Beiträge von Flink

    Leipzig war nicht an der Tagesordnung ..


    Ja, stimmt - ich hatte das irgendwie im Kopf, kann aber auch nichts mehr dazu finden. Aber auch andere Orte rund um Hamburg waren ja als Austragungsorte erwählt, Reiten, Fußball, Handball, Schießen, Basketball, Golfen u.ä. Und da meine ich, ist Segeln nicht viel größer. Gut, dass man in Kiel mitentscheiden konnte, aber daran hing nicht das Wohl und Wehe von Hamburg - umgekehrt natürlich schon.

    jede demokratische Legitimierung ist ihr Geld zigfach wert. Besser kann man Geld nicht anlegen.


    Die Abstimmung an sich möchte ich auch in keiner Weise anzweifeln, ich finde diese Art der direkten Demokratie sehr angebracht! Mir erschließt sich aber nicht, warum ein nein in Kiel ein ja in Hamburg torpediert hätte. Die Ruderstrecke bei Leipzig wurde doch irgendwie so gefunden und hätte zu den "Hamburger Spielen" gehört, oder? Da hätte sich schon was gefunden, wenn Hamburg ja gesagt hätte. Wenn es das Kombipaket sein musste, macht es natürlich Sinn, dieser Zugzwang war mir gar nicht bewusst, so ganz frei war ich im "Eigeninteresse". ;)

    Im Nachgang frage ich mich, warum Kiel eigentlich nicht erst das Ergebnis aus Hamburg abgewartete hat, sondern gleich mitgestimmt hat? Nun hat man einiges Geld für eine im Nachhinien irgendwie unsinnige Abstimmung ausgegeben.
    Zum anderen frage ich mich, was man denn nun mit dem eingesparten Geld für die Bewerbungsunterlagen anfängt? Kann das zeitnah von einem Haushaltsposten in den nächsten geschoben werden, also für Hallenausbau, Konzeptentwicklung Straßenbahn, Schulsanierung etc.?
    Und was macht man mit den veranschlagten Ausgaben für die geplante Durchführung der Spiele? Ist das Geld jetzt über und wir gehen rosigen Zeiten entgegen?

    Ich habe mir es nicht leicht gemacht mit meiner Entscheidung und finde es etwas befremdlich, wenn nun Sportobere und Politiker quasi mit Publikumsbeschimpfung reagieren. Ärgern kann man sich, wie bei jeder Abstimmung, über die, die sich nicht entscheiden und der Wahl fernbleiben. Aber zumindest die Politiker werden sich schnell wieder beruhigen, man braucht die Stimmen doch für die nächste Wahl, da ist es egal, ob man für oder gegen Olympia gestimmt hat.
    Die Enttäuschung von Sportlern kann ich nachvollziehen, aber auch die sollten über ihren Tellerrand hinausschauen und die Gründe akzeptieren, die Leute zum nein bewegt haben.

    Frisch aufgespielt haben da die Göppinger, am Ende fehlten aber die Möglichkeiten und Ideen das Angriffsspiel zu verändern. Diese Option hatten die Flensburger mit den Wechseln auf Mogensen, Toft-Hansen und Møller und das hat gepasst. Schwieriges Spiel und hoher Einsatz bei der SG, dennoch konnten ein paar Körner gespart werden für Mittwoch mit 40 Minuten für Mogensen, 30 Minuten für Toft-Hansen und 20 Minuten für Andersson. Wenn dann noch Jakobsson fit ist, reicht es vielleicht auch gegen die Löwen!

    Sie fordern für alles und jeden Toleranz


    Tja, was erwidert man jetzt dieser unsagbar fetten Beurteilung über diejenigen, die "für alles und jeden" Toleranz fordern? In welche Kategorie gehören denn nun bei dir die genannten Menschen (Ausländer, Refugees, Homosexuelle, Transsexuelle) überhaupt - zu alles wie Dinge oder zu jeden wie Menschen?
    Im Übrigen bezieht sich Toleranz darauf, wie Menschen sind, in Bezug auf Religion, Grundeinstellungen, Kultur, Ernährungsweise, politische Ansichten etc und wie man so miteinander umgeht und nicht darauf, was sie sind (sagen wir mal unterschiedliche Menschen), denn das ist einfach Fakt und steht nicht zur Diskussion.

    Wenn man sich für den ESC interessiert, um zum Thema zurück zu kommen, kann man als Entgegnung auf unsagbar intolerante Beiträge ganz entspannt und tolerant einen Gegenvorschlag machen, aus purer Lebensfreude und fast ohne Politik: ;)
    Jetzt

    Möge der Bessere gewinnen! :D
    Holt Melsungen zwei Punkte und schaffen es kommende Gegner der Löwen (SG, THW, Füchse, SCM - alle in den nächsten Wochen) noch den einen oder anderen Punkt zu holen, ist eine spannende Rückrunde gewiss, weil dann bis Platz vier runter für alle noch die Meisterschaft interessant wird und noch weiter runter der Kampf um einen internationalen Platz offen ist.
    Gewinnen die Löwen, hat die SG einen wichtigen Pluspunkt erhalten im Kampf um die internationalen Plätze (von "best of the rest" will ich noch gar nicht reden).

    Die Flüchtlingsfrage als Gegenargument zu Olympia zu nehmen, ist in meinen Augen etwas abstrus..
    Es gibt ja viele gute Gegenargumente zum Thema Olympia, aber die Flüchtlinge sind definitiv keines


    Ich befürchte, der in dem Bericht zitierte ältere Herr meinte es genau gegensätzlich: er hätte gerne Olympia und (deshalb) nicht so viele Flüchtlinge, weil er befürchtet, dass "das kollidiert". Und das kann es ja nun wirklich nicht sein. Zum Glück hält dann ja eine ebenso ältere Dame gleich dagegen.

    Wir sollten uns hier wieder auf die Diskussion um Olympia in Hamburg konzentrieren. Irgendwie nehmen die politischen Themen derzeit etwas Überhand...


    Die politischen Themen und die Verquickung von Flüchtlingspolitik und Olympia liefert das Leben selbst. Ich konzentriere mich nicht auf Hamburg, sondern Kiel (das Thema heißt ja auch Olympische Spiele in Deutschland ;) ) und hatte das reingestellt, weil in dem Artikel entweder die Interwiewten selbst den Zusammenhang hergestellt haben oder konkret nach ihrer Meinung dazu befragt wurden (das wird nicht deutlich). Das fand ich auch schräg, zeigt mir aber, dass man vielleicht nicht ganz reif ist für den großen Wurf Olympia. Ich hätte gerne erstmal die anstehenden Fragen in der Stadt gelöst.
    (ich wollte niemanden mit dem täglichen Allerlei aus der Provinz belästigen, sorry)

    Die Vision "die Welt zu Gast in Schilksee" kommt mir immer mehr abhanden:

    Da beraten und informieren sich 500 Bürger Schilksees über die Unterbringung von 170 Flüchtlingen in Wohncontainern auf einem Parkplatz im Stadtteil und es wird ernsthaft gefragt, ob das genehmigungspflichtig oder -fähig ist und es noch ausreichend andere Parkfläche gäbe? Und es scheint Ängste zu geben, es könnte Flüchtlingsentwicklung und Olympia kollidieren? Und der Verantwortliche muss erklären, dass man nicht überfordern will und Lösungen gefunden werden.

    Aber mit Olympia wird schon alles klappen? :wall:

    Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Bürger gekommen sind, um sich zu informieren und Hilfe anzubieten. Aber in Richtung Olympiabewerbung überzeugt das nicht. Hoffentlich bekommen sie die Unterbringung der Menschen bis Weihnachten hin ....

    Wohncontainer für 170 Flüchtlinge – Überzeugungsarbeit in der Turnhalle / Nachrichten aus Kiel / Aktuelle Nachrichten Kiel / News - KN - Kieler Nachrichten

    Ich finde das Vergleichen der Situation ziemlich schwierig.

    Durch die Regelerklärung durch "Funkruf" nach deinem Beitrag eher nicht mehr so schwierig, sondern sehr genau einzuordnen.

    Ich will jetzt nicht schreiben, er wollte immer wieder provozieren, das wäre tatsächlich etwas übertrieben, muss ich zugeben, aber er hat damit auf jeden Fall schon wieder direkt unnötige Hitzigkeit reingebracht, was für ihn heute nach hinten los ging, aber was man generell einfach auch nicht in einem Handballspiel sehen.

    Das sehen die Kieler Nachrichten von heute aber etwas anders, da wird die HSG als robust, nicklig und aggressiv bezeichnet:
    "THW-Kapitän René Toft Hansen bekam am Kreis davon am meisten zu spüren, Wetzlars Mittelblocker Kristian Bliznac stichelte, stieß, zerrte und provozierte. In der elften Minute reagierte Toft Hansen zu ungestüm darauf: Er versuchte, sich ohne Rücksicht auf seinen Gegenspieler aus dessen Klammergriff zu befreien, und landete einen Schlag im Gesicht Bliznacs. Die Konsequenz war eine berechtigte Rote Karte für den Dänen."
    So unterschiedlich kann die Sichtweise sein. ;)

    Mit nem schönen einfachen Feindbild lebt es sich halt einfacher.


    Anders ist es auch nicht zu erklären, dass bei einem Spiel HSG:THW mit zwei roten Karten, wo es genügend zu erzählen gäbe (oder auch nicht, da sie beide sehr berechtigt aussahen), plötzlich die Rede von Gensheimer ist, damit der Fokus vom einen Feindbild auf das andere Feindbild gelenkt wird . ;)

    Ja, Dissinger scheint angekommen zu sein + Vertrauen des Trainers zu genießen.

    Freundschaft!

    Mit der Roten Karte für RTH hat Wetzlar sich wohl einen Schiri-Malus eingehandelt. Im Zweifel dann lieber nichts mehr gegen den THW. Ist menschlich, aber sportlich nicht so pralle.


    Eine plausible Erklärung für wundersames Treiben. Die Schiedsrichter sollten sich noch mal über ihre Gefühlswelt während dieses Spieles klar werden, damit sie beim nächsten Spiel stärker bei sich und ihrer Linie bleiben.

    Wetzlar schien mir übermotiviert und anfangs zu lax mit ihren Chancen umgehend, später war nicht mehr drin und der Gegner stark gespielt.

    Zitat von Lelle

    Also ein Sieg mit +6 ist für mich definitiv kein Kantersieg. Ganz gleich wie die Tabelle aussieht!


    OK, das ist dann Ansichtssache, +6 beim Tabellennachbarn finde ich schon ordentlich. Ich hatte da eine Spitze gegen HSV von dir vermutet ;)
    Locker ging es auf die Siegerspur doch erst zum Schluss, insofern einigen wir uns vielleicht auf einen deutlichen Sieg.

    Zitat von Crusty

    Übrigens: dass "Kantersieg" von den "Canterbury tales" kommt war mir auch neu. Wwer sagt denn, dass Handball nicht bildet?.......


    Und ich fühlte mich schon unbelesen, aber wenn die historisch bewanderten das auch nachlesen, kann die Woche losgehen. ;)