Tja, um die Geschichte kurz zu machen...
Mir fällt zu diesem Thema nur noch die typische Begründung aus der Bundeswehr-Zeit ein: ISSO. ![]()
Tja, um die Geschichte kurz zu machen...
Mir fällt zu diesem Thema nur noch die typische Begründung aus der Bundeswehr-Zeit ein: ISSO. ![]()
Tja, aber diese Rechtsverdreher sitzen dann im Sportgericht und wickeln mir meine Formulierung um den Hals... ![]()
Und den Spieler, der aus dem Sprungwurf gepflückt wird, frage ich, ob er "sich in seinem körperlichen Wohlbefinden eingeschränkt" fühlt oder was?!
Naja, ich werde es ab sofort so machen, wie es der SR-Wart vorgibt und nicht irgendeine "unwichtige" DHB-Vorgabe... ![]()
Laut den Formulierungshilfen des DHB (Link) reicht es völlig aus, zu schreiben: "... beleidigte er die Schiedsrichter mit ...".
Mich würde ja mal interessieren, worin der (sport-) rechliche Unterschied zwischen "er beleidigte die Schiedsrichter" und "dadurch fühlten wir uns beleidigt" ist. ![]()
Hallo liebe Kollegen,
ich hatte heute ein unerfreuliches Telefonat mit dem für mich verantwortlichen SR-Wart.
Es ging um folgenden Sachverhalt:
In einem Spiel hatte ich einen Spieler nach seiner dritten Zeitstrafe in der Halbzeitpause regelgerecht disqualifiziert (er musste sich in der Pause massiv beschweren). Der Spieler ist danach auf die Tribüne gegangen und hat uns von dort aus massiv beleidigt.
Ich schreibe also im Spielbericht (oder so ähnlich): "Nach der gegen ihn ausgesprochenen Disqualifikation begab sich der Spieler auf die Tribüne und beleidigte die Schiedsrichter während der 2. Halbzeit mehrfach mit den Worten ****** und ******."
Nun eröffnete mir der SR-Wart, dass der betreffende Spieler nicht gesperrt werden konnte, da
![]()
Ist das nur in meinem LV so, oder gelten diese "Formalia" DHB-weit?
Viele Grüße,
DonMaffa
Ist doch alles ganz einfach. ![]()
Anstatt man den § 9 SpO ändert, dürfen jetzt alle Staffelleiter "Terminlisten" führen. Nett.
Dann pfeife ich ab sofort einen geblockten Ball als Stürmerfoul...
Scherz beiseite. Deine Argumentation hat einen Haken: Ab § 8.2 IHR steht: "Es ist nicht erlaubt...", was für mich heißt, dass das unbewußte Anwerfen des Gegenspielers in einer Grauzone liegt.
Aber mal ganz ehrlich: Welcher Schiedsrichter ist so "wahnsinnig" und pfeift das als Stürmerfoul?! Dann müsste ich jeden Torwurf unterbinden, denn gem. IHR ist ja auch der Versuch unsportlichen Verhaltens strafbar...
Schönes Wochenende! ![]()
Regelkonform? tja... schon ... Er sollte es nur nicht machen- sowas soll dann in der Pause oder nach dem Spiel erörtert werden.
Auf welche Regel beziehst du dich?
Gruß
Nein. Schließlich ist er kein Delegierter.
Abgesehen davon muss das Kampfgericht die SR auf diesen "Irrtum" hinweisen, obwohl das Regelwerk von einer "Soll"-Bestimmung redet.
Soviel zur Theorie. Nun zur Praxis: Der Beobachter kann dann auch gleich das Spiel leiten. Ein Beobachter darf schon qua Funktion ("beobachten") nicht handeln. Gleichzeitig nimmt er dem jungen Gespann jedwede Autorität vor den Spielern. Einfach nur katastrophal.
Danke für den Hinweis und alles Gute zum Geburtstag!
Gibt nettere Dinge. Schädel-Hirn-Trauma mit gebrochener Augenhöhle und Nasenbein nach einem Ellenbogenschlag... Alles schon gesehen. ![]()
Ich hab irgendwann mal eine Studie gesehen, nach der Handball die gefährlichste Teamsportart gewesen sein soll (jedenfalls nach den prozentualen Versicherungsprämien). Wenn ich mir mal so überlege, wo ich in 14 Jahren Handball überall verletzt gewesen bin (vor 3 Wochen Außenbandanriss), kommt das irgendwie hin... ![]()
1) Schwer zu beurteilen; es fehlen Aussagen zu Gesundheitsgefährdung oder Arglist, die Beurteilung fällt umso schwieriger, als dass es sich hier um einen Kampf um den Ball handelt
2a) 8:10 c) IHR: Ball ist aus dem Spiel (Standardsituation): Verhinderung der Wurfausführung (z. B. durch "lange" Umklammerung des Freiwerfenden nach Pfiff, Nicht-Freigeben des Balles) und damit verbunden, dass dadurch die nicht-fehlbare Mannschaft in eine Torwurfsituation kommen kann
2b) 8:10 d) IHR: Ball ist im Spiel, der Mannschaft wird durch ein Foul nach 8:5 oder 8:6, also (besonders) gefährlichen oder rücksichtslosen Regelwidrigkeit, die Möglichkeit genommen, in eine Torwurfsituation zu kommen. Hiervon ausgenommen sind DQ von Torhütern, die nach 8:5 Komm. disqualifiziert werden
3) Kommt auf die DQ an. Nach 8:6 und 8:10 d) min. 2 Wochen, nach 8:10 c) und d) min. das nächste Spiel. Näheres erfährst du vom Staffelleiter
4) Ein Wort: Integrität. Mir ist das sowas von kreuz-egal, was auf der Anzeigetafel steht. Regeln sind Regeln.
Anmerkung: Ich sehe auf Grund der Beschreibung höchstens eine Hinausstellung für gerechtfertigt, zumal es sich hier nicht um die Verhinderung einer Möglichkeit eines Torwurfes für B dreht. Also höchstens DQ nach 8:6. Hier sehe ich aber keine Gesundheitsgefährung oder Arglist.
Anmerkung II: Persönlich ist die Formulierung eines "Erreichens einer Torgelegenheit" der IHF viel zu schwammig.
Schadenersatz ist auch möglich, wenn der Täter vorsätzlich oder grob fahrlässig handelt und dabei gegen die Sportregeln verstößt (z. B. "brutales" Greifen und Herunterziehen des Wurfarmes)...
Vgl. u.a. OLG München, Urteil vom 25.2.2009, Az: 20 U 3523/08
http://www.iww.de/index.cfm?pid=1322&spid=1295&op=125405
Wo ist der "Gefällt-mir"-Button? ![]()
?!
Ich dachte, das wäre schon länger klar, dass Thorsten Zacharias Beobachterchef wird...
Falls ich den "Gesetzestext" noch finde melde ich micht zurück - ich muss mal in den Unterlagen der letzten 30 Jahre schmöckern
Ich glaube nicht, dass ich das mit einer Erläuterung aus den 80ern auf dem Spielfeld verkaufen kann... ![]()
Ich würde mich da recht schwer tun, eine Disqualifikation nach § 8:9 bzw. 8:10 IHR auszusprechen. Unsportlichkeiten sind "Ausdrucksformen, die nicht mit dem Sportsgeist vereinbar sind". Von daher wäre es mir als SR egal, wenn eine Mannschaft Eigentore produzieren möchte.
Stellt sich für mich immer noch die Frage nach dem Regelbezug... ![]()
Hallo,
folgende Situation am Wochenende:
Der Heimtrainer regt sich während eines eigenen Angriffs über eine vorangegangene Situation so auf, dass SR das Spiel unterbricht und ihn verwarnt. Als Spielfortsetzung entscheid er sich für Freiwurf für Heim (also die Mannschaft, deren Trainer soeben verwarnt wurde).
Da ich keinen Bezug in den IHR gefunden habe, stellt sich für mich die Frage, ob das Spiel nicht eher mit Freiwurf für den Gegner hätte fortgesetzt werden müssen...
Fröhliche Weihnachten!
Für mich erfüllt das Foul nicht die Bedingungen einer Disqualifikation nach 8:5 oder 8:6, also keine Rote, höchstens eine Hinausstellung.