Beiträge von Funkruf

    Ich auch. Ich gehe mal etwas weiter: Bis vor 2 Jahren, war ja DSF/Sport 1 Medienpartner bei der HBL gewesen. Sie hatten sich bestimmte Partien ausgesucht, andere waren nicht zu sehen. Weshalb das Gejammere kam, dass man nicht alle Spiele sehen konnte. Dann kam sky und seitdem kann man nun alle Spiele der DKB-HBL sehen (na ja, kostet natürlich). Darüber sollte man sich freuen. Aber es wird immer noch gejammert.

    Da du quasi eigener Ermächtigung für den Großteil der Handballfans sprichst, wird dein Umkehrschluß "Die HBL ist und bleibt nicht massentauglich!" natürlich zur selbsterfüllenden Prophezeiung. Wenn man nur Dinge für die Wahrheit hält, die man selber zu einer solchen erklärt hat...

    BTW: Ich habe genau die gegensätzliche Erfahrung gemacht: dass die HBL bei "Trainern und Schiedsrichtern in den Hallen ...." durchaus auf großes Interesse trifft. Aber was weiß ich kleines Licht schon, wenn der große Rheiner wieder seine einzig gültige Wahrheit verkündet.

    Dito. Auch bei mir interessiert man sich für die HBL. Ist ja auch kein Wunder, den schließlich ist ja ein Verein aus der Nähe dort unterwegs (Berliner Füchse) und das wird auch medial verfolgt. Dann gibt es bei uns aus unterschiedlichen Vereinen jeweilige Fans der HBL-Vereine.

    Nicht so schnell.

    Zitat von Erläuterung 3

    Ein Team-Time-out kann nur beantragen, wer in Ballbesitz ist (Ball im Spiel oder bei Spielunterbrechung). Unter der Voraussetzung, dass der Antragsteller den Ballbesitz nicht verliert, bevor der Zeitnehmer pfeifen kann (in diesem Falle wäre die Grüne Karte der Mannschaft zurückzugeben), wird der Mannschaft das Team-Time-out umgehend gewährt.

    Der Zeitnehmer unterbricht dann das Spiel durch einen Pfiff und stoppt sofort die Uhr (2:9).

    Heißt also, Karte muss zurückgegeben werden. Es ist ein Verschulden des ZN, der nicht richtig agiert hat.

    Richtig. Das Signal zur Unterbrechung kam nach dem Tor von B. Es reicht nicht, wenn der ZN nur den Arm oder die Hand hebt, um ein TTO anzuzeigen. Er muss pfeifen oder via Zeitmessanlage hupen, damit das Spiel und die Spielzeit unterbrochen wird. Da kein Unterbrechungspfiff kam und auch von Seiten der SR nicht unterbrochen wurde, muss das Tor von B natürlich zählen. Da ja A nun Ballbesitz hat, darf sie TTO beantragen. Und wie das abzulaufen hat, dürfte ja klar sein.

    Moment, nicht so schnell. Es gab einen Ballbesitz Mannschaft A, der Offizielle von A legt die TTO-Karte hin. Jetzt kommt der vermeidbare Fehler: Der ZN hebt die Hand um das TTO anzuzeigen. Warum pfeift er nicht erstmal, stoppt die Uhr und zeigt dann mit der Grünen Karte in der Hand das beantragte TTO von Mannschaft A an? Durch dem Pfiff, ist das Spiel unterbrochen, es kann nun in Ruhe alles weitere veranlasst werden. Nun kommt es aber zum Ballverlust von Mannschaft A, daher muss die Karte wieder dem Offiziellen zurückgegeben werden (wir hatten dieses Thema übrigens schon mal hier gehabt). Jetzt wirft Mannschaft B regelgerecht ein Tor und damit endet ihr Ballbesitz und es geht wieder an Mannschaft A zurück. Jetzt kann der Offizielle wieder die Karte legen und es darf TTO gepfiffen werden.

    Jetzt weichst du aus, Montana:

    Rotes Torwarttrikot (ohne Streifen) und rotes Aufwärmshirt zusammen auf dem Feld - Wechselfehler oder nicht?


    Zu Funkruf: Ja, seine Beiträge, wenn er was schreibt, sind gut.
    Er weiß aber sehr genau, wann er lieber gar nichts schreibt (zu meinen Regelfragen im anderen Thread z.B.;
    zu unterschiedlichen Maßstäben für unterschiedliche Teams in der HBL bei Strafen; zu Flensburg - Göppingen letzte Saison usw.).

    Mein lieber Freund, ich könnte es. Aber so, wie du ein Aufguss machst und über die "Kollegen von oben" herziehst, werde ich mich nicht daran beteiligen.

    Und deshalb hast du als Schiedsrichter gemäß 17:3 dafür Sorge zu tragen, das es geklärt wird.

    Zitat von 17:3

    [...]Außerdem stellen die Schiedsrichter die Anwesenheit der beiden Mannschaften in vorschriftsmäßiger Spielkleidung fest, prüfen das Spielprotokoll und die Ausrüstung der Spieler.[...]

    Ich habe es auch gesagt Rheiner:

    selbst wenn es diese Besprechung nicht gibt, der/die SR haben das zu kontrollieren.

    Ich kann ja mal ein wenig weiterstricken. Sowohl nuScore, SIS, als auch Handball4all haben im Schiedsrichterbericht das Feld "Spielkleidung", wo du anklicken musst, ob alles in Ordnung war oder nicht. Du als Schiedsrichter musst mitteilen, was der Fall ist. Ansonsten hast du den Spielbericht nicht korrekt ausgefüllt. Bei mir in der Oberliga-Ostsee-Spree (wo ich Kampfrichter bin) kostet sowas 5.- €. Die kannst du doch sicher für was besseres nutzen.

    Es gibt eine Festlegung in den jeweiligen DfB der Landesverbände, wonach die jewilige Mannschaft in den jeweiligen Ligasystemen (nuLiga, SIS; handball4all weiß ich nicht) ihre Farben eintragen müssen. Die Schiedsrichter müssen gemäß Regel 17:3 die Ausrüstung der Mannschaft kontrollieren. Das macht man meistens bei der "Technischen Besprechung", selbst wenn es diese Besprechung nicht gibt, der/die SR haben das zu kontrollieren. Den sie müssen ja in den Spielbericht vermerken, ob die Ausrüstung in Ordnung war.

    Eigentlich ist es nicht schwierig.
    Es soll gemäß Regel 4:7 und 17:3 darauf geachtet werden:

    • dass alle Feldspieler einer Mannschaft einheitliche Spielkleidung tragen müssen.
    • dass die Kombinationen von Farbe und Design der beiden Mannschaften deutlich voneinander unterscheidbar sein müssen.
    • dass alle als Torwart eingesetzten Spieler einer Mannschaft eine identische Farbe tragen müssen und
    • dass diese sich von den Farben der Feldspieler beider Mannschaften und der Torwarte der anderen Mannschaft deutlich unterscheiden muss.

    Im Handball müssten im besten Fall 7 unterschiedliche Farben zum Einsatz kommen, 6 müssen es sein.

    • je 2 Farben für die Torwarte
    • je 2 Farben für die Feldspieler
    • eine (besser zwei) für die Mannschaftsoffiziellen und
    • eine Farbe für die Schiedsrichter.


    Wenn der Spieler mit der falschen Trikotfarbe (4:7) oder der falschen Nummer (4:8) auf das Spielfeld läuft, wird das Spiel unterbrochen und der Spieler aufgefordert, dass Spielfeld zu verlassen und den Mangel zu korrigieren. Der Ballbesitz bleibt nun bei der Mannschaft, die den Ball bei der Unterbrechung hatte. Gilt übrigens auch beim Trainingspullover.

    Jetzt zur Torwart-Problematik. Hier sind 2 Regeln entscheidend: Und das sind 4:1 und 4:5. Gemäß Regel 4:1, Satz 3 darf nur ein Spieler auf dem Feld als Torwart für seine Mannschaft agieren. Jetzt kommt der 2. Spieler dazu und dadurch, dass er die Torwartfarbe seiner Mannschaft trägt, ist er ein Torwart. Es sind also 2 Torwarte auf dem Spielfeld und das erlaubt Regel 4:1 nicht. Das wird gemäß 4:5 als Wechselfehler bewertet, welcher nach 16:3 a) eine sofortige Hinausstellung und einen Freiwurf gegen die fehlbare Mannschaft fordert. Hast du dadurch eine klare Torchance verhindert, ist das sogar ein 7-Meter gegen die fehlbare Mannschaft.

    Die Achtelfinal-Partien stehen fest, Losfee Christian "Blacky" Schwarzer (Weltmeister von 2007) hat folgende Partien ausgelost:

    THW Kiel - SC DHfK Leipzig
    GWD Minden - Füchse Berlin
    Recken TSV Hannover-Burgdorf - TBV Lemgo-Lippe
    SG Flensburg-Handewitt - SC Magdeburg
    VfL Gummersbach - Frisch Auf! Göppingen
    HSG Wetzlar - MT Melsungen
    DJK Rimpar - HC Erlangen
    Bergischer HC - Rhein-Neckar Löwen

    Das Achtelfinale findet am 16. und 17. Oktober statt.

    Die IHF hat schnell auf das Aus vom Sportrechtevermarkter MP & Silva reagiert und die Rechte neu ausgeschrieben. Und man konnte einen neuen Vertriebspartner finden. Der neue Rechtevermarkter ist Lagardère Sports and Entertainment, der auch in Hamburg einen Sitz hat. Die IHF hat mit der Agentur einen Vertrag bis 2025 abgeschlossen. Lagardère Sports and Entertainment wird sämtliche WM vermarkten.

    Lagardère Sports and Entertainment ist auch Partner der Berliner Füchse. Erst vor kurzem wurde die Zusammenarbeit bis 2024 verlängert.

    (IHF)

    Hmm, also ich finde in § 19a Abs. 3 DHB-SPO den Passus, dass Der Einsatz im Zweitverein nur in der Altersklasse erfolgen darf, der der Spieler angehört.

    Dann sagt Abs. 1 außerdem:

    Zitat

    Jugendspieler, die den Altersklassen A – C angehören, können neben dem Spielrecht in ihrem Verein (Erstverein) auch ein Spielrecht - Zweifachspielrecht - für einen anderen Verein (Zweitverein) unter der Voraussetzung erhalten, dass der Einsatz im Zweitverein in einer Mannschaft der Altersklasse des Spielers erfolgt, die in einer – von der höchsten Spielklasse aus absteigend gezählt - höheren Spielklasse spielt als die höchstspielende Mannschaft des Erstvereins (in dieser Altersklasse). Landesverbandsübergreifende Spielklassen gelten als höchste Spielklasse der Landesverbände, die diese Spielklasse gebildet haben.