Beiträge von mhs

    Selbst bei Regionalligaspielen gab es schon mal Verzögerungen, weil zum Spiel vorher kein SR kam und bis sich diese Mannschaften geeinigt hatten ... also fing das Spiel mit 15 Minuten Verspätung an und keiner wollte was von uns.

    @ berndo
    Es kann bei solch einer Regelung keine Ausnahmen geben; wie willst Du sie den nicht berücksichtigten erklären warum sie nicht weitermachen dürfen, andere jedoch nicht zum Aufhören gezwungen werden. Damit kann man sich, bei allen guten Vorsätzen, nicht durchsetzen.

    Ich hab ja geschrieben, "bei Eignung in den passiven Bereich" Wer geeignet ist, sollten dann die jeweiligen Lehrwarte entscheiden. Bei euch wird Ulle schon den richtigen Riecher haben :) Aber die Idee mit der Altersbegrenzung bei Beobachtern in der Regionalliga fände ich nicht schlecht *ggg*

    In Regel 14:4 steht
    Der 7m Wurf ist nach Pfiff des FS innerhalb von 3 Sek. als TORWURF auszuführen. (Ansonsten Freiwurf dagegen)

    und

    In Regel 14:6 steht:
    Nach Ausführung des 7m Wurfs darf der Ball erst dann wieder vom Werfer oder einem seiner Mitspieler gespielt werden, wenn er einen gegnerischen Spieler oder das Tor berührt hat. (Ansonsten Freiwurf dagegen)

    Das heißt, rutscht er Dir aus, darf die gegnerische Mannschaft ran

    Unser Kreisläufer ist auch nur ein Fliegengewicht und erarbeitet sich seine Chancen über Schnelligkeit ... Gewicht ist nicht immer alles. Zudem muss mein beim Sperrestellen nicht viel wiegen, sondern das richtige Timeing haben um eine Chance zu bekommen.

    Schau dir mal andere Spiele an - nicht nur Bundesliga - und du wirst sehen, es geht viel über Geschwindigkeit und wenig über Gewicht. Wenn ich allein an die Regionalliga Süd denke, hier sind die wenigstens guten Kreisläufer schwere Klötze sondern eher schnelle wendige Kerle.

    Du sprichst es genau an "an der Basis ist es mit der Leistungskontrolle sehr schlecht bestellt".

    Genau hier greift der Vorschlag, von dem Ulle schreibt. Im sogenannten "Leistungsbereich" greifen vorher andere Mechanismen (Beobachtungen, Lauftests), wenn ich aber an den ein oder anderen altgedienten Kameraden denke, habe ich wirklich das Gefühl, er will bis zum bitteren Ende durchhalten.
    Und ob er sich und dem Handball damit unbedingt einen Gefallen tut ist die Frage. Der Handball ist in den letzten zwei Jahren durch Regeländerungen wie schnelles Anspiel auch im Jugendbereich so schnell geworden, dass ein "Abschieben" in den Jugendbereich auch nicht unbedingt von Vorteil ist.
    Was willst du also mit einem 60 Jährigen machen? Zudem steht hier (bei Eignung) auch der Weg des Betreuers offen. Weshalb nicht auf die passive Seite wechseln und Erfahrungen weitergeben?

    Stimmt, Ulle ist wirklich kein Selbstdarsteller ... und wenn man weiß worauf er als Beobachter Wert legt, kommt man richtig gut mit ihm klar *ggg*

    Aber mal im Ernst, solche Beobachter wie kann man gebrauchen. Schon allein deshalb, weil er noch so nah dran ist, dass er weiß wie er einem SR, der gerade ein Spiel hinter sich hat, nahe bringt, wo er sich verbessern kann. Und alle die mir jetzt wieder Schleimerei vorwerfen: Ich bekomme ihn nie wieder als Beobachter :)

    Ab der Regionalliga sollte ja gut ausgebildetes und neutrales Personal am Tisch sitzen. Aber selbst da gibt es Chaoten, die nur unnötige Hektik auf die Bank bringen - etwas was ich als SR gar nicht gebrauchen kann.
    Ich kann euch als beruhigen, das Problem geht bis recht weit oben ...

    Dann bist Du aber im Jugendbereich kräftig am Ermahnen - denn welche Eltern achten schon darauf, ob der Wechsel jetzt bei Ballbesitz oder nicht durchgeführt wurde; egal was man ihnen vorher gesagt hat

    Du sprichst da einen wunden Punkt an. Vor allem in den unteren Klassen wird dieses „Amt“ meist nicht gerade mit den geeignetsten Personen besetzt.

    Aber was will man als SR machen, von vorne herein ablehnen geht ohne guten Grund nicht. Also hofft man, dass sie es einigermaßen unfallfrei über die Bühne bringen und bei allen nur erdenklichen Möglichkeiten schaut man nach, was schief gelaufen sein könnte.

    Was die Zwischenrufe betrifft, hat man erstens besseres zu tun, als genau zuzuhören, wer was sagt – ich glaube ich sollte ein Spiel leiten – , bekommt zweitens mit der Zeit ein dickes Fell, wer will sich schon dem Schreibkram hingeben, wenn es nicht wirklich dick kommt (Beleidigung). Zudem, was juckt es mich, wenn ein Sekretär oder Zeitnehmer die Spieler seiner Mannschaft anmacht ... Da schau ich doch lieber amüsiert zu; ach ne, ich sollte ja das Spiel leiten

    Ist nicht ganz so im BHV ...
    - in der Jugend darf nicht geharzt werden.
    - die Kreise haben eigene Regelungen (allgemeines Harzverbot)
    - ab der Landesliga muss der Heimverein eine Harzerlaubnis des Eigentümers vorweisen ...

    Leider hinkt der Verband da ein wenig nach, da sich die Vereine teilweise mit den Eigentümern arrangieren und eigene Abmachungen treffen wie "Haftspray" oder „nur auf Ball, aber nicht am Handgelenk oder Schuh" etc.

    Wobei letzteres genau den Nagel auf den Kopf trifft. Ärgerlich ist nicht das bisschen, dass am Ball ist, sondern die riesigen Flecken, die bleiben, wenn einer sein Harz vom Schuh über den Boden schmiert.