Beiträge von hsgjojo

    Zu: "Und Patrick im Tor hat die Köndringer zur Verzweiflung gebracht, wenn da nicht die Schiedsrichter gewesen wären ..."
    Endlich spricht mal jemand die Schiedsrichterleistung an, denn die war unter aller Kanone. Gerade in der Phase, als die HSG eh den Verlust von Schatz verkraften musste, wurden sie gnadenlos benachteiligt (z.B. Abwehr durch den Kreis hinten von Köndringen, Kreis betreten von Linksaußen vorne, Schrittfehler). Das hatte dieses tapfer kämpfende Team wirkloich nicht verdient!

    zu: "Wie wäre es Schoof und Junker anzurufen für das nächste Spiel? " Schoof geht nicht, da in Frauenfeld unter Vertrag, aber Junker sollte doch einspringen können!

    Mir ist gerade erst aufgefallen, dass die HSG sogar wieder auf Platz 3 gerückt ist (habe zuletzt eher nach hinten geschaut :/: ), da die anderen Spitzenteams alle verloren haben. Tolle Belohnung für den gestrigen Kraftakt! :)
    So kann es auch keine Vorwürfe von den Mitabstiegskandidaten in Richtung HSG geben, dass die HSG nicht alles gegen Zweibrücken gegeben hat (solche soll es gegen die Spitzenteams tatsächlich geben, wenn man die wirklich schon überraschenden Ergebnisse gegen die Hinteren sieht :verbot::) ).

    zu "Daniel Eblen hat genau das Richtige gemacht, indem er die Kranken zuhause gelassen hat, und hoffentlich erst wieder einsetzt, wenn sie wirklich fit sind, nicht so wie gegen Hochdorf.
    In diesem Sinne bin ich gespannt wer nächsten Samstag aufläuft. Bock hätte ich schon ;-))))))"

    Da muss ich dir widersprechen! Im Derby gegen Köndringen wird jeder aus dem Krankenbett aufs Spielfeld getragen!! :)

    Übrigens: Die HSG am Kreis mit Co-Trainer Melchert und dem A-Jugendlichen Fassl (der letzte Woche erst sein 1. Spiel in der 2. Mannschaft gemacht hat und dann sogar noch sein Premierentor machte!
    KHS: Hat Andre auch in der Abwehr fast durchgespielt?

    Glückwunsch an das Team zu diesem Kraftakt! Diese 2 Punkte waren verdammt wichtig, wenn man wieder sieht wie die Hinteren weiter kräftig punkten!

    Spielernotstand bei der HSG. Nur 9 Spieler in Zwiebrücken dabei, davon 3, die gar nicht zum Kader gehören (Co-Trainer, A-Jugendspieler und Karrer kenne ich nicht?):
    Hier der Kader 12 Glatt, Patrick
    3 Karrer, Christoph
    4 Oesterle, Simon
    5 Fassl, Dennis
    8 Melchert, Andre
    11 Faißt, Matthias
    13 Schatz, Yannick
    18 Geßler, Simon
    19 Bruderhofer, Stefan

    Die HSG ohne die kranken oder verletzten Stammspieler Flockerzie, Groh, Bartsch, Hafner

    Ja, das hoffe ich auch! Man darf aber darüber hinaus nicht vergessen, dass bei einigen Spielern in den nächsten Wochen wichtige Entscheidungen hinsichtlich ihrer weiteren beruflichen Entwicklung (z.B. Studium) anstehen und das stört natürlich zusätzlich die 100%-ige Konzentration auf den Handball (deshalb spielen eben auch die Leistungsträger nicht in der professionellen 2. Liga sondern in der 3. Liga).
    Hier der Spielbericht von handball-world.com:
    Konstanz gelingt Ausgleich gegen Hochdorf in letzter Sekunde

    Stefan Bruderhofer
    Foto: Peter PisaEs laufen die letzten Sekunden der Partie. Die Zuschauer stehen schon seit Minuten, die Halle tobt. Dann, in sprichwörtlich allerletzer Sekunde, erzielt Simon Geßler von Rechtsaußen den letzten Treffer der Partie. Die Sirene ertönt, die Begegung ist beendet. Jubel bei den Spielern der HSG Konstanz, Jubel bei den gerade in der Schlussphase enorm lautstarken Anhängern des Heimteams. Die Gästespieler sinken enttäuscht zu Boden. Ein weiterer Heimsieg für die HSG und leer ausgehende Gäste? Mitnichten, das Spiel endete nach einer dramatischen, an Spannung kaum zu überbietenden Schlussphase mit einem 31:31 Unentschieden.

    Nach einer nervösen und umkämpften Anfangsphase wurde schon früh deutlich, dass das heutige Spiel von Kampf geprägt sein würde. Ein Paradebeispiel dafür waren die Aktionen Mitte der ersten Halbzeit: die HSG verliert vorne den Ball nach einem ungenauen Zuspiel, Hochdorf leitet einen schnellen Gegenangriff ein, doch Simon Geßler war nach hinten gespurtet und schnappte sich wieder den Ball. Das Spiel wogte hin und her, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen und so wurden beim Stand von 13:12 die Seiten gewechselt.

    Nach der Halbzeitpause startete die HSG jedoch hochkonzentriert und entschlossen und zog innerhalb von vier Minuten auf 17:12 davon. „Die Halbzeitpause war echt komisch, alle waren schon total platt, jeder starrte vor sich hin, keiner wollte eigentlich so richtig zurück auf die Platte“, verblüffte der immer noch an einer starken Erkältung leidende Sebastian Groh und konnte sich den Zwischenspurt selbst nicht so recht erklären. Bis zur 47. Spielminute konnten die Konstanzer den herausgeworfenen Fünf-Tore-Vorsprung halten, dann stellte der neue Hochdorfer Trainer Benjamin Matschke auf eine offensive Deckung um.

    „Der entscheidende Schachzug“, meinte Sebastian Groh, denn über ein 26:23 in der 49. Minute schaffte es Hochdorf erstmals wieder in der 52. Minute den Spielstand auszugleichen. Die nun müde wirkenden Konstanzer fanden wie in der ersten Halbzeit gegen den Rückraumshooter auf Seiten der Gäste, Jonas Kupijai, nun gegen den schnellen Rechtsaußen Steffen Dietz kein Mittel und gerieten drei Minuten vor dem Schlusspfiff durch ebendiesen gar in Rückstand. „Eigentlich darf das nicht sein, schon aus Zufall muss der mich doch einmal treffen“, zeigte sich Patrick Glatt verärgert über die vielen Treffer über außen. Keinen hielt es jetzt mehr auf den Sitzen, die Zuschauer und Auswechselspieler standen schon Minuten vor dem Schlusspfiff auf und feuerten ihre Mannschaft an.

    Der Schock dann 23 Sekunden vor dem Ende: Hochdorf geht erneut mit 31:30 in Führung. Letzter Angriff für die HSG, die Sekunden verrinnen erbarmungslos. Nur noch wenige Sekunden sind zu spielen, Simon Gessler bekommt den Ball auf Rechtsaußen, übernimmt die Verantwortung und schließt ganz abgezockt zum 31:31 Ausgleich ab. Direkt danach ertönt die Schlussirene. Anschließend scheinbar verkehrte Welt: die favorisierten Gastgeber jubeln, der im Abstiegskampf steckende Außenseiter Hochdorf ist sichtlich geknickt. Nach einigen Minuten relativiert sich das Bild, doch keiner weiß den Punkt richtig einzuordnen: ein gewonnener oder doch eher verlorener? „Die Jungs gehen gerade teils auf dem Zahnfleich, da müssen wir heute eben mit dem Punkt zufrieden sein“, meinte der Trainer, Daniel Eblen, während sich die Spieler uneins waren. Gerrit Bartsch sah den Punkt „am Ende auch eher als gewonnenen“ an, „wobei wir uns das selbst ankreiden müssen. Wir haben es verschlafen, den Vorsprung nach der Halbzeit weiter auszubauen – dann wäre Hochdorf eingebrochen.“

    „Ein komplett verschenkter Punkt, auch wenn es heute das härteste Spiel – nicht nur für mich – war, seit ich hier in Konstanz bin. Wir hatten das Spiel im Griff und haben dann die Kontrolle verloren. Trotzdem war es heute extrem wichtig für unser Selbstvertrauen, wenigstens noch einen Punkt geholt zu haben,“ meinte Sebastian Groh. Fast entschuldigend aber auch mit einem Augenzwinkern brachte es Torhüter Patrick Glatt auf den Punkt: „Wir würden unsere Nerven auch gerne schonen, aber wir bieten gerade einfach immer das volle Programm.“

    Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Muturi, Mittendorf (1), Oesterle, Groh (5), Bartsch (2); Lauber, Schoch, Faißt (5), Schatz (7/3), Babik, Geßler (4), Bruderhofer (7)
    Zuschauer: 750

    zu Wils: "Und die Mannschaft kann mit dem Punktestand beruhigt nach vorne schauen, auch wenn sich an der personellen Situation in der nächsten Zeit vermutlich nichts ändern wird."

    Vorsicht, man sollte schon noch etwas aufmerksam sein, ohne es zu pessimistisch zu sehen:
    Momentan sind es 9 Minuspunkte zum 1. Abstiegsplatz. Letzte Saison hatte die Mannschaft auf dem 1. Abstiegsplatz 27 Punkte. So gesehen sollte die HSG den einen oder anderen fehlenden Punkt eigentlich noch holen. So wie das Team aber momentan am Stock geht, muss man aber schon aufpassen, dass die Hinteren nicht noch näher kommen, wenn man schon mit Ach und Krach gegen Münster oder ein eher schwaches Hochdorf gerade noch zu einem knappen Remis gekommen ist. Man hat ja zuletzt gesehen, wie die Abstiegskandidaten kämpfen. Und die nächsten Gegner Zweibrücken und Köndringen sind vom gleichen Kaliber. So gesehen wäre es wohl am Besten, man würde bereits nächste Woche in Zweibrücken alles in die Waagschale werfen, um den Sack zuzumachen, auch wenn dann parallel die zweite Mannschaft ein wichtiges Spiel um den Oberligaaufstieg austrägt.

    zu "Damals seien zwei Vereine aus dem süddeutschen Raum interessiert gewesen. Denen habe er abgesagt. Heute aber hätten die ihre Kaderplanung für die kommende Runde bereits abgeschlossen."
    Ja, dann wäre er wohl besser zu dem anderen süddeutschen Verein gegangen, der für seine Verlässlichkeit bekannt ist! ;)

    zu "Marktwert enorm gesteigert, oder: Die HSG Konstanz ist wieder „wer"
    Die HSG Konstanz ist wieder da. Im Bewusstsein der Menschen in und um Konstanz, im Stadtbild und im Stadtgespräch. Es bewegt sich derzeit wirklich viel bei der HSG, die Mannschaft spielt oben in der Tabelle der 3. Bundesliga "

    Wirklich super, wie die HSG im Stadtbild vertreten ist. Man wird in der Folge auch von Menschen angesprochen, dies sonst mit Sport nichts am Hut haben.
    Nach zuletzt 4:12 Punkten gilt es aber endlich wieder , den Schalter umzulegen, damit der ganze positive Effekt nicht wieder verspielt wird! Vor allen Dingen zu Hause darf man sich keine Schwächen leisten und muss die Zuschauer weiter begeistern!

    zu "Nach 40. Spielminuten führten die Schützlinge von Spielertrainer Florian Bauer mit 20:18, doch so richtig Ruhe kam nicht auf. Die Partie wurde nun von Seiten der HSG Konstanz härter geführt und zwei Zeitstrafen in Folge nutzte die TSG zur 23:18-Führung. Die TSG schien auf die Siegerstraße eingebogen zu sein."
    Nach dem Spielbericht scheinen die 3 Zeitstrafen innerhalb von 5 Minuten der HSG das Genick gebrochen
    zu haben.

    zu " Fast nicht zu glauben, aber die Gastgeber erhielten trotz offensiv gestalteter Abwehrarbeit keine einzige Zeitstrafe."
    Sehr ungewöhnlich! Wie muss man das verstehen? Ist das ein leichter Hinweis in Richtung Heimschiedsrichter?
    KHS, was meinst du?

    zu "Betreuer: Andre Melchert" Hat Dani Eblen auch die Grippe erwischt?

    zu "Flockerzie 0": Hat er überhaupt gespielt und ist er noch verletzt bzw. krank?

    Hier der Bericht von der TSG-Homepage:
    "Groß-Bieberau hält Anschluss an Tabellenspitze


    Eine sehr schwierige Aufgabe hatten die Gastgeber von der TSG Groß-Bieberau gegen den deutlich angeschlagenen Gegner von der HSG Konstanz beim 32:27-Erfolg zu bewältigen.Die TSG hatte die Empfehlung von zuletzt vier Siegen in Folge, der Gegner vom Bodensee kam nach der empfindlichen Niederlage in Groß-Umstadt in die Großsporthalle. Vom Papier her eigentlich eine klare Sache. Immerhin traf der Tabellenfünfte auf den Vierten der Liga und die 350 Zuschauer erwarteten sicher ein Spitzenspiel in der Dritten Handball-Bundesliga. Deutlich verbessert agierte der Gast von Beginn an und hielt die Partie nicht nur offen, sondern führte sogar nach 16 Minuten mit 9:7. Zu defensiv agierte zu diesem Zeitpunkt die rechte Abwehrseite und vorne blieb so manche Chance ungenutzt liegen. Doch drei Treffer in Folge brachten wieder die Führung. Bis zur Halbzeit blieb das Spiel auf Augenhöhe und nach 15:14-Führung für die TSG wurden die Seiten gewechselt.

    Im zweiten Abschnitt erspielte die TSG zunächst sich kleinere Vorteile, ohne jedoch sich so richtig absetzen zu können. Nach 40. Spielminuten führten die Schützlinge von Spielertrainer Florian Bauer mit 20:18, doch so richtig Ruhe kam nicht auf. Die Partie wurde nun von Seiten der HSG Konstanz härter geführt und zwei Zeitstrafen in Folge nutzte die TSG zur 23:18-Führung. Die TSG schien auf die Siegerstraße eingebogen zu sein. Zudem erwies sich Markus Podsendek als sicherer Rückhalt und gab der Abwehr dadurch Stabilität. Als Yannick Göbel in der 50. Minute einen Konter zum 27:21 nutzte, war eine kleine Vorentscheidung gefallen. Der 30. Treffer gelang Yannick Göbel. Die TSG spielte nun die Partie herunter, alle Akteure kamen zum Einsatz. Fast nicht zu glauben, aber die Gastgeber erhielten trotz offensiv gestalteter Abwehrarbeit keine einzige Zeitstrafe.


    Mannschaftsaufstellungen:

    TSG Groß-Bieberau: Podsendek, Karmatschek, Göbel 7, Malik 6/6, Seel 1, Gaydoul, Buschmann 3, Lemke 4, A. Rybakov 4, Konrad, Bauer 2, D. Rybakov 3, Arnold 1, Döll 1.

    Spielertrainer: Florian Bauer

    HSG Konstanz: Glatt, Wolf, Mittendorf 1, Oesterle, Groh 4, Bartsch 3, Lauber 2, Meiners, Flockerzie, Schoch, Faißt 3, Schatz 11, Bruderhofer 3.

    Betreuer: Andreas Melchert

    Und schon der nächste bevorstehende Aufstiegsverzicht! So langsam sollte man jetzt wirklich mal anfangen, von offizieller Seite die Wiedereinführung der zweigleisigen 2. Liga zumindest ernsthaft zu diskutieren!
    Von handball-world.com:
    "Samstag · 23.02.2013 · 14:46 Uhr · mak
    Sorgen in Potsdam: Der VfL denkt an Aufstiegsverzicht

    Alexander Auerbach hat bereits den VfL in Richtung Hamm verlassen
    Foto: Angela GreweSie wollten sofort wieder hoch - zurück in Liga zwei. Nun aber scheint beim Drittligisten VfL Potsdam klar zu sein - es wird nichts mit dem ersehnten Aufstieg: Das Geld fehlt. So fand gerade die Mitgliederversammlung des Klubs statt, danach sagte Holger Rupprecht, wiedergewählter Präsident, der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ): "In erster Linie zählt die Konsolidierung. Wichtig ist, dass wir den Verein finanziell wieder ins ruhige Fahrwasser bringen."

    Genau das fehlte zuletzt, mehrere Ausfälle von Sponsoren hatten tiefe Löcher in das Budget des VfL gerissen. Zudem muss der Klub Altlasten bedienen, die in der Zweitligazeit aufgelaufen waren, als Potsdam weder sportlich noch finanziell in der Lage war, die Herkulesaufgabe Zweite Liga zu stemmen. Auch der Umzug in die neue MBS Arena hat bislang nicht den Umkehrschub gebracht – vielmehr plagen den VfL hohe Kosten bei der Hallennutzung, die nur durch große Zuschauerzahlen zu kontern sind. Die aber kommen nur im sportlichen Erfolgsfall und den hat der zusätzlich verletzungsgeplagte Klub zuletzt nicht mehr, ein Teufelskreis.


    Alexander Auerbach hat der Klub bereits abgegeben, Lars Melzer fällt mit einer Schulterverletzung wohl die restliche Runde aus. Sportlich sieht es also nicht mehr gut aus, die finanzielle Seite ist den Spielern ebenfalls bewusst. "Ich denke, dass der Vorstand entscheiden wird, dass wir nicht aufsteigen", meinte Alexander Urban gegenüber der MAZ. "Das wäre in der finanziellen Situation eine logische Entscheidung. Alles andere wäre unvernünftig. Wir wissen doch alle, dass der Verein nicht auf Rosen gebettet ist."

    Die Spieler haben dabei genauen Einblick, wie eng es zugeht – laut MAZ gab es bereits einen Gehaltsverzicht seitens der Spieler wie auch des Trainers. Dieser heißt noch Rüdiger Bones. Bones soll allerdings laut Medienangaben aus Potsdam, nach der Runde nicht weiter Coach des VfL sein. Bislang pendelt Bones noch immer zwischen seinem Hauptwohnsitz in Markranstädt und Potsdam, ein hoher Aufwand.

    Während die MAZ bereits den zum Saisonende scheidenden Oranienburger Trainer Jens Deffke ins Gespräch brachte, sagte dieser, er habe noch keine Gespräche mit dem VfL geführt: "Das habe ich auch erst aus der Zeitung erfahren." Abgemacht ist hingegen wohl der Zugang von Alexander Haase als Trainer und Koordinator im Unterbau des VfL. Haase kommt von den Füchsen Berlin und spart sich mit dem Wechsel zurück nach Potsdam eine enorme Wegstrecke sowie viel Pendelei zwischen seiner Schule und den Trainings- und Wettkampfstätten der Füchse.

    Der VfL Potsdam verfügt über die Anbindung zur Sportschule, hat damit ein Pfund, mit dem er auf Drittliganiveau wuchern kann – allerdings wird im Nachwuchs einiges in Bewegung kommen müssen, bislang halten sich die Ausbildungserfolge des Internats in engen Grenzen. Am Sonntag steht erst einmal der Sport im Vordergrund – dann treten ausgerechnet Oranienburg und Potsdam gegeneinander an. Der Gastgeber sei Favorit, meint Deffke, dessen OHC allerdings das Hinspiel gewinnen konnte. Die Potsdamer fiebern dem Derby ebenfalls entgegen – und wollen nachweisen, dass sie zumindest sportlich die Nummer eins in Brandenburg sind. "

    Diese Klasche beim Tabellenvorletzten (9 Tore Rückstand schon kurz nach der Halbzeit) ist schon eine Enttäuschung! 35 Gegentore für die beste Abwehr der Vorrunde (nach bereits 30 Gegentoren gegen Münster) - da scheint mir doch die 100%-ige Einstellung bzw. Konzentration zu fehlen. Wäre jetzt echt Schade, wenn man so den positiven Eindruck der hervorragenden Vorrunde verspielen würde. Ich hoffe, man gibt sich nochmals einen Ruck!

    Hier der Spielbericht von handball-world.com:
    Groß-Bieberau siegt auch gegen den Tabellenzweiten aus Balingen
    Die Siegesserie der TSG Groß-Bieberau konnte auch von der HBW Balingen II nicht gestoppt werden. 30:27 hieß es am Ende für das Team aus dem Odenwald, und das war hochverdient.

    Eine überragende erste Halbzeit brachte dem Team um Spielertrainer Florian Bauer eine 18:10-Führung. Unglaublich, wie stark der Abwehrverband im ersten Abschnitt agierte, wie viele Bälle der Balinger geblockt wurden. Und vorne trafen insbesondere Till Buschmann und die Außenpositionen. Dank einer sehr variablen und schnellen Spielweise gelangen oft schnelle Ballgewinne, die im Konter verwertet wurden.

    Balingens Trainer Eckard Notdurft verzweifelte schier, versuchte alles, nahm eine frühe Auszeit. Die half seinem Team beim Spielstand von 4:9, denn die Umstellungen schlugen zu Buche. Bis zum 9:9 kämpfte sich sein Team wieder ins Spiel zurück, doch dann kam der erneute Bruch im Spiel der HBW Balingen. Der Tabellenfünfte aus dem Odenwald nutzte das gnadenlos aus und zog davon. Doch eine Entscheidung war das beileibe noch nicht.

    Mit wesentlich mehr Elan kam die Truppe von der Alb in die zweite Halbzeit. Bis zur 40. Spielminute hatten sie sich herangekämpft. Michael Malik hatte einen Siebenmeter verworfen, und statt 21:14 stand es plötzlich nur noch 20:15. Nun war Ruhe gefragt und folgerichtig zog Teammanager Christopher Malik die grüne Karte. Diese Maßnahme zeigte Wirkung, und nach 45 Minuten führte die TSG mit 23:18. Doch entschieden war noch gar nichts. Balingen zeigte in der Abwehr Biss und die TSG wurde zu Fehlern gezwungen. Nach 55 Spielminuten führte die TSG 26:24 und die Partie gestaltete sich so offen, wie das niemand erhofft hatte. Zwei Tore von Matze Konrad und zweimal Jan Döll, das war der Sieg für die TSG. Frech, wie der 18-jährige sich beim vorletzten Treffer auf außen durchsetzte.

    Am Ende gab es einen umkämpften, aber dank einer riesigen Abwehrleistung auch verdienten 30:27-Erfolg über den Tabellenzweiten. Bei der TSG läuft es derzeit, auswärts wie auch vor eigenem Publikum. Da gäbe es noch einiges an Nachholbedarf, denn 350 Zuschauer werden der Leistung und dem Tabellenstand der Handballer der TSG derzeit nicht gerecht.

    TSG Groß-Bieberau: Karmatschek, Podsendek, Göbel 1, Malik 7/3, Gaydoul, Buschmann 6, Lemke, A. Rybakov 1, Konrad 5, Bauer 2, D. Rybakov 2, Arnold 1, Seel 2, Döll 3. - Spielertrainer: Florian Bauer

    HBW Balingen II: Bar, Beutel, J. Thomann, Hildebrand 1, Wahl 8/3, Stevic 2, Thiemann, G. Thomann 1, Hausmann 2, Hiller, Schlaich 6, Brielmeier 7, Skvaril. - Trainer: Eckard Nothdurft

    Zuschauer: 350 - Zeitstrafen: 2 - 1 - Siebenmeter: 4/3 – 6/5 - Schiedsrichter: Manuel Lier – Jan Lier

    In Groß-Umstadt brennt der Baum, wie beim folgendem Bericht von handball-world.com entnehmen kann. Vielleicht kann die HSG diese Verunsicherung nutzen mit einer konzentrierten Leistung wie gegen Herrenberg. Man wird auf jeden Fall mit einem kampfstarken Gegner rechnen müssen:
    "Groß-Umstadt steht mit dem Rücken zur Wand - Klub mobilisiert das Umfeld

    Kämpft mit dem TVG um die Klasse: Tegaday Ramos-Nuez
    Foto: Jürgen PfliegensdörferDer Start in das Jahr 2013 hätte für die Handballer des TV Groß-Umstadt kaum schlechter verlaufen können. Nach drei Niederlagen in Folge ist die Mannschaft von Trainer Tim Beckmann auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht und befindet sich in akuter Abstiegsnot.

    Mindestens drei Mannschaften gilt es in den verbleibenden zwölf Partien hinter sich zu bringen, will man die Klassenzugehörigkeit in Liga 3 auch für die nächste Spielzeit sichern. Sieben Spiele trägt das TVG Team dabei noch in der heimischen Heinrich-Klein-Halle aus – unter anderem auch die Derbys gegen die TSG Groß-Bieberau und die HSG Nieder-Roden. Und diese Spiele müssen unbedingt alle gewonnen werden, will man eine realistische Chance im Kampf um den Klassenerhalt haben.

    Grund genug für die Verantwortlichen beim TVG, noch einmal für Aufbruchsstimmung zu sorgen und die "Mission Impossible" beziehungsweise das "Projekt Nichtabstieg" zu starten.


    "Unsere sportliche Situation lässt sich mit Blick auf die Tabelle wahrlich nicht schön reden. Als Vorletzter steht uns das Wasser derzeit bis zum Hals und es wird einer gewaltigen Kraftanstrengung bedürfen, wenn wir die Klasse noch halten wollen", meint der sportliche Leiter des TVG, Holger Zindt. "Ich glaube aber fest daran, dass die Mannschaft diese Herausforderung noch bewältigen kann. Immerhin haben wir insbesondere bei unseren beiden Siegen gegen Köndringen und Kirchzell noch im Dezember gezeigt, zu welchen Leistungen wir auch in dieser Liga imstande sind. Warum dann dieser Einbruch im Januar kam, ist eigentlich unerklärlich. Wir haben über den Jahreswechsel kaum pausiert und sehr konzentriert gearbeitet. Die Stimmung im Team ist erstaunlich gut. Es fehlt jetzt aber ganz sicher auch mal wieder ein Erfolgserlebnis, um aus diesem Tal heraus zu kommen."

    "Wir betreiben beim TVG einen sehr hohen Aufwand, um in dieser 3. Bundesliga spielen zu können", erinnert Zindt, "und wir glauben, damit auch eines der positiven Aushängeschilder dieser Stadt zu sein. Jetzt ist allerdings der Zeitpunkt gekommen, an dem wir zusammen halten und für das kämpfen sollten, was wir über Jahre in Groß-Umstadt aufgebaut haben: Leistungshandball auf der Odenwälder Weininsel!"

    Nun geht es ans Eingemachte, sagt Zindt: "Im Rahmen der „Aktion Klassenerhalt“ werden wir versuchen, alles und alle zu mobilisieren, um sich dem Abstieg entgegen zu stellen. Wir brauchen im Abstiegskampf noch einmal eine Aufbruchsstimmung – und die muss sich vor allem auch bei den verbleibenden sieben Heimspielen in der Heinrich-Klein-Halle einstellen. Wir brauchen hier eine volle und enthusiastische Halle, Fans und Handballfreunde, die hinter dem TVG stehen und der Mannschaft die notwendige Unterstützung geben."

    Man werde von Vereinsseite das "Unsrige dazu beitragen, dass in der Halle eine entsprechende Atmosphäre herrscht und auch die Mannschaft wird sich in den verbleibenden Spielen noch einmal total zerreißen – soviel kann ich garantieren", betont der sportliche Leiter des TV.

    Am Sonntag kommt mit der HSG Konstanz natürlich ein dicker Brocken in die Heinrich Klein Halle, denn Konstanz gehört zur Elite der Liga und verfügt über einen sehr starken und homogenen Spielerkader. Sicher hat die Mannschaft die Substanz, um den Aufstieg in die 2. Liga mit spielen zu können, einige Punktverluste warfen sie aber in diesem Bestreben zurück und so scheinen sie mit sechs Punkten Rückstand auf den Tabellenführer Friedberg aus dem Rennen um den Titel. Der TVG hat sich gut vorbereitet und wurde vergangene Woche Bezirkspokalsieger. In einem guten Spiel schlug der TVG dabei den starken Landesligisten SG Babenhausen mit 36:28 und holte sich Selbstvertrauen für die Partie am Sonntag. "