Beiträge von Flink

    Den Welt Artikel kann man nicht ernst nehmen. Da wird von 20 Prozent schwerer Verläufe gesprochen....Na klar. Und von vielen Langzeitschäden...Sind da Hellseher am Werk, oder wie kann man nach einigen Wochen/Monaten Langzeitschäden diagnostizieren?


    Wenn man von deiner Interpretation des Welt-Artikels darauf schließen kann, wie du andere Informationen aufschnappst und Quellen wiedergibst, wäre klar, warum es so oft eher unschlüssig wird bei den Beiträgen. ?(

    1. Kann man natürlich sehr wohl Langzeitschäden voraussagen, wenn Krankheiten bestimmte Symptome zeigen. Dazu braucht es keine Hellseher, einfaches Medizinstudium sollte genügen oder Lebenserfahrung. Erkrankt jemand an Mumps und es tritt eine Ohr- oder Hodenentzündung auf, sind die Langzeitschäden absehbar. (Da wären wir dann bei der Impfung - aber das Fass machen wir hier wohl lieber nicht auf.)
    Wird eine Borreliose nicht rechtzeitig erkannt und therapiert, sind die Langzeitschäden absehbar.
    Treten schwere Lungenschäden während Covid19 auf, wie sollen keine Langzeitschäden erwartet werden?

    2. und da zeigt sich, wie oberflächlich du das wiedergegeben hast, denn besagte Zeile heißt:

    Zitat

    Die meisten Menschen überleben zwar, doch einige haben lange mit Folgeschäden zu kämpfen.

    Wenn man nach einigen Wochen/Monaten noch mit Folgeschäden zu kämpfen hat, ist das durchaus als lang zu bezeichnen (ähnlich z. B. Pfeiffersches Drüsenfieber) und muss nicht Langzeitschaden im Sinne von Jahre oder ewig bedeuten und kann ja nun inzwischen, wenn man an Geschmacks- und Geruchsstörungen denkt, festgehalten werden.

    Mit dem Rauchen aufzuhören soll ziemlich rasant helfen, den Körper auf Vordermann/frau zu bringen.
    Ab nach draußen und sich bewegen (aber nicht grad die letzten Tage in die pralle Sonne 8o ) ebenso mit Effekten innerhalb weniger Wochen fürs Stärken des Immunsystems. Dazu gehört auch vor allem den Schulsport nicht wieder einzuschränken bei evtl. wieder notwendigen verstärkten Maßnahmen oder zumindest die bewegte Schulpause einzuführen oder beizubehalten.

    Kein FastFood und überhaupt Ernährungsumstellung geht natürlich nur langsam und kommt vom Insel-Boris als Sofortmaßnahme an das Volk fast zynisch daher.

    Maßnahme in D (wie in anderen EU-Ländern und tatsächlich auch in GB schon üblich): endlich die Nahrungsmittel-Ampel verpflichtend für Produkte einführen und ab KiTa den Kleinsten beibringen (die Großen kapieren es langsamer oder eh gar nicht) - das ist ganz langfristig, aber irgendwie ist die Zeit reif dafür.

    Sonst dauert die Vorbereitung einen guten Monat und wird ja häufig eher als zur kurz angesehen. Anders normalerweise eben nicht durchführbar, sonst gäbe es keine Sommerpause für die Spieler. Jetzt mit relativ genau anderthalb Monaten wäre ein Saisonstart am 16.09. aller Voraussicht nach zu früh. Das muss man wenn es dazu kommt eben wirklich knallhart als Vorbereitungsspiele mit durchwechseln betrachten und zwar nicht im Sinne des üblichen Witzes das Machulla das mit der Gruppenphase eh so hält.


    Machulla mit einem Jein, dass sechs Wochen ausreichend sind, ja, er zielt darauf ab, nein, wirklich dran glauben an den CL-Start am 16.9. tut er nicht:

    Zitat

    Trainer Maik Machulla zielt darauf ab, seine Profis in sechs Wochen spielbereit zu haben.
    Am 16. oder 17. September soll das Heimspiel in der Champions League gegen KS Kielce steigen. „Man braucht einen Fixpunkt, auf den man hinarbeitet. Der nächste wäre der Super Cup in Düsseldorf – hoffentlich mit Zuschauern“, sagte Machulla mit Blick auf das Duell mit dem THW Kiel am 26. September.
    Der 43-Jährige verhehlt aber seine Skepsis, gerade was internationale Spiele angeht, nicht:
    Wir alle wollen Champions League spielen, aber aus heutiger Sicht ist es schwer vorstellbar, dass es im September losgeht.
    – Quelle: https://www.shz.de/29167557 ©2020


    Ansonsten gute Laune zum Trainingsauftakt: sg-youtube-kanal

    Eine Risikoabwägung zwischen drei Möglichkeiten.
    1. der CL-Start wird nach hinten verschoben - dann ist man voll im Soll mit der Vorbereitung.
    2. die SG trainiert darauf, Mitte September zu starten, hat einen schlechten Auftakt, birgt Verletzungsgefahr, hinkt noch Wochen der gewünschten Form hinterher - das kann ich mir bei dem Trainerstab, der nichts dem Zufall überlässt, nicht wirklich vorstellen, gerade weil Machulla ja noch vor Kurzem von einem benötigten mehr an Vorbereitungswochen sprach (+zwei?).
    3. es startet wie geplant, die SG noch nicht ganz startklar, sondern noch im Testmodus - gegen PSG hätte ich da keine Schmerzen mit, mit lockerem Auftakt eine Niederlage einplanen. Gegen Kielce in Flensburg müsste man sich natürlich schon zeigen und evtl. was mitnehmen wollen/können - da sitzt vielleicht die Abwägung zwischen evtl. unnötigem Punktverlust und den Juli noch keine Spielergehälter zahlen und auf 1. zocken.

    Also mit 1. und 3. kan man doch gut leben, aber Schmäschke wird da mehr wissen. ;)
    Hier noch der Link zum Avis-Artikel: fl-arena.de

    Interessant wird auch die Personalie Lasse Andersson bei den Füchsen.
    Hat in Barca zwar nie die erste Geige gespielt, ebensowenig wie in der Nati von DEN, z. T. auch wegen Verletzungen, aber über die Jahre doch enstprechend Erfahrung gesammelt, die den Füchsen sicher hilft und dies bestimmt sehr schnell.
    Vielleicht bekommt er mit mehr Verantwortung auch noch mal einen Schub nach vorn, soll er eher Mitte oder HL spielen? Ist bei der Besetzung fast egal, da alle beide Positionen spielen. Und abwehrstark ist er dazu?
    Überhaupt Berlin: auch der neue Trainer wird ja interessant zu beobachten sein.

    In diesem Falle: absolut verdient, Glückwunsch an N. Landin! :head:;)
    Bei mir hätte Cindric die Nase vorn gehabt, liegt aber eher an der Position, da hat die TW-Position es bei mir schwer für so einen Titel.

    Auch die Trainerwahl mit N. Jacobsen geht in Ordnung. Machulla hätte meine Stimme gehabt, die Begründung zur Nominierung, Meistertitel verteidigt in einer herausragenden Liga wie der deutschen, ist gerechtfertigt, aber da fehlt doch noch der internationale Glanz wie es bei den Konkurrenten der Fall war, z. B. ein CL-Gewinn könnte helfen. ;)

    Prof. Lauterbach hat meiner Erinnerung nach schon vor diesen Dingen gewarnt:
    Killer-Seuche EHEC, Langzeitfolgen EHEC, Masern, modernen Benzinmotoren, Schönheitsoperationen bei jungen Menschen, Fleisch, Fleisch grillen, Zucker, Übergewicht, Salz, Feinstaub, Sonnenstudios, Diskussionen über die Qualität von Doktorarbeiten von Bundestagspolitikern, teuren neuen Krebstherapien, Apotheker-Bestechung etc. etc.


    Es ist doch sein Job und seine Kompetenz (auch wenn einige das anders sehen mögen), sich mit diesen Dingen zu befassen und entsprechend Warnungen auszusprechen.
    Was willst du uns mit deiner Auflistung sagen?
    Welcher der Punkte bietet denn keine potentielle Gefahr und ist nicht erwähnenswert?
    Und meinst du mit "seine Äußerungen seien kontraproduktiv", Eltern sagen sich, nagut, wenn der Lauterbach schon wieder davor warnt, ist es bestimmt nicht gefährlich und ich stopfe mein übergewichtiges Kind weiter voll mit Zuckerzeugs oder Sonnenstudio-Junkies gehen dann extra nochmal ins Studio, um ihm eins auszuwischen?
    Über seine mediale Wirkung kann man sicher geteilter Meinung sein, das hat doch aber nichts mit den transportierten Inhalten zu tun.
    Aus welchem Grund sollte er vor Corona nicht warnen?

    Ich weiß nicht, ob das was neues ist, aber zu den TV-Rechten schreibt die Flensborg Avis heute: Fla-rena.de

    Zitat

    Sollte kein neuer Fernsehsender gefunden werden, können deutsche Handball-Fans die Spiele im Internet verfolgen. »Sollte es wider Erwarten keinen TV-Partner in Deutschland geben, ist die Gefahr eines "Blackouts" nicht existent, da dann die Partien über unsere neu aufgesetzte OTT-Plattform, EHFTV, frei empfangbar wären«, sagte der EHF-Sprecher.

    Hier ist der 3.8. nun fix: SG-Fle-Ha
    Dann sind es nunmehr nur noch acht Wochen vor dem Saison-Start, wenn man die CL als Testspiel wertet. ;)
    Im August ein Karriereendespiel für Michael Knudsen gegen Silkeborg und gegen GOG und Skjern als weitere Testspiele.
    Machulla scheint darauf zu vertrauen, dass die Spieler durch Heimarbeit alle fit sind und ihre (chronischen) Blessuren auskurieren konnten und dass das evtl. einen früheren Beginn in die Saison aufwiegt und den späteren Beginn als die anderen Clubs rechtfertigt.

    Finde ich schon äußerst seltsam wie unterschiedlich man hier vorgeht.


    Hat vielleicht etwas mit unterschiedlichen Absprachen/Ausreizen von Fördermiteln (Kug o.ä.) zu tun und/oder bestimmte Maßnahmen lassen sich auch vor dem eigentlichen Trainingsauftakt durchführen (Medizincheck, Belastungs- Fitnesstests, mannschaftsinterner Auftakt). Wie im anderen Thread TCLIP vermutete, wird evtl. der Auftakt anders als sonst. Und es gab doch auch schon Ankündigungen (SCM?), dass zwischendrin dann noch mal eine Pause eingelegt wird.
    Interessant finde ich das auch, aber nicht unbedingt seltsam.
    Gespannt kann man sein, ob sich später etwas daraus ableiten lässt beim Saisonverlauf, was Kraft, Ausdauer, Verletzungsanfälligkeit etc. angeht. Dann sind einige vielleicht hinterher klüger.

    Ich habe z. B. 3 gecancelte Urlaube, Flüge, die bezahlt und nicht erstattet oder mit Gutscheinen ausgeglichen wurden. Easy Jet hats ganz clecer gemacht. Die haben einfach eine neue Internetseite kreiert und meine Buchungen sind weg, gelöscht wie Putins Präsidentschaften. ...
    Im EKZ oder Baumarkt muss man Pfeilen nachlaufen.

    Die gecancelten Urlaube sind nun doch der Situation im März geschuldet und nicht der jetzigen. Das sollte man aus der Betrachtung der jetzigen Zeit herausnehmen oder hättest du ernsthaft, wenn die Maßnahmen im März/April nicht getroffen worden wären, deinen Urlaub in xy (bei Flügen gehe ich mal von außerhalb D aus) aufrecht erhalten wollen (Italien, Spanien, USA, Malediven...)? Wenn Easyjet versucht zu bescheißen, wäre es ein Skandal, aber das mit der neuen Website verstehe ich nicht: du bezahlst doch auf ein Konto und nicht auf eine Website, selbst mit Paypal oder Kreditkarte?
    Verluste bei Tickets für irgendwas, angefangen beim Handball über Konzerte, Ausstellungen etc., hat wohl jeder, der sich im Normalfall sowas leisten kann und interssiert ist. Viele Dinge wurden doch aber bislang nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.
    Und in den Urlaub fahren kannst du doch jetzt auch wieder (ok, wenn du noch auf Geld wartest von den gecancelten, wird es schwierig).
    Es ist alles (noch) nicht wie im März, aber wo ist das Problem?
    Besucherströme kanalisieren mit Pfeilen? Sind mir lieber als Massenansturm beim SSV (früher) oder dem Weihnachtsgeschäft jedes Jahr.
    Oder der Ärger, dass andere sich (vermeintlich) nicht um die Abstandsregel scheren wie beim Hammelsprung, von dir das aber erwartet wird und notfalls geahndet?
    Mir zeigt die Szene, dass es schwer ist, bei mehr als 100 Leuten ohne geregelte Wege und evtl. Absprachen Abstand zu halten.
    Da bin ich für die momentan noch gültigen Alltagsregeln recht froh, denn ohne hätte ich nicht die Entscheidungsfreiheit, in den Baumarkt zu gehen mit Maskenpflicht und Pfeilen und nur begrenzte Kundenanzahl, sondern müsste schlicht zu Hause bleiben, weil sich zu viele nicht freiwillig daran halten würden.
    Ich hielt und halte einige Maßnahmen gerade im Kinder- und Jugendbereich, in Kultur und Sport für nicht ausgereift und diese Bereiche sträflich vernachlässigt. Das liegt aber in der Politik allgemein begründet, welchen Stellenwert das hat, das war auch schon vor der Pandemie so und wurde nun richtig deutlich.
    Aber insgesamt sollten wir noch eine Weile so durchhalten und auf regionale oder strukturelle (Fleisch verarbeitende Industrie) Situationen reagieren, bevor wir alles wieder öffnen und sich selbst regeln lassen.

    Oh, der Präsident der HBL lebt auch noch?
    Was sagt er denn?


    Dem Artikel auf Handball-World und auch in der RP entnimmt man doch, dass Bohmann auf den 2.9. hinarbeitet mit seinem Konzept und das laut RP schon bei der Stadt zur Prüfung vorliegt.
    Schwenker wird wiedergegeben mit der Aussage, dass der Supercup nicht am 2.9. ausgetragen wird mit der Nachbemerkung, entgegen anderslautender heutiger Medienberichte (sinngemäß).
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    Ob nun 2. oder 15.9. ist irgendwie egal, aber wenn es denn nicht mal September würde als vorläufiger Termin, wäre es schon bitter, denn dann wäre der Oktober als Start in die Saison noch zweifelhafter.
    Dienstag soll die nächste Entscheidungssitzung der HBl sein.

    Was sollen denn die 2.000 Zuschauer bitte bringen? Das ist so halbgar, wirklich. Was spricht denn dagegen, dass man die Halle voll macht, wenn alle eine Maske auf haben?


    Dagegen spricht doch im Moment die Gesetzeslage. Die Halle voll wäre definitiv eine Großveranstaltung, egal wie das Land da genau definiert. Ob man von Ende Oktober abrücken wird? Eher nach hinten als nach vorne, wenn nötig.
    Wenn man mit der Stadt Düsseldorf verhandelt, wird es wohl eher um eine Ausnahme von u 1000 zu etwas ü 1000 gehen.
    Und das scheint schon ein großer Schritt, wie es sich liest.
    Für den Handball in der nächsten Saison wäre es wegweisend, denn dann könnte man vielerorts direkt von Beginn an vor Zuschauern spielen und evtl. die Geisterspiele umschiffen.
    Also positiv denken und sich tatsächlich mal auf den Supercup freuen! :)

    Wie schön, dass hier alle so ruhig und besonnen auf Kritik an der Kieler Meisterschaft reagieren.... ;)


    Nicht doch! Stört es dich etwa, als Kritiker der Vergabe des Geister-Meister-Titels als Neider und "Huren-Söhne-Rufer" dargestellt zu werden?
    Nicht so zimperlich und ein bisschen dickeres Fell, bitte. :D Ich frag mich nur, wie es den Kritikern geht, die nicht SG-Fan sind.

    Nun ist die Schale keimfrei nach Kiel gelangt.
    Möge diese Übergabe sinnbildlich dafür stehen, dass diese seltsam abgebrochene Saison ein Ende hat und die neue Saison für den Handballsport besser losgeht als die alte endete (und das meine ich jetzt nicht auf den Meistertitel bezogen ;) ).