Beiträge von hsgjojo

    Hier noch der sehr gute Bericht von der Schwäbischen Zeitung:
    "HSG Konstanz kämpft Groß-Umstadts Hünen nieder
    3. Handball-Liga Süd. HSG Konstanz TV Groß Umstadt 32:23 (16:10)
    Von Jochen Dedeleit

    KONSTANZ Yannick Schatz hatte schon nach der Galavorstellung gegen den TSB Heilbronn-Horkheim (27:21) zum Saisonauftakt vor heimischem Publikum gewarnt: „Keiner darf meinen, dass wir jetzt nur noch Spiele dieser Art abliefern“, ließ der Ex-Mimmenhausener in Diensten der HSG Konstanz wissen. Schon das folgende Auswärtsspiel bei Balingen-Weilstetten ging bekanntlich in die Hose (17:25), am Samstagabend folgte zwar der zweite Sieg im zweiten Heimspiel in der 3. Handball-Liga Süd, die zwei Zähler beim 32:23 (16:10) gegen den TV Groß-Umstadt mussten sich Schatz und Co. allerdings über rund 45 Minuten hart erarbeiten.

    Nach einer Dreiviertelstunde hatten sich die eigentlich körperlich überlegenen Gäste aufgegeben. Deren Trainer Tim Beckmann faltete die Seinen nach 49 Minuten beim Stande von 26:16 derart zusammen, dass sich eine Vielzahl der rund 600 Zuschauer in der Schänzle-Halle ein Grinsen nicht verkneifen konnte. Da wurde die Sprudelkiste malträtiert, und Goalgetter Florian See (6 Tore) waren seine 1,98 m und 100 Kilo nicht mehr anzusehen.

    Nun war es nicht so, dass die im Vergleich zu Philipp Becker (1,99 m/104 Kilo) wie Schülerjungs aussehenden Marc Hafner, Simon Geßler oder auch Gerrit Bartsch den Gegner schwindelig gespielt hätten, im Gegenteil. Kampf war an diesem Samstagabend Trumpf – aber auch da hieß es Vorteil HSG. Denn mit der erneut konsequent zupackenden Abwehr um Markus Schoch und Simon Flockerzie wurde in den ersten 15 Minuten der Grundstein gelegt (10:4/16.). Neuzugang Bartsch netzte zudem viermal ein und entlastete anschließend auch noch Yannick Schatz, der auf der Mitteposition dieses Mal etliche unglückliche Entscheidungen traf, sich aber als bombensicherer Siebenmeterschütze erwies (4/4).

    Vor allem dank dem vierfachen Torschützen Becker hielt sich der ehemalige Zweitligist, der in der Ewigen Zweitliga-Tabelle als 111. 27 Plätze hinter den Konstanzern liegt, im Spiel (11:8/22.), doch schon der Halbzeit hatten die siebtplatzierten Gastgeber wieder ihren Vorsprung herausgearbeitet (16:10). Und als es nach 36 Minuten noch einmal etwas knapper wurde (18:14), trat Goalie Patrick Glatt auf den Plan und auch Gerrit Bartsch steuerte kurz darauf in Unterzahl zwei immens wichtige Tore bei. Erst nach dem 26:16 erzielte Michiel Lochtenbergh drei seiner vier Treffer. Der 71-fache niederländische Nationalspieler drehte beim Tabellen-14. zu spät auf.

    „Natürlich ist die Erleichterung über den deutlichen Sieg groß, vor allem nach unserer eklatanten Abschlussschwäche in Balingen. Wir wussten um die stabile, groß gewachsene Mannschaft von Groß-Umstadt, haben uns aber gut auf sie eingestellt“, so Gerrit Bartsch, dessen Autogramme als Neuling von Bundesliga-Aufsteiger GWD Minden wieder stark gefragt waren. Der 22-Jährige bemängelte jedoch, dass „wir uns mit der 5:1-Abwehr Groß-Umstadts schwer getan haben, dieses Mal haben wir das Problem über den Kampf gelöst“.

    Bartsch selbst wisse, dass er als hochkarätiger Neuzugang mehr in der Verantwortung stehe als andere, „aber ich bin so was von zufrieden mit ihm“, wirft Trainer Daniel Eblen ein. „Unsere jungen Spieler können auf so einen kreativen Spieler noch nicht in solch hohem Maße eingehen, das ist ein Lernprozess“, stellt Daniel Eblen klar. Wie eben auch ein Yannick Schatz in der Lernphase sei. „Er hat gemerkt, dass dies nicht sein Tag ist, hat das Spiel aber mit Gerrit in die richtige Richtung gelenkt.“ Einfacher ausgedrückt: „Der Ball muss irgendwie durch die bewegte Abwehr durch und die Lok muss erst angeschoben werden, dass alle auf sie drauf springen können.“ Das Wichtigste sei, dass die Abwehr stabil stehe, „dann können wir uns vorne auch Fehler leisten.“

    Ähnlich sieht es Präsident Otto Eblen, „Patrick hat dann gehalten, als es wichtig war. Und Gerrit die Tore zum richtigen Zeitpunkt geworfen. Das sind die Szenen, auf die es in solch einem Spiel ankommt“, beruhigt Otto Eblen, der auch einige schöne Spielzüge gesehen haben will – „vor allem, wenn ich an die letzten Jahre denke, wie wir da zeitweise rumgezappelt haben…“ Es ist verständlich, dass die Verantwortlichen bei einem Sieg die Pluspunkte zuallererst herausheben. Kapitän Simon Flockerzie sah aber auch „kein schönes Spiel. Es war Kampf. Aber einen Kampf, den wir gewonnen haben!“ Und das zählt bekanntlich. Bereits am Samstag steht gegen die TSG Groß-Bieberau das nächste Heimspiel an.

    HSG: Glatt, Wolf - Mittendorf (1), Oesterle, Groh (1), Bartsch (6/2), Hafner (2), Flockerzie (6), Schoch, Faißt (4), Schatz (5/4), Babik, Geßler (3), Bruderhofer (4).

    TV: Sahm, Ketelaer - Blank (1), See (6/2), Acic (2), Ramos-Nuez (3), Kraus (1), Lehmer, Lochtenbergh (4), Geißler, Kramer (1), Kwiatkowski (1), Becker (4)."

    Hier der Spielbericht von handballworld.com:
    "Groß-Umstadt kommt in Konstanz unter die Räder
    In der ersten Spielminute ging der TVG nach nur 33 Sekunden mit 1:0 in Führung – dann war es vorbei, Konstanz glich postwendend nach 38 Sekunden zum 1:1 aus und ließ in der Folge Groß-Umstadt keine Chance. 32:23 (16:10) siegte die HSG am Ende.

    Dabei machten es die Groß-Umstädter den Konstanzern leicht. Zu verhalten und zaghaft wurde im Angriff gespielt, nicht der Weg zum Tor gefunden. Diese latente Angriffsschwäche nutzte Konstanz gnadenlos aus und ging schon früh mit 9:4 (14. Minute) in Führung. Der TVG ergab sich bereits zu diesem Zeitpunkt in sein Schicksal und lag zur Pause mit 16:10 im Rückstand.

    Trainer Beckmann rückte in der Halbzeit die Köpfe zu Recht, was zumindest zu Beginn der zweiten Hälfte kurzzeitig wirkte, denn der TVG kam bis zur 36. Minute noch einmal auf 18:14 heran, verfiel dann aber wieder in das harmlose Angriffsspiel und setze auch in der Abwehr keine Akzente. Bezeichnend – es gab nicht eine Zeitstrafe gegen die Groß-Umstädter Mannschaft, was sicher nichts mit fairem Spiel zu tun hatte. Im Angriff setzte man auf das „abspulen“ von einstudierten Spielzügen, anstelle von Dynamik und Spielwitz. Zu keinem Zeitpunkt kam der TVG ins Spiel und in Fahrt. Ein schlechtes Spiel der Groß-Umstädter, aus dem die Mannschaft gelernt haben sollte, abhaken - mehr kann man dazu nicht sagen. Kein Spieler erreichte Normalform, kein Aufbäumen, zu früh ergab man sich den gefällig spielenden Konstanzern.

    Nächste Woche spielt der TVG wieder zuhause und kann sich von anderer Seite zeigen, dann gegen die TSG Münster. Das Spiel findet am Sonntag, 07.10.2012 um 18.00 Uhr in der Groß-Umstädter Heinrich Klein Halle statt.

    TVG: Sahm 30.-60. Minute, Ketelaer 1.-30. Minute; Blank 1, See 6/2, Acic 2, Ramos-Nuez 3, Kraus 1, Lehmer , Lochtenbergh 4, Geißler , Kramer 1, Kwiatkowski 1, Becker 4

    Zeitstrafen: 0 - Siebenmeter: 2/2

    HSG Konstanz: Wolff, Glatt; Groh 1, Bruderhofer 4, Mittendorf 1, Schatz 5/4, Oesterle , Hafner 2, Bartsch 6/2, Flockerzie 6, Schoch , Faißt 4, Babik , Gessler 3

    Zeitstrafen: 3 - Siebenmeter: 7/6

    Zuschauer: 550 - Schiedsrichter: Fähnle/Schulle (Königsbronn/Oberkochen) "

    Hier noch der Vorbericht von der TV-Homepage:
    Bereits am Samstag (20 Uhr, Schänzle-Halle) spielt der TV Groß-Umstadt bei der ambitionierten HSG Konstanz auf. Nach dem 31:28-Erfolg gegen die Bundesliga-Reserve der Rhein-Neckar-Löwen hat das neuformierte, verjüngte Team von Trainer Tim Beckmann seine Klassentauglichkeit unter Beweis gestellt. Dementsprechend selbstbewusst treten die Südhessen die lange Reise an den Bodensee an.
    Dort etwas Zählbares mitzunehmen, dürfte schwierig werden. Zwar hatte Konstanz bisher sehr wechselhafte Auftritte, der 27:21-Heimsieg gegen den Titelkandidaten TSB Horkheim unterstreicht aber die Heimstärke. Mittelfristig will die HSG nach oben, dafür wurden mit Aufbauspieler Gerrit Bartsch (Minden) und Simon Oesterle (Neuhausen) Zweitliga-Spieler verpflichtet. Hinzu gesellen sich die wurfstarken Matthias Faißt und Oliver Junker. „Wir haben uns unter der Woche intensiv vorbereitet. Natürlich ist Konstanz in eigener Halle Favorit, aber ich sehe uns keinesfalls chancenlos“, erklärt Tim Beckmann.

    Hier der Spielbericht von der TV-Homepage:
    "TV Groß-Umstadt – SG Kronau-Östringen 31:28 (11:12)
    24.09.12 12:12
    Von: Michael Blechschmitt & pico

    TVG mit guter Leistung gegen starken Aufsteiger
    TV Groß-Umstadt – SG Kronau-Östringen 31:28 (11:12)

    TVG mit guter Leistung gegen starken Aufsteiger

    Mit einigen Änderungen in der Anfangsaufstellung und geschicktem Angriff/Abwehrwechsel vom Ramos-Nuez und Becker, kam der TV Groß-Umstadt besser als zuletzt ins Spiel (3:1 Führung in der 2. Spielminute) und wirkte selbstbewusst und stabil. Trotzdem gelang es der Bundesliga Reserve der Rhein Neckar Löwen zunächst mit zu halten und konzentriert dagegen zu halten. So entwickelte sich ein hochwertiges Drittligaspiel in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Zwei unmittelbar aufeinander folgende Zeitstrafen gegen den TVG (Blank, 20. Minute und Ramos-Nuez, 22. Minute) schwächten die Angriffsbemühungen und brachten die Gäste aus Kronau-Östringen erstmals mit 7:8 in Führung, die sie bis zur Halbzeit verteidigen konnten ( 11:12). Bis zum 8:8 (20. Minute) hatte Groß-Umstadt das Spiel kontrolliert. Dann führte die SG Kronau 10:8 und 11:10 (30. Minute). Groß-Umstadts Trainer Tim Beckmann war in dieser Phase mit der Angriffsleistung nicht zufrieden, weil viele einfache Bälle und Chancen nicht den Weg ins Tor fanden.

    Nach dem Wechsel gelang dem starken Marc Geißler schnell der Ausgleich zum 12:12 und dem kämpferischen David Acic die 13:12 Führung, die der TVG bis zum Schluss der Partie nicht mehr abgab. Der Angriffsdruck des TVG wurde stärker und so zog er rasch auf 19:15 in der 40. Minute und 25:20 in der 50. Minute davon. Kronau-Östringen stemmte sich vehement gegen die drohende Niederlage, handelte sich aber in der Folge 5 Zeitstrafen ein, die dem TVG in die Hände spielten. Trainer Tim Beckmann war zufrieden: „Vor allem die Abwehrarbeit war in beiden Spielhälften tadellos und Garant für die ersten beiden Punkte. Karim Ketelaer gefiel im Tor und im Angriff überzeugten alle Spieler. Kronau-Östringen war eine starke Mannschaft, die gefällig gespielt hat. Vor allem in den ersten 30 Minuten forderte uns der routinierte Rückraum um Andre Bechthold und der Kreis.“
    Im Angriff trugen Torjäger Florian See (9/2 Treffer), der Niederländer Michiel Lochtenbergh (5), der von Linksaußen in den linken Rückraum wechselte, und nach der Pause der schnelle Marc Geißler (6) mit Gegenstoß-Treffern das Spiel beim Sieger.

    Nächste Woche tritt der TVG bei einem Titelfavoriten, der HSG Konstanz an. Die Partie
    findet am 29.09.2012 um 20.00 Uhr in der Schänzle Halle, Konstanz statt.
    Mitfahrmöglichkeiten gibt es wie immer im Mannschaftsbus, der um 13.30 Uhr am
    Gartenmarkt Welter in Groß-Umstadt abfährt.


    TVG:
    Sahm , Ketelaer 1. – 60.
    Blank 1, See 9/2, Acic 6, Ramos-Nuez 2, Lehmer , Lochtenbergh 5, Geißler 6, Kramer 2, Kwiatkowski, Becker,
    Zeitstrafen: 2
    Siebenmeter: 2/2
    SG Kronau-Östringen
    Maier, Ullrich
    M. Körner , Rudolf 1, Bechtold 6, Bornemann , Steinhauser 6, Kretschmer 1, Abt 8/3, Bitz 3, Dippe 1, Vollmer , Pauli 1, Schmidt 1
    Zeitstrafen: 8
    Siebenmeter: 5/3
    Zuschauer: 550
    Schiedsrichter: D ´Alessandro/Kraaz (Ditzingen/Nürtingen)

    Roadster, nach deinen Schílderungen warst du beim Spiel dabei und hast sicherlich auch das Spiel gegen Horkheim gesehen. Wie erklärst du dir diesen Unterschied?
    Gegen Kronau/Östringen muss es wohl ähnlich gewesen sein wie in Balingen - und die Kröstis wurden ja zwischenzeitlich auf den vorletzten Platz mit 3 Niederlagen durchgereicht, waren also wohl eher keine Spitzenmannschaft.
    Hoffentlich geht die Achterbahnfahrt nächsten Samstag so weiter!

    Noch eine andere Anmerkung zu deinen Schilderungen: Ich habe Matze Faißt bisher immer als vorbildlichen Sportsmann, auch seinen Mitspielern gegenüber, kennen gelernt.

    zum Vorbericht: "Trainer Eckard Nothdurft verweist im Vorfeld der Partie auf die gute Defensive der Gäste: „Die Qualitäten von Konstanz liegen in ihrer sehr guten 6:0-Abwehr mit einem überragenden Torwart Patrick Glatt. Dazu kommen im Angriff mit Bruderhofer, Faißt und Schatz drei Spieler im Rückraum, die gegen Horkheim ein ganz starkes Spiel gemacht haben“ und Nothdurft betont weiter, „die Ergebnisse aus den letzten zwei Spielen zeigen, dass Konstanz langsam seiner Rolle gerecht wird – nämlich dass sie oben mitspielen werden.“ Für sein Team sieht der A-Lizenzinhaber dann eine Chance, wenn es seinen Jungs gelingt, dass „Spiel in Bahnen zu lenken, die Konstanz nicht gefällt.“

    Scheinbar ist Nothdurft das taktisch gelungen, was er im letzten Satz angedeutet hat!? Und, was war das?

    Hier der Vorbericht von der TSB-Homepage. Und, ist die Wiedergutmachung gelungen?:
    "Einfach alles besser machen - TSB empfängt TV Kirchzell
    Es herrscht weitgehend Einigkeit beim TV Kirchzell. Auf die Frage, wie der Meister der 3. Liga Süd am Saisonende heißt, antworten elf Spieler einschließlich Trainer Gottfried Kunz: TSB Horkheim. Nachzulesen auf der Homepage des aktuellen Tabellenführers, der an diesem Samstag (20 Uhr) in der Stauwehrhalle des erklärten Meisterschaftsfavoriten antreten muss.

    Der TSB musste in der vergangenen Woche erst einmal den 21:27-Nackenschlag von Konstanz wegstecken. So hatten sich Trainer Volker Blumenschein, seine Spieler und die Fans das Ergebnis der Reise an den Bodensee nicht vorgestellt. "Das Spiel gegen Kirchzell steht unter dem Motto ’Wir müssen alles besser machen’", sagt Blumenschein, der nach dem Konstanz-Spiel gar keinen Kommentar abgeben wollte. "Manchmal ist es besser, den Mund zu halten."

    Mit einer knappen Woche Abstand und kurz vor dem wohlverdienten Antipasti-Abendessen von Ehefrau Petra am Freitagabend ist der 44-Jährige deutlich entspannter: "Wir haben das Spiel am Dienstag beim Training mit dem Ergebnis analysiert, dass wir uns immer wieder zu schnell haben festmachen lassen und dadurch keinen Druck auf die Abwehr ausgeübt haben." Daher waren Eins-gegen-Eins-Situationen der Trainingsschwerpunkt. "Wir müssen wieder mehr Dynamik in unsere Aktionen kriegen", erklärt Blumenschein die damit verbundene Zielsetzung. Mit den Trainingseinheiten am Montag und Dienstag war der TSB-Coach zufrieden, mit dem Abschlusstraining am Donnerstag weniger. Folgt aber nicht auf eine misslungene Generalprobe meist eine perfekte Vorstellung? "Das war in der Vergangenheit schon häufiger so. Ich lasse mich gerne positiv überraschen."

    Schnell umschalten

    Dem Trainer ist klar, dass Kirchzell nach dem gelungenen Saisonstart mit drei Siegen aus drei Spielen mit viel Selbstvertrauen nach Horkheim kommt. Klar ist laut Blumenschein aber auch: "Wir müssen zu Hause der Chef im Ring sein."

    Die Odenwälder sind ein Team, das praktisch ohne Formationsspiel auskommt. Jeder Angriff wird wie ein Gegenstoß gefahren, es wird immer versucht, das schnelle Tor zu erzielen, bevor die gegnerische Abwehr wieder positioniert ist. "Es wird entscheidend sein, dass wir sehr schnell von Angriff auf Abwehr umschalten. Unsere Rückwärtsbewegung muss stimmen", sagt Blumenschein.

    Angesprochen auf die Meistertipps des Gegners zeigt er sich selbstbewusst: "Dann ist’s ja gut. Da wehre ich mich nicht."

    Und die 2. Auswärtsklatsche für die HSG!!
    17:25 in Balingen 2, Halbzeit peinliche 5:14!??
    Damit wurde die Euphorie von letzter Woche jäh gestoppt! Und das vor dem Oktoberfestheimspiel nächsten Samstag, wo eh mit einem schwächeren Besuch gerechnet werden muss! Echt Schade!!
    Was war denn da los? Wieder lässt man sich von einem Youngster-Team vorführen, das man letzte Saison noch deutlich in Schach gehalten hat! In Balingen 2 kann man ja verlieren, vor allem, wenn in der 1. Liga spielfrei ist (war denn jemand aus dem Kader der Ersten dabei?), aber nicht schon wieder so!

    Jetzt hat man sich hoffentlich die 2 Aussetzer pro Saison bereits genommen! (letztes Jahr zu Hause gegen Neuhausen und Köndringen)! Was ist mit dem besten Auswärtsteam der letzten Saison (hinter Leutershausen)? Nicht vorstellbar, wenn man das Spiel letzte Woche gesehen hat!!

    Lt. SMS von KHS 6 von 8 Siebenmeter verworfen! Die Krankheit der letzten Saison also immer noch nicht besiegt (letzte Woche bereits 3 verworfen)

    Tore: Flockerzie 6, Bruderhofer 4, Bartsch 2, Österle 2/1, Faißt 2, Schatz 1/1

    Wenigstens hat man sich nach einem 10:24 Rückstand mit einer 7:1-Serie am Ende noch anständig verabschiedet!

    Woran liegt das?
    Die müssen doch so ausgelegt sein, dass diese bekannten Stoßzeiten gemeistert werden können!?
    So groß dürfte doch der Andrang in der 3. Liga nicht sein wie in der 1. oder 2. Liga, wo es sicherlich auch funktioniert!?

    Hängt bei euch auch der Live-Ticker? Bei mir war er plötzlich weg mit folgendem Text:
    "Serverfehler in der Anwendung /LIVE.
    --------------------------------------------------------------------------------

    Timeout abgelaufen. Das Zeitlimit ist vor dem Anfordern einer Verbindung aus dem Pool abgelaufen. Möglicherweise werden alle Verbindungen im Pool bereits verwendet, und die maximale Poolgröße wurde erreicht.
    Beschreibung: Unbehandelte Ausnahme beim Ausführen der aktuellen Webanforderung. Überprüfen Sie die Stapelüberwachung, um weitere Informationen über diesen Fehler anzuzeigen und festzustellen, wo der Fehler im Code verursacht wurde.

    Ausnahmedetails: System.InvalidOperationException: Timeout abgelaufen. Das Zeitlimit ist vor dem Anfordern einer Verbindung aus dem Pool abgelaufen. Möglicherweise werden alle Verbindungen im Pool bereits verwendet, und die maximale Poolgröße wurde erreicht.

    Quellfehler:

    Der Quellcode, der diese unbehandelte Ausnahme verursacht hat, kann nur angezeigt werden, wenn im Debugmodus kompiliert wird. Um dies zu aktivieren, müssen Sie einen der folgenden Schritte ausführen und den URL anfordern:

    1) Fügen Sie eine "Debug=true"-Direktive am Anfang der Datei hinzu, die den Fehler generiert hat. Beispiel:

    <%@ Page Language="C#" Debug="true" %>"

    Hier noch ein Auszug vom letzten Bad Schwartauer Hallenheft zum neuen Konstanzer Spieler:
    "Nachdem beim letzten Saisonspiel bereits Peter Kasza, Christoph Märtner
    und Sasa Todosijevic verabschiedet wurden, entwickelten sich im Laufe der
    Vorbereitung weitere Abgänge. Nils Kretschmer wechselte zu den Rhein-Neckar
    Löwen und Kevin Jahn wird sich nach langer Verletzungspause nun bei
    einem Auslandssemester auf sein Studium konzentrieren. Des Weiteren wird
    Finn Meiners in Konstanz studieren.
    Den Dreien wünschen wir alles Gute!

    Hier noch der Bericht von der Schwäbischen Zeitung mit interessanten Neuigkeiten am Ende:
    "HSG gibt Heilbronn keine Chance
    Handball, 3. Liga: HSG Konstanz - TSB Heilbronn-Horkheim 27:21
    Von Jochen Dedeleit

    KONSTANZ „Wir können die in der Vorbereitung gehörte Einschätzung, dass sich die HSG Konstanz im Spitzenfeld befinden wird, nicht teilen. Mehr als ein Mittelfeldplatz ist bei realistischer Einschätzung nicht möglich“, lässt HSG-Präsident Otto Eblen in seinem Saisonausblick im HSG-Magazin zum ersten Heimspiel der Konstanzer in der 3. Handball-Liga Süd gegen den TSB Heilbronn-Horkheim wissen. „Seine“ Akteure allerdings taten am vergangenen Samstagabend überhaupt nichts, um die Einschätzung des Präsidenten zu unterstreichen. Der mit dem Ex-Konstanzer Sebastian Seitner angereiste Vizemeister, der Turn- und Sängerbund aus Horkheim, wurde mit einer 21:27 (9:15)-Packung auf die Heimreise geschickt.

    Überrascht zeigte sich denn auch Trainer Daniel Eblen über die doch spektakulären 60 Minuten. „Ich weiß eigentlich nicht, was ich dazu sagen soll. Damit war nicht zu rechnen. Eine super Abwehr, die gegen einen Mitfavoriten um den Aufstieg nur 21 Tore zugelassen hat, plus ein abgezockter Angriff, der jederzeit wusste, was zu tun ist.“ Somit wisse der frischgebackene Trainer-A-Lizenz-Inhaber auch jetzt noch nicht, wo die Mannschaft stehe. Zum Saisonauftakt setzte es bekanntlich ein 21:31-Debakel bei der SG Kronau-Östringen II, es folgte der 37:20-Kantersieg bei Aufsteiger TSG Münster, ehe es nun beim ersten Auftritt in der Schänzle-Halle vor 750 Zuschauern ein erstes kräftiges Ausrufezeichen gab. Dennoch wäre Eblen mit Platz neun am Saisonende zufrieden: „Wir können nicht davon ausgehen, dass wir keine weiteren Verletzten zu beklagen haben und immer so eine Leistung abrufen können.“

    Ohne Oliver Junker und den schwer verletzten Ex-Pfullendorfer David Twardon, der in der Vorbereitung seinen dritten Kreuzbandriss erlitten hat, dafür mit den Neuzugängen Gerrit Bartsch und Simon Oesterle von den Bundesliga-Aufsteigern GWD Minden sowie TV Neuhausen/Erms startete die HSG Konstanz gegen Seitner & Co.. Der TSB machte sofort ernst, trat aggressiv auf und bestach durch ein konsequentes Ausnutzen seiner Torchancen sowie einen souveränen Wojciech Honisch im Tor. Gerrit Bartsch aber bejubelte seinen ersten Treffer für die HSG vor heimischem Publikum zum 1:1 (2.) frenetisch und machte damit deutlich, dass das 24:24 der Vorsaison gegen den Favoriten durchaus wieder zu erreichen sein könnte.

    Und nach neun Minuten, als Yannick Schatz zum 3:4 einnetzte, war es auch die gesamte HSG, die diesen Glauben verinnerlicht hatte. Nach dem 5:4 des ehemaligen Kapitäns Matthias Faißt, der von Simon Flockerzie abgelöst wurde, stand die Abwehr der Konstanzer so felsenfest, dass sich die Horkheimer in kürzester Zeit zwei Zeitspiele leisteten und beim 4:3 auch das letzte Mal in Front lagen. „Wir wussten um die Stärke des Gegners und dass wir diesem nur mit viel Emotionen und noch mehr Kampf beikommen konnten. Gott sei Dank waren unsere Fans schnell da, so dass unser Plan ein Stück weit aufgegangen ist“, lachte Bartsch, der zwar für ihn ungewohnt zwei Siebenmeter vergeben, aber ansonsten einen starken Auftritt abgeliefert hatte.

    Noch stärker allerdings präsentierte sich Yannick Schatz dem Publikum. Und setzte damit seinen Erfolgslauf aus der vergangenen Saison fort, als er mit dem am Samstag blassen Stefan Bruderhofer zu den Gewinnern der Saison zählte. Neu in dieser Spielzeit ist, dass bei Treffern einzelner Spieler eine eigene Tor-Hymne erklingt. Und „Schatzi, schenk mir ein Foto“ dröhnte nicht nur zur Freude der diversen Oktoberfest-Besucher neun Mal (!) aus den Lautsprechern. „Yannick hat sich richtig was getraut und Druck gemacht. Er hat auf der Mitteposition einfach stark gespielt und Verantwortung übernommen“, war Otto Eblen über den Ex-Mimmenhausener voll des Lobes.

    Jeder einzelne Spieler hatte aber seine starke(n) Szene(n), so bediente Gerrit Bartsch bei einem Tempogegenstoß punktgenau Marc Hafner, der sich wie sechs weitere Akteure in die Torschützenliste eintragen konnte (10:6/22.). Oder Torhüter Patrick Glatt, der nach dem beruhigenden 15:9 zur Halbzeit vor allem beim 18:14 (41.) zweimal das vielleicht beunruhigende 18:15 durch den wurfgewaltigen Markus Schumacher und den besten Horkheimer Torschützen, Felix Knoll (6), verhindern konnte. Glatt musste auch nur einen Treffer Seitners passieren lassen, für den ehemaligen Bundesligaspieler Grund genug, sich nach der 21:27-Pleite (nach 19:27-Zwischenstand/58.) nicht mehr bei seinen ehemaligen Kameraden blicken zu lassen. Simon Flockerzie hatte Seitners Offensivbemühungen wie schon in der letzten Saison, als der 33-Jährige noch für die Stuttgarter Kickers auf Torejagd ging, im Keim erstickt.

    Dass es jedoch bei einer Verletzung eines Rückraumakteurs schnell eng werden könnte für die HSG, weiß freilich auch Otto Eblen, der dem Wunsch seines Trainers und Sohnes nachkam und sich noch einmal auf dem Spielermarkt umgesehen hat. So wird am 1. Oktober der 1,91 Meter-Hüne Finn Meiners von Zweitligist VfL Bad Schwartau seine Zelte am Bodensee aufschlagen. Und in der Schänzle-Halle wurde auch der Ex-Mimmenhausener Peter Schramm gesichtet, der noch bei der HSC Kreuzlingen unter Alexander Mierzwa spielt, jedoch bereits wieder Wechselabsichten geäußert hat. „Im letzten Spiel, das wir mit 14 Toren Unterschied gewonnen haben, wurde ich 60 Minuten manngedeckt“, winkte der bald 22-jährige Goalgetter ab, der sich jedoch auch gerne im Schweizer Handball-Oberhaus sehen würde.

    HSG : Glatt; Mittendorf, Oesterle (1), Groh (4), Bartsch (3/2), Hafner (3), Flockerzie (2), Schoch, Faißt (5), Schatz (9/2), Geßler, Bruderhofer.

    TSB : Honisch; Weckerle (1), A. Prasolov, Günthner (3), Maurer (3), Knoll (6/1), P. Kroll (2), Fähnle (1), Schumacher (3), E. Prasolov (1), Seitner (1), R. Kroll, König.

    (Erschienen: 18.09.2012 12:35)"

    Noch eine Frage zum Live-Ticker:
    Wie lange bleibt denn der Ticker nach dem Spiel noch abrufbar. Ich wollte am Samstagabend nach dem Spiel nochmals nach dem Spielverlauf sehen, auch bei den anderen Samstagsspielen (dann hätte man z.B. die interessante Erkenntnis gehabt, dass Herrenberg einen 9-Tore-Rückstand aufgeholt hat), leider war aber schon alles weg.
    Sind denn die Ticker noch irgendwo einsehbar oder gibt es sonst einen Trick oder eine Möglichkeit?
    Es wäre echt von großem Informationswert, wenn man die Ticker vom laufenden Spieltag noch einsehen könnte (gerade wenn man Samstagabend unterwegs ist und den Live-Ticker nicht verfolgen kann).

    Hier der Spielbericht von der Balinger Homepage:
    "Nachwuchskader spielt in Nieder-Roden 29:29 Unentschieden

    Foto: Ingeborg KreherIm zweiten Auswärtsspiel der Saison trennte sich der Balinger Perspektivkader gegen HSG Nieder-Roden 29:29 Unentschieden. Die 350 Zuschauer in der Sporthalle Nieder-Roden sahen eine spannende Partie, in der die „Jungen Wilden“ in der zweiten Halbzeit ständig einem Rückstand hinterherliefen und sich am Ende mit dem Remis beim starken Aufsteiger zufrieden geben mussten. Erfolgreichster Torschütze auf Seiten des HBW Balingen-Weilstetten 2 war Christoph Foth mit acht Treffern.

    „Wir haben heute eine vernünftige erste Halbzeit gespielt. Den Beginn der zweiten Halbzeit haben wir dann aber komplett verschlafen und mussten ständig einem Rückstand hinterherlaufen. Ich denke alles in allem müssen wir mit der Punkteteilung zufrieden sein“, so das ernüchternde Resümee von Mannschaftskapitän Aleksandar Stevic.

    Die Eyachstädter erwischten dabei tatsächlich einen guten Start in die Partie und konnten sich bis zur zehnten Minute eine 3:7-Führung erspielen. Kreisläufer Christoph Foth war in dieser Phase von den Gastgebern aus Nieder-Roden nicht in den Griff zu bekommen und erzielte allein vier der ersten sieben Treffer. Diese Führung konnte in der Folgezeit bis zum 6:10 durch Fabian Schlaich (20. Minute) verteidigt werden. Dann riss der spielerische Faden des Balinger Perspektivteams und binnen fünf Minuten gelang es dem hessischen Aufsteiger zum 10:10 auszugleichen. Die „Jungen Wilden“ hatten in dieser Phase vor allem Defizite im Rückzugsverhalten, was dem heimischen Team immer wieder einfache Tore über den Gegenstoß ermöglichte. Drei Toren von Benedikt Brielmeier vor der Pause war es zu verdanken, dass der Nachwuchskader mit einem knappen 15:17-Vorsprung in die Pause ging.

    Mit den Gedanken augenscheinlich noch in der Kabine startete der HBW 2 in die zweite Hälfte. Die knappe zwei Tore-Führung wurde leichtfertig verspielt und in der 38. Minute ging die HSG Nieder-Roden mit einem frenetischen Publikum im Rücken erstmals in Führung. Spielerisch lief in dieser Phase bei den Gästen nicht viel zusammen, was Trainer Eckard Nothdurft dazu veranlasste beim Stand von 22:20 eine Auszeit zu nehmen. Diese hatte den gewünschten Effekt und die Nothdurft-Buben fanden zurück in die Spur. Bis zur 43. Minute egalisierte der Balinger Perspektivkader den Rückstand und konnte über eine gefestigte Abwehr in der 47. Minute durch Fabian Schlaich erstmals wieder in Führung gehen (25:26). Dieses Tor war gleichwohl Startschuss für eine hektische und emotionale Schlussphase.

    Krsto Milosevic sah in der 51. Minute eine umstrittene Rote Karte, wodurch die Gäste ab diesem Zeitpunkt auf ihren durchschlagkräftigsten Rückraumspieler verzichten mussten. Das Spiel stand zu diesem Zeitpunkt auf Messers Schneide, was an einer ständig wechselten Führung zu erkennen war. Den „Jungen Wilden“ gelang es durch einen Doppelschlag von Foth ein letztes Mal zum 27:28 (54. Minute) vorzulegen. Den letzten Treffer der Partie erzielte Benedikt Brielmeier in der 57. Minute. In den letzten 180 Sekunden gelang es keinem der beiden Teams mehr einen Treffer zu erzielen und am Ende stand auf der Anzeigetafel das 29:29 Unentschieden. Ein Ergebnis über das sich die jungen Balinger sicher nicht beschweren dürfen.

    „Wir haben heute über die gesamte Partie hinweg 16 technische Fehler produziert. Hinzu kam eine Angriffsleistung, die in der zweiten Halbzeit an vielen Stellen zu statisch und zu drucklos war. So kann man kein Spiel gewinnen. Ich denke das Remis geht in Ordnung. Ein Lob geht dabei an den Gastgeber. Für einen Aufsteiger war das eine starke Mannschaftleistung“, so technischer Leiter Tobias Hotz im Anschluss an die Partie.

    Mit 5:1 Punkten belegt der HBW Balingen Weilstetten 2 nun den zweiten Tabellenplatz der dritten Liga Süd. Am kommenden Samstag trifft das Team in der heimischen SparkassenArena auf die HSG Konstanz. Dort gilt es an die Leistung aus dem ersten Heimspiel der Saison gegen die SG H2Ku Herrenberg anzuknüpfen und die Fehlerzahl im Vergleich zur heutigen Begegnung deutlich zu reduzieren.

    Spielverlauf:
    0:1, 3:4, 3:7, 6:10, 10:10 13:13, 13:15, 15:17 (Halbzeit), 16:18, 19:19, 21:20, 23:20, 24:23, 26:26, 29:29 (Endergebnis)

    HBW: Bar (1-60min), Beutel (bei zwei 7m), Thomann J. (1), Wahl (2/2), Stevic, Foth (8), Skvaril (2), Zipf, Thomann G. (1), Hausmann, Hiller (n.e.), Schlaich (6), Brielmeier (4), Milosevic (5)

    Zeitstrafen: HBW Balingen Weilstetten 2 3, HSG Nieder-Roden 3

    Siebenmeter: HBW Balingen Weilstetten 2 2/2, HSG Nieder-Roden 7/6

    Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Krsto Milosevic (50min)

    Nächstes Spiel:
    HBW Balingen Weilstetten 2 – HSG Konstanz am Samstag, den 22. September, um 19.30 Uhr in der SparkassenArena in Balingen."

    Zum Glück war ich babysitten und musste das Debakel nur am ticker mitverfolgen ....

    Ellob, trotzdem Schade, dass du nicht da warst; ich hätte dir auch gern zum Trost 1 oder 2 Tannenzäpfle spendiert.

    Trotzdem werdet ihr vom Potenzial her und von der Ausgeglichenheit ganz vorne dabei sein. Vielleicht muss jetzt Kirchzell "bluten"!?

    War eigentlich euer anderer Linkshänder im Rückraum angeschlagen, dass Seitner so große Spielanteile, auch im Angriff, hatte? Oder war Seppo schon in den letzten Spielen die Nr. 1 auf RR?

    Hier der Spielbericht von der Horlheimer Homepage:
    "Desolate Horkheimer verlieren in Konstanz
    Völlig verändert zeigten sich die Horkheim Hunters im Auswärtsspiel bei der HSG Konstanz. Waren die Horkheimer in der vergangenen Woche noch über den Kampf erfolgreich ins Spiel gekommen, war am Samstagabend in der Schänzle-Halle davon nicht mehr viel übrig. So verloren die Horkheimer auch in der Höhe verdient mit 27:21 (15:09). Dabei kamen die Horkheimer gut ins Spiel. Vor allem TSB-Keeper Wojciech Honisch zeigte eine Klasse Leistung und nach Toren von Felix Knoll, Markus Schumacher und Stefan Fähnle führten die Blumenschein-Schützlinge nach sieben Minuten mit 4:2. Doch sofort kam der Horkheimer Motor ins Stottern. Fehlpässe und unvorbereitete Würfe brachten die Gastgeber schnell wieder ins Spiel.

    Nach 15 Minuten nahm TSB Trainer Volker Blumenschein schon früh seine Auszeit, die Horkheimer waren mit 4:7 ins Hintertreffen geraten und hatten acht Minuten keinen Treffer mehr erzielt. Doch Blumenscheins Ansprache kam wohl nur bei Torhüter Honisch an, der gleich reihenweise gute Möglichkeiten der Konstanzer entschärfte. Doch im Angriff war bei den Horkheimern immer wieder der Wurm drin. Anstatt die Würfe hoch zu platzieren, wie von Blumenschein gefordert warfen seine Spieler immer wieder halbhoch oder gar flach, ein gefundenes Fressen für die Keeper im Tor der HSG. Hätte Honisch nicht zahlreiche Bälle pariert, die Horkheimer hätten mit einem höheren Rückstand als dem 09:15 in die Kabinen gehen müssen. Doch die mitgereisten Horkheimer Zuschauer hatten ihr Team noch nicht abgeschrieben. „Wenn die Jungs jetzt endlich richtig kämpfen, dann packen wir das noch“ war der einhellige Tenor im TSB-Fanblock.

    Doch auch nach der Pause zeigten sich die Horkheimer von einer ganz dunklen Seite. Passiv in der Deckung, die immer wieder sehr große Löcher bot und unkonzentriert im Angriff konnten die Horkheimer den Rückstand nur kurzzeitig auf 4 Tore verkürzen. Einfachste Passtäuschungen von Yannik Schatz, dem stärksten Konstanzer am Abend, genügten um die Horkheimer Deckung auseinanderzuziehen, so dass Wojciech Honisch immer wieder chancenlos den Ball aus dem Netz fischen musste.
    Am Ende waren die Horkheimer mit der 27:21-Niederlage noch gut bedient. „Heute hat die Mannschaft mit dem größeren Willen gewonnen“, so TSB-Co-Trainer Alexander Huber nach der Partie, Volker Blumenschein ward obgleich der desolaten Spielweise, vor allem seiner Rückraumspieler, sprachlos.
    In der kommenden Woche trifft der TSB Horkheim nun auf den TV Kirchzell. Die Odenwälder sind mit drei klaren Siegen in die Saison gestartet. Eine deutliche Leistungssteigerung aller Mannschaftsteile wird von Nöten sein, um nicht die Punkte aus der Stauwehrhalle geben zu müssen.

    HSG Konstanz: Glatt, Wolf; Mittendorf, Oesterle 1, Groh 4, Bartsch 3/2, Hafner 3, Flockerzie 2, Schoch, Faißt 5, Schatz 9/2, Babik Geßler, Bruderhofer

    TSB Horkheim: Eipperle, Honisch, Weckerle 1, A. Prasolov, Günthner 3, Maurer 3, Knoll 6/1, P. Kroll 2, Fähnle 1, Schumacher 3, E. Prasolov 1, Seitner 1, R.Kroll, König

    7m HSG 7/4, TSB 2/1
    Strafzeiten HSG 2, TSB 3
    SR Lay/Morlock (Baden)"

    Glückwunsch an das gesamte HSG-Team für diese leidenschaftliche Leistung. Dieses Ergebnis hätte ich nie für möglich gehalten (und viele andere, wie etwa der HSG-Präsident lt. Vorbericht sicher auch nicht). Nach etwa 8 Spielminuten und 2:4 Gästeführung musste man noch fast eine Klatsche befürchten, so überlegen und kompakt ist Horkheim aufgetreten; und hinten war Honisch fast unüberwindbar. Doch mit seinen riesigen Toren hat Yannick Schatz alle mitgerissen und es wurde leidenschaftlich um jeden Ball gekämpft - bei fast jedem Abpraller war die HSG schneller am Ball. Dazu kam eine hervorragende Abwehrleistung einschließlich Patrick Glatt. Wegen des starken Horkheimer Kaders rechnete ich immer mit einer Horkheimer Aufholjagd, aber näher als 4 Tore kamen sie nicht mehr heran. In diesen kritischeren Situationen,erzielte dann Matze Faißt 4 ganz wichtige Tore aus dem Rückraum.
    Und die Tore von Flockerzie und Groh vom Kreis waren allein das Eintrittsgeld wert.