Beiträge von hsgjojo

    Hier der BEricht von Home - HSG Konstanz .
    "An Tagen wie diesen…
    Handball 3. Liga:

    HSC Bad Neustadt – HSG Konstanz 38:22 (22:9)
    HSG bei Bad Neustädter Machtdemonstration ohne jede Chance.
    Konstanzer Team steht völlig neben sich.

    ….kann Handball so grausam sein. Und 54 Minuten können so unendlich lange sein. Gefühlt auch viel, viel länger als 400 Kilometer Anreise mit drei Staus. Zumindest wenn es sich um einen dieser unbegreiflichen Tage handelt, an denen einem Team so gut wie alles, dem anderen hingegen so gut wie nichts gelingen mag – und am Ende ein ernüchterndes 38:22 (22:9) erbarmungslos von der Anzeigetafel leuchtet.


    Für den Tabellenführer Bad Neustadt war es der erhofft prächtige Abend. Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen, die den Verlust des Vorsprungs und den kalten Atem von Coburg im Nacken bescherten, zeigte das Team von HSC-Trainer Dr. Matthias Obinger eine gute Leistung und verteidigte souverän den Platz an der Tabellenspitze. „Wir haben zurück zu alter Stärke gefunden, super gedeckt, spielerisch überzeugt und sehr variantenreich gespielt. Ich bin sehr zufrieden“, so Obinger. Bei der HSG Konstanz wollte an diesem Abend hingegen einfach so gar nichts zusammen laufen. Gestaltete sich schon die lange Anfahrt nicht optimal und eher zäh, so wurde es anschließend in der Bürgermeister-Goebels-Halle in der Kurstadt Bad Neustadt nicht besser. Im Gegenteil.


    Dabei hatte alles so gut angefangen. Zwar fehlte der verletzte Simon Flockerzie sowie Kai Mittendorf und Alexander Lauber und Yannick Schatz war wegen anhaltender Knieprobleme kaum einsetzbar, doch es war die HSG Konstanz, die sofort gut im Spiel war und unter dem Jubel der die HSG unterstützenden Coburger Fans mit 1:0, 2:1 und schließlich sogar 3:1 durch Matthias Faißt vorlegen konnte.


    Was folgte, war eine Bad Neustädter Machtdemonstration. Allen voran war es der 39-Jährige tschechische Torhüter Rostislav Badura, der sein schon in der Champions League und 70 Mal im Dress seiner Nationalmannschaft gezeigtes Können bis zu seiner Auswechslung (48.) unter großem Applaus eindrucksvoll demonstrierte. Er war es, der den schnellen Untergang der Gäste einleitete. So scheiterte Sebastian Groh als einer von vielen bei der 3:2-Führung frei vom Kreis am HSC-Oldie. Bezeichnend, denn immer wieder entschärfte dieser auf spektakuläre Art und Weise selbst die schwierigsten Würfe und leitete mit präzisen, weiten Pässen viele blitzschnelle Gegenstöße ein. Die „stärkste Waffe“ des HSC an diesem Abend, so Obinger. Aus einem 1:3 war genau durch diese „Waffe“ dann schnell ein 9:3 geworden. Dazwischen lagen knapp zehn Minuten ohne Torerfolg für die HSG. „Nach unseren vier, fünf vergebenen Großchancen hat man gemerkt, wie unser Selbstvertrauen, die Konzentration und der Glaube an unsere Chance geschwunden ist“, meinte HSG-Cheftrainer Daniel Eblen.


    Und auch die HSC-Defensive, die zweitbeste der Liga, hatte sich nach Anfangsschwierigkeiten bald gefunden und machte es den HSG-Angreifern durch geschicktes Verschieben enorm schwer. Jede Torchance musste sich die HSG hart erarbeiten, während die Gastgeber sich mit vielen leichten Treffern immer weiter absetzen konnten. Dabei war es der schnelle HSC-Rechtsaußen Jan Wicklein, der insgesamt 15 Treffer, vier davon durch Siebenmeter, erzielen konnte. Bei Konstanz fehlten jedoch zunehmend die Stabilität in der Abwehr und die Variabilität im Angriff. Bad Neustadt fand nun immer mehr Gefallen an dieser Partie und schlug Tor um Tor erbarmungslos zu. Auch zwei frühe Auszeiten von Daniel Eblen halfen nicht, den Lauf von Bad Neustadt zu unterbrechen. Schon nach zwanzig Minuten war die HSG erstmals mit zehn Toren in Rückstand, als US-Nationalspieler Gary Hines nach feinem Dribbling auf 14:4 erhöht hatte.


    Der nun wie entfesselt agierende Meisterschaftsanwärter begann jetzt richtig zu zaubern und legte mit einem schönen Dreher zum 17:5 (23.) und mit einem Treffer aus elf Metern zum 22:9-Pausenstand nach, allerdings begünstigt durch eine immense Fehlerquote im Spiel der HSG und eine Konstanzer Defensive, die drittbeste der Liga, die nicht wiederzuerkennen war. Immer wieder fehlte der letzte Schritt, die Beweglichkeit und die sonst gezeigte Kompromisslosigkeit und Vehemenz.


    Direkt nach der Halbzeit gelang Paul Kaletsch zwar ein schön herausgespielter Treffer, doch letztlich waren die folgenden dreißig Minuten nur ein großes Schaulaufen des HSC, der seinen Torhunger immer noch nicht gestillt hatte. Valkovskis traf per Kempa-Trick zum 25:10 (36.) und Leskovec vollendete in der 45. Minute zum 31:13-Zwischenstand. Erst jetzt gab Obinger seiner zweiten Garde eine Chance und die restliche Spielzeit. Der reaktivierte Sebastian Mücke nutzte dies gleich aus und markierte mit einem artistischen Treffer mit dem Rücken zum Tor im Rückwärtsfallen den Auftakt zu einer kleinen Resultatsverbesserung in der Schlussphase (14:31, 45.), auch wenn das heimische Publikum schon drei Minuten später „Oh wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen“-Sprechchöre angestimmt hatte. Gesehen hatten sie wieder einmal ein Team, das seit dem 14.4.2012 nicht mehr in heimischer Halle bezwungen werden konnte und eine HSG, die an diesem Abend kein ernsthafter Gegner war. Vielmehr musste man die höchste Schlappe seit dem 21:37 gegen den TV Kornwestheim und dem 21:41 gegen die TSG Oßweil vom 13.3. bzw. 28.2.2004, damals noch in der 2. Bundesliga, hinnehmen. Symptomatisch dann auch der Schlusspunkt, als ein Gegenstoß der HSG Sekunden vor der Schlusssirene neben dem Tor landete. „Eine bittere Situation“, meinte Daniel Eblen nach dem Schlusspfiff sichtlich geknickt, „wir konnten gegen einen gut eingestellten HSC zu keiner Zeit mithalten. Das sollte so einfach nicht passieren.“


    Als schließlich nach der deutlichen Konstanzer Schlappe „We are the Champions“ aus den Boxen plärrte, waren die Gastgeber vielleicht etwas zu voreilig, auch wenn sie diesem Ziel nun ein großes Stück näher gekommen sind. Die ebenfalls besungene nicht vorhandene Zeit für die Verlierer gestaltete sich noch länger als auf der Hinfahrt – 400 Kilometer auf der Autobahn. Ohne Stau, aber irgendwie doch noch länger als die Hinfahrt und die verrückten 45 Spielminuten zusammen. Dafür mit jeder Menge Frust, Unzufriedenheit und Fassungslosigkeit im Gepäck. Handball kann manchmal wirklich grausam sein.


    Am kommenden Samstag ab 20.00 Uhr hat die HSG Konstanz gegen den TV Germania Großsachsen in der Schänzlehalle die Chance, eine Reaktion zu zeigen und wieder als „Champion“ der Partie den Schlusspfiff zu erleben. Dann ohne lange Heimfahrt und vielleicht mit viel Freude, Lust und Jubel.


    HSG Konstanz: Glatt, Folchert (Tor); Kaletsch (2), Oesterle (2), Groh (3), Riedel (5), Hafner (3), Mücke (2), Schlaich, Faißt (2), Schatz, Bruderhofer (3).

    Zuschauer: 693"

    Ende 38:22 nach 29:11 Zwischenstand!
    Wicklein 15/4 Tore!
    Glückwunsch nach Bad Neustadt!
    Vielleicht gibt es ja bald schon die ersten Augenzeugenberichte.

    Was sagt uns dieses Ergebnis:
    Bad Neustadt und Coburg sind in dieser Liga eine Klasse für sich.
    Dann kommt ein Mittelfeld mit Hochdorf.
    Und ab Platz 4 sieht es spielerisch ganz schwach aus. Und wenn dann bei der sonst wenigstens abwehrstarken HSG auch die Abwehr nicht mehr steht, dann gibt es ein solches Ergebnis (ähnlich wie schon in Pforzheim).
    Sicherlich ganz wichtige Warnschüsse für die HSG im Hinblick auf die neue Saison, dass man sich vom 4. Platz nicht blenden lässt - denn man kann ganz schnell auch weiter unten landen!

    Peinlicher Auftritt der HSG!!
    Halbzeit 22:9!! Und das als bisher drittbeste Abwehr!!!
    Nach 1:3 Führung ein 18:5-Rückstand!
    Sind die auf der Autobahn hängen geblieben??

    Die HSG ohne Flockerzie, Mittendorf, Lauber und den am Knie verletzten Schatz. Aber das darf kein Grund für dieses Ergebnis sein!

    Hier der Ausschnitt aus dem Spielbericht aus Home - HSG Konstanz über die vonb mir oben geschilderte Szene (hatte es doch richtig gesehen):
    "Hochspannung, Adrenalin und erhöhter Blutdruck für alle Beteiligten. Noch vor der Partie hatte Ole Andersen, ehemaliger dänischer Nationaltrainer in Diensten der SG, angesichts der großen Personalprobleme seiner Equipe „etwas Exotisches im Angriff“ angekündigt. Nun hatte er die Katze aus dem Sack gelassen. Mit einem zusätzlichen Feldspieler versuchte er seinem kleinen Kader nach einer kräftezehrenden Begegnung mit einem siebten Mann zusätzliche Kräfte zu verleihen. Und tatsächlich, zunächst hatte die – zumindest für die 3. Liga – ungewöhnliche Maßnahme Erfolg und es gelang der SG immer wieder das Tor in „Überzahl“.
    Derbys sind…fantastische Stimmung. Für eine bombige Stimmung sorgte bei den 800 Anhängern in der von Gastmannschaften gefürchteten Konstanzer „Schänzle-Hölle“ dann allerdings der Treffer zum 24:23 durch Paul Kaletsch. Er fasste sich ein Herz und traf nach einem Fehlversuch der Gäste fast vom eigenen Kreis in das verwaiste SG-Tor. Die Halle kochte und stand Kopf. Die brodelnde Derby-Stimmung war auf dem Siedepunkt angekommen. Schon mehrere Minuten vor Schluss stand die komplette Halle und trieb ihr Team erfolgreich nach vorne. Denn nach dem 25:25 konnte die SG nicht mehr mithalten und musste sich am Ende nach einer hochklassigen und dramatischen Schlussphase mit 28:26 geschlagen geben. Daran hatte weder eine offensive Deckung noch der zwischenzeitliche 27:26-Anschluss etwas ändern können."

    Und wieder Nervenkitzel pur in der Schänzlehalle, der bei diesem Ergebnis eher über spielerische Mängel hinwegsehen lässt!

    Das Highlight der Partie: Paul Kaletsch trifft vom eigenen Kreis zum 24:23 ins leere Köndringer Tor, da Köndringen interessanterweise trotz knappem Spielstand ab der ca. 50 Minute mit einem Feldspieler mehr statt Torwart gespielt hat (auch bei eigener 2-Minuten-Strafe).
    (Frage an KHS: du hast als Torschütze Riedel stehen, der auch angesagt wurde. Wie hast du es gesehen? Ich meine der Wurf kam von Kaletsch).
    Interessant irgendwie: Es war das gleiche Schiedsrichtergespann, das schon das dramatische Spiel gegen Coburg gepfiffen hat, in dem auch Kaletsch das Spiel durch den sensationellen Kempa entschieden hat!

    Hier schon der Kurzbericht von der HSG-Facebook-Seite:
    "DERBYSIEGER!!! DERBYSIEGER!!!
    DERBYSIEGER, DERBYSIEGER!!! Sehr, sehr geil: SUPERGEIL!!!

    HSG Konstanz - SG Köndringen-Teningen 28:26 (12:12)

    Kampf war vor 800 Zuschauern Trumpf, denn die HSG ließ sich auch durch einen 19:21- und 22:23-Rückstand in der zweiten Hälfte und einen siebten SG-Feldspieler nicht aus der Ruhe bringen. Im Video ist der Treffer zum 28:26-Endstand durch Matthias Faißt und der zu spät erfolgte Gegenzug der SG zu sehen. Was folgte war augelassener Jubel in der "Schänzle-Hölle", die schon Minuten vor dem Abpfiff komplett stand... DANKE FANS!!!

    Die Aufstellung und Torschützen der HSG Konstanz:
    Glatt, Folchert (Tor); Kaletsch (2), Mittendorf (1), Oesterle, Groh (2), Riedel (5), Hafner (5/3), Flockerzie (1), Schlaich (3), Faißt (9), Schatz, Lauber, Bruderhofer.
    Zuschauer: 800 "
    Gibt`s denn auch ein Kurzvideo vom o.g. Kaletsch-Tor?

    Hier schon der Spielbericht von suedkurier.de:
    "Mit Offensivspektakel zurück in die Erfolgsspur
    HSG Konstanz gewinnt beim TSV Rödelsee und erzielt beim fünften Auswärtssieg 34 Tore – so viele wie noch nie in dieser Saison.

    Handball3. Liga

    TSV Rödelsee

    HSG Konstanz

    29:34 (19:15)

    Mit einer starken Leistung erspielte sich die HSG Konstanz beim heimstarken TSV Rödelsee den fünften Auswärtssieg der Saison und sichert den vierten Platz weiter ab – mit einem 34:29 (15:19)-Erfolg. Dieses Mal wurde der Sieg richtig erspielt – nicht „nur“ erkämpft – und mit 34 Treffern eine neue Bestmarke gesetzt – so viele waren der HSG in dieser Saison noch nicht gelungen.

    Dabei hatte nach den letzten Rückschlägen HSG-Präsident Otto Eblen vor der Begegnung noch unmissverständlich klargestellt: „Die Mannschaft hat sich zusammengesetzt und klar das Ziel ausgegeben, den guten Platz zu behalten.“ Auch Trainer Daniel Eblen war mit den Leistungen zuletzt alles andere als einverstanden. Eine Reaktion war gefordert. In dieser Deutlichkeit überraschte sie aber auch den A-Lizenz-Inhaber. „Die zweite Halbzeit war das Beste, was wir auswärts in dieser Saison gespielt haben“, sagte Daniel Eblen, „das war spielerisch wirklich gut.“

    Bei der Heimpremiere des neuen TSV-Trainers Fritz Zenk sah es zu Beginn allerdings überhaupt nicht nach einem Konstanzer Freudentag aus. Rödelsee, das alle seine 15 Punkte in eigener Halle geholt hatte, legte furios los. Konstanz hielt dem Anfangssturm der Hausherren zunächst stand und ging beim 3:4 (7.) erstmals selbst in Führung. Rödelsee drehte mit den eigenen Fans im Rücken in der Folge noch mehr auf – 9:6 (14.). Nach dem 11:7 (16.) kam die HSG aber auch langsam besser zur Entfaltung und fand immer besser zum eigenen Spiel. So stellten die Gäste beim 12:11 durch einen Doppelschlag von Mathias Riedel wieder den Anschluss her. Kurz vor der Pause ging es dann drunter und drüber: Zunächst mussten Paul Kaletsch und Simon Flockerzie mit Zeitstrafen auf die Bank, dann folgten Suchy und Csorba. Der TSV Rödelsee nutzte die Überzahlsituationen besser und legte bis zur Pause auf 19:15 vor.

    „Ich habe meinen Jungs schon in der Halbzeit gesagt, dass das, was der TSV spielt, nicht über 60 Minuten durchzuhalten ist – vor allem was die so wichtige Konzentration anbelangt“, war Daniel Eblen sehr zuversichtlich. Und er sollte recht behalten, denn in der zweiten Hälfte funktionierte das Zusammenspiel der Abwehr mit Patrick Glatt immer besser und die HSG konnte sich Tor um Tor herankämpfen und nach nur acht Minuten im zweiten Durchgang gar das erste Mal wieder zum 20:20 ausgleichen. Mit Riedels 24:23-Führungstreffer für die HSG war der Bann gebrochen, Konstanz spielte wie entfesselt und legte Tor um Tor nach. Bei Rödelsee schwanden hingegen immer mehr die Kräfte. Die Gäste gewannen mit 34:29. „Eine tolle Leistung, die wir hier heute geboten haben, vor allem in der zweiten Halbzeit“, meinte Daniel Eblen.

    HSG Konstanz: Glatt, Folchert (Tor); Kaletsch (9/4), Oesterle (2), Groh (2), Riedel (8), Hafner (5/1), Flockerzie (1), Schlaich (1), Faißt (5), Schatz, Bruderhofer (1). – Z: 460."

    Hier der 1. Kurzbericht von der HSG-Facebook-Seite:
    "Auswärtssiiieeeg!!! TSV Rödelsee – HSG Konstanz 29:34 (19:15)

    Eine tolle Leistung unserer Jungs! Aus einem Vier-Tore-Rückstand konnten sie nach der Pause einen Sieg mit fünf Treffern Differenz machen. Neun Tore besser in der zweiten Halbzeit als der extrem heimstarke Gegner! "Die zweite Halbzeit war das Beste, was wir auswärts in dieser Saison gespielt haben", meinte ein glücklicher Cheftrainer D...aniel Eblen, "das war spielerisch wirklich gut." 34 Tore - so viele Treffer sind der HSG in dieser Saison bisher noch nicht gelungen. Mit dem fünften Auswärtssieg konnte auch Platz vier in der 3. Liga weiter abgesichert werden.

    Die Aufstellung und Torschützen der HSG Konstanz:
    Glatt, Folchert (Tor); Kaletsch (9/4), Oesterle (2), Groh (2), Riedel (8), Hafner (5/1), Flockerzie (1), Schlaich (1), Faißt (5), Schatz, Bruderhofer (1).
    Zuschauer: 460"

    Endstand: 29:34 Auswärtssieg!!!!!!!!!!!!!! Geht doch! Glückwunsch!!
    und das nach einem 18:13 und Halbzeit 19:15 Rückstand!!
    Ein Spiel mit 2 verschiedenen Halbzeiten: 1. Hälfte 19 Gegentore gegen die abwehrstarke HSG, in der 2. Hälfte nur 10 (davon nur 4 zwischen der 30. und 50. Minute!)
    Da bin ich schon auf die Spielberichte gespannt!
    Besonders erfreulich für mich: Riedel 8 Tore! Kaletsch 9/4 Tore (da hat man wohl erfreulicherweise die Siebenmeterschützen gegenüber den letzten Spielen geändert), Hafner 5/1, Faißt 5
    KHS, wer war dieses Mal im Tor?

    Glückwunsch nach Coburg zum Sieg!
    Jetzt wird es ja nochmal so richtig spannend um die Meisterschaft. Bad Neustadt darf sich keinen Ausrutscher mehr leisten. Sie haben noch 2 schwierige Auswärtsspiele in Hochdorf und in Kronau, Coburg hat wohl noch das härteste Spiel in Friedberg (insbesondere falls Friedberg bis dann noch nicht gerettet sein sollte).
    Möglicherweise fällt bereits nächste Woche (Bad Neustadt in Hochdorf) eine wichtige Vorentscheidung. Wer nach dem nächsten Spieltag vorne liegt, hat wohl die besseren Karten.

    Ja Roadster, als Helfer des Thekendienstes habe ich den sicher verständlichen Ärger der Fans über das finale Blackout unmittelbar mitbekommen. Bei der knappen Heimniederlage gegen Kronau hat man noch milde walten lassen, da man ja genügend knappe Partien zuvor teils glücklich gewonnen hat.
    Am Samstag war aber die fast einhellige Meinung: Dieser Punkt wurde von der Bank verloren!
    Hauptkritikpunkt: Wie kann man einen gut haltenden Torhüter Folchert zur Halbzeit auswechseln und dann den weniger gut haltenden Patrick Glatt bis zum Ende drin lassen (obwohl Folchert sich sogar Mitte der 2. Halbzeit zum Wechseln warmmachen musste).
    In den Spielen der Saison, in denen Glatt überragend gehalten hatte, hat man ihn ja auch, meist bis zum Schluss, (zu Recht) drin gelassen, obwohl man einen guten 2. Torwart hat.

    zu "Beim Stand von 24:20 (54. Minute) zückte der VTZ-Trainer die grüne Karte und brachte seine Mannschaft wieder auf Kurs. Er hatte die richtigen Worte gefunden, denn mit vier aufeinanderfolgenden Toren sicherten sich die Zweibrücker Spieler das verdiente Unentschieden."
    Auf der HSG-Seite wurden die scheinbar bei den Auszeiten nicht gefunden, sowohl Ende der 1. als auch der 2. Hälfte!
    Weiterer Kritikpunkt, über den man diskutieren kann: Yannick Schatz, der einfach einen rabenschwarzen Tag erwischt hat (und schon in der 1. Hälfte viel zu spät ausgewechselt wurde und in der 2. Hälfte auf der Bank blieb) wurde in der letzten Minute kalt eingewechselt....und hat bezeichnenderweise den entscheidenden Pass ins aus gespielt.

    Eigentlich nicht zu fassen dieser Punktverlust. Zweibrücken war beim 24:20 schon mausetot!

    Es ist Wiedergutmachung gefordert in Rödelsee! Auch wenn es eine weite Fahrt ist, auch wenn es auswärts unangenehm ist, auch wenn Rödelsee im Abstiegskampf alles geben wird!
    Das ist man schon den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf wie Herrenberg schuldig!

    Glückwunsch nsch Zweibrücken zum Punktgewinn.
    Aber wenn das die beste Saisonleistung war, dann wird es zum Klassenerhalt nicht reichen!
    Hier schon der Spielbericht von Homepage der VT Zweibrücken-Saarpfalz e.V. - Home:
    "Kämpferische VTZ belohnt sich mit erstem Auswärtspunkt
    Details
    Geschrieben von Kathrin Dauenhauer
    HSG Konstanz – VTZ Saarpfalz 24:24 (11:12)

    Mit einer kämpferischen Leistung haben die Zweibrücker Handballer am Samstagabend überzeugt. Zu Gast beim Tabellenfünften Konstanz durften sich die VTZler über ihren ersten Auswärtspunkt freuen – der Knoten scheint endlich geplatzt zu sein.

    „Das war die beste Saisonleistung, die die Mannschaft bisher gezeigt hat“, freute sich Vorstandsvorsitzender Jörg Clemens nach der Partie. „Wir können jetzt optimistisch in die nächsten Spiele blicken.“ Seit nunmehr 20 Spieltagen warten die VTZler darauf, nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten zu müssen. Dabei sah es drei Minuten vor Schluss (24:21) wieder einmal so aus, als würde Zweibrücken weiterhin auf den Befreiungsschlag warten müssen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die endlich Moral und den nötigen Willen gezeigt hat“, betonte der glückliche VTZ-Trainer Mirko Schwarz.

    Besonders zufrieden zeigten sich Vorstand und Trainer mit der Abwehrleistung. „Wir haben nur 24 Tore bekommen, was daran lag dass wir sehr beweglich agierten und die Zusammenarbeit mit dem Nebenmann gepasst hat“, erklärte Schwarz. Hinzu kam, dass Torhüter Stefan Dressler über 50 Minuten eine starke Leistung zwischen seinen Pfosten zeigte. Und auch Jadran Pesic, der als Ersatz für Manuel Weinmann mitgereist war, stellte sein Können unter Beweis.

    Die Zuschauer sahen eine geschlossene Zweibrücker Mannschaftsleistung, die die VTZ in den vergangenen Partien oft missen ließ. Bereits in Halbzeit eins zeichnete sich ab, dass für die Gäste etwas zu holen war. Die beiden Teams begegneten sich auf Augenhöhe und dem Tabellenletzten gelang nach zwei Toren Rückstand immer wieder der Ausgleich, so auch zum 10:10 durch Thorsten Bas. Dann gelang den Rosenstädtern sogar die Führung zur Halbzeit. Beim Stand von 12:11 für die Gäste wechselten die Kontrahenten die Seiten.

    Leider gab Zweibrücken das Zepter schnell wieder aus der Hand. „Wir konnten phasenweise die Führung übernehmen, aber nie den Sack frühzeitig zumachen“, so Schwarz. Starke Konstanzer hielten dagegen, auch die Gastgeber waren gewillt als Sieger vom Parkett zu gehen. So ging es bis zur 48. Minute (20:20) im Wechsel hin und her. Mit zwei Toren in Folge setzte sich Konstanz erneut ab. „In dieser Phase war die HSG am Zug. Wir waren enttäuscht, haderten mit uns und unsere Körpersprache zeigte bereits, dass wir unser Ziel vor Augen verloren hatten“, beschrieb Schwarz die Schlussphase der Partie.

    Beim Stand von 24:20 (54. Minute) zückte der VTZ-Trainer die grüne Karte und brachte seine Mannschaft wieder auf Kurs. Er hatte die richtigen Worte gefunden, denn mit vier aufeinanderfolgenden Toren sicherten sich die Zweibrücker Spieler das verdiente Unentschieden. Raimonds Trifanovs freute sich besonders, er erzielte zwei Sekunden vor Schluss das entscheidende Tor zum 24:24 Endstand. Für die Gastgeber eine bittere Enttäuschung, gelang es Konstanz nicht in den letzten sechs Minuten der Partie das Tor der VTZler zu treffen und einen Sieg perfekt zu machen. Jubelnd lagen sich die Zweibrücker Handballer in den Armen, die an diesem Abend durch Kampf und Wille überzeugen konnten. „Es ist noch alles drin, diese Partie war ein Fingerzeig“, ist sich Clemens sicher. „Wir haben das spielerische Potenzial, wir müssen es nur abrufen. Abgerechnet wird am 10. Mai“, so die kämpferische Ansage des VTZ-Trainers. Dann haben die Rosenstädter ihr letztes Saisonspiel. Bis dahin bleiben der VTZ noch genau neun Spiele, um weiterhin ihr Können unter Beweis zu stellen. (kda)

    Die Torschützen: Björn Zintel 5, Max Ulbrich 4, Thorsten Bas 3, Philip Wiese 3, David Biehl 3, Raimonds Trifanovs 2, Steffen Kiefer 1/1, Valdis Gutmanis 1, Marek Galla 1, Tobias Stauch 1. "

    Kann jemand Näheres zum wahrscheinlichen Aufsteiger SG Nußloch sagen? Als langjähriger Regionalliga bzw. 3.Liga-Gast sagt mir der Verein überhaupt nichts.
    Ist es ein Verein, der durch gute Jugendarbeit nach oben kam oder ist es eher ein finanzkräftiger Verein, der aufgerüstet hat (und evtl. sogar noch weiter nach oben marschieren will)?