Zur Abschaltung des Forums drei Aspekte:
Ein phpBB-Forum kann natürlich auch DS-GVO-konform gestaltet/bzw. umgestaltet werden, die Frage ist tatsächlich mit welchem Aufwand. Das hängt davon ab, wie das von Beginn aufgezogen wurde, was in den letzten zwei Jahren schon notwendig geändert wurde, bzw. wie und wo mit den Daten umgegangen wurde, was gerade gerückt werden muss (da reicht jetzt meine Fantasie nicht, was in einem Forum so schief liegen könnte).
Vielleicht gibt es veraltete Software, Server, viel manuelle Einstellungen, was den Aufwand für ehrenamtliche Admins in ihrer persönlichen Kosten-(Aufwand-)/Nutzenrechnung zu hoch erscheinen lässt, das muss man dann akzeptieren.
Wenn dann noch den Admins das Forum als solches nicht mehr behagt (sinkende Zugriffe, sinkende Neuanmeldungen, sinkende Beteiligungszahlen und/oder Diskussionen oder was auch immer, was ihren Ansichten, warum sie mal das Forum betrieben haben, widerstrebt), gibt es noch mehr den Ausschlag, ihr Engagement einzustellen.
Auch wenn ein Forum zu den klassischen sozialen Netzwerken zählt, ist der Fokus der Vereine doch eher auf new social media ausgerichtet, denen geht es sehr um kurze Informationen und viele emotionale Eindrücke, viele Klicks und Likes, was Abrechenbares, auch für die Sponsoraquise - da passt ein Forum nicht ins moderne Bild und ist zu viel Aufwand, ich glaube, unabhängig vom Inhalt der Beiträge.
Wenn es um Inhalte ginge, würde man in facebook-"Diskussionen" ja ständig eingreifen müssen. Die Selbstregulation und Moderation in einem Forum bietet da eigentlich eher die Chance, Dinge auszuräumen, zu erklären, Diskussionskultur vorzugeben etc. Vielleicht machen die Vereine die Rechnung auf, auf Facebook geben sie den Ton und Inhalt vor, es wird schnell geschrieben und geliked und ebenso schnell vergessen (also auch das Böse und Kritische), das macht es für sie leichter.
Wenn sie aber wirklich hinhören möchten, was unterschiedliche Gruppen von Fans meinen, wünschen, kritisieren, Ideen einbringen, führt der Weg kaum über Facebook & Co, sondern eher über die Fanklubs und eben Themen-Foren als Angebot, sich auszutauschen. Schade, dass das immer mehr nicht gesehen wird, leider von den Fans/Usern selbst auch nicht, die vor allem jüngere Generation lieber zu den kurzen Klicks und Kommentaren greifen.
OT:
Ich hoffe, dass das SG-Forum noch ein wenig übersteht und frage mich, in welche Richtung sich die handballecke entwickelt und welche Zukunftsperspektive sie sich selbst gibt. "Können/wollen wir gegen facebook & Co gegenanstinken?" wäre mal eine Diskussion wert.