Beiträge von hsgjojo

    Glückwunsch an das Team zu diesem Sieg gegen einen bestimmt bedingungslos gegen den Abstieg kämpfenden Gegner!
    Super, dass das Spiel noch nach einem 5-Tore-Rückstand gedreht wurde!
    16 Gegentore in der 1. Halbzeit war zwar schon noch etwas heftig, dafür war das Tor in der 2. Hälfte und insbesondere bei 13:5-Toren für die HSG in den letzten 23 Minuten ja fast vernagelt!
    KHS, war Patrick die gesamten 60 Minuten im Tor? Ich freue mich schon auf deine Statistik. Hoffentlich kannst du auch von der 7m-Quote etwas Besseres berichten als zuletzt! :)

    Hier das Porträt von Gerrit Bartsch von der GWD-Homepage:
    Gerrit Bartsch
    Position: Linksaußen
    Rücken-Nr.: 9
    Größe: 1,81 m
    Geb.-Dat.: 01.11.1989
    Länderspiele: -
    Vereine: TuS Schutterwald, TuS N-Lübbecke, LIT Handball
    Nationalität: deutsch
    Bei GWD seit: 01.07.2010

    Und interessant: Er ist momentan 5. der Torschützenlite in der 3. Liga West!
    1 Berblinger, Frank 179/102 WERMELSKIRCHEN
    2 Schult, Alexander 148/68 UERDINGEN
    3 Wolterink, Jörn 147/39 EDEWECHT
    4 Rogowski, Mattes 144/61 AHLEN
    5 Bartsch, Gerrit 124/37 MINDEN 2

    Ergänzend noch die Torschützenliste der Saison 2010/2011 der 3. Liga West:
    12 Bartsch, Gerrit 155/56 MINDEN 2

    Hier das Porträt von Simon Österle von der Neuhauser Homepage. Da hat sich der Südkurier wohl mit dem Alter vertan!
    "Simon OesterleNummer:
    Spitzname:Ösi
    Geburtstag:17.01.1991 (21)
    Familienstand:ledig
    Größe:1,87 m
    Gewicht:84 kg
    Beruf:Praktikant bzw. warte auf Studienplatz
    Spielposition:LA
    Sportliche Erfolge:1. Platz Länderpokal mit HVW 2008;Süddeutscher A-Jugend Vizemeister mit TVN 2009;Deutscher A-Jugend Meister mit TVN 2009;1. Platz bei Prag-Handball-Cup mit Handball-Akademie GP´08

    Von dieser Woche im Südkurier:
    Zwei dicke Fische an der Angel
    HSG Konstanz präsentiert hochkarätige Neuzugänge: Mit Gerrit Bartsch und Simon Österle wurden zwei Zweitliga-Spieler für die nächste Saison verpflichtet
    Da ist dann der Trainer gefordert“, so Otto Eblen, der durchaus stolz mit dem aus der Schutterwalder Handballschule stammenden Gerrit Bartsch einen gestandenen Zweitliga-Akteur vom um den Erstliga-Aufstieg kämpfenden TSV GWD Minden präsentieren kann. „Ihm würde mit Blick auf sein Studium der mit einem Aufstieg verbundene Aufwand zu groß, weswegen er sich für uns entschieden hat“, sagt Eblen über Bartsch.

    Der in der Torschützenliste der 2. Bundesliga weit vorne platzierte gelernte Linksaußen soll Konstanz auf der Mittelposition verstärken. Zudem soll sich auf Linksaußen der 19-jährige Simon Österle vom ebenfalls noch mit Aufstiegschancen versehenen TV Neuhausen/Erms der HSG anschließen. „Er hat in Neuhausen seinen Vertrag nicht verlängert bekommen und war auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle als Zahntechniker“, sagt Eblen und bestätigt darüberhinaus Kontakte zu Oliver Schoof, der gerne wieder nach Konstanz zurückkehren würde, sofern sich entsprechende berufliche Möglichkeiten ergäben.

    „Auf jeden Fall werden wir für uns interessante Entwicklungen weiter im Auge behalten“, so Otto Eblen, der sich natürlich nach wie mit der bisher noch durch den beruflich stark eingespannten Oliver Junker ausgefüllten Rückraumposition beschäftigt, nachdem ihm bei der Frage nach den Torhütern seit dem vergangenen Wochenende mit der guten Vorstellung von Nachwuchs-Goalie Maximilian Wolf nicht mehr bange sein muss.

    Hier übrigens aus dem Hallenheft die besten TUSPO-Torschützen, auf die es besonders aufzupassen gilt
    Nr Spieler Tore
    15 Martin Justus 114/7
    7 Daniel Knobloch 93/37
    14 Alexander Lemke 79
    8 Markus Eisenträger 68.

    Das vollständige Hallenheft ist übrigens auf der Tuspo-Homepage einsehbar!

    KHS, gibt es dieses Mal wieder einen live-Ticker auf der HSG-Homepage? Ist Kathrin dabei?

    Hier der Vorbericht von der Tuspo-Homepage. Ich hoffe, der letzte Satz gilt nicht nur für die Heimmannschaft. Obernburg ist im Aufwind aber unter Siegzwang. Ich hoffe, die HSG kann das nutzen. Erstaunlich übrigens die Aussage im Vorbericht, dass die HSG die drittbeste Auswärtsmannschaft der Liga ist! Ich hoffe, das bleibt so, wenn man von den 8 restlichen Spielen fünfmal bei schwierigen Auswärtsgegnern antreten muss, um den Spitzenplatz unter den TOP 5 zu verteidigen!:

    "3.Liga Süd: SO, 11.03.12 - 17 Uhr: Vorbericht TUSPO - HSG Konstanz
    Nach den beiden schweren Spielen gegen Leutershausen und in Groß-Bieberau kommt jetzt erneut eine Mannschaft zur Tuspo, die sehr schwer zu schlagen sein wird. Die Mannschaft der HSG Konstanz steht mit 27:17 Punkten zur Zeit auf Platz 3 der Tabelle und führt damit, abgeschlagen auf das Führungsduo, das breite Mittelfeld der Tabelle an. Trainer Daniel Eblen und seine mit nur deutschen Spielern besetzte Mannschaft haben der Tuspo im Hinspiel bei ihrem 33:20-Sieg bereits gezeigt, dass sie eine bärenstarke Truppe sind. Auch ihre Auswärtsstärke mit deutlichen Siegen z.B. in Groß-Umstadt, Nieder-Olm, Balingen und Groß-Bieberau und die damit drittbeste Auswärtsbilanz der 3.Liga Süd beweisen, dass unsere Gäste vom Bodensee ein besonders Kaliber darstellen. Der herausragende Spieler der Tuspo-Gäste ist der 25jährige Spielführer Matthias Faißt, der in fast jedem Spiel eine hohe Wurfausbeute hat und im Rückraum variabel zum Einsatz kommt. Aber auch seine Mitspieler Marc Hafner(KM) und Oliver Junker(RR) sowie Torwart Patrick Glatt gehören zu den Topspielern des Tabellendritten. Mit ihrer konsequenten Abwehrarbeit und ihrem starken Rückzugsverhalten sind sie dazu in der Lage, jedem Gegner das Leben schwer zu machen. Diese Stärken haben auch zum knappen 26:25-Heimsieg am letzten Wochenende gegen den TV Hochdorf geführt. Doch die jungen Obernburger haben in den letzten Spielen „Blut geleckt“ und werden ganz sicher dem HSG Konstanz zeigen, dass sie die bittere Hinspielpleite nicht vergessen haben. Mit erneut großem Kampfgeist und Leidenschaft von der ersten Minute an ist jeder Gegner zu schlagen!"

    zu 55. Minute: 22:18 Warum eigentlich jetzt erst Auszeit HSG nach 9:2 Toren für Söflingen in 24 Minuten!

    Ende: 26:21
    Das ist mehr als enttäuschend, auch wenn man mit Verletzten kämpfen musste.
    Nur 21 Tore bei der nach Nieder-Olm schwächsten Abwehr! Wirklich peinlich! Da gab`s scheinbar nicht die vom Präsidenten gewünschte Reaktion (siehe oben) nach dem blamablen Spiel gegen Neuhausen!

    Lt. KHS die HSG ohne Flockerzie und Faißt angeschlagen.
    Tore: Faißt 6, Hafner 5/2 Junker 3, Groh 3, Eblen 1, Schatz 1, Babik 1, Bruderhofer 1

    Und trotzdem steht man noch zusammen mit dem Gegner der nächsten Woche, Hochdorf, auf Platz 3! Es wäre wirklich sehr ärgerlich, diese bisher so gute Saison kaputt zu machen, nur weil vielleicht das Engagement nachlässt, weil es nicht mehr gegen den Abstieg geht!

    Zum Glück gibt es ja einen Live-Ticker auf der TSG-Homepage:
    Zur Halbzeit liegt Söflingen mit der erstmaligen Führung im Spiel mit 12:11 vorne!
    Es scheint noch nicht wunschgemaß bei der HSG zu laufen, zumindest was den Angriff angeht!
    Bei 9:10-Führung in der 23. Minute nahm Trainer Eblen jedenfalls eine Auszeit - danach llief es aber eher schlechter; kein HSG-Tor in den letzten 6 Minuten!
    Hier die wichtigsten Zwischenstände:
    10. Minute: 3:6
    13. Minute: 6:6
    18. Minute: 7:9
    24. Minute: 9:11
    30. Minute: 12:11
    Die HSG vergibt wieder 3 von 5 Siebenmetern! (Söflingen 2 von 4).

    Auf geht`s! Mit einer konzentrierten Leistung muss doch die Wende noch gelingen!

    War wohl nichts! 37. Minute: 14:11 Die HSG jetzt 13 MInuten ohne Tor und schon den 4. Siebenmeter vergeben! ?(

    Gibt es wieder einen Live-Ticker vom Spiel?

    Hier übrigens die Vorausschau des Präsidenten zum Spiel nach dem Spiel gegen Neuhausen aus der Schwäbischen Zeitung:
    "Otto Eblen erwartet im nächsten Auftritt, der nach dem spielfreien Fasnets-Wochenende am 26. Februar beim Vorletzten TSG Söflingen erfolgt, „eine Reaktion. Sonst hört der Spaß auf“. Eblen dachte da auch an die Fans, die mit der jüngsten Erfolgsserie hinzu gewonnen werden konnten, „und jetzt vielleicht wieder vergrault wurden“. Immerhin: Nach dem letzten (Heim-) Debakel gegen Köndringen/Teningen folgten sechs Siege."

    Hier der Vorbericht von der TSG-Homepage:
    "TSG Söflingen vs. HSG Konstanz
    Sonntag, 26.02.2012, 17.00Uhr, Kuhberghalle Ulm
    TSG Söflingen vs. HSG Konstanz

    „Nur noch nach sich selbst schauen“

    Mit diesen Worten startete die TSG Söflingen in die Vorbereitung auf das Spiel gegen die HSG Konstanz. Wohl wissend, dass mit der HSG, der aktuell Drittplatzierte der 3. Handballbundesliga am Sonntag, 26.02.2012 zu Gast sein wird.

    Mit der HSG Konstanz kommt am Sonntag eine junge und gleichzeitig sehr dynamische Mannschaft in die Kuhberghalle. Was das ganz zunehmend erschwert, sind die Rückraumschützen von Trainer Daniel Eblen, Matthias Faißt auf der rechten Seite und Markus Schoch sowie Stefan Bruderhofer auf der linken Seite. Diese Herren sind alle in der Lage eine Mannschaft sprichwörtlich alleine zu erschießen.

    Viel Lob und große Worte über den Gegner. Die TSG Söflingen hat es wie so oft zuvor zuhause selbst in der Hand, dem Gegner vor eigenem Publikum ein Bein zu stellen. Trainer Gabor Czako setzt allen voran auf eine hohe Treffgenauigkeit und geringe Fehlerquote und ein hohes Maß an Aggressivität in der Deckung. Mit diesen Faktoren wurde auch schon eine weitere Spitzenmannschaft in der Rückrunde in die Knie gezwungen. Dem TSB aus Horkheim konnte so ein Punkt abgenommen werden."

    Erfreuliche Mitteilung auf der HSG-Homepage:
    "Personalplanungen für die Saison 2012/2013
    Matthias Faißt verlängert seinen Vertrag bei der HSG Konstanz
    Die HSG Konstanz ist in ihrer Planung für die Saison 2012/13 einen großen Schritt vorangekommen. Matthias Faißt, Spielführer und Leistungsträger hat seinen Vertrag beim Drittligisten um ein Jahr verlängert. Seit 2007 trägt der Schwarzwälder nun mehr das Trikot der HSG und ist in dieser Zeit längst in Konstanz heimisch geworden. Seit seinem Wechsel aus Schutterwald an den Bodensee fühlt sich der 25 jährige bei der Familie Kessler im Paradies, wenige Schritte von der Schänzle-Halle, heimisch. Neben dem Handball hat er sein Studium zielgerichtet absolviert und bereit sich nun auf sein Staatsexamen vor.
    Matthias Faißt ist besonders in der Abwehr eine feste Größe und hat sich inzwischen zu einer absoluten Führungspersönlichkeit entwickelt. Nicht nur die Mannschaft und das Vereinsumfeld liegen ihm am Herzen, er ist auch in der Jugendarbeit aktiv. Regelmäßig leitet er das Handballcamp der HSG und in dem Humboldt-Gymnasium die Handball AG.
    Mit seiner positiven und freundlichen Ausstrahlung überzeugt er nicht nur sportlich, sondern ist auch bei den Sponsorengesprächen eine große Unterstützung. Er ist immer die erste Anlaufstelle für neue Spieler, die sich über die HSG erkundigen. Aufgrund seiner Referenz hat schon manch neuer Spieler sich für einen Wechsel nach Konstanz überzeugen lassen. Auch für die neue Saison scheint sich in diesem Zusammenhang positives anzubahnen.

    Die Weiterverpflichtung des wuchtigen Rückraumspielers ist für den restlichen Kader und für eventuelle Neuverpflichtungen ein deutliches Zeichen. Deshalb sind die Verantwortlichen der HSG zuversichtlich die Personalplanungen für die nächste Saison frühzeitig abschließen zu können."

    Super Matze! Schön, dich weiter in Konstanz spielen zu sehen!!

    Hier noch der Bericht von der Schwäbischen Zeitung (wenigstens was Positives von David Twardon):
    "HSG Konstanz blamiert sich gegen Neuhausen
    Handball-Drittligist zeigt sein fast vergessenes Gesicht: 26:32 gegen bsiherigen Punktelieferant
    Von Jochen Dedeleit

    KONSTANZ Es hätte der siebte Sieg in Serie sein können, der auch deshalb umso erfreulicher gewesen wäre, weil mittlerweile der Anschluss an den Tabellenzweiten der 3. Handball-Liga Süd, dem TSB Heilbronn-Horkheim, hergestellt wurde. Doch die drittplazierte HSG Konstanz zeigte am vergangenen Samstagabend ihr fast schon vergessenes Gesicht: Aufsteiger TSV Neuhausen/Filder reiste mit einer Bilanz von 0:18-Auswärtspunkten in die Schänzle-Halle und landete dennoch einen ungefährdeten 32:26-Erfolg.

    Es dürfte das ewige Geheimnis im Sport bleiben, wie eine Mannschaft, die zuletzt die Stuttgarter Kickers an die Wand gespielt hatte oder auch Spitzenreiter SG Leutershausen auf Augenhöhe begegnen konnte, eine derart indiskutable Leistung wie nun gegen das auswärts bisher punktelose Neuhausen abliefern kann. HSG-Präsident Otto Eblen mit dem Versuch einer Erklärung: „Die sind so ins Spiel gegangen, wie wenn der siebte Sieg in Folge bereits geschafft ist. Der Gegner wurde total unterschätzt.“

    Das andere Gesicht der HSG, am vergangenen Samstag eine hässliche Fratze. Siebenmeter wurden ohne Berührung des Torhüters deutlich über die Latte gesetzt, Pässe in den „freien“ Raum gespielt, wo mit Ausnahme des gegnerischen Torwarts nun wirklich niemand den Ball erreichen konnte, sogenannte Hundertprozentige wurden kläglich vergeben. Dem „Man of the match“, Neuhausens Schlussmann Felix Schmidl, sei die Auszeichnung gegönnt, allerdings konnte die Nummer 16 oftmals gar nicht so schnell ausweichen, wie ihn die Schüsse der HSG-Offensive traktierten.

    „Der Torwart wurde schnell von uns warm geschossen, wobei hier mein Vorwurf klar an unseren Kapitän Matthias Faißt geht, der im Angriff wie in der Abwehr schlichtweg kopflos agiert hat,“ sparte Otto Eblen nicht an Kritik. Und wurde schnell nachdenklich: „Ja, ich dachte, wir sind schon weiter!“ Von der Kritik des Präsidenten musste sich lediglich Simon Flockerzie nicht angesprochen fühlen, acht Tore des Kreisläufers wie auch die kämpferische Einstellung während der gesamten 60 Minuten sprechen wieder einmal für ihn.

    So sprach Flockerzie zwar in der Wir-Form, konnte sich aber getrost außen vor lassen: „Die haben uns mit ihrer aggressiven Abwehr von Anfang an den Schneid abgekauft, mit fünf, sechs Toren im Hintertreffen gerätst du schnell unter Druck. Und an diesem sind wir auch zerbrochen.“ Die vierte Heimniederlage sei bitter, zumal sie gegen einen Gegner zustande gekommen ist, der bei seinen vier bisherigen Auftritten am Bodensee kein Land gesehen hatte. „Der Dank geht an unsere mitgereisten Fans, die eh immer dieselben sind, und die wir bis zum heutigen Tag immer enttäuscht haben,“ hatte Felix Schmidl von den „MadDogs“ gut lachen.

    Ausreichend Grund zur Freude hatte der Tabellenzehnte schon nach fünf Minuten Spielzeit, als es 4:0 zu seinen Gunsten stand. Der „dreifache“ Flockerzie brachte die HSG auf 4:6 heran (11.), die linke Abwehrseite der Konstanzer war der Hauptgrund für das 5:10 (19.), die anschließende Auszeit sowie der Wechsel von Marco Marques für Patrick Glatt im Gehäuse der Konstanzer brachten keine Besserung – im Gegenteil (5:13/21.). „Kleinigkeiten“, wie etwa das Antreten von Marc Hafner (der zu keiner Zeit ins Spiel fand) zum (freilich verschossenen) Siebenmeter, waren ebenso unverständlich wie das ungeduldige Verhalten im Überzahlspiel (Neuhausen kassierte nahezu ein Dutzend Zeitstrafen).

    Über 7:17 (26.) über einen desillusionierenden 10:18-Halbzeitstand nahm das Unheil seinen Lauf, auch beim 15:19 (37.) hatten wenige in der Halle wohl das Gefühl, dass für die Hausherren an diesem Abend noch etwas möglich wäre. Bei den Roten Karten für Neuhausens Goalgetter Wolfgang Kroll (7 Tore/57.) und Markus Stratmann (59.) nach jeweils drei Zweiminutenstrafen war die Partie längst entschieden. Otto Eblen erwartet im nächsten Auftritt, der nach dem spielfreien Fasnets-Wochenende am 26. Februar beim Vorletzten TSG Söflingen erfolgt, „eine Reaktion. Sonst hört der Spaß auf“. Eblen dachte da auch an die Fans, die mit der jüngsten Erfolgsserie hinzu gewonnen werden konnten, „und jetzt vielleicht wieder vergrault wurden“. Immerhin: Nach dem letzten (Heim-) Debakel gegen Köndringen/Teningen folgten sechs Siege.

    HSG: Glatt, Marcques; Mittendorf, Groh 4, Eblen 1, Hafner 2, Junker 3, Flockerzie 8, Schock, Faißt 4, Schatz, Babik 1, Bruderhofer 3.

    TSV: Schmidl, Hermann; Durst 2, Raiser, Kroll 7, Schwend 1, Eisele 1, Wohlrabe 5/1, Schaaf 4, Stratmann 3, Hebisch 3, Planitz, Flechsenhar 3, Frey 3/1.

    Info: Der Ex-Pfullendorfer David Twardon wird laut HSG-Präsident Otto Eblen am Dienstag operiert. Der Meniskus sei jedoch der einzige Grund, das Kreuzband soll keinen Schaden genommen haben. Nach seinem zweiten Kreuzbandriss meinte der Linkshänder, dass er sich die Strapazen danach nicht mehr antun wolle. Eblen ist aber guter Dinge: „Ich denke, dass es jetzt keinen Grund gibt, aufhören zu müssen.“ Twardon selbst war am Sonntag nicht erreichbar.

    Spruch des Tages: „Wenn unsere Spieler von der 2. Liga reden, dann ist das so, wie wenn du im Kindergarten vom Gymnasium sprichst!“ (HSG-Präsident Otto Eblen nach der Pleite gegen Neuhausen)

    (Erschienen: 13.02.2012 11:20)

    Hier der Bericht von der TSV-Homepage:
    Das Wunder vom Bodensee - MadDogs siegen sensationell 32:26 in Konstanz

    Das kaum für möglich gehaltene ist eingetreten! Die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen haben im zehnten Auswärtsspiel den ersten Sieg eingefahren und das, ohne den verletzten Kapitän Markus Fuchs und auch noch ausgerechnet beim bisherigen Angstgegner HSG Konstanz am Bodensee. Mit der mit Abstand besten Auswärtsleistung verdienten sich die Mannen von Trainer Florian Beck den Sieg, denn sie lagen über die gesamte Spielzeit in Führung und ließen sich auch durch eine kurze Schwächephase zu Beginn der zweiten Hälfte nicht aus dem Konzept bringen.

    „Das war eindeutig selbstverschuldet! So schlafmützig, wie wir angefangen haben, war das Spiel ja schon in Schieflage, bis wir überhaupt begriffen haben, was los ist“, zog HSG-Trainer Daniel Eblen ein deutliches Fazit.
    „Fakt ist, dass wir in der ersten Hälfte von Neuhausen streckenweise regelrecht überfahren worden sind. Der ständige Körperkontakt schon im Spielaufbau hat uns zu schaffen gemacht“, ergänzt Spieler Simon Flockerzie.
    „Fantastisch, was die Mannschaft heute im kämpferischen Bereich gezeigt hat. Wir wussten, dass die HSG Konstanz nicht ins Rollen kommen darf, da sie dann kaum noch zu stoppen ist“, sah TSV-Coach Florian Beck die Gründe für den ersten Auswärtssiege.
    „Wir haben heute überragend gedeckt und Felix Schmidl hat phänomenal gehalten. Der Sieg ist unglaublich wichtig und noch wertvoller, weil uns in Markus Fuchs eben unser wichtigster Spieler gefehlt hat. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten wir auch etwas Pech und haben fünfmal den Pfosten getroffen“, fügte TSV-Co-Trainer Markus Locher hinzu.
    Sensationell starteten die MadDogs in die Partie. Nichts zu spüren war von den bisherigen neun Auswärtspleiten in Serie. Während die Gastgeber wohl noch in der Kabine waren legte die Filder-Sieben los wie die Feuerwehr. Nach fünf Minuten stand es 4:0 ehe Konstanz erstmals traf. Doch auch danach änderte sich zunächst nichts und die Gäste zogen in der Folge auf 10:5 davon. Über 14:6 (22.) wurde der Vorsprung auf 17:7 ausgebaut (26.). Erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs schafften es die Hausherren den Rückstand auf acht Tore zu verringern.
    Besser aus der Kabine kam die HSG und robbte sich mit drei Treffern in Serie auf 13:18 heran (35.), bedingt durch zahlreiche Pfostentreffer der Filderhandballer. Folgerichtig nahm Florian Beck die Auszeit und rüttelte seine Jungs wieder wach. Prompt fiel das erste TSV-Tor im zweiten Durchgang, doch Konstanz ließ nicht locker nur arbeitete sich mit zwei erfolgreichen Abschlüssen in Serie auf vier Treffer heran. Anschließend bestimmten beide Torhüter das Geschehen und der Abstand blieb konstant. Die Entscheidung zu Gunsten der MadDogs fiel zehn Minuten vor Schluss, als zwei technische Fehler der HSG mit Tempogegenstößen abgeschlossen wurden und die Führung beim 26:19 wieder auf sieben Tore anwuchs. In der verbleibenden Spielzeit brannte nichts mehr an und so war die Freude und Erleichterung über den ersten Auswärtssieg groß. Der Erfolg war ein großer Schritt in Richtung Klassenverbleib, weil sowohl Obernburg, Söflingen als auch Nieder-Olm teils deftige Niederlagen einstecken mussten und sich die Kickers in Balingen durchsetzten. Mit nun 19:21-Punkten und Platz zehn geht es für die Spieler in die Fasnetspause. Danach steht am Sonntag, 26. Februar, 17 Uhr, das Heimspiel gegen die SG Köndringen/Teningen auf dem Programm.
    HSG Konstanz - TSV Neuhausen 26:32 (10:18).
    HSG Konstanz: Glatt, Marques; Bruderhofer (3), Eblen (1), Faisst (4), Junker (3), Flockerzie (8), Schoch, Groh (4), Hafner (2), Schatz, Babik (1).
    TSV Neuhausen: Hermann, Schmidl, Durst (2), Raiser, Kroll (7), Schwend (1), Eisele (1), Wohlrabe (5/1), Schaaf (4), Stratmann (3), Hebisch (3), Planitz, Flechsenhar (3), Frey (3/1),.
    Schiedsrichter:Lay/Morlock (Bruchsal/Östringen).

    Ich meine, die bittere Niederlage wurde von allen HSG-Fans überwiegend sehr sachlich analysiert. Glückwunsch nach Neuhausen zu eurer tollen Mannschaft, vor allem wie sie nach dem Ausfall ihres Toptorjägers Fuchs reagiert hat.
    Eigentlich dachte ich nach zuletzt 12:0 Punkten und den Auswärtspunkten in Groß-Umstadt, dass die HSG zumindest in der Abwehr (einschl. Torwart) so stabil ist, dass so ein Ausrutscher nicht passiert.
    Das Spiel hat aber wieder deutlich gezeigt, wie ausgeglichen die 3. Liga vom Zweiten bis zum Zweitletzten ist (siehe auch vorletzte Woche das Remis zwischen Horkheim und Söflingen). Wenn man nur einen Millimeter nachgibt und nicht von Anfang an konzentriert spielt, dann kann so etwas wie am Samstag eben doch passieren.

    An den Reaktionen der Spieler nach dem Spiel ("können uns nicht auf Fasnacht freuen") habe ich gemerkt, dass sie genauso geschockt waren wie die Zuschauer und gewillt sind, diese Scharte so schnell wie möglich auszuwetzen, möglichst gleich in Söflingen!
    Noch stehen hochattraktive Heimpartien gegen Hochdorf, Horkheim oder Groß-Bieberau auf dem Programm, in denen man sich mit der vielleicht besten Saison seit dem Zweitligaabstieg verabschieden kann. Platz 3 bis 5 wäre doch riesig! Es wäre nur Schade, wenn man sich weiter durchreichen ließe.

    von handball.world.com:
    Steno dritte Liga Süd: Leutershausen weiter siegreich, Horkheim verliert
    Im Rennen um den ersten Platz in der dritten Liga Süd ist eine Vorentscheidung gefallen: Verfolger Horkheim verlor erneut, Spitzenreiter Leutershausen hat nun bereits acht Punkte Vorsprung auf den zweiten Platz.

    TSG Söflingen - SG Leutershausen 27:32 (12:17).
    TSG Söflingen: Weinbuch, Brodbeck; Abend, Dürner (10/1), Schramm (2), Striebel (1), Ziegelmaier, Baumgarten, Schmid (4), Bohrmann, Klaus (5/2), Kroll (2), Metzger, Fiedler (3).
    SG Leutershausen: Hübe, Peribonio; Conrad (3), Geppert (5), Gunst (11/9), Rigterink, Kuch (3), Volk (4), Spilger (3), Wetzel, Ruß (3).
    Zuschauer: 580 Schiedsrichter: Lier / Lier

    TV Groß Umstadt - HSG Konstanz 26:30 (15:14).
    TV Groß Umstadt: Elsner, Sahm; See (6/4), Scholz (3), Ramos-Nuez (2), Werner, Acic (2), Schulz, Schmidt (4), Kramer (2), Nastos (2), Geisler (4), Lehmer (1).
    HSG Konstanz: Glatt , Marques; Bruderhofer, Eblen (2), Faisst (6), Junker (5), Flockerzie (4), Schoch, Groh, Hafner (6/5), Schatz (3), Babik (1), Gessler (3).
    Zuschauer: 450 Schiedsrichter: Reiser / Weber

    TV Kirchzell - SG H2KU Herrenberg 28:28 (13:9).
    TV Kirchzell: Bolling, Wolff; Klühspies (3), Hain (3), Kaufmann (5/1), Kunz (6/1), Hess (2), Fuchs, Fleischmann (1), Baier (6), Winkler, Eisenträger (2).
    SG H2KU Herrenberg: Barthold , Eipperle ; Hörer (4/2), Maier (2), Soteras-Merz, Hold (1), Kreyßig (1), Fritz, Kiener (2), Wolf (1), Krämer (8/1), Meyer-Hübner (2/1), Geist (1), Rau (6).
    Zuschauer: 320 Schiedsrichter: Jäckel / Staszak

    TV Hochdorf - TSB Heilbronn-Horkheim 29:26 (12:13).
    TV Hochdorf: Haller , Röll, Doppler; Kupijai (1), Ritter, Mauer (9/5), Polifka (4), Lanninger (3), Zimmermann (1), Sliwa, Diehl, Dietz (5), Morio (2), Beutler (4).
    TSB Heilbronn-Horkheim: Hirschmann, Honisch; Schumacher (10), Prasolov (2), Knoll (4/1), Kroll (2/1), Blessing (1), König (2/1), Kaupert, Weckerle, Maurer, Hau (5).
    Zuschauer: 350 Schiedsrichter: Biehler / Discher

    TSV Friedberg - TuSpo Obernburg 31:20 (15:10).
    TSV Friedberg: Seiler, von Petersdorff; Moreno (4), Dittinger (6), Ilic (2/1), Link (7), Schupp (1), Antony (7), Feuchtmann, Wagenpfeil (4), Scholz.
    TuSpo Obernburg: J. Klimmer, Lübker; Eisenträger (2), Justus (3), Klyuyko (1), Lemke (3), P. Klimmer (1), Knobloch (5/3), Bepler, Schüßler (1), Wengerter (2), Beck, Mokris (1), Ühlein (1).
    Zuschauer: 550 Schiedsrichter: Rupp / Tschirley

    TV Nieder Olm - HBW Balingen-Weilstetten 2 35:42 (18:22).
    TV Nieder Olm: Schmitt , Bettin; Laufersweiler (14/5), Stumps (4), Kundel (3), Baier, Gramlich, Reichelt (4), Räder (6), Nagel (1), Stauder (1), Niedermayer (1), Gaubatz (1), Kulaszewicz.
    HBW Balingen-Weilstetten 2: Bar, Beha; Brielmeier (7/1), Wahl (8/2), Job (1), Link, Zipf (3), Hausmann (1), Remmlinger, Euchner (8), Schuldt (6), Kugel, Thomann (7/4), Keinath (1).
    Zuschauer: 250 Schiedsrichter: Dürscherl / Kreuser

    TSV Neuhausen/Filder - TSG Groß Bieberau 31:22 (14:12).
    TSV Neuhausen/Filder: Hermann, Schmidl; Eisele (6), Wohlrabe (5/4), Flechsenhar (1), Durst, Kroll (1), Raiser, Fuchs (1), Stratmann (2), Frey (6/4), Schaaf (5), Schwend (2), Hebisch (2).
    TSG Groß Bieberau: Beck, Podsendek; D. Rybakov (4/3), Bauer (1), Eidam (4), Laurencz (3), Arnold (6), Göbel (2), Gaydoul, Seel (1), Malik (1), Fischer, Buschmann.
    Zuschauer: 400 Schiedsrichter: Burger / Ganter

    HV Stuttgarter Kickers - SG Köndringen/Teningen 24:25 (11:12).
    HV Stuttgarter Kickers: T. Rapp, Uhl; B. Röhrle (1), Dürner (3/1), Saur (3), Briem (2), Seitner (5/3), Sonnenwald (1), Schöbinger (3), Prinz (1), Hackius, Rossmeier (2), Lenz (3).
    SG Köndringen/Teningen: Holz , Grange; Trodler, Rascher, Moser (6), Zank (3), Wenning (4), Sögaard, Hirling (4), Hefter (6/2), Sandu (2), Kiefer.
    Zuschauer: 200 Schiedsrichter: Regner / Scharte

    Hier der Spielbericht von der TSV-Homepage. Das wird ein harter Brocken für die HSG nächste Woche:
    "Fuchs'-Verletzung überschattet Heimsieg - 31:22 gegen Groß-Bieberau

    Gewannen für ihren Kapitän und für sich selbst gegen Groß-Bieberau: Die MadDogs.

    Die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen haben auch ihr zweites Heimspiel des Jahres gewonnen und den Abstand auf den ersten Abstiegsplatz auf sieben Punkte vergrößert. Geschmälert wird der 31:22-Erfolg gegen den Vierten TSG Groß-Bieberau allerdings durch die schwere Verletzung von Kapitän Markus Fuchs bereits in den Anfangsminuten. Letzter Stand war ein Schaden am Innenband. Geschockt von diesem Ereignis konnten beide Teams zumindest offensiv nicht ihre Topleistung abrufen. Dagegen standen die Abwehrreihen um so besser. Für die MadDogs geht’s nun am Samstag, 11. Februar, 20 Uhr, beim Dritten HSG Konstanz weiter. Davor steht am Mittwoch, 8. Februar, 20 Uhr, noch das HVW-Viertelfinale beim TSV Weinsberg an.

    „Das Zentrale des Spiels ist heute die Verletzung von Kapitän Markus Fuchs. Er ist schwer verletzt, das Kreuzband ist wohl ab, deshalb ist das Spiel absolut im Hintergrund“, erklärte TSV-Co-Trainer Markus Locher nach dem Spiel.

    „Gute Besserung an Neuhausens Kapitän, so eine Verletzung wünscht man niemandem. Über 48 Minuten haben wir gut mitgehalten, beim 17:17 hatten wir mehrere Chancen in Führung zu gehen, haben dann aber zu viele Fehler gemacht. Mit Manndeckung haben wir es am Schluss nochmal versucht, aber Neuhausen hat das gut gelöst und verdient gewonnen“, sagte TSG-Spielertrainer Florian Bauer nach Spielende.

    „Der Grundstein lag heute in der Abwehr. Auch wir haben beim 17:17 viele Fehler gemacht, aber Felix war im Tor heute sehr gut und die Stärke der Abwehr hat sich bezahlt gemacht. Es ist ein Sieg der Abwehr“, so Locher.

    Den ersten Treffer markierten die Gäste, doch Markus Fuchs glich aus. Es sollte sein einziger Treffer bleiben. Anschließend war auf beiden Seiten drei Minuten Leerlauf, nur die Torhüter konnten sich auszeichnen. Felix Schmidl hielt einen Siebenmeter von Michael Malik, Simon Wohlrabe traf dagegen vom Strich zur ersten Führung (6.). Dann die Szene des Spiels im negativen Sinne. Markus Fuchs versuchte aus dem Rückraum auf's Tor zu werfen, wurde dabei bedrängt und verdrehte sein Knie. Die anschließende Behandlung dauerte einige Minuten ehe der Kapitän auf einer Trage abtransportiert wurde. In den folgenden 300 Sekunden waren beide Teams wie unter Schock, ehe die Gäste ausglichen (11.). Danach konnte sich der TSV ein Zwei-Tore-Polster herauswerfen, aber die Südhessen glichen beim 5:5 wieder aus. In der Folge setzten sich die MadDogs über 7:5 auf 9:7 ab (23.), um jedoch nur eine Minute später wieder den Ausgleich kassiert zu haben. Kurz vor der Pause dann die Beste TSV-Phase. Beim 14:10 betrug der Vorsprung erstmals vier Tore, schmolz aber noch auf zwei Treffer zusammen.

    Im zweiten Abschnitt waren es zweimal drei Tore bevor sich die Filder-Sieben eine achtminütige Auszeit nahm. Weder in Überzahl noch aus sieben Metern fand der Ball den Weg ins Tor, dagegen machte es die TSG besser und glich zum 16:16 aus. Bis zum 18:18 (44.) blieb es eng, danach konnten sich die Hausherren wieder auf vier Treffer absetzen. Mit einer Auszeit versuchte Groß-Bieberau nochmal alles und ging auch in Manndeckung über. Doch es half nichts mehr. In neun Minuten gelang nur ein Tor, während es die MadDogs gleich fünfmal klingeln ließen. Am Ende war schließlich die Luft bei den Gästen raus und die an diesem Tag von Co-Trainer Markus Locher gecoachte Mannschaft warf einen deutlichen 31:22-Sieg heraus.


    TSV Neuhausen – TSG Groß-Bieberau 31:22 (14:12)
    TSV Neuhausen: Hermann, Schmidl, Durst, Raiser, Fuchs (1), Kroll (1), Schwend (2), Eisele (6), Wohlrabe (5/4), Schaaf (5), Stratmann (2), Hebisch (2), Flechsenhar (1), Frey (6/4).


    TSG Groß-Bieberau: Beck, Podsendek, Göbel (2), Malik (1), Seel (1), Fischer, Gaydoul, Laurencz (3), Buschmann, Eidam (4), Bauer (1), D. Rybakov (4/2), Arnold (6).
    Zuschauer: 600."


    Schiedsrichter: Burger/Ganter (Waldkirch/Freiburg).


    Zeitstrafen: Raiser, Kroll; Göbel, Buschmann, Arnold.


    Siebenmeter: 9/8 Wohlrabe trifft den Pfosten; 5/2 Schmidl hält gegen Malik und D. Rybakov, Fischer trifft den Pfosten.

    Aus Handball-world.com:
    "H2Ku setzt gesperrten Spieler ein - Partie gegen Friedberg nachträglich umgewertet
    Ärgerliche Panne bei der SG H2Ku: Die Partie gegen den TSV Friedberg (30:30) geht für die Spielgemeinschaft nachträglich verloren, da die SG Marcel Kohler einsetzte – der aber war noch gesperrt.

    Am 10.12.2011 wurde Kohler in der Ligapartie gegen die TSG Groß-Bieberau disqualifiziert nach Regel 8:6 – eine Disqualifikation mit Bericht. Somit war Kohler "gemäß § 17 Abs. 1 Buchst. a war der Spieler vorläufig für 14 Tage (bis 23.12.2011) gesperrt", heißt es im Bescheid der Spielleitenden Stelle. Wie Klassenleiter Michael Kulus allerdings weiter mitteilte, "habe ich den o.g. Spieler gem. § 17 Abs. 5 Buchst. b RO/DHB weitergehend für zwei zwei Spiele (Spieltag 21.01. und 28.01.2012), längstens zwei Monate gesperrt."

    Damit kann eine vorzeitige "Entsperrung" nur über absolvierte Meisterschaftsspiele der Mannschaft erfolgen, in der der Spieler fehlbar wurde. "In Folge dessen war der Spieler am Spieltag 18.12.2011 (innerhalb der vorläufigen Sperre) sowie an den Spieltagen 21.01. und 28.01.2012 gesperrt und hätte am 28.01.2012 an dem M-Spiel Nr. 140 gegen den TSV Friedberg nicht teilnehmen dürfen. Deshalb wurde der Spielausweis des o.g. Spielers auch erst von mir nach dem 28.01.2012 zurückgesandt", begründet Kulus nun die nachträgliche Umwertung der Partie gegen Friedberg, in der Kohler wieder mitwirkte. "

    Hier der Spielbericht von Echo-online:
    "Fehlerquote rächt sich – 26:30
    Handball, Dritte Liga – TV Groß-Umstadt mangelt es gegen HSG Konstanz an Disziplin
    Gastgeber Groß-Umstadt ließ den Anhang in der Heinrich-Klein-Halle gegen den Tabellendritten HSG Konstanz nach haarsträubenden Fehlern ratlos zurück. Die HSG Konstanz verdiente sich den Erfolg redlich. Der Herausforderer des Tabellendritten wirkte in vielen Phasen der Partie uninspiriert und leistete sich zu viele Schnitzer.
    Die Gäste vom Bodensee hingegen zeigten eine dynamische und vor allem disziplinierte Leistung, profitierten aber auch von der zu laxen Abwehrarbeit der Südhessen. Der Abwehr verband wirkte müde und griff oft zu halbherzig ein. Disziplin im Offensivspiel bildete den entscheidenden Vorteil der Gäste. Der Angriff der Südhessen entwickelte dagegen zu wenig Druck aus dem Rückraum. So gab es wenig Lücken für die Kreisläufer. Die Folge waren unvorbereitete Würfe.
    Zur Halbzeit herrschten noch berechtigte Hoffnungen unter den lediglich 250 Zuschauern. Christian Scholz traf mit einem direkten Freiwurf zum 15:14. Doch nach dem Wechsel häuften sich die Fehler. Bitter wurde es nach dem 22:22 (48. Minute), sechs Fehlwürfe erleichterten Konstanz den Sprung auf 27:22. Auch offensive Abwehr gegen die Gäste-Torjäger Oliver Junker (5) und Mathias Faißt (6) brachte den Tabellenelften nicht mehr zurück in die Partie, denn der Gegner präsentierte sich im Glauben an den Erfolg noch zielstrebiger und selbstbewusster.
    „Eigentlich wollten wir uns weiter nach oben orientieren. Nun müssen wir aufpassen, nicht weiter abzurutschen. Ich bin mit dem Auftreten unserer Mannschaft in den letzten Partien unzufrieden, und das wird Konsequenzen haben“, erklärte der sportliche Leiter des TV Groß-Umstadt, Holger Zindt, nach zuletzt 1:5 Punkten.
    Trainer Jens Becker versprach, die Zügel im Training wieder anzuziehen. „Momentan hapert es besonders beim Torabschluss. Da wird es uns auch nicht helfen, dass wir in den nächsten Wochen vermeintlich leichtere Gegner haben“, sieht er Handlungsbedarf."