Beiträge von hsgjojo

    KHS, da hast du doch, im Siegestaumel, den von Glatt in er letzten Minute gehaltenen Siebenmeter vergessen!

    Wahnsinn! Nur noch 3 Gegentore in den letzten 20 Minuten. Da hatte Rossi den Kasten wirklich zugenagelt!
    Glückwunsch an das Teams zu diesem wichtigen Sieg! Jetzt kann man locker nach Coburg fahren, ohne dass 0:6 Punkte drohen!

    Was beim Blick auf den Spielverlauf übrigens auffällt: Die HSG ist am Ende jeder Halbzeit total eingebrochen (trotz HSG-Auszeiten), so 6:2 in den letzten 10 Minuten der 1. Halbzeit und 7:2 in den letzten 12 Minuten des Spiels. Eigentlich dachte ich, dass man durch den breiteren Kader gerade hinten hinaus einen Vorteil hat.

    Von tgs-Pforzheim.de folgender Ausschnitt:
    Zum Abschluss wurden dann die neuen Spieler der Saison vorgestellt. Valentin Hörer von der SG H2Ku ist ein weiterer wurfgewaltiger Rückraumspieler der die beiden TGS- Kanoniere Taafel und Brandt sicherlich wertvoll unterstützen wird. Mit dem polnischen Kreisläufer Michail Wysokinski konnte wieder einmal ein polnischstämmiger Spieler zur TGS gelotst werden. Michal kommt vom polnischen Erstligisten Glogow hat aber gleich versichert, sich in der 3. Liga nicht ausruhen zu wollen, sondern die Gelegenheit nutzen zu wollen, sich bei der TGS und vor allem am Kreis mit Tipps von Ex-Kreisläufer Klimovets weiterentwickeln zu wollen. Der erst 17-jährige Raphael Blum wird ebenfalls zur ersten Mannschaft der TGS stoßen. Der gebürtige Brötzinger ist der erste Spieler der aus der erfolgreichen JSG Goldstadt, einem Zusammenschluss der Jugendarbeit des TV Brötzingen, des TV Ispringen und der TGS Pforzheim, in die erste Mannschaft der TGS Pforzheim integriert werden soll.

    Und hier die Veränderungen von der Auerbacher Homepage:
    Aus Alt mach Neu - Wie wurde das neue Team "gebaut"? Die Handballer des SV 08 Auerbach stehen kurz vor dem Beginn ihrer zweiten Saison in Deutschlands dritthöchster Spielklasse. Wie bereits gemeldet müssen sich die Oberpfälzer in der neuen Spielzeit nach ihrer Umgruppierung in die Südstaffel der Liga auf neue Mannschaften und andere Spielweisen einstellen. Zudem musste das Team um Spielertrainer Tobias Wannenmacher auf einigen Positionen umgestaltet werden.


    Es ist eine schnelllebige Zeit. Täglich, fast stündlich ergeben sich neue Situationen und man wird überhäuft mit Neuigkeiten. Wie schnell man da den Überblick verlieren kann zeigt sich in gewisser Weise auch daran, dass nach der zehn Wochen dauernden Vorbereitungszeit für manchen Auerbacher Handball-Fan die vielen personellen Veränderungen im Drittligateam des SV 08 kaum mehr nachzuvollziehen sind. Abgänge, Zugänge, Vereinswechsel und Verletzungen – wie sieht denn nun das Team aus, das wir durch die Saison begleiten wollen?


    Zunächst verließen am Ende der vergangenen Saison vier wichtige Stützen aus familiären, gesundheitlichen und beruflichen Gründen das Team. Matthias (beruflich) und Michael Werner (gesundheitlich), beide inzwischen fast schon halbe Auerbacher, konnten der Mannschaft ebenso wie der noch einmal helfend eingesprungene Thomas Bader leider keine Zusage für die kommende Saison geben. Daneben musste das Team den Abgang zweier Auerbacher Handball-Urgesteine verkraften. Mannschaftskapitän Volker Hackenberg und Maximilian Hofmann wollen beide in Zukunft handballerisch etwas kürzer treten, wobei sich Hackenberg mehr um Familie und Beruf kümmern und Hofmann in der 2. Mannschaft auflaufen will. Als spielender Co-Trainer leitet er dort zusammen mit Michael Werner die Geschicke des Teams. „Da diese fünf Spieler über Jahre hinweg sowohl in sportlicher Hinsicht als auch im Mannschaftsgefüge das Rückgrat des Teams bildeten, wird die Kompensation ihrer Abgänge zu der wahrscheinlich größten Aufgabe der nächsten Saison werden“ bedauerte Spielertrainer Tobias Wannenmacher den Verlust seiner erfahrensten Akteure.


    Nun galt und gilt es also, ein neues und konkurrenzfähiges Team um den verbleibenden Stamm zu bilden. Mit Ausnahme von Matthias Schnödt, der aus beruflichen Gründen lange Zeit keine feste Zusage geben konnte, hatten alle Spieler relativ frühzeitig signalisiert, auch in der Saison 2013/2014 für den SV 08 Auerbach spielen zu wollen. Dass sich ausgerechnet Schnödt kurz vor Beginn der neuen Spielzeit eine Verletzung zuzog, die seine Saison beendete bevor sie überhaupt begann (wie berichtet), bedeutet einen schweren Schlag für das Team der Oberpfälzer. „Im Angriff können wir sein Fehlen noch einigermaßen kompensieren, aber in der Abwehr werden uns seine Ruhe und seine Erfahrung sehr fehlen“ sagte Tobias Wannenmacher.


    Um all die entstandenen Lücken im Kader wieder zu schließen, waren die Verantwortlichen des SV 08 Auerbach, allen voran der Trainer selbst, schon frühzeitig „auf dem Markt“ aktiv geworden. „Wir wollten keine „fertigen“ und teuren Profis sondern junge, entwicklungsfähige und lernwillige Spieler zu uns holen, ganz wie es unserer Philosophie entspricht“ erklärte er. Die Lücke neben Thomas Reger (RN 18) auf der linken Außenbahn soll zukünftig Kenny Schramm vom Ligakonkurrenten HSC 2000 Coburg schließen. Er trägt fortan die Rückennummer (RN) 3. Ebenfalls aus Coburg stieß Andreas Wolf (RN 20) zum Team. Er wird vornehmlich die linke Rückraumposition besetzen und hat bei einer Körpergröße von 2,04 Metern gute Möglichkeiten auf Würfe aus der Distanz. Eine ähnliche Aufgabenstellung hat auch Felix Müller (RN 7). Der Neuzugang vom HC Erlangen kann flexibel auf beiden Halbpositionen eingesetzt werden und soll mit seiner Athletik und Wurfkraft für Druck aus dem Rückraum sorgen. Der vierte Neuzugang, Dominik Brodschelm (RN 15) vom TSV Simbach, soll zusammen mit Ralph Weiss (RN 5) und perspektivisch auch mit Alexander Tannenberger (RN 4) die Gestaltung des Spiels übernehmen. Sebastian Walz (RN 6) aus dem A-Jugend Bundesligateam des HC Erlangen komplettiert die Reihe der Neulinge. Er wird zusammen mit Karsten Herold (RN 17) vom Kreis für Unruhe und Gefahr sorgen.


    Es bleibt abzuwarten, ob die „jungen Wilden“ in der Lage sein werden, die großen Fußstapfen ihrer Vorgänger entsprechend zu füllen. Die rechte Seite bleibt ebenso unverändert besetzt mit Mario Schmidtke (RN 21) und Philipp Schöttner (RN 77) wie die Position zwischen den Pfosten. Hier werden Raul Adam (RN 1) und Philipp Walzik (RN 12) erneut ihr Bestes geben, ein sicherer Rückhalt für die Defensive zu sein.


    Nicht nur das Gesicht des Teams wurde also deutlich verändert, auch das Durchschnittsalter sank von über 27 auf etwa 23 Jahre – gerechnet ohne die beiden „Oldies“ Raul Adam und Tobias Wannenmacher. Bedauerlicherweise hat sich Moritz Neuß, eines der viel versprechenden Talente aus den eigenen Reihen, dem A-Jugend Bundesligateam des HC Erlangen angeschlossen und steht damit vorläufig nicht mehr im Perspektivkader der Oberpfälzer, den allen voran Maximilian Lux anführt.


    „Man sagt ja immer, das zweite Jahr sei das schwierigste. Wir wagen keine Prognose, aber wir wissen, dass eine spannende Saison mit vielen Unwägbarkeiten auf uns zukommt“ mahnte Tobias Wannenmacher. „Wir versprechen aber auch, dass wir - mit der Unterstützung unseres fantastischen Publikums - alles tun werden, auch diesmal wieder die Klasse zu halten.“

    Hier ein Ausschnitt von vtz-saarpfalz.de
    „Wir haben alles getan, was wir tun konnten“, blickt der VTZ-Vorsitzende Klaus Biehl auf die vergangenen Wochen zurück. Das Trainerteam um Athletik- und Konditionstrainer verstärkt, gesondertes Training für die Torleute und sechs Einheiten wöchentlich. Dazu den wochenlangen Kampf um die Eingruppierung in die Südstaffel gewonnen und die Mannschaft verstärkt. Kurz vor Saisonbeginn verpflichtete die VTZ mit dem Slowaken Tomas Mazar einen international erfahrenen Top-Kreisläufer. Die Mannschaft verändert ihr Gesicht. Johannes Leffer, eine der tragenden Säulen des VTZ-Spiels in den vergangenen Jahren, hat den Verein verlassen. Als Ersatz wurde der Lette Valdis Gutsmanis verpflichtet. Ein gänzlich anderer Spielertyp, mit einer Körpergröße von 1,98 Metern, Erfahrung in Liga zwei und drei.

    Die Abwehrarbeit, das steht für Grub fest, wird ein Schlüssel für den Ligaverbleib sein. Das Augenmerk geht auch in Richtung VTZ-Tor. Der erfahrene Keeper Stephan Heinrich hat seine Karriere beendet. Mit Stefan Dreßler bildet nun Neuzugang Manuel Weinmann das VTZ-Torhütergespann. Eine Saison Spielpause hat Weinmann verletzungsbedingt hinter sich.

    Top-fit hingegen ist der junge Neuzugang Björn Zintel, der vom A-Jugend-Bundesligisten HSG Völklingen kam und in der Vorbereitung andeutete, dass er die VTZ verstärken kann. Zurückgekehrt aus Vallendar ist Tobias Stauch, der mit Max Ulbrich die linke Seite besetzt.

    Wo sein Team aktuell steht, ist für Grub schwer zu sagen. Dass die Erfahrung und individuelle Stärke einiger seiner Spieler, wie Philip Wiese, Raimonds Trifanovs und Marek Galla, gepaart mit der Kaltschnäuzigkeit eines Steffen Kiefer oder Thorsten Bas und der Stärke der Neuzugänge die aktuell noch fehlende Abstimmung ausgleichen muss, davon ist auszugehen. In der Endphase der Vorbereitung hat die VTZ keinen Gegner mehr gehabt, mit dem sie auf Drittliga-Niveau über 60 Minuten hätte testen, sich auf das hohe Tempo in der Dritten Liga hätte einstimmen können.

    Es werden am Samstag, beim Saisonauftakt gegen Kornwestheim, etliche Fragen beantwortet werden müssen, die im Moment nicht beantwortet werden können. Fest steht für Grub aber schon mal: „Wir freuen uns auf die Liga, freuen uns auf die Herausforderung“.

    Kader

    Tor: Stefan Dreßler, Manuel Weinmann

    Rückraum: Philip Wiese, Raimonds Trifanovs, Valdis Gutsmanis, Marek Galla, Björn Zintel

    Außen: Steffen Kiefer, Thorsten Bas, Tobias Stauch, Max Ulbrich

    Kreis: Tomas Mazar, David Biehl, Daniel Kiefl

    Aus dem Artikel von Handball-world.com kann man die Zu- und Abgänge des TSV Friedberg herauslesen:
    "TSV Friedberg startet mit neuer Mannschaft in die kommende Saison

    Einer der Neulinge: Claudio Schneck (r.) mit Trainer Harald Rosenberger
    Foto: TSV FriedbergAm Samstag beginnt die neue Drittligasaison für den TSV Friedberg. Die Handballer, der amtierende Meister der 3. Liga Süd, treten dabei mit einem runderneuerten Kader an. Die Abgänge einiger Leistungsträger werden aus der eigenen Jugend und mit talentierten Spielern aus der Region kompensiert.

    Nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte mit dem Gewinn der Meisterschaft und des BHV – Pokals im Mai dieses Jahres hat sich der Verein entschieden, vernünftig zu bleiben und nicht das hohe finanzielle Risiko einzugehen, das die 2. Bundesliga bedeutet hätte. Damit verbunden war ein großer Umbruch in der Mannschaft, einige Leistungsträger haben den Verein verlassen.

    „Wir treten wirklich mit einer blutjungen Truppe an“, sagte Trainer Harald Rosenberger. „Fast alle im Kader sind Anfang 20 oder noch jünger. Spieler wie Claudio Schneck oder Benjamin von Petersdorff sind noch keine 25, gelten aber intern schon als "alte Hasen". Es ist klar, dass wir mit dieser jungen Mannschaft in der stark besetzen 3. Liga Süd nicht oben mitspielen werden. Für uns ist es wichtig, dass jeder seine Rolle im neuen Teamgefüge findet. Darum waren wir am vergangenen Wochendende auch im Tiroler Pitztal beim gemeinsamen Rafting. Jonathan Scholz zum Beispiel, der in der letzten Saison hauptsächlich auf Linksaußen gespielt hat, wird nun auf der Könipsposition Halblinks eine ganz andere Verantwortung für unser Angriffsspiel tragen. Wir werden wie die Eichhörnchen vorgehen: Im Herbst müssen wir die ersten Nüsse, sprich Punkte, sammeln. Unser vorrangiges Ziel ist es, in der Liga zu bleiben.“

    Jonas Link folgte seinem Bruder zum Zweitligisten HC Erlangen, auch Jan – Marco Behr und Harald Feuchtmann sind nicht mehr für die Herzogstädter aktiv. Dazu verließ Trainer Hartmut Mayerhoffer den Verein Richtung Bietigheim, der ehemalige sportliche Leiter Florian Antony will zudem seiner Familie mehr Zeit widmen.

    Hinzu kommt großes Verletzungspech: Max Segmüller und Johannes Luderschmid, zwei Friedberger Urgesteine, können lange Zeit nicht für den TSV auflaufen. Auch Panagiotis Erifopoulos, mehrfacher griechischer Juniorennationalspieler, wird noch einige Monate ausfallen. Thomas Wagenpfeil verpasst den Saisonauftakt, er sollte nach einer Operation am Ellenbogen aber schon im September zum Team stoßen.

    Die Abwesenheit von Keeper Willi Seiler hat dagegen andere Gründe: Er schreibt im Moment seine Diplomarbeit bei Daimler in Stuttgart. In dieser wichtigen Phase seiner Ausbildung muss der Handballsport selbstverständlich zurücktreten. Die beiden neuen Trainer Harald Rosenberger und Manuel Vilches – Moreno haben im Verbund mit dem neuen sportlichen Leiter Peter Jaschke aus der Not eine Tugend gemacht. Friedberg profitiert beim Neuaufbau einerseits von seiner herausragenden Jugendarbeit. So sind mit Jan Pupeter und Fabian Abstreiter zwei Spieler im Drittligakader, die noch ein Jahr A – Jugend spielen dürfen.

    In seinem ersten Seniorenjahr ist Michael Schnitzlein, er und die beiden anderen waren in der letzten Spielzeit für die A – Jugend der JSG Friedberg/Dasing in der Jugendbundesliga aktiv. Aus dem eigenen Nachwuchs stammt auch Björn Heekeren. Er hat in den letzten Jahren in der zweiten Mannschaft erste Erfahrungen im Seniorenbereich gesammelt und jetzt den Sprung in die 3. Liga geschafft.

    Die anderen neuen Gesichter beim TSV Friedberg stammen alle aus der Region. Jeder von ihnen ist jung und zeichnet sich durch ein hohes Potential aus. Der 23 – jährige Kreisläufer Claudio Schneck, der vom Zweitligisten HC Erlangen nach Friedberg gewechselt ist, wird dabei eine Führungsrolle übernehmen für das junge Friedberger Team. Lukas Aigner, 21 Jahre alt und auf der Halbrechtsposition zu Hause, kam aus Simbach.

    Der 20 – jährige Kreisläufer Florian Elsinger ist zusammen mit Simon Lodemann, der sein großes Potiential schon im Pokalspiel gegen Leutershausen zeigen konnte, aus Haunstetten gekommen. Auf der Torwartposition wird hinter dem erfahrenen 24 – jährigen Benjamin von Petersdorff Patrick Bieber zum Einsatz kommen, der ein Doppelspielrecht für Blaustein, einen württembergischen Oberligisten, besitzt. Von Petersdorff ist gleichzeitig Co – Kapitän, die Binde wird Miro Ilic tragen, zusammen mit Spielertrainer Manuel Vilches – Moreno und Thomas Wagenpfeil der einzige Akteur im Kader, der die Grenze von 25 Jahren schon überschritten hat.

    Das sieht auch der sportliche Leiter Peter Jaschke so: „Wir wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte beisammen haben, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Als Idealziel streben wir einen Platz im gesicherten Mittelfeld an. Mehr zu wollen wäre vermessen angesichts des großen personellen Umbruchs. Wir sind jetzt wieder in der Situation, in der wir vor drei Jahren schon einmal waren: Wir bauen eine neue Mannschaft auf und versuchen, den tollen Weg der letzten Jahre zu wieder zu beschreiten. Dank der hervorragenden Arbeit, die unser neues Trainerteam leistet, haben wir sehr gute Aussichten, dabei erfolgreich zu sein. Harald Rosenberger und Manuel Vilches – Moreno auf der Trainerbank zu wissen, ist ein Glücksfall für unseren Verein.“

    Am Samstag geht es los für den TSV Friedberg. Die neue Mannschaft hat dann im Heimspiel gegen Konstanz ihren ersten Härtetest in der 3. Liga zu bestehen. Anpfiff in der TSV – Halle ist um 20 Uhr. "

    Endlichgeht es los! Mit dem gleichen Spiel wie am letzten Spieltag der Vorsaison.
    Und Friedberg scheint die Generalprobe gelungen zu sein, wenn man nach dem Spielbericht von der TSV-Homepage geht, auch wenn das Pokalspiel verloren ging:
    "1. Runde DHB Pokal – Aus gegen die SG Leutershausen
    Donnerstag, den 22. August 2013 um 17:57 Uhr. | Geschrieben von: Domenico Giannino.
    Der TSV Friedberg hat trotz einer engagierten Leistung sein Pokalspiel gegen die SG Leutershausen mit 25:32 (11:19) verloren. In der ersten Runde des DHB-Pokals war der Zweitligist in der Anfangsphase zu abgezockt und erarbeitete sich eine deutliche Führung. Die Herzogstädter gaben sich aber nie auf und kämpften bewundernswert.

    Endlich war es soweit: Das erste Pflichtspiel der Saison 2013/14 stand an. Dank der Erfolge aus der vergangenen Spielzeit hat sich der TSV Friedberg für die erste Runde des DHB - Pokals qualifizieren können und traf dort auf den Zweitligisten SG Leutershausen. In der gut gefüllten TSV-Halle erwartete jeder den Auftritt der neu formierten Friedberger Mannschaft mit großer Spannung.
    In den ersten zehn Minuten schien es jedoch, als wäre die große Bühne des DHB-Pokals für die jungen Herzogstädter noch ein wenig zu groß, noch ein wenig zu glatt. Die Aktionen der Handballer waren von starker Nervosität geprägt, den Gastgebern gelang wenig. Leutershausen, das in der Rückrunde der vergangenen Saison mit Verve durch die Zweite Liga gepflügt war, nutzte dies gnadenlos aus. Die Badenener bestraften jeden Friedberger Fehler eiskalt und setzten sich so früh auf 2:6 ab.

    Der Rückstand verunsicherte die Friedberger nur kurzfristig. Jetzt fand die Mannschaft langsam in die Partie hinein, die Automatismen griffen und das Spiel gewann zusehends an Sicherheit. Leutershausen zeigte in dieser Phase aber seine ganze Klasse: Mit großer Routine und eiskalter Gelassenheit spielte der Zweitligist seine Stärken aus. Trotz der tapferen und engagierten Gegenwehr der Friedberger konnte die SG so den Vorsprung sogar ausbauen. Vor allem mit der hart und aufmerksam verteidigenden Defensive der Gäste hatte der TSV große Probleme, ihm gelangen nur elf eigene Treffer in den ersten 30 Minuten. Das 11:19 zur Pause fiel aber zu deutlich aus, nur die schwache Anfangsphase hatte für diesen hohen Rückstand des Drittligisten gesorgt.
    Nach der Pause tat die junge Mannschaft der Trainer Harald Rosenberger und Manuel Vilches-Moreno das einzig Richtige: Sie griff mit großem Elan und voller Mut an. Leutershausen hatte beschlossen, den hohen Vorsprung zu verwalten und spielte nicht mehr mit dem allergrößten Engagement. So kam der TSV immer besser in die Partie und konnte den Rückstand langsam verkürzen. Besonders Lukas Aigner auf Halb rechts und Jonathan Scholz auf Halb links zeigten dabei eine starke Leistung.

    Zwölf Minuten vor dem Ende war Friedberg bis auf fünf Tore dran. Zweimal hatten die Herzogstädter per Gegenstoß die Möglichkeit, noch näher heranzukommen, doch beide Male wollte der Ball einfach nicht ins Tor. Leutershausen hatte den Schuss gehört, der Zweitligist setzte in der Schlussphase noch einmal nach, um den beherzt kämpfenden Gastgebern nicht doch noch die Rückkehr in die Partie zu ermöglichen.
    Die Aufholjagd hatte beim TSV einige Kraft gekostet, in den letzten Minuten wuchs der Rückstand so noch ein wenig an. Aber mit dem 25:32 (11:19) Endresultat konnte Friedberg immerhin einen kleinen Achtungserfog feiern: Die tapfer kämpfenden Handballer hatten die zweite Halbzeit gewonnen.

    Coach Rosenberger lobte sein Team denn auch für die engagierte Leistung: "Nur mit der Anfangsphase können wir nicht zufrieden sein. Da waren die Jungs wohl einfach zu nervös und haben es Leutershausen zu einfach gemacht. Aber danach haben wir uns von unserer besten Seite gezeigt und dem Favoriten einen guten Kampf geboten. Besonders auf die zweite Halbzeit, als wir den Zweitligisten einige Male ins Schwitzen gebracht haben, bin ich stolz. Dieses tolle sportliche Erlebnis in der ersten Runde des DHB-Pokals wird für uns alle eine angenehme Erinnerung bleiben, ganz unabhängig vom Endergebnis."

    Und hier ein glücklicher Südverein. Artikel von der Homepage des TSV Rödelsee:
    "Rödelsees Wunsch wird erfüllt
    Aufsteiger darf sich in der dritten Liga auf Duelle mit Bad Neustadt und Coburg freuen

    (ast/ch) Was sich bereits angedeutet hat, ist nun auch offiziell bestätigt: Die Handballer des TSV Rödelsee können sich in ihrem ersten Jahr in der dritten Bundesliga lange Reisen in den Osten Deutschlands ersparen. Der Spielleiter der dritthöch-sten deutschen Spielklasse, Michael Kulus, teilte den Aufsteiger der Süd-Staffel zu.

    Mit dem TSV Rödelsee werden alle vier bayerischen Klubs in dieser Sechzehner-Gruppe antreten. Das heißt, dass die Rödelseer neben den lukrativen Derbys gegen den HSC Bad Neustadt und den HSC Coburg den oberpfälzischen SV Auerbach und auch den TSV Friedberg (bei Augsburg) als Gegner in der Saison 2013/2014 haben werden.


    Genau diese Konstellation hatten sich die Verantwortlichen des TSV gewünscht. Dass es auch so gekommen ist, darüber äußerte sich Teammanager Tobias Demel nach der Bekanntgabe der Einteilung mehr als zufrieden. „Das ist positiv. Wir haben dort richtig attraktive Gegner“, meinte er mit Blick auf die Konkurrenz. Die Liga sei von den Fahrten her günstiger, weil die Entfernungen kürzer seien. Sportlich hält Demel die Klasse für stärker, im Schnitt seien die Gegner „spielerisch besser“ und „technisch versierter“.

    Nach dem ersten Spielplanentwurf startet der TSV Rödelsee so früh wie nie in die Saison. Am 31. August oder 1. September soll es mit einem Heimspiel gegen den TV Hochdorf beginnen. Der pfälzische Klub aus der Nähe Ludwigshafens schloss die vergangene Saison als Zwölfter ab. Nach dieser Partie muss Rödelsee nach Kornwestheim, als drittes steht ein Heimspiel gegen die Bundesligareserve der HBW Balingen/Weilstetten an. Konkrete Termine werden erst später festgelegt.

    Bereits in der Vorrunde stehen die beiden lukrativen Heimspiele an. Am 5. Oktober kommt der HSC Bad Neustadt, am 16. November tritt der HSC Coburg, einer der heißen Titelaspiranten, im Sickergrund an. Die Vorrunde endet am 15. Dezember, Rundenende wird am 10. Mai 2014 sein.

    Für den zweiten unterfränkischen Vertreter, den HSC Bad Neustadt, ist die Süd-Staffel kein Neuland. Zuletzt waren die Neustädter 2010 dort eingruppiert. Die Kontrahenten sind für HSC-Trainer Matthias Obinger gute Bekannte. „Bei meinem Amtsantritt im Jahr 2010 haben wir bereits gegen diese Teams in der Regionalliga gespielt. Da kennt man sich ein wenig“, so Obinger. Er freue sich auf die neue Herausforderung. Neben diesen alten Bekannten der früheren Regionalliga Süd wird es auch wieder brisante Derbys gegen den HSC 2000 Coburg geben, gegen Rödelsee oder das kleine bayerische Derby gegen den SV Auerbach."