Ich frage mich, ob das was die Dänen machen super eingespielt ist, oder ob sie eine extrem gute Entscheidungsqualität haben?
Die haben ja auch nicht mehr Zeit um gemeinsam zu trainieren und die ersten 3 im Rückraum, spielen auch im Verein nicht zusammen.
Es wird ja gerne von deren lockeren Herangehensweise und dem Spaßfaktor berichtet, vielleicht sind sie gerade deshalb so stark, weil sie schon bei der Förderung im Jugendbereich frei spielen dürfen und nicht in ein Korsett (Spielzüge) gezwängt werden.
Bei uns ist leider schon in sehr kleinen Jugenden zu beobachten, wie irgendwelche Spielzüge einstudiert werden, das finde ich grauenhaft.
Heine als Experte bei Sportdeutschland finde ich übrigens sehr angenehm und höre ihm gerne zu.
Ich denke, dass sie in der Grundausbildung schon die Grundlage für das Zusammenspiel legen. Wenn in Dänemark ein grundlegend einheitliches Verständnis vom Handball an sich herrscht, dürfte es auch leichter sein, zusammen zu spielen. Außerdem ist Dänemark nicht groß und die Spieler werden in der Jugend schon oft mit- oder gegeneinander gespielt haben (sowohl in Vereinen als auch in den U-Mannschaften).
Der wichtigste Punkt scheint mir aber die technische Ausbildung zu sein. Da denkt man über nichts mehr groß nach, sondern kann einfach Spaß am zocken haben.