Beiträge von hsgjojo

    Einen interessanten Beitrag von Thainobbi kopiere ich mal zu diesem Thema, da er Hoffnung für Neuhausen, Herrenberg, Groß-Umstadt (oder evtl. sogar für Zweibrücken) gibt:
    "TG Münden kündigt freiwilligen Rückzug anZugleich käme es zu einer Relegation der Tabellenvierzehnten der vier Staffeln. Diese Begegnungen würden vom 18. Mai bis zum 09. Juni ausgetragen. Der Ostvierzehnte (aktuell Auerbach) müsste gegen den Nordvierzehnten (akt. Flensburg II) antreten.
    Der ART Düsseldorf müsste sich mit dem Südvierzehnten (derzeit Neuhausen/Filder) auseinandersetzen."

    Aha, so langsam fällt es auch auf höchster Ebene auf, dass etwas schief läuft mit der eingleisigen 2. Liga!
    Ich hätte übrigens die schnelllste und beste Lösung für dieses Problem, auf das die Verantworltichen hoffentlich auch bald kommen:
    Wiedereinführung der zweigeteilten 2. Liga! Das Hauptproblem dürfte dabei aber wohl sein, dass es das Eingeständnis eines Fehlers wäre. Mal sehen, ob man sich dennoch überwindet!
    Hier der Artikel von handball-world.com:
    "Samstag · 20.04.2013 · 15:41 Uhr · mak
    Bohmann: Nach Leichlinger Verzicht zeichnet sich verringerter Zweitligabstieg ab

    Die Fans in Rimpar können sich auf Zweitligahandball einstellen - andernorten sieht es schlechter aus
    Foto: Matthias WeberSie soll das Premiumprodukt unter der ersten Liga sein – aber reichlich viele Klubs verzichten auf das verlockende Angebot und wenden sich lieber der bewährten dritten Liga zu. Die zahlreichen Verzichte in der laufenden Runde beschäftigen nun nach Medienangaben auch den Ligaverband HBL sowie Vertreter des DHB.

    Hier der Link zum Artikel: Artikel Handball-World


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    zu "Korrigier mich bitte wenn ich falsch liege, aber rein rechnerisch wäre es doch noch möglich von SF Freiburg eingeholt zu werden, oder nicht?! Vlt. stehe ich ja auch einfach nur mal wieder Mathe-technisch auf dem Schlauch"
    Das ist richtig! Freiburg hat noch die theoretische Möglichkeit, in den Spielen die um 120 Tore bessere Tordifferenz der HSG II aufzuholen, z.B. nächste Woche in direkten Duell in der Schänzlehalle (in Südbaden gilt meines Wissens nicht der direkte Vergleich)! Also kommt alle nächste Woche am spielfreien Spieltag der HSG in die Geschwister-Scholl-Schule.

    Aber was hat die 2. Mannschaft und der Aufstieg in die Oberliga Südbaden mit der 3. Liga Süd zu tun?
    Sehr viel meine ich! Denn die gute Nachwuchsarbeit der HSG der letzten Jahre hat dazu geführt, dass diese Nachwuchsspieler, die Leistungsträger in der Zweiten sind, schon eine sehr wichtige Rolle im Drittligateam spielen. Der beste Beweis ist das Spiel in Nieder-Roden, wo z.B. Mittendorf und Lauber gefehlt haben, die letzte Woche zum Sieg beigetragen haben.

    Mit diesem Artikel von der TSG-Homepage, in dem die Konstanzer mangels geografischen Kenntnissen den Schwaben zugeordnet werden, hat sich Nieder-Roden endgültig für die nächste Saison für die 3. Liga Süd disqualifiziert und darf nächste Saison gegen Ostfriesen ran! :hi::P:P
    "Ein Punkt reicht: Baggerseepiraten auf Kurs Klassenerhalt
    Fan-Aktion beim Sparkassen-Heimspiel gegen Konstanz / Frauen haben freien Eintritt
    Mit den Gästen vom Bodensee stellt sich aber alles andere als Laufkundschaft in der Sporthalle an der Wiesbadener Straße vor. Mit 31:21 Punkten belegt das Team von Trainer Daniel Eblen aktuell den dritten Tabellenplatz und kann völlig befreit von irgendeinem Druck auftreten. Mit Patrick Glatt im Tor sowie den Torschützen vom Dienst, Stefan Bruderhofer,Gerrit Bartsch und einem der besten Linkshalben der Liga, Matthias Faißt, verfügen die Schwaben :wall: über exzellente Einzelkönner, die Spiele im Alleingang entscheiden können. Im Hinspiel konnten die Rodgauer zunächst gut mithalten, hatten aber durch einige verletzungsbedingte Ausfälle über 60 Minuten das Nachsehen und unterlagen recht deutlich mit 22:27. Die körperlich robusten Konstanzer werden auch heute trotz des Ausfalls ihres Kapitäns nur schwer zu knacken sein.
    Nichtsdestotrotz brennen die Jungs um Kapitän Sebbi Schulz darauf, den Klassenerhalt auch rechnerisch perfekt zu machen und nehmen eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mit in die Partie. Denn mit der wohl besten Saisonleistung erkämpften sie sich am vergangenen Sonntag den Sieg im hitzigen Derby beim TV Groß-Umstadt und benötigen nur noch einen Punkt zum Erreichen des Saisonziels.

    Vor über 700 Zuschauern, darunter mehr als 200 Anhänger aus dem Rodgau, legten die Hauptmann-Schützlinge von Anfang an los wie die Feuerwehr und führten Mitte der 1. Halbzeit bereits deutlich mit 3:12, ehe die Gastgeber besser ins Spiel kamen und bis zur Pause auf 10:14 verkürzen konnten. Doch wer dachte, die Baggerseepiraten würden in der zweiten Hälfte einbrechen wurde eines Besseren belehrt: Gestützt auf eine bärenstarke Abwehr und einen überragenden Marco Rhein zwischen den Pfosten dominierten die Rodgauer auch den zweiten Abschnitt und hatten die Partie beim 15:25 bereits vorzeitig entschieden. Am Ende stand mit dem 22:30 Erfolg der höchste Auswärtssieg zu Buche.
    Einziger Wermutstropfen ist die Sperre von Linkshänder Tim Henkel, der sich nach einem brutalen Foul von Umstadts Spielmacher Ramos-Nuez im Affekt zur Wehr setzte und dafür mit zwei Spielen Sperre bestraft wurde.

    So muss die Hauptmann-Truppe auch ohne den knallharten Abwehrstrategen konzentriert zu Werke gehen und ähnlich engagiert wie in Groß-Umstadt arbeiten, um die letzten Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen.
    Für einen Teil der Nieder-Röder Handballfans gibt es noch ein kleines nachösterliches Präsent: Alle Frauen haben am Samstag freien Eintritt, zudem werden Aperol Spritz und Hugo verbilligt angeboten. Der Sponsor des Spiels, die Sparkasse Dieburg hofft auch durch diese Anreize auf eine volle Halle und lautstarke Unterstützung.

    Zu deinem Bild der HSG-Nachwuchskräfte passt folgender aktueller Artikel (Ausschnitt) von handball-server.de:
    A-Jugend der HSG Konstanz gewinnt Südbadische Meisterschaft und BW-Pokal. Bereits am drittletzen Spieltag der Südbadenliga konnte sich die männliche A-Jugend der HSG Konstanz die südbadische Handballkrone aufsetzen und mit einem deutlichen 44:29 Sieg am Konstanzer Schänzle gegen die Mannschaft aus Freiburg frühzeitig alles klar machen.
    Zu den Meistern gehören Premierentorschütze in der 3. Liga Maurice Wildoer und Manuel Both.
    Und am Tag nach dem Drittligaspiel gab es noch folgenden großen Erfolg: Nach einem 29:24 Sieg gegen den württembergischen Meister TV Bittenfeld gelang der HSG Konstanz mit einem abschließenden 30:22 Sieg in einer überlegen geführten Partie gegen den norbadischen Primus SG Oftersheim/Schwetzingen der doppelte Titelgewinn. Nach der knapp und unglücklich verpassten erneuten Qualifikation für die A-Jugendbundesliga konnte sich die HSG Konstanz somit beide erreichbaren Titel sichern und einen weiteren großen Schritt nach vorne in der Entwicklung seiner Nachwuchstalente begleiten, die zum Teil auch schon in der 3. Bundesliga bei den Herren mitwirken durften und zudem einen erheblichen Anteil am sehr wahrscheinlichen Aufstieg der II. Mannschaft in die Südbadenliga der Aktiven haben werden.

    Aktuell von der HSG-Homepage:
    "Ein dicker Fisch im Netz: HSG Konstanz kann hochkarätigen Neuzugang vermelden
    Von Andreas Joas

    Mit Beginn der neuen Saison 2013/2014 in der 3. Liga Ende August wird der 25 Jahre alte Rückraumspieler Mathias Riedel die HSG Konstanz verstärken. Der 1,97 m große Riedel kann sowohl im linken als auch im rechten Rückraum für mächtig Wirbel sorgen. Dies hat er bisher in der Oberliga beim TV Willstätt äußerst eindrucksvoll unter Beweis gestellt, denn in seiner Premierensaison in der Oberliga gelangen ihm gleich 220 Tore und er wäre beinahe auf Anhieb nach seinem Wechsel von seinem Heimatverein HSG Freiburg nach Willstätt Torschützenkönig in der Oberliga Baden-Württemberg geworden, lediglich drei Treffer fehlten ihm zum Gewinn der Torjägerkanone. Auch in seinem zweiten Jahr in dieser Saison ist er nicht minder erfolgreich und konnte in 25 Einsätzen schon wieder 193 Tore für Willstätt erzielen. Er ist damit Dritter in der aktuellen Torschützenliste der Oberliga und führt die teaminterne Wertung mit weitem Vorsprung an. Nicht nur seine präzisen und wuchtigen Abschlüsse aus dem Rückraum sind gefürchtet, auch als nervenstarker Siebenmeterschütze hat er sich bewährt.

    In Konstanz hat er einen Zweijahresvertrag unterschrieben und möchte Einiges erreichen: „Nach zwei Jahren in der Oberliga habe ich eine sportliche Herausforderung gesucht. Das Gesamtpaket bei der HSG hat mich wirklich total überzeugt, hier kann ich Handball auf hohem Niveau mit meinem Studium in idealer Weise kombinieren und das Team in Konstanz ist einfach toll, super sympathisch", meint der BWL-Student, der nun voraussichtlich nach einem Praxissemester an der HTWG Konstanz sein Studium fortführen wird. „Zunächst möchte ich mich gut in das Team integrieren, um Spielzeit kämpfen und natürlich viele Siege feiern und ein gutes Bild abgeben, sodass wir wieder oben in der 3. Liga mitspielen können", erklärt Mathias Riedel. Dabei trainiert er gerade eifrig und ganz gezielt, um noch mehr an Muskelmasse zuzulegen und seine jetzigen 93 kg weiter auszubauen. Als Ausgleich fährt er gerne Rad, spielt Basketball oder trainiert seine Nervenstärke beim Pokern.

    „Beim ersten Mal hier bei einem Heimspiel war ich sofort begeistert: volle Halle, geile Atmosphäre, ein eigener Fanclub und die Anfeuerung von den Fans von der ersten bis zur letzten Minute – ich freue mich ungemein auf die Herausforderung in Konstanz", ist Mathias Riedel voller Tatendrang. HSG-Präsident Otto Eblen zeigt sich von der zielstrebigen Verstärkung sehr angetan: „Mathias ist ein sehr ehrgeiziger und torgefährlicher Spieler. Mit ihm erhalten wir eine ungemein wertvolle Verstärkung für unseren Rückraum, die uns richtig weiterhelfen wird. Mit Helle Riedel werden wir noch viel Freude haben!" „Helle" ist der neue Konstanzer Spitzname für Sebastian Riedel. Doch wie kam es dazu? „Der Spitzname Matze war in der Mannschaft schon an Matthias Faißt (Anm.: den Rückraumkanonier, der seinen Vertrag bei der HSG Konstanz gerade erst um zwei Jahre verlängert hat) vergeben," muss „Helle" Riedel schmunzeln. Als seine Mitspieler dann seinen vollen Namen Mathias Helmut Eugen Riedel erfuhren, war der neue Spitzname schnell gefunden: aus Helmut wurde schnell „Helle". Also: Herzlich willkommen in Konstanz, Helle!

    http://www.hsgkonstanz.de"

    Zunächst gute Besserung an Simon Flockerzie. Simon hat der HSG in den letzten 2 Jahren unheimlich viel gegeben und die HSG mit seiner vorbildlichen Einstellung voran gebracht.
    Auf, du packst das wieder in der neuen Saison!

    Und hier die 1. Statistik vom HSG-Neuzugang Riedel:
    Torschützen Oberliga Baden-Württemberg Herren 2012/13 (Stand 03.03.2013):

    1. Florian Taafel TGS Pforzheim 191 50/55

    2. Tim Landenberger TSV Weinsberg 187 88/100

    3. Matthias Riedel TV Willstätt 160 57/64

    Aus dem heutigen Südkurier-Interview ergibt sich der erste Neuzugang der HSG:
    Otto Eblen: „Es war klar, dass das auf Dauer nicht gehen würde“
    04.04.2013 Von ULRICH HAAFF Aktualisiert vor 18 Stunden0 Kommentare Schlagwörter Handball
    "HSG Konstanz"
    Alle Neuigkeiten aus Ihrer Region finden Sie täglich im SÜDKURIER. Jetzt testen!Mit Blick auf die nächste Saison unterhielt sich der SÜDKURIER mit Otto Eblen, dem Präsidenten der HSG Konstanz, über die Situation und Perspektiven des Konstanzer Handball-Drittligisten
    Mit Blick auf die nächste Saison unterhielt sich der SÜDKURIER mit Otto Eblen, dem Präsidenten der HSG Konstanz, über die Situation und Perspektiven des Konstanzer Handball-Drittligisten
    Herr Eblen, Ihre Mannschaft kämpft seit Beginn der Rückrunde jedes Wochenende bis zum Umfallen, da der Kader relativ klein ist. Wird sich in der kommenden Saison daran etwas ändern?

    So wie es aussieht, können wir uns verstärken. Sofern sich alles nach unseren Vorstellungen realisieren lässt, haben wir vier, vielleicht fünf Neuzugänge.
    Ein wichtiger Baustein für die kommende Saison ist die Vertragsverlängerung von Matthias Faißt. Vom TV Willstätt kommt mit Matthias Riedel ein lang gewachsener Rückraumspieler aus der BWOL. Hat man erkannt, dass es im Rückraum Nachbesserungsbedarf gibt?

    Schon beim Saisonstart vergangenes Jahr war klar, dass wir im Rückraum zu dünn besetzt sind. Zum Glück konnten wir das dann durch taktische Varianten mit Yannick Schatz und Gerrit Bartsch, der uns jetzt aber leider wieder verlässt, kompensieren. Aber es war auch klar, dass das auf Dauer so nicht gehen würde.
    Zumal dann noch vor dem Saisonstart der Ausfall von David Twardon zu verkraften war. Kehrt er nochmals in den Kader zurück?

    Momentan sieht's eher danach aus, als ob er es nicht mehr packen würde. Es ist natürlich schon ein Riesenaufwand, nach einer solchen Verletzung wieder fit zu werden. Hinzu kommt, dass man eine Verletzungsmisere, wie sie David mit all seinen Kreuzbandrissen hatte, nicht ohne weiteres aus dem Kopf heraus bekommt. Ich denke, da muss man einfach Geduld haben und sehen, was kommt. Eine konkrete Vorhersage zu treffen, ist derzeit schwierig.

    Sie sprachen von vier, vielleicht auch fünf Neuzugängen. Einer ist Matthias Riedel, woher kommen die anderen?

    Es wird noch ein junger Mann aus Hüttenberg kommen, der auf allen Rückraumpositionen eingesetzt werden und vor allem auch Rückraummitte besetzen kann. Dann sind wir noch mit einem Allrounder in Kontakt, der sowohl rechts als auch links die Außenpositionen spielen könnte, vor allem aber für die Abwehr vorgesehen ist, wo uns Markus Schoch fehlen wird. Und dann haben wir auf Grund des Studiums von Maximilian Wolf in Pforzheim natürlich noch Bedarf hinsichtlich eines zweiten Torhüters. Was Maximilian Wolf anbelangt, müssen wir schauen, ob wir nicht allein schon mit Blick auf die zweite Mannschaft, die momentan auf Aufstiegskurs Richtung Südbadenliga ist, nicht doch noch eine Wochenend-Ehe hinbekommen, nachdem er keinen Studienplatz hier in Konstanz bekommen hat.

    Finn Meiners kam mit hochklassiger Erfahrung nach Konstanz, hat den Durchbruch allerdings noch nicht geschafft und ist momentan ebenfalls verletzt. Was wird aus ihm?

    Finn hat in der 2. Mannschaft eine ganz starke Rolle gespielt, nicht umsonst stehen wir dort so gut da. Finn ist aber – obwohl recht groß gewachsen und für den Rückraum aufgeboten – nicht der klassische Rückraum-Bomber, sondern auch eher ein Spielmacher-Typ, der sicher auch in der Abwehr seinen Platz findet. Aber momentan ist er gut in die zweite Mannschaft hinein gewachsen, fühlt sich dort wohl und wird uns in der Zukunft sicher verstärken können.

    Ein Wort zum Kapitän, Simon Flockerzie. Im Hallenheft stand, dass er momentan eine mentale Auszeit braucht. War die Belastung für ihn einfach zu hoch, macht man sich rückblickend auch als Verein Gedanken, wie weit man Spieler fordern kann?

    Simon Flockerzie hat hier in Konstanz seinen Master gemacht, war bei uns Mannschaftskapitän und ins Marketing mit eingestiegen – er war schon ein „Hans Dampf in allen Gassen“, zumal Simon bei all seinen Aufgaben 100 Prozent Leistung bringen wollte. Dann kam die Weihnachtspause mit der Verletzung und der Sperre – da ist Simon dann in ein Loch gefallen. Er muss sich jetzt einfach vernünftig erholen, da brauchen wir alle zusammen ein wenig Geduld. Rückblickend müssen wir, aber auch er, daraus lernen, mit dem Problem umzugehen, dass bei einem Projekt, wie wir es hier mit der HSG Konstanz haben, einfach ein paar Wenige immer zuviel machen. Und er ist einer der Wenigen! Da muss man sich dann einfach neu organisieren und aufstellen. Aber jetzt muss er erst einmal wieder richtig fit werden und dann steht er uns wieder zur Verfügung.

    Was ist in einem Mannschaftssport entscheidend, wenn der Kader so dünn ist: die mentale Stärke oder eben doch die Physis?

    Wir erinnern uns alle noch an die Zeit vor zwei Jahren, als wir mit Yannick Schatz eine ähnliche Situation hatten. Zum Glück sind ja alle unsere Jungs an der Universität oder in ihrem Beruf bestrebt, einen möglichst guten Abschluss zu machen und ihre Leistung zu bringen. Hier auf dem Spielfeld kann man Wochenende für Wochenende sehen, wie sie ackern. Und nachdem es die letzten Jahre ja eigentlich zunächst immer gegen den Abstieg ging, ist natürlich auch die mentale Belastung sehr hoch. Es geht schließlich in diesem Bereich auch um Existenzen. Mit einem Abstieg wäre bei dem einen oder anderen dann auch der Studienplatz gefährdet, da gibt's natürlich auch einen wirtschaftlichen Hintergrund. Und so müssen die Jungs in ihrem Alter zwischen meist 19 und 24 Jahren schon eine Menge Stress bewältigen, was manchmal dann dazu führt, dass es einfach zu viel wird, dass es dann einfach für einen gewissen Zeitraum nicht mehr geht.

    Wird Simon Flockerzie zur Saison 2013/14 wieder am Konstanzer Schänzle auflaufen?

    Davon gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt aus.

    Zum Abschluss stellt sich die Frage, was Ihre Mannschaft eigentlich leisten könnte, wenn sie mal über einen längeren Zeitraum komplett wäre?

    Man hat das in der Vorrunde gesehen, als wir lange Zeit komplett trainieren konnten. Da hat man nicht nur fesselnde, sondern regelrecht mitreißende Spiele hier am Konstanzer Schänzle geboten bekommen. Wir konnten Spiele ja nicht mit Kraft, sondern mussten sie mit viel Taktik, Technik und Spielwitz entscheiden. Das hat die Mannschaft super hinbekommen, auch in den Auswärtsspielen, wo wir teilweise geglänzt haben. Und auch wenn wir jetzt zum Teil mit A-Jugendlichen oder Akteuren aus der 2. Mannschaft spielen, wachsen diese Spieler über sich hinaus. Und wenn wir das im nächsten Jahr mit dem angestrebten breiteren Kader hinbekommen, dann sind wir wieder oben in der Tabelle mit dabei – das ist eigentlich für alle am Projekt HSG Konstanz Beteiligten klar!

    zu: "was machen wir mit Wallau und VTZ Zweibrücken?"
    Das Hauptproblem bei deiner Einteilung scheint mir Zweibrücken zu sein. In welche Staffel sollten sie, wenn nicht in den Süden? Ich nehme eher an, dass Nieder-Roden weichen wird (Derbies hin oder her). Falls Haßloch aus dem Südwesten aufsteigen würde, wäre wohl eh sicher, dass Nieder-Roden weichen müsste (sie kamen ja auch nur in den Süden, weil es Söflingen letztes Jahr nicht mehr geschafft hat.

    Hier ein aktueller Spielbericht vom Spitzenspiel im Südwesten. Interessant: Hier scheint ja eine Zweibrücker Mannschaft durch eine andere Zweibrücker Mannschaft in der 3. Liga Süd ersetzt zu werden:
    "Das Tor zur dritten Liga aufgestoßen Details
    DetailsKategorie: Aktive Veröffentlicht am Montag, 25. März 2013 09:27 Geschrieben von Kathrin Dauenhauer
    Handball RPS-Oberliga: VTZ Saarpfalz gewinnt gestern Abend das Spitzenspiel gegen TSG Haßloch 30:24

    Die VTZ-Saarpfalz hat mit dem 30:24 (13:11)-Sieg gegen Haßloch vor 900 Zuschauern gestern Abend das Tor zur dritten Liga aufgestoßen. Die VTZ übernimmt damit die Tabellenführung. Die Abwehr war der Erfolgsgarant.

    Von Merkur-Mitarbeiter
    Fritz Schäfer

    Zweibrücken. „Hier regiert die VTZ“, skandierten die Spieler der VTZ-Saarpfalz bei ihrem Freudentanz gestern Abend. Danach jubelten die Spieler mit den Fans, die sich schon zwei Minuten vor dem Schlusspfiff in der Westpfalzhalle von den Plätzen erhoben hatten und mit rhythmischem Klatschen die letzten Sekunden begleiteten. Auch die Haßlocher Fans ließen bis zum Abpfiff nicht nach, ihre Spieler anzufeuern. Doch die Gästespieler verließen anschließend mit hängenden Köpfen das Spielfeld.

    Regiert hatte die VTZ vor allem nach der Pause bis zur 48. Minute. In den 18 Minuten ließ die VTZ-Abwehr nur drei Gegentreffer zu. „Die Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg“, stellte auch VTZ-Trainer Andreas Grub fest. Durch die „entschlossene und laufintensive“ Abwehrarbeit eroberten sich die Gastgeber viele Bälle und kamen bei Tempogegenstößen zu zahlreichen leichten Toren.

    „Da hat jeder jedem in der Abwehr geholfen“, sagte Philip Wiese. „Wenn einer überlaufen war, war schon der Nebenspieler zur Stelle.“ Durch die konsequente Abwehrarbeit wurden auch die starken Rückraumschützen der Gäste weit vom Tor ferngehalten. „Das muss man erst schaffen“, lobte Grub seine Mannschaft. So zogen die VTZ von der 13:11-Pausenführung bis zur 47. Minute vorentscheidend auf 24:14 davon.

    Konzentriert geblieben
    !Philip Wiese hatte schon zuvor mit geballter Faust seine Tore bejubelt. „An den Sieg habe ich erst zehn Minuten vor Schluss geglaubt. Aber wir wollten mit vier Toren Vorsprung gewinnen, um auch im direkten Vergleich besser zu sein“, erklärte der fünffache Torschütze, der vor dem Spitzenspiel zum „Handballer des Jahres 2012“ des Handballverbandes Saar geehrt worden war. Die Gäste kamen zwar näher heran. „Aber wir blieben konzentriert genug.“

    Haßloch hatte zunächst geführt. Erst beim 5:4 übernahm die VTZ die Führung und gab diese auch nicht mehr ab. Schon in der ersten Halbzeit machte Haßloch „technische Fehler“, wie Gästetrainer Andrei Siniak kritisch anmerkte. „Wir haben nicht das abgerufen, was wir können. Deshalb hat die VTZ verdient gewonnen“, erkannte Siniak den Erfolg der Zweibrücker vor rund 900 Zuschauern neidlos an.

    Mit dem Sieg zieht die VTZ Saarpfalz bei einem Spiel weniger an Haßloch vorbei auf Platz eins. Grub stimmte seinem Haßlocher Kollegen zu, der von einem Spitzenspiel sprach. „Ich hoffe, dass die Zweibrücker Zuschauer bei den restlichen Heimspielen wiederkommen. Heute haben wir Werbung für uns gemacht.“
    Auf einen Blick
    VTZ Saarpfalz: Stefan Heinrich, Stefan Dreßler – Philip Wiese (6/1), Raimonds Trifanovs (5), Johannes Leffer (5), David Biehl (4), Marek Galla (4/2), Thorsten Bas (3), Max Ulbrich (3), Daniel Kiefl, Dominik Rauch. "

    Von der HSG-Pressestelle:
    "Nach erfolgreicher OP hat Hafner "die Saison noch nicht abgeschrieben!"

    Foto: Peter PisaLetzte Woche wurde der Rechtsaußen der HSG, Marc Hafner, erfolgreich am Meniskus des linken Knies operiert. Nachdem der flinke Flügelspieler immer besser in Tritt kam, von Begegnung zu Begegnung mehr Treffer erzielen konnte, stoppte ihn die Verletzung.

    Der 27-jährige Ex-Bundesligaspieler, der schon zusammen mit Handball-Größen wie Florian Kehrmann beim TBV Lemgo gespielt hat, hatte schon viel Verletzungspech in seiner Karriere. So bremsten ihn bereits zwei Kreuzbandrisse aus. Trotz allem wusste er stets zurückzukommen, schaffte 2006 bei der Europameisterschaft mit der Junioren-Nationalmannschaft den Turniersieg und durfte sich die Goldmedaille um den Hals hängen.

    Er weiß jedoch auch, wie wichtig es ist den richtigen Arzt zu haben: „Das hat alles so schnell und gut funktioniert, dass ich schon nach drei Tagen wieder in der Halle sein konnte – natürlich nur um zuzuschauen und mitzufiebern. Aber im Ernst: Ich habe diese Saison noch nicht abgeschrieben! Wenn weiterhin alles so toll läuft, kann ich bereits in drei Wochen wieder trainieren und vielleicht sogar - bei optimalem Heilungsverlauf - in sechs Wochen wieder spielen! Ich möchte mich dabei noch einmal ausdrücklich bei Herrn Dr. Volz aus Überlingen und unserem Mannschaftsarzt Dr. Payer für die super OP und die klasse Betreuung bedanken.“

    Nach seiner ersten großen Verletzungspause folgte der Wechsel zum TBV Lemgo in die 1. Bundesliga und der Gewinn der Goldmedaille bei der Europameisterschaft der Junioren. Die HSG Konstanz wünscht ihrem Spieler schnelle und gute Genesung, gerne darf Marc Hafner so erfolgreich und gestärkt zurückkomen wie nach seiner ersten größeren Verletzungspause."

    Gute Besserung Marc, damit du in der neuen Saison wieder voll angreifen kannst!

    Ausschnitt aus handball-world.com:
    "Rückkehr in 3. Liga geschafft: SG Wallau feiert vorzeitigen Titelgewinn in der Oberliga-Hessen
    Die SG Wallau ist zurück in der 3.Liga! Am Donnerstagabend setzte sich die SG gegen TuSpo Obernburg mit 36:27 (22:14) durch und sicherte sich damit bereits fünf Spieltage vor Saisonende die Hessenmeisterschaft. Die Wallauer rissen die rund 700 Zuschauer in der altehrwürdigen Ländcheshalle schon Minuten vor dem Spielende von den Sitzen. Im Stehen spendeten die Fans der jungen Mannschaft minutenlang Applaus für Ihre beeindruckende Leistung. Seit dem 25. September 2011 hat der Handball-Oberligist alle 43 Punktspiele gewonnen. In der laufenden Saison führt die Mannschaft von Trainer Ralf Ludwig die Tabelle verlustpunktfrei mit unglaublichen 42:0 Punkten an. Der mit dem Meistertitel verbundene Aufstieg in die 3.Liga ist der verdiente Lohn des „Ländches-Ensembles“. "

    Ob Wallau wohl dem Süden zugeordnet wird?
    Wohl eher nicht. Hier meine Spekulation: Es sind ja nur 3 Plätze in der Südstaffel zu besetzen, da der Meister nicht aufsteigen wird. Diese Plätze werden wohl vom Zweitligaabsteiger Leutershausen (wird wohl leider nicht mehr zu retten sein), BW-Meister Pforzheim um dem BW-Zweiten (Kornwestheim oder Pfullingen) eingenommen. Selbst der Südwestmeister (Saarpfalz oder Haßloch; weiß jemand, ob die überhaupt aufsteigen wollen?) liegt noch südlicher, so dass wohl zusätzlich Nieder-Roden den Süden wieder verlassen wird.
    Oder habe ich etwas übersehen?

    Ach und ich bin mal auf das Ergebnis Heilbronn gegen Herrenberg gespannt.....

    Und... wie war das Ergebnis?
    Ich glaube, man sollte mit den Unterstellungen aufhören, dass Spiele absichtlich bzw. wegen mangelnder Motivation abgegeben werden!

    Zu Roter Teufel: Vielen Dank für deine Erklärungen in Sachen HSG. Das war wirklich eine Seuche in den letzten Wochen und 3 Spieler fallen auf jeden Fall bis Saisonende aus (davon beide Linkshänder).
    Dass das Notteam nichts hergeschenkt hat, sondern vielmehr alles gegeben hat, zeigen nur 2 Beispiele in Spielen gegen abstiegsgefährdete Teams:
    Leistungsträger Matze Faißt ist trotz gebrochener Rippe in Zweibrücken aufgelaufen. Zum Glück hat der Gegner es nicht gemerkt, Faißt wurde Mann gedeckt und musste nichts tun, und die anderen haben für den überraschenden Sieg gesorgt.
    Im Spiel gegen Köndringen ist der grippegeschwächte Mittelmann, der 2 Wochen nicht trainiert hatte und 8 Kilo verlor, aufglaufen und hat wegen weiterer Verletzungen im Spiel fast durchgespielt. Dass Köndringen um 1 Tor gewonnen hat und 2 wichtige Punkte im Abstiegskampf geholt hat, da sollte man wohl besser bei den "Unparteiischen" nachfragen.

    zu Baden 68: Ich habe gar keine Bilder eingebunden!? Verwechselst du da evtl. etwas?

    zu Lord Vader: Das mit der einseitigen Darstellung bezieht sich lediglich auf den Wortlaut "eine fragwürdige Zeitstrafe gegen Bechtold". Das sieht dann so aus, wie wenn eine Schiedsrichterentscheidung für den Punktverlust entscheidend war. Schau dir am besten mal das Video an, dann wird man ohne Subjektivität feststellen, dass das Verhältnis der Fehlentscheidungen wahrscheinlich so zwischen 5:1 und 10:1 gegen die HSG ausgefallen ist!

    Und die schönste Nachricht von gestern Abend:
    Matze Faißt hat um weitere 2 Jahre verlängert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Bin mal gespannt, wann die ersten offiziellen Nachrichten von den Neuzugängen, die man schon in der Halle erblicken konnte, erfolgen!

    zu "Eine fragwürdige Zeitstrafe gegen Andre Bechtold, Unkonzentriertheiten im Angriff und eine nicht aufgebende HSG Konstanz drehten die Partie aber in den Schlussminuten." aus dem einseitigen Kronauer Spielbericht!
    So eine Frechheit! Und wo sind die vielen fragwürdigen, oder besser gesagt, haarsträubend falschen Entscheidungen gegen die HSG erwähnt!????? Den Sebastian Groh am Kreis haben die Beiden regelrecht seelisch kaputt gemacht - hinten und vorne nur gegen ihn gepfiffen und der Deppe auf Kronauer Seite durfte alles!!
    Da passt wirklich dazu, dass sie im gleichen Trikot wie Kronau gepfiffen haben!!

    Riesig, diese Moral der HSG Jungs, gegen diesen Widerstand zu bestehen!!!

    von Handball-world.com:
    "Jung-Löwen verschenken in Konstanz Sieg in der Endphase

    Kai Dippe traf dreimal
    Foto: Jürgen PfliegensdörferDie SG Kronau/ Östringen bleibt auch im zweiten Auswärtsspiel in Folge ohne Niederlage. Der Bundesliga-Nachwuchs holte beim Tabellenachbarn HSG Konstanz ein 26:26 (14:13)-Unentschieden. Allerdings vergaben die Jung-Löwen am Bodensee in den Schlussminuten eine fünf Tore-Führung und damit den Sprung auf Tabellenplatz vier.

    Die Partie in Konstanz entwickelte sich für die SG Kronau-Östringen in den ersten 30 Minuten zu einer Kopie der ersten Halbzeit in Nieder-Roden. Von Beginn entspann sich eine kampfbetonte Partie zwischen zwei ersatzgeschwächten Teams. Dabei erwischten die Gelbhemden, die unter anderem auf Nils Kretschmer und David Schmidt verzichten mussten, den klar besseren Beginn und legten einen 4:0-Blitzstart hin.

    Ein verworfener Siebenmeter von Michel Abt, der aber am Ende mit zehn Treffern bester Schütze seines Teams sein sollte, leitet eine kleine Wende zu Gunsten der Hausherren ein. Konstanz fand besser in die Partie und konnten Mitte der ersten Hälfte, angetrieben vom starken Spielmacher Gerrit Bartsch, erstmals ausgleichen (7:7, 17.). In der Anschluss blieb die Partie ausgeglichen. Die Gärtner-Sieben konterte eine zwischenzeitliche 11:9-Führung der Gastgeber zur 14:13-Pausenführung. Trotz der Führung zur Pause war SG-Coach Gärtner nach dem Spiel mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden und kritisierte vor allem die mangelnde Chancenauswertung.

    Auch nach dem Wechsel dominierte auf beiden Seiten die kämpferische Note und die Abwehrreihen. Konstanz konnte den Rückstand schnell in eine-Tore-Führung umwandeln. Die Gastgeber verteidigten diese Führung bis zum 18:17 (41.). Im Anschluss übernahmen die Jung-Löwen das Zepter. Die Abwehr steigerte sich und auch im Angriff fanden die Jung-Löwen richtigen Lösungen. Eine Zeitstrafe gegen Bartsch nutzen die Gelbhemden mit zwei Toren zur 20:18-Führung. Im Anschluss konnten die Kraichgauer die Führung bis zur 53.Spielminute auf 25:20 ausbauen. Die Jung-Löwen sahen schon wie der sichere Sieger aus.

    Eine fragwürdige Zeitstrafe gegen Andre Bechtold, Unkonzentriertheiten im Angriff und eine nicht aufgebende HSG Konstanz drehten die Partie aber in den Schlussminuten. Angeführt von einem entfesselt werfenden Stefan Bruderhofer, der vier Treffer in den letzten fünf Minuten erzielte, gelang den Hausherren 28 Sekunden der Ausgleich. Der letzte Angriff der Jung-Löwen brachte nichts mehr Zählbares und so verschenkten die Jung-Löwen einen schon fast sicheren Sieg.

    "Das ist mehr als ärgerlich. Wir verteidigen 55 Minuten sehr gut und lassen uns in den Schlussminuten so überrumpeln. Das ist schon der dritte Punkt, den wir in den Schlussminuten nach einer klaren Führung verschenken. Wir haben leider auch wieder zu viele Chancen liegen lassen", war SG-Coach Gärtner nach dem Punktverlust sehr enttäuscht.

    SG Kronau-Östringen: Maier, Ullrich (im Tor); Abt (10), Dippe (3),Pauli, Jochim (5), Bechtold (2), Rudolf (5),P.Körner (1), M.Körner, Herrmann, Vollmer, Bornemann "