Wenn sie den Anspruch haben, gebührenfinanziert zu sein, dann bitte auch komplett unabhängig von anderen Unternehmen.
Das ist weniger Anspruch als Recht und die duale Finanzierung sichert vielleicht auch die Pflicht, ihren Auftrag zu erfüllen:
Zitat
Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Bundesrepublik Deutschland stützt sich auf zwei Pfeiler: Den Rundfunkbeitrag und Werbeeinnahmen („duale Finanzierung“). Die Grundsätze der staatlichen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat das Bundesverfassungsgericht in seiner Rundfunkrechtsprechung entwickelt, insbesondere in seinem Urteil vom 22. Februar 1994: Aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG hat das BVerfG den Auftrag des Staates abgeleitet, seinen Bürgern eine mediale „Grundversorgung“ zu gewährleisten. Aus dem verfassungsrechtlichen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat das BVerfG eine Bestands-, Entwicklungs- und Finanzierungsgarantie entwickelt. Es besteht die Pflicht des Staates zur funktionsgerechten Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Andererseits ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch das Zensurverbot (Art. 5 Abs. 1 Satz 3 GG) und das verfassungsrechtliche Gebot der Staatsfreiheit geprägt, d. h. die Rundfunkfinanzierung muss in einer Form erfolgen, die Einflussmöglichkeiten des Staates, vor allem auf die Programmgestaltung, ausschließt.
wikipedia.de
Es geht doch bei den ÖR nicht ums "pampern" durch unsere Gebühren oder eine Art Selbsterhaltung auf unsere Kosten, sondern um die Erfüllung eines Auftrages, der sich aus dem Rundfunkstaatsvertrag ergibt.
Zitat
In den Aufsichtsgremien sitzen Vertreter der in den Landesrundfunkgesetzen der Länder festgelegten gesellschaftlich relevanten Gruppen wie politische Parteien, Gewerkschaften, Sozialverbände, Kirchen usw., wobei die politischen Parteien meist nicht mehr als 30 % der Sitze stellen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den so genannten öffentlich-rechtlichen Programmauftrag zu erfüllen, der in den entsprechenden gesetzlichen Grundlagen verankert ist. Danach müssen die Programme den Zuschauern und Zuhörern umfassend und ausgewogen Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung anbieten. Dabei sind auch bestimmte journalistische und ethische Prinzipien einzuhalten.
Das heißt, Pro7 kann, ARD muss zb über Wahlen berichten und zwar ausgewogen. Privater Sender kann, wenn die Werber wollen und finanzieren, Kindersendungen, die bilden, senden, KIKA muss usw.
Ob das erfüllt wird, steht auf einem anderen Stern und möge jede/r für sich entscheiden. Aber daraus ergibt sich m.M.n. schon, dass es auch Sport geben muss, sicher zunächst Fußball und weit dahinter evtl. auch Handball.
Ganz ohne Werbung und ein eigener Sportsender finde ich gute Forderungen, dass es im Moment nicht einmal finanziell für die Übertragungsrechte, bzw. den Übertragungswillen für eine Handball-WM reicht, sagt einiges aus, da sind wir von einem Sportsender noch weit entfernt.
Nun müssen wir mit dem Sky-Angebot leben oder auch ohne. Ironie des Schicksals, dass es ausgerechnet eine WM trifft, die sich schon von vornherein ad Absurdum geführt hat und für mich als eher weniger sehenswert eingestuft wird oder Fingerzeig für die Zukunft? 
Ein frohes neues Jahr euch allen! Be happy!