Beiträge von Funkruf

    Bei Oranienburg gibt es solche Spieler. Allerdings gibt es ja auch noch die 2. Männer (spielt derzeit Oberliga). Ich kenne sie als professionelle Mannschaft. Und dann kenne ich noch Werder, da ist es anders. Aber die sind auch wieder nach einem Jahr 3. Liga wieder in die OSS abgestiegen. Die 3. Liga ist halt ein Übergang zwischen Amateure (Breitensport) und Profis (Leistungsport). Aber ab der 3. Liga wird mit den ganzen Bürgschaften und Anstellungen (zumindest Trainer) begonnen. Von daher scheint das schon professional zu sein. Besonders bei den Bürgschaften muss man aufpassen, da dies sonst ähnlich abläuft wie im Fußball oder auch im oberen Bereich, wo es dann Punktabzüge, im schlimmsten Fall Lizenzentzug geben kann.

    Schwierig zu beantworten. Also auf jeden Fall gibt es in der 3. Liga die Vorraussetzung, dass eine Bürgschaft der Bank vorliegen muss und das ein Trainer mit Lizenz angestellt werden muss. Mein Heimverein Oranienburger HC ist aber definitiv bei der 1. Männer kein Amateurverein.

    Die Frage ist folgende: Wo war der Ball im Torraum, als der Pfiff ertönte? War er in der Luft oder war er auf den Boden. Denn wenn er auf den Boden war und dort rollt, ist er gemäß Regel 6:5 im Ballbesitz der Mannschaft vom Torwart. Bleibt er liegen oder hat der Torwart ihn unter Kontrolle, ist er "aus dem Spiel": Fortsetzung Abwurf. Wenn er jedoch in der Luft ist, kann er unter Beachtung von 7:1 und 7:8 von beiden Mannschaften gespielt werden. Dann gilt Erläterung 7 Abschnitt B.

    Zitat von Erläuterung 7 Abschnitt B Unterbrechung aus anderen Gründen

    Der Zeitnehmer sollte bis zur nächsten Spielunterbrechung warten und dann die Schiedsrichter informieren.

    Unterbricht der Zeitnehmer das Spiel jedoch, wenn der Ball im Spiel ist, wird es mit Freiwurf für diejenige Mannschaft wieder aufgenommen, die zum Zeitpunkt der Unterbrechung im Ballbesitz war.

    Erfolgt die vorzeitige Unterbrechung aufgrund eines Verstoßes der abwehrenden Mannschaft und es wird dadurch eine klare Torgelegenheit für die ballbesitzende Mannschaft vereitelt, ist gemäß Regel 14:1b auf 7-m-Wurf zu entscheiden.

    Bedeutet also, das es hier Freiwurf für Rot geben muss (es gab keine klare Torgelegenheit).

    Auch Richtig, der hinausgestellte Spieler ist selber verantwortlich, wann er auf das Spielfeld wieder geht (Regel 4:6, Absatz 2). Allerdings muss die Strafzeit auch korrekt angezeigt werden. Und dafür ist der Zeitnehmer grundsätzlich verantwortlich (Regel 18:1, Absatz 1). Er muss die Zeitstrafe entweder durch die Zeitmessanlage mit Strafzeit+Spielernummer oder durch den meistverwendeten Zeitstrafenzettel korrekt anzeigen / eintragen. Und hier kann es leider zu Fehler kommen. Daher nochmal: Immer in Ruhe die Zeitstrafe notieren oder in die ZMA eintippen. Und beim Zettel schauen, ob auch keine Missverständnisse auftreten können (z. B. 8 oder 0).

    Jupp. War ein Fehler des Kampfgerichtes. Also keine neue ✌️-Strafe für den Spieler. Da keine klare Torgelegenheit vorlag, kann es, wie Rheiner schon sagte, nur Freiwurf Rot geben. Die fehlende klare Torgelegenheit beim unberechtigten Pfiff (Regel 14:1 b)) fehlt.

    §55 Abs. 2 Rechtsordnung kann hier nur greifen, wenn es ein Regelverstoß oder ein unberechtigtes Eingreifen von SR, Z/S gibt und dieser in der Folge spielentscheidend ist.

    Ist wieder Mal ein Beispiel, das man den Zettel immer in Ruhe ausfüllt und nochmal kontrolliert, ob beide Seiten stimmig sind.

    Irgendwie scheint es bei Pelister gegen Kiel manchmal kurze 4-sekündige Aussetzer zu geben, wo dann das Bild einfriert und man Götz manchmal nurnoch reden hört. Sieht besonders bei Spielminute 41:14 lustig aus, als eine Aktion gefeiert wurde und man 2 Pelister-Spieler sieht die sich gerade hinsetzen wollen und das Bild wieder einfriert, sodass die beiden ihre Köpfe schnell hoch und runter schwenken. Götz: "Diese Aktion bringt die Masse in Wallung".