhandball gefällt mir gar nicht, so ein Gewusel..." :/:

    Schiri 2: "das hatte ich nicht erwartet, dass es bei den Mädels so zur Sache geht..." :nein:

    Schiri 2 war schon beim ersten Spiel so fertig, dass er sich ein wenig verzettelte. Weil die Uhr zeitweise nicht mitgelaufen hatte, machte der Zeitnehmer sich beim Schiri bemerkbar. Er stellte fest, dass bei der Hallenuhr 1,09 Minuten fehlten. Statt das Spiel also 1,09 Minuten eher abzupfeifen, wurde 1,09 Minuten länger gespielt. Glück für harmis Mädels, dass der Vorsprung auch 2,18 Minuten nach eigentlichem Spielschluß gehalten werden konnte. :D

    Die beiden haben jetzt sicherlich eine andere Meinung vom Mädchenhandball... :rolleyes:

    Nebenbei: Zwei gewonnen, eins verloren, Hauptrunde erreicht :head:

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von härter_schneller


    ...weil "nicht besser gelernt"... ;)

    und genau deswegen habe ich diesen thread eröffnet. Leider ist ja kaum jemand bereit, mal wirklich zu erklären, wie man "richtig" kreuzt. Wenn es so viele falsch machen, muss es doch einen Weg geben es richtig zu lehren.

    Da wir uns in einem Handballforum befinden, erwarte ich natürlich auch mal auf handballspezifische Dinge eine Antwort. Vielleicht sollte ich im Off-Topic-Bereich etwas fragen, da gibt es mehr Antworten, egal wie dämlich (t´schuldigung) ein Thema auch ist. ;(


    Zitat

    Original von M.I.B.

    Hi Harmi, bei Deinen Varianten fehlen entscheidende Punkte: Von welchen Spielern soll die Aktion in welcher Spielsituation jeweils losgehen -> wo kommt der Ball her, wieviele Gegenspieler sind mit im Spiel?

    DAS Zauberwort: Ausloesehandlung! => Davon haengt alles weitere ab.

    Gruss,
    M.I.B


    Ja ne, is klar...

    Es ist wie beim Fangen und Werfen. Grundvoraussetzung fürs Handballspielen in der E und D. Jetzt in der C kommen so langsam andere Grundvoraussetzungen dazu.

    Die Mädels sollen erst mal "richtig" kreuzen. Dann wird es ins Spiel eingebunden. Einige können es bereits, andere machen es falsch und wiederum andere glauben, dass es etwas mit Karfreitag oder der katholischen Kirche zu tun hat.

    Ich sehe das Kreuzen selbst als Auslösehandlung für alles weitere an, oder habe ich dich falsch verstanden?

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von Nr. 3 lebt!
    ?( Meine Tochter ist in der Halle Feuer und Flamme, aber im Garten will sie nicht mit mir üben oder spielen. :nein:
    Wie schade, ich würde ihr auch gern mal so zwischendurch was zeigen...

    Meine Mädels inkl. *Jenne* haben alle einen eigenen Ball. Ich glaube, dass dieser bei den meisten (ausser *Lisa*) ausserhalb der Trainingszeiten ein tristes Dasein in einer Sporttasche führt ;(
    Meinen nicht so talentierten Sohnemann (E-Jugend) konnte ich mittlerweile ein paar mal überreden, beim weibl. C-Training mitzumachen, und siehe, er macht schon Fortschritte.

    Gruß, harmi