Ich kann noch den grummeligen Unterton deines Beitrages am Anfang nachvollziehen, aber hier scheinst du nach dem Prinzip zu verfahren "dass nicht sein kann, was nicht sein darf" - da ist ein Trainer, der sich die Abneigung vieler Fans redlich verdient hat und schon als Spieler unbeherrscht war und als Trainer so weitermacht. Der darf doch keinen Sohn haben, der nicht nur ein exellenter Rückraumspieler mit viel Potential ist, sondern der auch, im Gegensatz zum Papa, diszipliniert, fair, eher zurückhaltend daherkommt (ab und zu lamentieren? Meine Güte, das macht Schmid auch, da würde nie jemand auf die Idee kommen, ihn deshalb grundlegend als unfair zu betrachten). Ich habe das Spiel nicht ganz zu Ende geschaut, aber bis dahin und auch in vorherigen Spielen ist mir nie aufgefallen, dass er seinem Vater nacheifert, eher im Gegenteil!
Ein bisschen Abstand sollte man in der Beurteilung da mitbringen, sonst wird es ungerecht gegen den Filius.
Besondes amüsant der Blinzler auf der, der sich mozent wie ein Tiger vor
der Bank bewegte, bis sein Team endlich eine Führung herausgeworfen hatte. Plötzlich war
er zahm wie ein Osterlämmchen. Und sein Sohn eifert ihm auf dem Spielfeld schon mächtig
nach. Einfach nur eine Freude als Palle dem frei am Kreis auftauchenden Linkshänder den
Ball nicht nur hielt sondern fangen konnte.