Könntet ihr euch beide mal nun wieder sachlich zum Thema äußern?
Beiträge von Funkruf
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Es geht sehr wohl, dazu musst du einfach auf Spielplan nach Spieltagen und dann mal nach oben rechts schauen, da gibt es einen Saisonumschalter. Und dann kommst du hier raus.
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Tja, nur leider ist der Stream BRA-GER total überlastet und geht daher nur ruckelhaft oder die Verbindung bricht ab. Serbien gegen Katar ist wunderbar zu sehen.
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Auf der IHF-Seite findest du die Live-Streams, die gehen aber auch nur, wenn auch gespielt wird.
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Funkruf
Hast du dir den Bogen mal angeschaut? Wenn ich das Feld Disqualifikation mit Bericht was reinschreibe ist der Bericht automatisch dabei. DQ ohne geht nicht.Stimmt, der Bogen sieht wieder mal anders aus, als den welchen wir hier in Berlin verwenden. Ich hoffe mal, dass endlich der E-Scoresheet bald auch hier unten zum Einsatz kommt.
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Mit Minute und Sekunde und beim Feld Bericht wird, wenn nichts anderes war, keine oder ein Strich gesetzt.
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xakt, es ist schon mehrfach vorgekommen, das das Ergebnis vertauscht eingetragen worden ist und es deshalb zu Irritationen gekommen ist. Daher wird der Sieger namentlich eingetragen. Ansonsten kannst du "Unentschieden", "Remis", "keiner" oder Strich eintragen.
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Halten wir erstmal fest. Ein Signal des Zeitnehmers unterbricht das Spiel (Regel 2:9).Die Spieluhr muss sofort gestoppt werden. Der Zeitnehmer hat das Handzeichen 16 für Time-Out zu geben (Grüne Karte hochhalten) und mit dem gestreckten Arm zur beantragenden Mannschaft zu zeigen. Wenn die Schiedsrichter zustimmen, muss der Zeitnehmer mittels separater Uhr das TTO kontrollieren. Soweit alles wunderbar.
Es kann jedoch passieren, dass das Signal zur falschen Zeit kommt. Dann greift Erläuterung 7 B a). Das Spiel wird mit Freiwurf für die ballbesitzende Mannschaft fortgesetzt, wurde eine klare Torgelegenheit vereitelt, gibt es 7-Meter für die ballbesitzende Mannschaft. Ist mir auch schon einmal passiert, gab Freiwurf und weiter ging es. Derjenige hat die Karte dann zurückbekommen.
Wenn du merkst, das der Zeitnehmer (oder auch Sekretär) die Aufgabe nicht richtig macht, kann dieser von seiner Funktion enthoben werden und durch jemand anderen abgelöst werden. Dies ist dann im Spielberichtsformular zu vermerken.
Im Handball-SR findest du die treffenden Passagen in Kapitel 1.8 auf Seite 62 und 79/80.
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Moment, hier ist eine Sache wichtig. Wer lief zu früh in den Strafraum? War es der Verteidiger oder war es der Angreifer? Und dann ist die Frage ob ein Tor fiel oder nicht.
Ich war mal Fußball-SR gewesen und kenne daher die Regel 14.
Wichtig ist, das der Schiedsrichter das Spiel freigegeben hat, der Ball aber noch nicht gespielt wurde. Begeht der Schütze oder einer seiner Mitspieler nun einen Verstoß, wird der Strafstoß wiederholt, wenn der Ball ins Tor geht. Geht der Ball nicht ins Tor, muss das Spiel vom Schiedsrichter unterbrochen und mit einem indirekten Freistoß zugunsten des verteidigenden Teams an der Stelle fortgesetzt werden, an der sich das Vergehen ereignete. Also wenn der Spieler in den Strafraum gerannt ist, wird dort fortgesetzt, wo er den Strafraum betreten hat.
Begeht der Torwart oder einer seiner Mitspieler ein Vergehen und der Ball geht ins Tor, wird der Treffer anerkannt und das Spiel mit Anstoß fortgesetzt. Geht der Ball nicht ins Tor, wird der Strafstoß wiederholt.Wenn jedoch Spieler beider Mannschaften gegen die Regeln verstoßen, wird der Strafstoß immer wiederholt, egal ob der Ball ins Tor geht oder nicht.
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9. Unsportliches Verhalten (8:4, 17:1d)
8:4 ist nicht unsportliches Verhalten! Alle Vergehen nach Regel 8:2 bis 8:6 werden als Regelwidrigkeiten bezeichnet. Unsportliches Verhalten wird nach Regel 8:7 bis 8:10 geahndet.
Zitat von Regel 8:4 Regelwidrigkeiten die mit einer direkten Hinausstellung zu ahnden sindAlles anzeigen
Im Fall besonderer Regelwidrigkeiten ist direkt auf Hinausstellung zu entscheiden, unabhängig davon, ob der Spieler zuvor eine Verwarnung erhalten hat.
Dies gilt besonders für solche Regelwidrigkeiten, bei denen der fehlbare Spieler eine Gefährdung des Gegenspielers in Kauf nimmt (beachte auch 8:5 und 8:6).
Solche Regelwidrigkeiten sind beispielsweise unter Berücksichtigung der Beurteilungskriterien in 8:3:
a) Vergehen, die mit hoher Intensität oder bei hoher Laufgeschwindigkeit begangen werden;
b) Den Gegenspieler für längere Zeit festhalten oder ihn
zu Boden ziehen;
c) Vergehen gegen Kopf, Hals oder Nacken;
d) starker Schlag gegen den Körper oder gegen den Wurfarm;
e) Der Versuch, den Gegenspieler aus der Körperkontrolle zu bringen (z.B. den Gegenspieler im Sprung an den Beinen/Füßen halten, siehe jedoch 8:5a);
f) Mit hoher Geschwindigkeit in den Gegenspieler hineinlaufen oder -springenBitte die korrekte Regel bezeichnen.
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Jupp, durch den Schlag auf das Gesicht hat er den Gegenspieler gefährdet und eine Verletzung in Kauf genommen. Damit ist der Torwart gemäß Regel 8:5 zu disqualifizieren.
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Ich kenne leider die Stimme auch nicht, schaue gerade die Wiederholung auf Sport1+. Weiß jemand mehr?
Meines Wissens war der bisher noch nie zu sehen...
Das ist Tobias Schimon. Er ist Sport1.fm Moderator und auch als Redakteur tätig. Sein Einsatzgebiet sind Basketball und Motorsport. Im Handball ist er erst jetzt unterwegs.
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Es war seine dritte Zeitstrafe gewesen, dass steht im elektronischen Spielbericht der in der Bayernliga eingesetzt wird. Also alles bestens.
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Ich habe nun in den Handball - Schiedsrichter geschaut. Wer den Ordner hat: Kapitel 1.3 Seite 3 und Seite 4 Bildreihe 3. Da muss der Abwurf tatsächlich angepfiffen werden, wenn der Torwart über die Linie rutscht, egal was er dann macht. Den dann greift Regel 5:6. Die Schiedsrichter müssen dann korrigieren.
Ich werde mal nach beim Phillipka-Verlag um Erlaubnis bitten, ob besagte Bildreihe hier als Erklärung eingefügt werden darf. Da kann man es wunderbar sehen.
Ehe ich es vergesse, natürlich muss die Vorteilsregel nach Regel 15:7 beachtet werden. Verliert der Torwart den Ball nach Verlassen des Torraums, ist der Ball spielbar, da die Spielfortsetzung als ausgeführt gilt.
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Die Hinausstellung wegen dem Stoßen war also erst seine 2. gewesen? Wenn ja, kann es dann nur eine direkte Disqualifikation sein!
Der Spieler hat dann nicht die dritte Zeitstrafe (also Hinausstellung) erhalten, den dazu ist gemäß Regel 16:4 dem fehlbaren Spieler oder Mannschaftsoffiziellen sowie dem Zeitnehmer/Sekretär nach Time-out die Hinausstellung durch das vorgeschriebene Handzeichen 14, Hochhalten des gestreckten Armes mit zwei erhobenen Fingern, deutlich anzuzeigen. Und das war hier bei der Roten Karte nicht passiert. Gemäß Regel 16:5 und 16:6 d) resultiert ja die 3. Hinausstellung in eine Disqualifikation. Dazu wird zuerst Handzeichen 14 und dann die Rote Karte (Handzeichen 13) gezeigt.
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So wie du es sagst, erst wird die Hinausstellung angezeigt und dann folgt die Disqualifikation. Vielleicht war die Hinausstellung, die er vor der Roten Karte bekommen hatte schon seine dritte gewesen, aber dann ist der Ablauf etwas komisch. Vom Bild her habe ich auch zuerst gedacht, dass er nach seiner Hinausstellung rumgemotzt hat und den SR beleidigt hat, weshalb der andere Schiedsrichter daraufhin reagiert hat und die Rote Karte zog.
Aber sowohl Auerbach, als auch Bayreuth sagen, dass die Rote Karte durch die 3. Zeitstrafe gekommen ist.
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Das war der Spielertrainer (!) gewesen. Er hatte besagte Hinausstellung bekommen und dann noch rumgemeckert, weshalb es die dritte Zeitstrafe wohl gab und damit eine Disqualifikation. So zumindest sagen das beide Vereine.
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Guter Einwand, ich kenn das aber nur so, wie es Regel 5:6 sagt.
Zitat von Regel 5:6Es ist dem Torwart nicht erlaubt:
[...]
5:6 den Torraum mit dem unter Kontrolle gebrachten Ball zu verlassen (6:1, 13:1a und 15:7, Absatz 3), wenn der Abwurf angepfiffen war, ansonsten Wiederholung des Abwurfs (15:7, Absatz 2); beachte jedoch die Vorteilsregel nach 15:7, wenn der Torwart den Ball verliert, nachdem er den Torraum mit dem Ball in der Hand verlassen hatte.Regel 15:7 sagt dazu:
Zitat von Regel 15:715:7 Die Konsequenzen von Fehlern des Werfers oder seiner Mitspieler (15:1 bis 3) sind davon abhängig, ob die Ausführung des Wurfs angepfiffen war oder nicht.
Bei einer Wurfausführung ohne Anpfiff sind grundsätzlich alle Fehler zu korrigieren; anschließend ist der Wurf zur Spielfortsetzung anzupfeifen. Allerdings ist der Vorteilsgedanke nach 13:2 zu beachten. Falls die Mannschaft unmittelbar nach einer falschen Aufstellung den Ball verliert, gilt der Wurf als ausgeführt, das Spiel läuft weiter.Daraus schließe ich, dass hier wiederholt werden muss und halt angepfiffen wird. Ich habe das auch so irgendwie im HandballSR gesehen, aber den habe ich leider nicht auf den Weg zur Arbeit eingesteckt. Da war so ein Fall drin und da wurde auch gesagt, Wiederholung Abwurf mit Anpfiff.
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Ja. Der Abwurf wird fehlerhaft ausgeführt, da der Torwart außerhalb des Torraumes war. Er muss also in den Torraum zurück und muss von dort den Abwurf ausführen. Dadurch greift Regel 15:5 b)
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Ja, der Spieler stößt den Spieler von hinten und am Nacken und nimmt so die Gefahr einer Verletzung in Kauf. Daher ist für mich eine direkte Hinausstellung nach 8:4 gegeben.