Beiträge von Funkruf

    Kriegen wir dann bei Bild.TV auch eine Sendung bei der du dich dann als Schiedsrichterexperte produzieren darfst?

    Ansonsten braucht es klare Regeln bzw. Konsequenzen.

    Ich hatte letztens, ich meine es war beim Basketball eine Szene gesehen, wo ein Trainer eine Challenge forderte, das Ergebnis die Entscheidung der Schiedsrichter bestätigte und er für die falsche Challenge dann ein technisches Foul bekam.

    Logisch, FIBA Regel 36.2.2 Verstoß gegen Verfahrens- oder administrative Angelegenheiten. Dazu zählt auch halt ein nicht korrektes Beantragen der Challenge. Man darf halt sowas nur machen, wenn der Ball "tot ist" (oder wie wir sagen: aus dem Spiel ist und die Uhr steht). Übrigens gibt es das nicht nur dort. Auch im Eishockey gibt es eine kleine Strafe (also 2 Minuten) gegen die Bank wegen Spielverzögerung, wenn die Challenge zum Beispiel bei Tor oder nicht Tor nichts brachte oder falsch angewendet wird.

    Es ist eigentlich gemäß Punkt 17.1 der entsprechenden Durchführungsbestimmung so, dass sie nicht am Tisch vom Kampfgericht oder in unmittelbarer Nähe Platz nehmen dürfen. Und so weit ich das sehe, tut er dies auch nicht. Normalerweise sind sie ja auch im Bereich der Zuschauer zu finden. Die Halle dürfte die Lili-Hennoch-Sporthalle beim Sportforum sein. Ich war selber mal dort und dort gibt es eine einseitige Zuschauertribüne. Dort ist nur ein kleiner Bereich für die Übertragungstechnik (hier auch mit Kommentatoren) vorhanden, ansonsten sind das alles Zuschauerplätze, die voll ausgenutzt wurden, Von daher hat man wohl den Hallensprecher beim Kampfgericht nach hinten verlegt.

    Der Hallensprecher sollte gemäß Punkt 21 der DfB, bei der Technischen Besprechung Hinweise zu seiner Ausführung nochmal bekommen haben. Und hier war ja auch ein Technischer Delegierter vor Ort. Da sollte er sowas vorher abgenickt haben, dass der Hallensprecher nach hinten kann, wenn er dabei nicht das Kampfgericht stört und Punkt 17 einhält.

    Glückwunsch an die Berliner Füchse. Aber ich musste an gestern denken. Fasst genauso lief es heute ab.

    Selbst von denen, die super mit Handball verbunden sind, gucken es die allermeisten nicht.

    Ich wette mir dir, dass sich heute mehr Handballer fürs Eishockeyfinale interessieren als für die Veranstaltung in Flensburg.

    Tja, ich habe lieber DAZN wegen den Handball geschaut. Aber jetzt kann ich ja zum WM-Finale von Deutschland gegen Kanada switchen.

    Zu den Füchse-Spiel: Haben mir anfangs nicht so sehr gefallen. Aber die 2. Halbzeit hat mir sehr gut gefallen. War dann klar, dass es ein Sieg wird.

    Leider hat es Göppingen verspielt, viele Technische Fehler und vergebene Torchancen (besonders schlimm ab der 38. Minute) hatten einen zwischenzeitliche Führung pulverisiert und schließlich dann in einen Rückstand geschwenkt. Schade.

    Mag ja alles sein. Aber dazu habe ich im treffenden Thread auch den aufgezeichneten Clip verlinkt. Und hier sieht man, dass die Feldschiedsrichterin nah an der Situation ist und daher die Szene eigentlich sehr gut bewerten kann. Warum sie es nicht getan hat, wer weiß. Die Torschiedsrichterin wird es nicht richtig erkennen können, da die getroffene Spielerin ihr den Rücken zugewandt hat. Das liegt hier also an der Feldschiedsrichterin.

    Rheiner, dann auch nochmal hier: Bevor du über den Videobeweis rumjammerst, nimm bitte erstmal die beurteilende Personen (Schiedsrichter, eventuell Deligierte) in die Pflicht. Du sprichst von den Kopftreffer der Dortmunderin kurz vor Halbzeit nach deren Foul und der sofortigen Ausführung der Gegenspielerin. Ich habe eine Aufzeichnung von dieser Szene. Und da sieht man, dass hier die Feldschiedsrichterin nah an der Szene dran war und sie daher beurteilen sollte. Daher liegt es daher an der Feldschiedsrichterin, dass es hier nicht richtig ablief. Die Torschiedsrichterin wird das nicht richtig erkannt haben, da die Spielerin ja den Rücken zu ihr hat. Das muss sich also die FSRin ankreiden.

    Richtig, also höre bitte auf, dass auf das Videobeweis-System abzuwälzen. Es zeigt dir nur bei der Anwendung die Szene nochmal. Du als Schiedsrichter musst das entscheiden. Das System gibt dir da keine Entscheidungsvorschläge.

    Da bin ich voll bei Dir, aber es nicht zu tun, ist dann eine Schwäche (extreme) der Schiedsrichter und nicht des Videobeweises.

    Ich war ja auch noch nicht fertig (aber das kannst du ja nicht wissen).

    Den Videobeweis kann man übrigens aus 11 Gründen anwenden. Und dabei könnten hier 3 Möglichkeiten in Betracht kommen.

    • Fand eine schwerwiegende / unfaire Aktionen außerhalb des Blickwinkels der Schiedsrichter statt?
    • Welcher Spieler beging ein disqualifikationswürdiges Vergehen (Also Rückennummer-Identifikation des Spielers)?
    • Oder war die Aktion eine Hinausstellung oder eine Disqualifikation? Und wenn es eine Disqualifikation ist, welche Art der Disqualifikation hat zu erfolgen? Rot nach 8:5, 8:9 oder sogar Rot/Blau nach 8:6 und 8:10 a) und b) (8:10 c) und d) sind ja extra unter 30 Sekunden geführt, was auch zu den 11 Gründen gehört)

    Aber dazu muss er genutzt werden, sonst braucht man nicht jammern, dass der Videobeweis nichts bringt. Der ist schon gut. Aber dann muss man auch die richtige Entscheidung daraus finden, dass liegt in der Urteilskraft des Menschen, nicht in der Technik.

    Was heißt „nicht mal wirklich“?

    Trifft er ihn am Kopf oder nicht?

    Das konnte ich auch in der dritten Wiederholung nicht eindeutig erkennen.

    Da er den Kopf aber deutlich zum Ball (!) bewegte, find ich die rote Karte auch falsch.

    Natürlich trifft er ihn nicht direkt. Aber wenn er sowieso sich Richtung Ball bewegt erübrigt sich das eh. Ist aber auch egal, die Berliner habe es sich dank der berechtigten 1. Disqualifikation selbst verbockt. Das war der Knackpunkt für den Einbruch der Führung und dann dem dauerhaften Rückstand.